Schweiz
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Brauchst du wirklich noch mehr WC-Papier? Dieser Rechner hilft dir
@El Vals: Das gleiche Argument mit drm Volumen gilt aber auch für den Platz im Einkaufswägeli und im Auto - man würde denken, mehr als ein bis zwei grosse Packungen pro Einkauf sind gar nicht möglich.

Unterschätze nie, was Panik alles bewirken kann. 🤷‍♀️

Hamstern sei in den Menschen verankert, sagt der Verhaltensökonom Bruno S. Frey. Für Einzelne könne es durchaus sinnvoll sein. Bild: comments://513199208/2498467

Interview

Glücksforscher Bruno S. Frey erklärt, warum wir Schweizer WC-Papier hamstern

Der Wirtschaftsprofessor Bruno S. Frey ist ein Pionier der ökonomischen Glücksforschung. Er sagt, warum Hamstern sinnvoll sein kann und wieso das Parlament wieder tagen muss.

Stefan Ehrbar / ch media



Herr Frey, in den Medien machen Fotos von leer geräumten Regalen in Supermärkten die Runde. WC-Papier ist an vielen Orten ausverkauft. Warum?
Es ist in den Menschen verankert, den anderen zu folgen. Das ist auch nicht per se schlecht: Wenn Mitmenschen vor einem Tier wegrennen, dann ist man gut beraten, das auch zu tun. Für einzelne Individuen kann es also sinnvoll sein, zu hamstern.

Warum gibt es ausgerechnet einen Ansturm auf WC-Papier?
Das hat etwas Zufälliges. Wenn erst mal Leute beginnen, ein bestimmtes Produkt zu horten, gibt es einen Ansteckungseffekt. Menschen tun, was andere auch tun. Wenn ich sehe, dass sich viele andere auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, denke ich, dass sie andere oder bessere Informationen haben als ich und ahme sie nach. Wenn man dann zuhause erstmals einen Jahresvorrat WC-Papier hat, merkt man schon, dass das nicht viel bringt (lacht).

«Man darf jetzt nicht zu viel Solidarität erwarten von den Leuten.»

Es muss aber jedem klar sein: Wenn ich 10 Packungen WC-Papier kaufe, hat es vielleicht für andere keines mehr. Solidarisch ist das nicht.
Man darf jetzt nicht zu viel Solidarität erwarten von den Leuten. Wenn es darauf ankommt, schaut jeder erst mal auf sich und seine Familie. Mittelfristig verhalten sich die Leute aber durchaus sinnvoll. Ich habe da keine Bedenken.

Bild

Bruno S. Frey Bild: Privat

Zur Person

Der Wirtschaftswissenschaftler Bruno S. Frey (78) ist ständiger Gastprofessor für Politische Ökonomie an der Universität Basel. Er ist einer der meistzitierten Ökonomen Europas und gilt als Pionier im Bereich der ökonomischen Glücksforschung.

Ist Hamstern etwas typisch Schweizerisches?
Ich denke nicht, dass sich das zwischen den Gesellschaften stark unterscheidet. In der Schweiz ist das Phänomen vielleicht sogar etwas weniger stark ausgeprägt, weil wir besser gestellt sind. Wenn ich jetzt nicht in den Supermarkt stürme, werde ich nicht verhungern. In Entwicklungsländern ist das anders. Wenn in Venezuela irgendwo einmal ein Medikament erhältlich ist, dann muss ich zugreifen. Da geht es dann tatsächlich um Leben und Tod.

Die Detailhändler und der Bund versichern uns: Es gibt genügend Lebensmittel. Sehen Sie andere Branchen, in denen es zu Engpässen kommen könnte?
Ich glaube auch, dass wir genügend Lebensmittel haben. Die Produktion ist ja nicht unterbrochen. Aber wenn wir jetzt die Industrie lahmlegen wie es im Kanton Tessin geschieht, geht auch die Lebensmittelproduktion zurück.

Wieso?
Nahrungsmittel werden weitgehend maschinell produziert. Geht eine Maschine kaputt, braucht es Ersatzteile. Es funktioniert nicht, isoliert die Nahrungsmittel- und Medizinbranche offen zu halten, wie es der Kanton Tessin offenbar machen zu können glaubt. Die Wirtschaft hängt eng miteinander zusammen. Auch die Lebensmittelproduktion und das Medizinwesen sind von Vorleistungen abhängig.

Können Sie ein Beispiel machen?
Wenn ein Apotheker ein Medikament bestellt, dann muss das zu ihm geliefert werden. Es braucht also Benzin, Autos oder Velos. Gehen diese kaputt, braucht es Händler, die sie reparieren oder neue liefern können. Die Wirtschaft ist so vernetzt wie nie. Sie kann nicht durch eine staatliche Administration ersetzt werden.

Der Bundesrat hat eben 40 Milliarden Franken gesprochen, um Ausfälle zu kompensieren. Niemand hat zu wenig Geld, um zu überleben.
Mit Entschädigungen werden aber noch keine Güter produziert. Ein einfaches Beispiel: Wenn in Ihrer Wohnung eine Glühbirne ausfällt, können Sie den betroffenen Raum nicht mehr richtig nutzen. Durch Entschädigungen wird aber keine Ersatz-Glühbirne produziert. Dasselbe gilt für Sie als Journalisten: Wenn Sie Geld kriegen, aber nicht mehr arbeiten müssen, muss die Gesellschaft auf die Informationen verzichten, die Sie produziert hätten.

«Es ist ein riesiger Fehler, die Industrie lahmzulegen.»

Trotzdem werden wirtschaftliche Härten mit dem Massnahmenpaket abgefedert. Was halten Sie davon?
Die 40 Milliarden Franken sind viel Geld. Dass sie grösstenteils über die Banken in die Wirtschaft gelangen, ist genial. Zwischen den Unternehmen und den Banken gibt es bereits eine Beziehung, die es auszunutzen gilt. Es ist viel besser, Geld so zu verteilen als über ein anonymes Amt. Da hat der Bundesrat richtig entschieden. Unsere Regierung ist glücklicherweise pragmatisch. In Deutschland sieht es anders aus, und das kritisiere ich: Wieso sollte ein Bürokrat in einem Amt mehr Ahnung davon haben, was ein Coiffeur braucht, als seine eigene Bank?

Das Tessin will mit der weitgehenden Stilllegung der Industrie die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen. Die Zahl der Infizierten ist nirgends in der Schweiz so hoch wie im Tessin, die Spitäler sind voll. Macht da eine solche Reaktion nicht Sinn?
Es ist ein riesiger Fehler, die Industrie lahmzulegen. Dann kommt es an ganz vielen verschiedenen Orten zu Problemen, die man vorher nicht sah. Es wird mittel- und langfristig zu gewaltigen Einschränkungen kommen. Schlussendlich könnten Leute daran sterben, dass sie dringend benötigte Sachen nicht mehr erhalten. Und wenn es zu einer Rezession kommt, steigt die Zahl der Todesopfer, das ist aus vielen Studien bekannt.

Wird die Ausbreitung des Virus verlangsamt, infizieren sich weniger Leute. Dadurch gibt es weniger Todesopfer. Sind das die wirtschaftlichen Schäden nicht wert?
Es geht nicht darum, Leute am Coronavirus sterben zu lassen. Tödlich ist Corona vor allem für ältere Leute mit Vorerkrankungen. Wenn man 85 Jahre alt ist, weiss man, dass das Leben nicht endlos ist. Niemand hat eine Garantie auf ein endloses Leben. Ich glaube, wenige ältere Menschen wollen völlig einsam an Schläuchen angehängt in einem Spital sterben.

Es geht auch darum, Überlastungen im Gesundheitssystem zu verhindern. Wenn die Betten in den Intensivstationen voll sind, dann leiden auch Menschen darunter, die nicht wegen des Coronavirus auf einen Platz angewiesen wären.
Darum denke ich, dass es sinnvoll wäre, die älteren Risikogruppen zu isolieren. Allerdings plädiere ich dafür, dass das nur so kurz wie nötig gemacht wird. Jüngere Menschen sollten sich nun anstecken.

Was ist Ihre Überlegung dahinter?
Die Abschottung älterer Leute ist ein grosses Problem. Sie können ihre Familie und Bekannte nicht mehr sehen. Wir dürfen jetzt nicht alles, was eine Familie und Gesellschaft ausmacht, opfern. Es ist eine ganz grosse Einschränkung, wenn Grosseltern ihre Enkel oder ältere Eltern ihre Kinder nicht mehr treffen dürfen. Es wäre vernünftig, wenn sich jetzt so viele Junge wie möglich kontrolliert anstecken. Nach dem jetzigen Wissensstand wären sie danach immun und könnten dann ihre Grosseltern wieder sehen und normal weiter arbeiten.

Viele Menschen arbeiten nun zum ersten Mal im Home Office. Was halten Sie davon?
Das positive daran ist, dass viele gezwungen werden, in die digitale Welt einzutauchen. Man sieht, dass viele Konferenzen und Sitzungen problemlos digital abgehalten werden können. Es gibt aber auch sehr viele negative Aspekte.

Welche?
Die meisten Leute sind im Home Office nicht ungestört – etwa Eltern. Kinder sind lebendige Wesen. Wenn man lange zusammen in einer Wohnung eingesperrt ist, kommt es auch zu menschlichen Konflikten. Die Folge sind Depressionen, Scheidungen und gar Suizide. Ausserdem glaube ich nicht, dass sich alles im Home Office machen lässt.

Was sind die Vorteile eines Büros?
Es geht um die menschliche Interaktion. Per Mail oder Telefon kann ich vieles nicht richtig ausdrücken, was im persönlichen Kontakt spielend einfach möglich ist. Der persönliche Kontakt bringt Vertrauen und Solidarität, man fühlt sich aufgehoben und angenommen. Das lässt sich nicht einfach durch digitale Mittel ersetzen. Man darf die Effizienz von Home Office nicht überschätzen. Ich finde: Wer erst einmal immun ist, soll schnell wieder arbeiten gehen.

«Der Bundesrat hat nun einen gewaltigen Machtzuwachs erhalten.»

Derzeit befindet sich die Schweiz in einer ausserordentlichen Lage. Die Grundrechte sind stark eingeschränkt. Hätten Sie je mit so etwas gerechnet?
Niemals. Wenn mir jemand vor zwei Monaten gesagt hätte, dass die Regierung Gruppen von mehr als zwei Personen verbieten wird und die Einreise nach Deutschland nicht mehr möglich ist, hätte ich das nicht geglaubt. Diese Eingriffe in unsere Freiheiten sind sehr schwer. Ich bin nicht gegen die Massnahmen des Bundesrats. Er hat das vernünftig gemacht. Aber wir müssen vorsichtig mit den Eingriffen in unsere Freiheit umgehen.

Wie meinen Sie das?
Es ist wichtig, dass nun evaluiert wird, was einzelne Massnahmen bringen. Es ist etwa unklar, ob die Schulschliessungen tatsächlich sinnvoll sind. Ich finde auch, dass man Baumärkte offen lassen sollte. Jetzt haben die Leute Zeit. Dasselbe gilt für Blumenläden: Warum müssen diese schliessen? Einsamen Leuten können Blumen stark helfen.

Die Massnahmen scheinen gut akzeptiert zu werden in der Bevölkerung. Wie erklären Sie sich das?
Ich denke, das hat mit der totalen Überraschung zu tun. Man hätte nie gedacht, dass solche Massnahmen nötig werden. Der Bundesrat hat nun einen gewaltigen Machtzuwachs erhalten. Es ist wichtig, dass diese Macht auch wieder zurückgenommen wird. Im zweiten Weltkrieg hatte der Bundesrat auch weitgehende Rechte, die er danach nicht mehr abgeben wollte. Besonders wichtig ist, dass das Parlament wieder tagt. Ein Parlament ist der Ort, an dem unterschiedliche Meinungen ausgetauscht werden – und die gibt es auch in dieser Krise. Das lässt sich nicht ersetzen. Diskussionen und Kontroversen müssen möglich sein und erduldet werden. Wichtig ist auch, dass die Gerichte wieder voll arbeiten.

Die Krise könnte noch monatelang dauern. Wie glauben Sie, dass es weitergeht?
Einzelne Prognosen gehen davon aus, dass uns das Virus noch 18 Monate lang beschäftigen wird. Es ist unmöglich, die Leute so lange daheim einzusperren. Darum ist mir ganz wichtig, dass nun nach zwei Wochen ein Fazit gezogen wird. Ich glaube, dass die Akzeptanz der Massnahmen höher ist, wenn der Bundesrat nun aufzeigt, wie er langsam zur Normalität zurückkehren will.

Vielen Leuten scheint es schwer zu fallen, sich an die Regeln zu halten. Einige junge Leute machten lange weiterhin Partys, ältere aus der Risikogruppe laufen teils unbekümmert durch die Gegend. Wie erklären Sie sich das?
Ich finde das auch nicht gut. Aber man könnte auch etwas grosszügiger sein. Es ist nicht gerade die beste Eigenschaft der Schweizer, andere negativ zu kritisieren. Eine ältere Frau hat mir erzählt, dass sie von Jüngeren beleidigt wurde, nur weil sie draussen war. Das hat mit dem Coronavirus nicht mehr viel zu tun.

Sie betreiben Glücksforschung. Welche Rolle spielt die Gesundheit?
Sie ist wichtig, aber nicht das einzige im Leben. Gesellschaftliche und soziale Kontakte sind mindestens so wichtig. Es zeichnet eine Gesellschaft aus, dass Leute auch ausserhalb ihrer Familien Kontakte pflegen. Auch der materielle Wohlstand ist entscheidend. Wenn wir den vermindern, haben wir ein Problem. Das führt dann zu Unzufriedenheit und Konflikten. (aargauerzeitung.ch)

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68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 25.03.2020 16:49
    Highlight Highlight Hallo Hamsterer
    Ich kaufe normalerweise im Bioladen ein neues Paket WC-Papier à 8 Rollen. Wegen der grossen Hamsterei habe ich mich begonnen umzuschauen als ich die zweitletzte Rolle in Angriff nahm. Nun habe ich wieder Papier für ziemlich viele Wochen.
    Es könnte sein, dass dann die Krise vorbei ist und die meisten Menschen daran sind ihre WC-Papier-Berge abzubauen. Und wenn aus diesem Grunde dann praktisch niemand WC-Papier kauft, gibt es dann dieses fast gratis in den Läden für die, die nicht gehamstert haben.
  • Juliet Bravo 25.03.2020 16:32
    Highlight Highlight Ich bin etwas enttäuscht von Frey. Dass er auch mit dieser „Herdenimmunitäts“-These kommt, wundert mich. Die Lage in den Spitälern ist angespannt, und jüngere brauchen in doch einigen Fällen auch Spitalpflege wenn sie an Covid19 erkranken. Das ist eine These, die aus der neoliberalen Ecke kommt und dem Realitätsbeweis nicht standhält.

    https://thequarantimes.wordpress.com/2020/03/19/herd-immunity-is-epidemiological-neoliberalism/
  • Maracuja 25.03.2020 13:12
    Highlight Highlight < Darum denke ich, dass es sinnvoll wäre, die älteren Risikogruppen zu isolieren. Allerdings plädiere ich dafür, dass das nur so kurz wie nötig gemacht wird. Jüngere Menschen sollten sich nun anstecken.>

    Hat Herr Frey irgendwelche Studien durchgeführt, dass eine allfällige Immunität länger anhält? Wieso geben die Medien nach Herrn Eichenberger einem weiteren neoliberalen Ökonomen die Gelegenheit Propaganda für ein Rezept zu machen, dass von massgebenden Fachleuten klar abgelehnt wird? Wenn die Idee so genial und einfach umsetzbar ist, wieso hat dann Boris Johnson einen Rückzieher gemacht?
  • wolge 25.03.2020 12:44
    Highlight Highlight „Wenn man lange zusammen in einer Wohnung eingesperrt ist, kommt es auch zu menschlichen Konflikten. Die Folge sind Depressionen, Scheidungen und gar Suizide.„

    Als ob die Arbeit (im Büro) gesünder währe. Auch dort kommt es zu menschlichen Konflikten, Depressionen, Burnouts, Suiziden...

    Die psychosomatischen Krankheiten steigen sicherlich nicht nur aus privaten Gründen an. Da hat die Arbeit einen sehr grossen Einfluss...

    Sinnbefreite Aufgaben, unrealistische Ziele, Hierarchie, schlechte Kultur, Intransparenz, Taylorismus, Narzismus... So vieles Trägt bei der Arbeit dazu bei...
  • Krakoki 25.03.2020 12:27
    Highlight Highlight In der Evolution ist was «seltsames» mitgegeben worden, über die wir uns wundern, wenn sie plötzlich vorkommen, z.B. Panik, Angst vor Unerklärlichem. Es gibt Tiere in Herden, die haben einen Anführer, wenn dieser Gefahr signalisiert, dann rennen alle blitzschnell weg, ohne zu prüfen ob die Gefahr real ist. Geschieht im «automatischen» Gehirnteil. Ich benötigte Toilettenpapier, war zu anständig, weil ich mein Verhalten hinterfragte und nicht instinktiv handelte, dafür musste ich einige Läden absuchen. Das Tier in der Herde wäre vermutlich tot. Zivilisiert sein muss plötzlich geübt sein.
  • insert_brain_here 25.03.2020 12:03
    Highlight Highlight Der Wirtschaftsprofessor findet es nicht gut die Wirtschaft einzuschränken und propagiert das Gegenteil von dem was die eigentlichen Experten auf dem Gebiet fordern. Morgen kommt dann das Interview mit Vera Dillier die zu Entschlackungskuren und Sekt-Kaviardiät rät?
  • Maragia 25.03.2020 11:54
    Highlight Highlight "Man darf die Effizienz von Home Office nicht überschätzen. Ich finde: Wer erst einmal immun ist, soll schnell wieder arbeiten gehen"

    Im Home-Office arbeitet man also nicht? (Ich schreibe den Satz hier gerade aus dem Büro...)
    • Elephant Soup slow cooker recipes 25.03.2020 13:41
      Highlight Highlight ich konnte meine beiden bildschirme etc vom büro ins home office bringen. meine effizienz (und anzahl stunden) ist gleich, zudem spare ich 1.5 std arbeitsweg die momentan auch nicht unbedingt zusätzliche freizeit bedeuten 😒
    • Maragia 25.03.2020 14:44
      Highlight Highlight Ich finde auch, dass Homeoffice eine ganz andere Lebensqualität gibt. 17.30 Laptop zuklappen und bereits zu Hause :)
      Ausserdem wäre dies ja für den Arbeitgeber auch günstiger, werden weniger Offices benötigt. Wäre ich jemals Arbeitgeber, würde ich möglichst hohen Anteil Homeoffice anstreben, mit geeigneten Kontrollmechanismen (z.B. KPIs für Leistungsbringung)
    • Elmas Lento 25.03.2020 18:09
      Highlight Highlight Die Effizienz ist sehr von der Situation im Home Office abhängig. Bei uns arbeiten die Leute normalerweise mit zwei grossen Bildschirmen, das haben die wenigsten zu Hause. Für die aktuelle Situation durften wir die Bildschirme nach Hause nehmen, trotzdem arbeiten manche jetzt mit einem kleinen Laptopbildschirm. Bei manchen kommen noch Kinder und kein abgetrenntes "Büro" dazu was auch ablenkt. Andere sind gut ausgerüstet, da dürfte die Effizienz sogar höher sein als im Büro da viele "Störungen" weg fallen.
  • Mutzli 25.03.2020 11:44
    Highlight Highlight Sorry, aber wie passen hier die Kolumnen des Chefredakteurs, der zu zögerliches Handeln des Bundesrats anprangert, weitere Artikel über die Gefahr von Falschinformationen und die Wichtigkeit auf Experten zu hören, mit dem Verbreiten dieses Interviews zusammen?

    Zitat B. Frey " Es wäre vernünftig, wenn sich jetzt so viele Junge wie möglich kontrolliert anstecken."

    Qualifikation als Virologe oder Epidomologe? Nix. Als Kontrast dazu der Bericht des Imperal College vom 16.3 für das Szenario Durchseuchung UK: Min. 500'000 Tote, Kollaps Spitäler nicht einberechnet...
    Paper: https://bit.ly/2UjxdtH
  • alfredos 25.03.2020 11:44
    Highlight Highlight Ich verstehe ja, dass es für die Wirtschaft schädlich ist, wenn der Betrieb reduziert wird und ich unterstütze auch, dass die Massnahmen bedachtsam und angemessen getroffen werden. Problematisch finde ich, wenn hier der Glücksforscher und Wirtschaftsprofessor die Deutungshoheit an sich reisst und erklärt, wie der Virus zu bekämpfen ist. Dabei widerspricht er nämlich den meisten Virologen, wenn er fordert, dass möglichst viel junge Leute sich kontrolliert infiszieren soll. Es ist anzunehmen, dass es dabei ebenfalls zu schweren Verläufen kommt und unser Gesundheitssystem unnötig belasten.
  • Sarkasmusdetektor 25.03.2020 11:43
    Highlight Highlight Wenigstens einer, der auch überlegt, wie wir überhaupt wieder zur Normalität zurückkehren können. Wir können ja nicht ewig zu Hause bleiben, das Virus wird nicht einfach verschwinden. Und auf eine Impfung zu warten dauert auch zu lang. Deshalb ist klar, sobald die Leute wieder rausgehen, wird es sich erneut verbreiten, egal ob das in einem Monat oder erst in einem Jahr passiert. Irgendwann müssen wir es tun, also warum sollten wir damit nicht so bald wie möglich anfangen. Das Entscheidende ist, es dosiert und möglichst kontrolliert anzugehen, nicht alle auf einmal.
  • häxxebäse 25.03.2020 11:19
    Highlight Highlight Sehr schön geschrieben, sehr sachliches interview, welches trotzdem in die tiefe geht. Danke.

    Ps. Bin der gleichen meinung bez. Risikogruppen sollen in quarantäne ❤ die anderen wieder raus!
  • ChiliForever 25.03.2020 10:46
    Highlight Highlight «Man darf jetzt nicht zu viel Solidarität erwarten von den Leuten.»

    Ja...., dafür brauche ich keinen Forscher um (nicht nur jetzt) zu sehen, daß am Ende doch jeder zuerst an sich und dann erst nach vielen anderen an die Gemeinschaft denkt...

  • Amadeus 25.03.2020 10:20
    Highlight Highlight Gemäss Glücksforscher: Junge Leute sollen sich anstecken, alte Leute isolieren. Um Abschottung und menschliche Konflikte zu vermeiden.

    Der lockwdown dauert noch nicht mal zwei Wochen und einige beginnen bereits am Urteil der Virologen zu zweifeln. Einige der gemachten Aussagen kann ich durchaus nachvollziehen, aber die Überlastungen im Gesundheitssystem sind Tatsache. Und auch junge Menschen sterben am Virus. Ausserdem ist es schon seltsam wenn man alte Leute weiter abschottet, um die Abschottung der Gesellschaft zu vermeiden.

  • HerbertBert 25.03.2020 10:09
    Highlight Highlight Irgendwo habe ich gelesen, dass das Toilettenhorden dadurch kommt, dass in China in Wuhan das meiste Toilettenpapier hergestellt wird.

    Beim Ausbruch soll es in China tatsächlich knapp geworden sein, weswegen gehortet wurde. Man hat die Chinesen wie gesehen in den Medien (News, Twitter, Insta, etc.) kopiert obwohl es in sonstigen Gegenden gar nicht zu wenig WC-Papier hat..

    Der Mensch ist nun mal ein Herdentier.
  • Aruma 25.03.2020 09:49
    Highlight Highlight Der Wirtschaftsmann weiss, dass Leute, die immun sind das Virus nicht weitertragen. Blöd nur, wenn das Virus das nicht weiss und unter Umständen auch aus einem immunen Körper heraus Menschen infiziert.
  • Fairness 25.03.2020 09:35
    Highlight Highlight Zwei, drei Wochen allgemeine „Betriebsferien“ und Ausgehsperre gleich zu Beginn (muss möglich sein, das jedem Idioten beizubringen, wenn oberdringlich und es nicht anders geht) und das Virus wäre so gut wie verhungert! Dies noch bei kühlem, schlechteren Wetter ... Es hätte die Volkswirtschaft zig und zig Milliarden weniger gekostet. Punkt.
  • Fairness 25.03.2020 09:29
    Highlight Highlight WC-Papier wird überall global gehamstert.
  • a-minoro 25.03.2020 09:25
    Highlight Highlight "Wenn ich sehe, dass sich viele andere auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, denke ich, dass sie andere oder bessere Informationen haben als ich und ahme sie nach."

    Im Gegenteil. Wenn ich sehe, dass sich viele andere auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, so DENKE ich zuerst darüber nach, weshalb dies denn sein könnte. Ich war noch nie jemand, welcher der Masse hinterher gesprungen ist.
    Wem geht es auch so?
  • Eidi 25.03.2020 09:17
    Highlight Highlight Es ist schon etwas seltsam, dass z.B. im Migros die Blumenerde abgesperrt ist.
    • Maragia 25.03.2020 11:58
      Highlight Highlight Ja, ich bräuchte auch frische Erde :(
    • Grötzu 25.03.2020 18:20
      Highlight Highlight Auch eine Glühlampe kannst du online bestellen. Glühlampe CHF 6. Kleinmengenzuschlag 10 , Porto und Verpackung 12 Total 28.--
  • somota 25.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Steht vielleicht auch im Zusammenhang mit einer Ungerhaltungwebsite, welche gerade FREE PREMIUM Accounts verschenkt...
  • mikemike 25.03.2020 09:12
    Highlight Highlight Also betreffend WC-Papier und knackigen Aussagen - checkt mal das hier :) :)

    https://www.facebook.com/dominiqueitensrf/videos/2582864095285340/
  • Gubbe 25.03.2020 09:07
    Highlight Highlight Ja, Herr Frey hat uns die Antworten gegeben, die wir eigentlich alle kennen. So bestätigen wir ihn und sind zufrieden.
    zB. letzter Abschnitt. Herr Frey führt alles an, was uns zufrieden macht.
    Aber als Wirtschaftsprofessor über die Psyche des Menschen zu dozieren, ist schon fast unheimlich ;-)
  • Cirrum 25.03.2020 09:03
    Highlight Highlight Sehr gutes Interview. Das Wichtigste wäre jetzt, die zusammenarbeit der Länder.das würde die Welt und die Menschen stärken, aber leider sieht es momentan anders aus..
    hier auch ein wichtiges und sehr interessantes Interview: https://www.nzz.ch/feuilleton/coronavirus-yuval-noah-harari-ueber-die-welt-nach-der-pandemie-ld.1547988
  • MartinZH 25.03.2020 08:50
    Highlight Highlight Faktencheck! – Bruno S. Frey sollte sich besser zur Situation in Deutschland informieren, bevor er solches Zeugs erzählt, dass ein "Bürokrat in einem Amt" über Zahlungen entscheidet und nicht seine Bank. Völliger Blödsinn!

    In Deutschland ist der Mechanismus noch weniger vom Staat (Bund als Bürge) abhängig als in der Schweiz: Jeder Unternehmer kann zu seiner Hausbank Geld holen gehen. Bis 4 Mio. Euro prüft die Bank die Bonität, alles was darüber ist, prüft die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), welche für alle Kredite bürgt. Das Geld kommt von der KfW und nicht vom Bund wie in der Schweiz.
  • Schtef 25.03.2020 08:50
    Highlight Highlight Das Interview ist gut, aber der Titel nervt mich. Sobald von wir oder die geredet wird: Wir Schweizer, die Schweizer, die Journis. Die meisten Schweizer welche ich kenne hamstern eben kein Klopapier. Genauso wenig wie die Amerikaner oder was weiss ich wer.
    • Rabbi Jussuf 25.03.2020 11:17
      Highlight Highlight Da sagen die leeren Regale aber etwas ganz anderes.
    • Grötzu 25.03.2020 18:24
      Highlight Highlight Hat sich erledigt, die Gestelle sind wieder voll und dürften es auch über längere Zeit bleibe. Wer kauft heute noch Klopapier wenn sämtliche Zimmer davon noch voll sind.
  • dä dingsbums 25.03.2020 08:45
    Highlight Highlight Die Alten isolieren tönt ja super. Eine Gruppe trägt die negativen Auswirkungen und alle andern können raus.

    Wie stellen sich die Experten die Isolation genau vor?

    Im Altersheim geht das gar nicht so einfach. Die Pfleger sind nicht isoliert und können vor Schichtbeginn nicht kurz mal auf Corona getestet werden. Köche, Putzkräfte, Ärzte und Pfarrer auch nicht.

    Und die älteren Leute die zu Hause Leben?
    18 Monate einsperren und alles liefern?
    Was ist mit der Spitex?
    Muss ich warten bis ich Corona hatte, damit ich meine Mutter besuchen kann?

    Überhaupt nicht durchdacht diese tolle Idee. http://BER
  • Frankygoes 25.03.2020 08:30
    Highlight Highlight Ein schönes Interview. Aber das mit dem "kontrollierten Anstecken" scheint mir kein durchdachter Plan zu sein. Die Altersgruppe 0-64 macht mehr als 80% der CH-Bevölkerung aus. Selbst wenn sich "nur" die Hälfte ansteckt und nur 2% (anstatt der 20%, die angenommen werden) einen schweren Verlauf hat, sind das 60k Schwererkrankte. Das sind ganz schön viele..
  • BöserOnkel 25.03.2020 08:29
    Highlight Highlight Mit die besten Aussagen, welche ich in dieser Krise gehört habe. Schadet nicht einfach mal das Hirn einzuschalten und die Dinge möglichst realistisch zu betrachten!
    • ursus3000 25.03.2020 10:40
      Highlight Highlight He ! Wir sind im Panikmodus , warum sollen wir etwas realistisch beurteilen ? Sorry , bin Deiner Meinung
    • Thanatos 25.03.2020 15:54
      Highlight Highlight Ah es gibt sie noch, die Vernünftigen!
  • GetReal 25.03.2020 08:29
    Highlight Highlight Endlich wieder mal ein Interview einer besonnenen Person mit viel Erfahrung und Wissen. Das ist gerade in Zeiten des "Oh-mein-Gott-wie-Schlimm"-Clickbaiting wunderbar. Danke dafür!
  • Ohniznachtisbett 25.03.2020 08:13
    Highlight Highlight Habe nur die Schlagzeile gelesen. Nein, wir Schweizer hamstern kein WC-Papier. Es sind ein paar wenige Volldeppen, die auf das WC-Papier wohl ihre kompletten Existenzängste projezieren. Mind. 90% finden dies komplett bescheuert und hamstern nicht - erst recht kein WC-Papier.
    • ursus3000 25.03.2020 10:43
      Highlight Highlight Da habe ich aber andere Erfahrungen gemacht . Ich habe mir einen Biervorrat angelegt den ich aber bewirtschafte
    • Ohniznachtisbett 25.03.2020 13:12
      Highlight Highlight Ursus: Den Biervorrat habe ich auch, wobei ich sagen muss, wenn das so weitergeht, dann hält der nicht lange...Zum Glück gibts ja noch Biernachschub zu kaufen.
    • ursus3000 25.03.2020 13:25
      Highlight Highlight Super! Ich kaufe au doppelt soviel wie ich saufe . im Augenblick habe ich 100 Liter und jede Woche kommt so 30 Liter dazu
  • Coffeetime 25.03.2020 08:09
    Highlight Highlight Sehr gutes Interview. Aus meiner Sicht wurden sehr viele Aspekte angesprochen. Ohne Panik und sachlich. Sehr gut nachvollziehbar und verständlich. Herr Frey hat sicher auch eine Gelassenheit Dank seines Alters.
  • Mimo Staza 25.03.2020 08:05
    Highlight Highlight "Es wäre vernünftig, wenn sich jetzt so viele Junge wie möglich kontrolliert anstecken. Nach dem jetzigen Wissensstand wären sie danach immun und könnten dann ihre Grosseltern wieder sehen und normal weiter arbeiten."

    Ernsthaft? In dem Fall definieren Sie bitte "jung"? Wenn ich lese, dass auch Leute zwischen 30ig und 40ig auf der Intensivstation liegen und teilweise den Horror durchmachen, bin ich mir nicht sicher ob das eine ernstgemeinte Empfehlung ist.

    @Watson Community: Gibt es mehr Informationen zum Krankheitsverlauf (schweregrad) "junger" Menschen ggf. nach Alterskategorie?
    • ursus3000 25.03.2020 10:46
      Highlight Highlight Du lässt uns Deine Horrorstorys wissen und willst mehr davon , dass Deine Meinung bestätigt wird ? Willst Du auch noch Applaus dafür ?
    • Mutzli 25.03.2020 11:29
      Highlight Highlight @Mimo Staza

      Übersichtsseite des Robert-Koch-Instituts https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText2

      Bzgl. dem Krankheitsverlauf...die Zeichenlimite hier ist da bisserl hinderlich :-P Aus dem China Joint Mission Final Report der WHO:"s. A very small proportion of those aged under 19 years have
      developed severe (2.5%) or critical disease (0.2%).
      "
      Wobei bereits bei "severe" Intensivstation nötig ist. Der Report ist allerdings ein Monat alt und gibt möglicherweise bessere Zahlen.
    • Mutzli 25.03.2020 11:38
      Highlight Highlight @Mimo Staza

      Ah hier, aus dem Imperial College Report (der unter anderem eine 180° Wende der Tory Regierung der UK bewirkte, die vorher wie dieser Glücksforscher "Durchseuchung" eine tolle Idee fand): Jüngste Kategorie ist bis 9 Jahre mit 5% Spitalbetreuung nötig & 0.002% Tote bis hin zu 70.9% Spital & 9.3% Tote bei 80+ (Grafik unten angehängt, Link zum Paper: https://bit.ly/2xpDElM)

      Resultat des Papers zur "Durchseuchung" nebenbei für die UK: 500'000 Tote allein durch Corona, Nebeneffekte durch Kollaps des Systems nicht einberechnet...
      Benutzer Bild
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  • ursus3000 25.03.2020 07:50
    Highlight Highlight Es gibt sogar heute noch Leute , die vernünftig und differenziert denken , aber sie sind selten geworden !
  • dieBied 25.03.2020 07:49
    Highlight Highlight Na bravo, wenn uns jetzt schon Wirtschaftsprofessoren erklären wollen, wie mit einem Virus umzugehen ist und dabei die Erkenntnisse von (zumindest etwa 95% der) Virologen und Immunologen negiert...
    • Ludwig van 25.03.2020 09:07
      Highlight Highlight Welche Erkenntis wird genau negiert?
    • Toerpe Zwerg 25.03.2020 09:48
      Highlight Highlight Virologen haben nicht zwingend eine hollistische Sicht.
    • Mcapple 25.03.2020 10:01
      Highlight Highlight Er zeigt als einer der Ersten öffentlich die Komplexität auf, die hinter den getroffenen Massnahmen stecken.

      Ich persönlich schätze seine Aussagen, denn er spricht die Punkte an, die mir Bauchschmerzen bereiten. Unser System ist schlichtwegs nicht auf lange Unterbrüche ausgerichtet und die Wahrscheinlichkeit eines Kollapses steigt mit der Dauer des Unterbruchs.

      Überspitzt formuliert: was hilft es unseren Rentner und Risikopatienten, wenn sie heute Corona überleben, aber übermorgen verhungern oder anderweitig sterben, weil Sozialversicherungen und Krankenkassen nicht mehr zahlungsfähig sind?
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  • champedissle 25.03.2020 07:45
    Highlight Highlight Nicht nur Schweizer hamstern WC Papier. Auch in Frankreich wird landesweit WC Papier, Mineralwasser, Milch und Milchprodukte gehamstert bis die Gestelle leer sind. Das ist keine Schweizer Exklusivität.
    • ursus3000 25.03.2020 10:48
      Highlight Highlight Nein in Frankreich hamstern sie Kondome und Wein , was eigentlich viel vernünftiger ist
  • BerriVonHut 25.03.2020 07:42
    Highlight Highlight Starkes Interview! Auch völlig ruhig und sachlich. Ich bin in sehr vielen Punkten einig mit Herrn Frey. Insbesondere sollten gewisse Läden wieder geöffnet werden, aber halt auch mit den Einschränkungen des BAG. Was das Tessin macht ist völlig übertrieben.
    • Spellbinder 25.03.2020 08:34
      Highlight Highlight Genau, darum machen das ja auch viele Nachbarländer genauso.
    • arconite 25.03.2020 09:34
      Highlight Highlight @Spellbinder

      "Wenn Mitmenschen vor einem Tier wegrennen, dann ist man gut beraten, das auch zu tun" ...

      Allerdings könnten auch 2-3 einen Plan schmieden wie man das Tier vertreiben oder im Schlimmsten Fall töten könnte...

      Den anderen nachrennen ist sicher manchmal nicht die schlechteste Idee, aber jemand muss auch einen klaren Kopf behalten.

      Und sorry... die Massnahmen des Bundes kommen nicht daher "weil alle Nachbarländer das auch so machen".
    • Coffeetime 25.03.2020 09:39
      Highlight Highlight @Spellbinder Herdentrieb kann auch Regierungen befallen.
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  • gimpi 25.03.2020 07:39
    Highlight Highlight Es wäre doch einfach: 1 Pack kostet 14.90, 2 Pack 39.50. 3 Pack 79.80. und mehr geht nicht

Frankreich und Deutschland blockieren weiter Schutzmasken für die Schweiz

Die EU-Kommission hat die EU-Staaten angewiesen, Lieferungen von Schutzmaterial in die Schweiz nicht mehr zu blockieren. Doch in der Krise zählt das Machtwort aus Brüssel wenig.

Wirtschaftsminister Guy Parmelin konnte Ende letzter Woche einen Erfolg vermelden: Nach seiner mehrmaligen Intervention beim EU-Handelskommissar Phil Hogan hat die EU-Kommission eine Regelung abgeändert, die den Export von Schutzmaterial wie Masken oder Handschuhen in Drittländer beschränkt. Lieferungen in die Schweiz sollten von Deutschland oder Frankreich nicht mehr am Zoll blockiert werden können, wie das zum Beispiel bei einem Lastwagen mit 240'000 Schutzmasken der Fall war.

Nun zeigt sich: …

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