Schweiz
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Interview

Kinder und Karriere kombinieren – diese Zürcher Chefärztin lebt es vor

Sie hat Karriere und Kinder unter einen Hut gebracht: Stephanie von Orelli ist Mutter dreier Kinder und Chefärztin am Stadtspital Triemli. Im Interview verrät sie, was es braucht, um die Angst vor dem Karriereknick durch Kinder zu verhindern.



Drei Viertel der Schweizer Akademikerinnen fürchten, dass ein Kind ihrer Karriere schaden könnte. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Bundesamt für Statistik. Erstaunt Sie diese hohe Zahl?
Stephanie von Orelli: Sie bedrückt mich eher. Wir sind in der Schweiz leider immer noch nicht da, wo wir sein sollten.

Sie sind Chefärztin der Frauenklinik am Triemli und Mitglied der Geschäftsleitung – und Sie sind Mutter von drei Kindern. Hatten Sie je Angst, dass Kinder Ihrer Karriere schaden würden?
Überlegt habe ich mir das nie. Aber ich war schon relativ weit in meinem Beruf, als ich mein erstes Kind bekam. Ich war eine eher alte Mutter.

Je älter die Frau, desto mehr Risiken sind mit dem Kinder kriegen verbunden. Was raten Sie als Frauenärztin Ihren Patientinnen?
Ich empfehle Ihnen möglichst früh Kinder zu kriegen. Aber natürlich befinden sich viele Frauen – vor allem Akademikerinnen im jungen Alter – in einer Zwickmühle. Man hat das Studium abgeschlossen, befindet sich vielleicht noch in einem Praktikum oder beginnt gerade im Job durchzustarten. Nur wird es ab 35 Jahren einfach immer schwieriger, schwanger zu werden.

Stephanie von Orelli
Chefin der Frauenklinik
Stadtspital Triemli Zürich

Stephanie von Orelli ist Gynäkologin, Chefärztin der Frauenklinik am Stadtspital Triemli und Mutter von drei Kindern. bild: zvg

Kann man dieses Dilemma überhaupt lösen?
Das ist nicht ganz einfach. Ich sage Kaderfrauen, dass es problematisch werden kann, erst mit 40 Kinder zu kriegen. Aber natürlich gibt es Möglichkeiten. Hier müssen wir auch die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen. Es braucht flexiblere Arbeitsmodelle wie Home Office- oder Jobsharing-Angebote. Und auch die Teilzeitmöglichkeiten müssen ausgebaut werden – und zwar so, dass man in einem 60 Prozent-Pensum nicht einfach nur langweilige Arbeit leisten muss.

Sie arbeiten 90 Prozent im Jobsharing und Sie haben drei Kinder. Was ist Ihr Geheimrezept?
Diese Frage würde man einem dreifachen Vater, der 100 Prozent arbeitet, gar nicht erst stellen. Es ist frustrierend, dass noch immer so vieles an der Mutter hängen bleibt. Die Eltern funktionieren zusammen und der oder die Partner/in sollte genauso in die Pflicht genommen werden.

«Viele Frauen, die Mutter und Hausfrau sind, absolvieren einen 24-Stunden-Job und werden dafür aber nicht bezahlt.»

Stephanie von Orelli

Ich frage anders: Wie haben Sie sich die Kinderbetreuung mit Ihrem Mann aufgeteilt?
Mein Mann arbeitet 80 Prozent. Wir teilen uns die Betreuung auf und haben ein Kindermädchen als Back-Up. Man muss einfach flexibel bleiben. Ein gutes Umfeld und Netzwerk hilft, vor allem dann, wenn ein Kind krank wird.

Haben Sie genug Zeit für Ihre Kinder?
Ich frage zurück: Wie viel Zeit muss man denn haben? Wer bestimmt das? Ich habe das Glück, dass ich für meinen Job bezahlt werde. Viele Frauen, die Mutter und Hausfrau sind, absolvieren einen 24-Stunden-Job und werden dafür aber nicht bezahlt. Wenn ich Zuhause bin und mit meinen Kindern Zeit verbringe, dann konzentriere ich mich darauf. Und das merken die Kinder. Natürlich macht man irgendwo Abstriche. Ich komme selber ein bisschen zu kurz. Ich habe einen Beruf, der mich begeistert und Kinder, die ich liebe. Ich hätte manchmal gern ein bisschen mehr Zeit für mich und meine Freunde. Aber es ist immer eine Frage der Priorisierung.

«Man muss den Frauen klar machen, in was für eine Abhängigkeit sie sich begeben, wenn sie komplett aufhören zu arbeiten und finanziell auf ihren Partner angewiesen sind.»

Stephanie von Orelli

Was muss passieren, dass sich die Angst vor dem Karriereknick durch Kinder lindert?
Es geht uns noch etwas zu gut. Wir haben noch genug Personal, der Fachkräftemangel ist noch nicht so stark wie in anderen Ländern. Aber wir müssen relativ zügig Konzepte entwickeln, damit gut ausgebildete Frauen möglichst lange im Beruf bleiben können. Es braucht mehr Teilzeitangebote – für Frauen und für Männer. Und man muss den Frauen klar machen, in was für eine Abhängigkeit sie sich begeben, wenn sie komplett aufhören zu arbeiten und finanziell auf ihren Partner angewiesen sind. Frauen müssen sich bewusst sein, was für einen Kompromiss sie hier eingehen. Verlieren sie ihren Partner, stehen viele Frauen vor grossen finanziellen Schwierigkeiten. Und nach zehn oder zwanzig Jahren ohne Berufserfahrung wird es extrem schwierig, einen Weg zurück zu finden. Da hilft auch ein Uni-Abschluss nicht mehr viel.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Saerd neute 19.11.2019 10:39
    Highlight Highlight Na ja, mit einem Salär einer Ärztin ein schlecht bezahltes Kindermädchen engagieren der Karriere Willen ist nicht vorbildlich.
    Familienpolitik wäre für mich der Arbeit als Mutter und Hausfrau mehr Wertschätzung entgegen zu bringen, und zwar auch in finanzieller Hinsicht. Egal ob dann der Vater oder die Mutter diese für die Gesellschaft sehr wertvolle Arbeit leistet, für die Eltern, die Kinder und auch für unser Land wäre das ein Gewinn.
  • Kruk 18.11.2019 20:01
    Highlight Highlight Menschen die einen Chefposten aufgeben um mehr Zeit für ihre Kinder zu haben sind aber auch ganz cool.
    Wobei man als chef oft flexibler ist und ev. auch zwischendurch mal ab kann.
  • mephistopheles 18.11.2019 16:01
    Highlight Highlight Der Artikel sollte aber vielleicht eher "Kinder trotz Karriere" heissen. Die Dame war beruflich etabliert, als sie sich für Kinder entschied. Das ist ein Unterschied. Es ist immernoch supi, wie sie alles organisiert, aber es ist kein Weltwunder, wenn man erst mal genügend verdient.
    Wer im Studium ein Kind kriegt, kommt mit der Karriere u.U. (und Fachbereich) nirgends hin.
    Wo gesprochene Forschungsgelder und Fristen eine Rolle spielen, werden Mütter bzw. teilweise Frauen allgemein nicht gerne fest angestellt, aus Angst vor Fehlzeiten.
  • Kay Hug (1) 18.11.2019 11:43
    Highlight Highlight Ein Vorteil hat der Klimawandel ja. Solche Gedanken muss ich mir nie machen.
  • dreihoernchen 18.11.2019 10:32
    Highlight Highlight Um eine Aussage für die Allgemeinheit zu treffen, wäre ein Beispiel aus der Durchschnittsfamilie sicher hilfreicher. Welche Sachbearbeitern, die auch Karriere machen möchte und mit einem Mech zusammenlebt, kann uns einmal erzählen, wie das geht?

    Viel Erfolg bei der Suche!

    Mit dem Versuch, uns dieses Interview als Masterplan zu verkaufen, macht ihr euch lächerlich.
  • Leader 18.11.2019 07:40
    Highlight Highlight Für alle Eltern in der gleichen Situation wäre ein „ Beispiel aus dem Volk“ ( Als Bsp: Handwerker und Detailangestellte) hilfreicher gewesen als die Gratis- Werbung für einE Leitungsperson eines Gesundheitsinstitutes.
  • na-t 17.11.2019 23:07
    Highlight Highlight Die Betreuung durch eine Nanny hat durchaus auch seine Vorteile - sei es für die Kinder, die Eltern oder auch die Betreuungsperson.
    Und sowieso, wer sind wir um über andere, sei es nun eine Chefärztin oder Reinigungskraft, zu richten: Wer bestimmt, dass nur die Eltern das Beste für die Kinder wollen und auch realisieren?
    Als ehemaliges Au-Pair kenne ich die Situation aus einer anderen Perspektive.Ob nun ein Elternteil voll arbeiten muss oder will spielt hier keine Rolle mehr. Das Wichtigste ist, dass die Kinder betreut, ihre Bedürfnisse gestillt und die gewünschten Werte vermittelt werden.
  • Krise 17.11.2019 18:57
    Highlight Highlight "Kinder und Karriere kombinieren – diese Zürcher Chefärztin lebt es vor" - als Chefärztin ist das ja auch relativ einfach machbar, sorry.
    • Garp 17.11.2019 19:55
      Highlight Highlight Sie war ja nicht immer Chefärztin. Was bringt eine Ärztin, sehr teure Ausbildung, die dann zu Hause bleibt, wenn sie Kinder bekommt?
      Wer das Privileg hatte, eine so teure Ausbildung zu geniessen, der soll doch auch etwas an die Gesellschaft zurückgeben und das tut sie sehr engagiert.
  • Maya Eldorado 17.11.2019 18:40
    Highlight Highlight Das ist so ein blöder Spruch: "Karriere und Kinder unter einen Hut bringen".
    Das geht eben gerade nicht. Um die Betreuung während er Abwesenheit der Eltern zu garantieren braucht es eben mehrere Hüte.
    Und was ist, wenn ein Kind die ganze Nacht schreit und am nächsten Tag eine OP ansteht?
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 17.11.2019 17:46
    Highlight Highlight "Verlieren sie ihren Partner, stehen viele Frauen vor grossen finanziellen Schwierigkeiten."

    Ja klar, ist ja nicht so dass Männer nicht "weiter" zahlen müssen. Dass sich Frauen immer als Opfer sehen müssen

    In der Schweiz kann jede/r arbeiten. Wir haben genügend Kitas. Aber bezahlen wollen wir nicht. Dann doch lieber jammern. Diese 5i/Weggli Mentalität.

    Meine Arbeitskollegin arbeitet 100% (angestellt, nicht selbstständig, kann 100% Homeoffice machen, macht sie aber selten). Ihr Mann arbeitet 100% (ohne Homeoffice). Zu ihrem Kind (3) schauen die Grosseltern. Sie jammert nie. Ist 100% Happy.
    • Superkalifragilistiexpialigetisch 18.11.2019 16:54
      Highlight Highlight wer noch nie selber in der Situation war kann gut werten und urteilen darüber ob die Männer stets ihre Verantwortung wahrnehmen,gäll!

      Als Chefärztin sieht sie die Situationen der Alleinerziehenden Mütter, während andere nur urteilen. Alleinerziehende Mütter sind wohl die stärksten Glieder dieser Gesellschaft- die wissen was es bedeutet wens heisst "grind abe u seckle" .
    • Superkalifragilistiexpialigetisch 18.11.2019 17:00
      Highlight Highlight wenn du ja schon weisst, wieviele KiTas wir haben, kannst du mir sicher Fakten in Form von Zahlen nennen, unter Berücksichtigung der Wartelisten aber auch Qualität wieviele KiTaplätze die Schweiz heute hat. Bitte sehr, ich freue mich auf deine differenzierte Antwort! Du scheinst dir ja wirklich gute Gedanken zu machen 😉
    • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 18.11.2019 22:37
      Highlight Highlight https://www.netzwerk-kinderbetreuung.ch/de/dossiers/27/

      Bitteschön.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Follower 17.11.2019 16:27
    Highlight Highlight Ich finde den Artikel sehr gut. Wenn beide Eltern in einem gut bezahlten Job arbeiten ist das einfacher und für Kinder vertrauensvoll zu lösen. Solange Kinder kleiner sind, braucht es ein Kindermädchen, das etwas häufiger kommt (= höhere Kosten). Später genügt vermutlich die schulische Tagesstruktur, die um 10 bis 20 % verkürzte Arbeitszeit beider Eltern und das Backup des Kindermädchens. Wenn das Kindermädchen in der gleichen Situation ist, sieht es etwas anders aus. Dann lässt sich die Zeit der Baby- und Kleinkinderphase nur mit kostenfreier Betreuung lösen (Grosseltern).
    • ChemChemPam 17.11.2019 17:32
      Highlight Highlight Oder subventionierten Krippenplatz..
    • Kruk 18.11.2019 19:53
      Highlight Highlight Ja wobei, ein Krippenplatz bei vielen Berufen trotzdem noch Grosseltern braucht. Oder kann ich die Kinder bereits um 5 Uhr in der Kita abgeben?
      Sowieso Leute die nicht 100% arbeiten wollen sind, gerade in handwerklichen Berufen, oft nicht willkommen.
      Aber das ist ja auch keine "Karriere".
  • Firefly 17.11.2019 16:10
    Highlight Highlight Wir brauchen keine Lösungen für die top-ten, wir brauchen Lösungen fürs Volch!
  • Sherlock_Holmes 17.11.2019 15:49
    Highlight Highlight Es lohnt sich, den DOK-Film anzuschauen, auf den «La bum» und «Mrs. Sommer» weiter unten hinweisen.
    Er vermittelt ein ganz anderes, ganzheitlicheres Bild als das Interview.
    Natürlich ist Frau von Orelli auf gewisse Weise «vom Leben» privilegiert.
    Sie setzt ihre Fähigkeiten und das, was ihr mitgegeben wurde, jedoch auch voll und ganz mit Leidenschaft für die Familie und ihren Beruf ein.
    Damit hilft sie anderen Menschen und schenkt Hoffnung und Kraft.
    Sie selbst scheint sehr bodenverhaftet, authentisch und ehrlich.
    Das einzusetzen was einem gegeben ist – ob viel oder wenig – ist ein Geschenk.
    • FrancoL 17.11.2019 19:01
      Highlight Highlight Bezweifelt auch niemand, nur bezweifle ich dass ein Grossteil der Menschen eben diese Voraussetzungen haben. Wenn ich einen schlachtbezahlten Job habe, weil es den einen auch zu erledigen gibt (oder hat es keine schlecht bezahlten Jobs in einem Spital) und meine Partnerin ebenfalls nicht viel verdient sieht die Belastung und vor allem auch die mentale Belastung ganz anders aus.
      Vielleicht müsste man sich auch fragen können denn alle das was ihnen gegeben ist einsetzen? Sind die Voraussetzungen wirklich so ausgeglichen? Ich sage ganz klar nein.
    • wintergrün 17.11.2019 20:50
      Highlight Highlight Also so bodenständig kommt Frau von Orelli nicht rüber.
      Das Problem von vielen Frauen auch mit einer sehr guten Ausbildung ist dass sie am Anfang ihrer Karriere sehr wenig Geld haben. Und wie die Karriere laufen wird weiß man noch nicht.
      Wenn dann die Unterstützung des Umfelds insbesondere der Eltern nicht da ist ist die finanziell konservative Lösung keine Kinder zu bekommen, schon gar nicht unter 35.
    • wintergrün 17.11.2019 20:51
      Highlight Highlight Trotzdem ist es ein Zeichen des Fortschritts das ist zu mindestens für Frau von Orelli Geklappt hat. Das war auch nicht immer so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChemChemPam 17.11.2019 14:25
    Highlight Highlight 90% im Jobsharing=45%, oder? Dann macht der Back-up auch Sinn.
    • Olifant 17.11.2019 17:22
      Highlight Highlight Gemäss einem Interview auf Tele Züri von diesem Sommer leitet Frau von Orelli und Natalie Gabriel im Jobsharing die Frauenklinik. Beide arbeiten je 90 Prozent. Es hätte mich auch interessiert, wie sie die Kinderbetreuung organisieren.
  • YS&P 17.11.2019 14:00
    Highlight Highlight Neben und hat eine Familie gewohnt, die Mutter Chefärztin und der Vater Oberstaatsanwalt und die beiden Kinder in der Primarschule. Sie kamen von der Schule nach Hause und wurden betreut von einem Kindermädchen und kamen oft zu uns spielen und halfen im Garten, beim Kochen weil sie das Zuhause nicht hatten. Die Mutter hat eigentlich 80% gearbeitet aber war oft auch am Wochenende bei der Arbeit.
    • Things will be different when I take over the worl 17.11.2019 17:41
      Highlight Highlight Ich bin froh, dass meine Eltern beide gearbeitet und Karriere gemacht haben. Ich fand meine Eltern immer grossartig und ich war immer wahnsinnig stolz aus dieser Familie zu kommen. Ich liebe meine ehrbaren und intelligenten Eltern und meine Geschwister. Ich will auch spät Mutter werden und ich werde dem Kind schon früh sagen. dass es die anderen Kinder verprügeln darf, wenn die unsere Familie beleidigen. Mein Freund wird sicher in dieser Hinsicht ein toller Lehrer sein.
  • Pegasurs 17.11.2019 13:52
    Highlight Highlight Hut ab vor dieser Frau Und ihrer Leistung. Ich bin Mann, allein erziehender Vater seit 20 Jahren von zwei Kindern, seit diese 3, bzw. 5 Jahre alt waren, und habe in Kaderpositionen im In- und Ausland meine 60 bis 80 Stunden wöchentlich gearbeitet. Ich hatte immer genug Zeit für die Kinder ( sonst wären sie wohl längst ausgezogen); mein Privatleben ist wohl zu kurz gekommen 😉, sagt man. Aber ich empfinde es nicht so, sondern als Privileg, für die Kinder da zu sein und trotzdem spannende Jobs zu verrichten...
    • Krise 17.11.2019 16:02
      Highlight Highlight Ich hab erst etwa mit 25 begriffen wie wenig Zeit unsere Mutter tatsächlich für uns hatte. Frage, aus reinem Interesse: wie arbeitet man 60-80 Std/Woche (und dann noch zeitweise im Ausland) und ist genug für die Kids da? Ich bin nur zu 60% nicht zu Hause und hab schon Schuldgefühle. 😔
    • Garp 17.11.2019 17:25
      Highlight Highlight Wer hat denn Deine Kinder betreut, während du 60-80h gearbeitet hast?
    • Pitefli 17.11.2019 21:03
      Highlight Highlight Wie konntest du 60-80 Stunden arbeiten und genug Zeit für deine Kinder haben? Ich arbeite 40% und hab oft das Gefühl ich sei nicht genug für sie da.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 17.11.2019 13:41
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist irgendwie dumm.

    Er konzentriert sich auf einen Bereich der Gesellschaft die aufgrund des Einkommens so oder so Karriere und Kinder unter einen Hut bringen können....
    • wintergrün 17.11.2019 20:54
      Highlight Highlight @Scaros_2
      In der gegenwärtigen Situation muss man halt schon mit kleinen fortschritten zufrieden sein.😉
      Natürlich bleibt zu hoffen dass die noch größer werden.
  • Firefly 17.11.2019 13:40
    Highlight Highlight Ich möchte mal eine Story, in der sie Karriere macht und der Mann darauf verzichtet und sich der Betreuung der Kinder widmet.

    Grundsätzlich finde ich alles was zusammen über 140% Arbeitspensum ausmacht zu viel, da kommt die Familie zu kurz. Leider ist es jedoch schwieriger ein arbeitsteiliges Model zu leben mit diesen max. 140% als mit 180% einfach weil der Arbeitsmarkt nicht mitspielt und weil die Schweizer glauben, dass wer weniger als 80% arbeitet, "pläuschlet". Dabei wird in begrenzter Zeit oft effizenter gearbeitet und bei 100% "gepläuschelt" mit Kaffi und Gipfeli und Internet und so.
    • Pitefli 17.11.2019 21:06
      Highlight Highlight Ich kenne so ein Paar. Sie ist nach dem Mutterschaftsurlaub wieder zurück und er betreut seither Kind und Haushalt.
      Beim Rest musst ich dir (leider) Recht geben.
  • Phrosch 17.11.2019 13:39
    Highlight Highlight Zur Erinnerung an alle, die hier rummäkeln: es geht hier nicht um Kinder und Beruf (was sehr viele Frauen betrifft), sondern um Karriere, und bezieht sich klar auf Akademikerinnen mit (Aussicht auf) gutem Lohn. Dass vieles im Leben von Frau Orelli einen eher kleinen Anteil der Familien betrifft, ist klar. Wenn aber die Angst, Kinder nicht mit einer solchen Karriere vereinbaren zu können, Frauen ganz von Familie abhält, ist auch niemandem geholfen. Für Frauen in solchen Situationen ist Frau Irelli ein Vorbild, und diese braucht es.
    • FrancoL 17.11.2019 14:19
      Highlight Highlight Und wieviele Frauen sind in dieser Situation? Glauben Sie wirklich dass alle die diesen Artikel lesen in genau für diese Situation werten?
      Ich glaube nicht, gerade ein guter Teil der Bürgerlichen werden daraus schliessen, dass alles in bester Ordnung ist (siehe zB Statements von Frau Fiala) und natürlich anführen, dass alle wenn sie den wollen ja diesen Weg von Frau Orelli gehen können.
    • Phrosch 17.11.2019 16:17
      Highlight Highlight FrancoL, wie gesagt, das ist mir alles bewusst. Wenn man aber nur noch über Themen schreiben darf, die eine Mehrheit betreffen, wird es schwierig.
      Sollten die Bürgerlichen die von Ihnen genannten Schlüssel ziehen, müsste ich dann daraus schliessen, dass die den Artikel nicht richtig gelesen und verstanden hätten. Das ist aber müssig, da wir nicht erfahren werden, welche Schlüsse „die Bürgerlichen“ daraus ziehen.
    • FrancoL 17.11.2019 17:47
      Highlight Highlight @Phrosch; Wenn wir heute mit Artikeln zu einer kleinsten Minderheit aufwarten bringt es den weniger geübten Leser dazu zu meinen es sei alles iO. Ich erinnere mich immer wieder an die Worte von Fiala, die genau diese Schiene fährt, wenn man will kann man alles, eben ab dem hohen Ross herunter. Wobei Fiala nicht einmal merkt dass die Geschichte ihrer Familie stark mit der kommunistischen Idee der Betreuung verhandelt ist.
  • who cares? 17.11.2019 13:20
    Highlight Highlight Es scheint, als würden viele Kommentatoren ihr die Stelle und den Erfolg missgönnen. Das Bild vom Frauchen am Herd und Kinderbetreuung als Frauensache scheint halt immer noch in den Köpfen zu stecken. Ein Teilzeitjob in der Bibliothek oder im Backoffice ist noch akzeptabel, aber eine Mutter als Chefärztin? Himmel!

    Ps: ich war froh, dass meine Eltern nicht ständig um mich herum gewuselt sind. Man braucht als Kind auch etwas Freiheit und Zeit selbständig Dinge zu erledigen.
    • Things will be different when I take over the worl 17.11.2019 19:01
      Highlight Highlight Ganz genau @who cares. Ein guter Kommentar!
    • Eau Rouge 18.11.2019 03:11
      Highlight Highlight Natürlich. Wie der 14 und 8 Jährige in unserem Quartier. Den ganzen Tag allein. Hie und da bei Nachbarn beim Mittagessen.

      „Man braucht als Kind auch etwas Freiheit und Zeit selbständig Dinge zu erledigen...“

      ( Um am Nachmittag in der Wohnstube seine Freundin, welche im 3-4 Wochen-Takt wechselt, zu vögeln. Ach ja, sein jüngerer Bruder sitzt derweilen genüsslich vor dem Fernseher...

      Dann noch noch fast lieber Helikopter-Eltern!
      (Und die kann ich echt nicht ausstehen....,)
    • Eau Rouge 18.11.2019 22:39
      Highlight Highlight @Things will be different

      Der Mensch interpretiert IMMER aus seiner Sichtweise.

      Nehmen sie doch bitte den Spiegel „hinunter"....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Deckardcain 17.11.2019 13:17
    Highlight Highlight Warum scheint Sie mir so verbittert?
    • esmereldat 17.11.2019 16:29
      Highlight Highlight Weil du das so reininterpretiest?
  • La bum 17.11.2019 13:12
    Highlight Highlight Hab gehört (von jmd im medzin-studium) dass junge familien ermutigt werden, währnd des studiums familie zu gründen. Klar voll stress, schwanger/baby/kleinkind + stud/praktikum/berufseinstieg.

    Aber so „wächst“ beides parallel: familie/kinder + berufl. Laufbauhn. ist zwar vlt langsamer und teils strenger, aber hat dieses körper-/lebensveränderne hardcore-ereignis (kinder bekommen) noch in den unbeschwerteren jahren und wenn man berufl. zu den entscheidenen punkten kommt mit den kindern aus dem gröbsten raus.

    Kenn solche beispiele + find den trend gut, natürlicher! (aber klar, jed. ist anders)
    • Sonnenbankflavor 17.11.2019 15:45
      Highlight Highlight Und wann "leben" diese Leute? Sind Frauen nur da um zu gebären oder dürfen sie auch ihre Jugend geniessen mit allem was dazu gehört (reisen, Ausgang etc.)?
    • La bum 17.11.2019 19:07
      Highlight Highlight @sonnenbankflavor
      40jahre + „das gröbste“ (mit (kleinen) kindern) durch oder 40jahre + neu(!)mutter..🤔😜

      Zweiter gedanke dazu: die generationen-orgel die sich immer weiter auseinander zieht: im härtefall kleine kinder und pflegebedürftige eltern gleichzeitig😳

      Zudem beobachte ich dass der mensch am verantwortung übernehmen (zb durch elternschaft) gesunden kann.. und das ist früher als später immer besser..😉 (aber klar, auch das gegenteil (überforderung) kann passieren.

      Aber klar, mann kann es drehen und wenden, abstriche sind immer auch und ich sehe deinen punkt. Ich finde einfach die „gegenbewegung“ (zu immer späterer elternschaft) interessant und gewisse beispiele überzeugend.
    • Sonnenbankflavor 17.11.2019 22:23
      Highlight Highlight La bum sorry aber ich glaube du hast nicht verstanden was ich gesagt habe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 17.11.2019 13:12
    Highlight Highlight Ich verstehe die Negativität/Hass nicht, der ihr hier entgegenschlägt. Ja, sie ist privilegiert, ja die Supermarktverkäuferin hat es schwerer. Das ist ihr auch bewusst. Hier geht es aber um Karrierefrauen. Es geht um in der Schweiz teuer ausgebildete, hochqualifizierte Fachkräfte, die wegen der Kinderbetreuung aus dem Beruf scheiden und das ganze staatliche Investement in sie verpufft. Kann sich die Schweiz das über längere Zeit leisten? Ich denke nicht. Und ja, Vereinbarung von Beruf und Familie ist einfach, wenn mehr Geld da ist. In der Realität aber immer noch zu schwierig.
    • Don Garibaldi 17.11.2019 15:59
      Highlight Highlight Aha....staatliches Investment? Wow!

      Ich glaube immer mehr an den Weihnachtsmann!
    • Krise 17.11.2019 16:05
      Highlight Highlight Frage: bin ich mit BMS auch eine teuer ausgebildete Fachkraft?
    • Nadine-Bunny 17.11.2019 17:51
      Highlight Highlight DonGaribaldi, ja, die Schweizer Zahlen kaum Semestergebühren - oder glaubst du für 800 Stutz ist das Medizinstudium finanziert?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • La bum 17.11.2019 13:00
    Highlight Highlight Hatte mal den srf beitrag über sie gesehen.

    Einerseits bemerkenswert! Toll! Braucht es! Vorbild - va mit der „leichtigkeit“ mit der sie das zu machen scheint (ist aber auch eine typfrage)

    Aber andererseits der eindruck, dass sie für alles was „mühsam“ ist bestimmt rundherum assistenten hat...? (Eben, wie viele andere - zu recht - sagen: bei dem lohn kann man sich das leisten) trotzdem wiegt aber auch die verantwortung bei so einem job! Was ja wirklij nicht ohne ist und viel mentale kraft braucht)


    • Mrs. Sommer 17.11.2019 14:24
      Highlight Highlight ja, die reportage war super! und sie spricht ja gerade von karriere und kinder, nicht "nur" beruf und karriere
      Play Icon
  • FrancoL 17.11.2019 12:46
    Highlight Highlight Der übliche Artikel der für 1Promill der Eltern zutreffen könnte. Eine masslose Belehrung von einem hohen Ross herunter. Zudem das leicht reduzierte Pensum ist für die Kinder nicht genügend. Und dann der läppische Satz "wenn die Kinder krank werden" dann hat man noch Reserven. Kinder müssen doch nicht krank werden um Bedürfnisse zu haben.
    • weachauimmo 17.11.2019 14:24
      Highlight Highlight Wieder einmal ein Herzchen für FrancoL. In wenigen Sätzen alles Wesentliche gesagt.
    • Nadine-Bunny 17.11.2019 17:56
      Highlight Highlight Also es gibt nur 0.1% Akademiker in der Schweiz? Ist die Schweiz also ein Arbeiter- und Bauernstaat? Und wer sagt, wieviel Zeit "genügend" ist? Sie? Dann sagen Sie mal!
    • FrancoL 17.11.2019 19:06
      Highlight Highlight @Nadine: Ich bin Akademiker, meine Frau auch aber unsere Löhne sind weit weg vom Lohn der Frau Orelli. Und ich kenne ganz viel Akademiker, die ebenfalls nicht diese Lohnklasse einfahren.
      Also versuchen Sie einmal den Kommentar zu werten und nicht zu meinen dass die Akademiker alle das Gehalt von Frau Orelli haben können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 17.11.2019 12:16
    Highlight Highlight Karriere und Kinder klappt wunderbar? Notfalls leiden einfach die Kinder, das käme in so einem Artikel ja nicht raus. Denkt mal jemand an die Kinder? *ednavoice*
    • Firefly 17.11.2019 13:32
      Highlight Highlight Ja, ihr Mann könnte zum beispiel 20% Arbeiten oder ganz die Betreuung übernehmen wenn sie Karriere macht. So wie bei 90% der Männern das der Fall ist.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 17.11.2019 12:14
    Highlight Highlight Sie hat ein Pensum von 90 Prozent, ihr Mann 80. Sie ziehen drei Kinder gross. Der Mann wird auch einen anspruchsvollen Job haben. Wer betreut die Kinder in 3.5 Tagen in der Woche? Wer macht den Haushalt und die Wäsche von fünf Personen? Einkäufe, administrative Arbeiten, Kochen, Nachhilfe, Arztbesuche, und, und, und. Das müssen grösstenteils andere übernehmen, die vielleicht selber auch Kinder haben, sich aber kein Kindermädchen und kein Putzpersonal leisten können. Die Unternehmen reden gerne positiv,z.B. von Work-Life-Balance, aber machen in Realität kaum was, um Arbeitnehmende zu entlasten.
  • schmiffe 17.11.2019 12:12
    Highlight Highlight Naja also das mag schön klingen ist es aber nicht. Mein vater war bis diesen somer chefarzt in basel ich habe noch 3 schwestern aber man sieht diesen eltern teil praktisch nicht. Er hat seit ich zurückdenken kann von morgens um 7 bis abends zwischen1900-2200 gearbeitet. für die familie ist ein chefarztposten trozdem mittelmässig und ich bin überzeugt bei der dame ist das nicht anders als chefarzt muss man einfach zu viel arbeiten um das familienleben zu geniessen. Und am wochenende wurden präsentationen vorbereitet für uni und kongresse also nicht mal dan hat man zeit
  • seepost 17.11.2019 12:08
    Highlight Highlight In einem weiteren Artikel möchte ich gern von einer Familie lesen in welcher der Mann tatsächlich auf die Karriere verzichtet und die Kinderbetreuung übernimmt.
  • El Vals del Obrero 17.11.2019 12:06
    Highlight Highlight Ein Hohn für Leute, die keinen Chefärztinnen-Lohn haben und sich keine Kindermädchen leisten können.

    Es wäre viel interessanter, wie das z.B. eine Supermarktverkäuferin oder ähnlich schafft.
    • Gigle 17.11.2019 18:47
      Highlight Highlight Es geht in diesem Artikel aber um das Thema ‚Karriere trotz Kinder‘ und nicht um ‚Arbeiten trotz Kinder‘.
  • CHSpeedy 17.11.2019 12:00
    Highlight Highlight Für mich stellt sich die Frage: Wieso muss man in der heutigen Gesellschaft immer ALLES gleichzeitig haben? Ich finde den Fokus bzw. Zwang auf Job & Karriere in unserer Gesellschaft ungesund und schädigend. Eine Aussage finde ich im Interview ganz wichtig: "Auf den Rest kann ich mich dann fokussieren wenn ich pensioniert bin". Ich habe auch mal so gedacht und was hat es mir gebracht? Stress und gesundheitliche Probleme. Wir vergessen häufig, dass wir nur ein Leben haben und Zeit das wertvollste aller Güter ist... Ein generelles Umdenken weg von der reinen Leistungsgesellschaft ist angesagt!
    • Gigle 17.11.2019 18:50
      Highlight Highlight Diese Frage wird komischerweise erst häufig gestellt, seit Frauen sich das Recht rausnehmen auch Kinder und Karriere zu haben. Die ganzen Jahre als Mann arbeitete und Frau daheim war hat niemand sich gefragt, wieso diese Männer eigentlich immer alles gleichzeitig wollen.
  • Zeit_Genosse 17.11.2019 11:32
    Highlight Highlight „Ich habe das Glück, dass ich für meinen Job bezahlt werde. Viele Frauen, die Mutter und Hausfrau sind, absolvieren einen 24-Stunden-Job und werden dafür aber nicht bezahlt.„

    Soll man die Arbeit als Hausfrau und Mutter als Job betrachten und materiell quantifizieren und damit einen monetären Gegenwert kalkulieren?

    Es gibt auch andere Frauen die einem bezahlten Job nachgehen, das Paar aber sich kaum und nur mit Stress ein Betreuungsmodell für die Kinder leisten kann und damit monetär in einem Nullsummenspiel landet inkl. steuerliche Progression.

    Es ist eine Frage des sich leisten können.
    • schmiffe 18.11.2019 11:06
      Highlight Highlight Dann soll ich meiner frau lohn zahlen oder sie mier? Sichernicht wenn nur einer arbeitet braucht es ein gemeinsames konto
  • Todesstern 17.11.2019 11:30
    Highlight Highlight „Stephanie von Orelli ist Mutter dreier Kinder und Chefärztin am Stadtspital Triemli.“

    Wenn ich das so höre muss ich gar nicht mehr weiterlesen, dass man mit so einem Gehalt und den Privilegien welche man auf diesem Posten halt beides unter einen Hut bringen kann glaube ich schon.
    • Flötist 17.11.2019 12:20
      Highlight Highlight Ja, es ist ja auch nicht klar, wie gut es die Kinder dann hatten mit Abwesender Mutter. Beim Job ists klar, solange man ihn hat, hat man ihn gemeistert. Bei vernachlässigten Kindern ist die objektive Beurteilung überhaupt nicht klar.
    • Meyer Andrej 17.11.2019 12:53
      Highlight Highlight Wahrscheinlich wird ihr das Betreuen von ihren Kids noch vom Arbeitgeber bezahlt. Ähnlich wie Bundesbeamte die von Zürich nach Bern pendeln und das als Arbeitszeit bekommen. Und diese erzählen den Angestellten gross von Selbstverantwortung und Flexibilität.
    • Gigle 17.11.2019 18:53
      Highlight Highlight @Flötist: Und was ist mit der Abwesenheit des Vaters?
  • Gähn on the rocks änd röll 17.11.2019 11:26
    Highlight Highlight da kann ich jedes wort unterschreiben!
  • Don Garibaldi 17.11.2019 11:22
    Highlight Highlight Das einzige was es braucht ist schlicht und einfach viel Geld, sprich einen überdurchschnittlichen Lohn, eben wie Frau Ärztin! Alles andere ist hochgestossenes Blabla....
    • Butschina 17.11.2019 12:48
      Highlight Highlight Im Artikel geht es ja um Kaderstellen für Frauen. Dort fehlen viele Teilzeitmöglichkeiten. Da muss sich noch vieles ändern. Ich kenne Ärztinnen, die mittlerweile als Berufsschullehrerinnen arbeiten weil sie zu lange vom Beruf abwesend waren. Es wären gute Ärztinen die unser Gesundheitswesen eigentlich dringend benötigen würde. Aber wenn man sich für die Kindererziehung entscheidet hat man Karrieretechnisch fast keine Chance mehr.
      Ich fände es gut mehr 100%-Stellen im Jobsharing anzubieten. Wenn sich die Personen gut organisieren ist dies ein Mehrwert weil mehr Sichtweisen da sind.
    • Don Garibaldi 17.11.2019 13:41
      Highlight Highlight @Butschina, eben ein Sinnfreier Bericht, da er nicht Mal 1% der Bevölkerung betrifft. Ich verstehe nicht was nun die Botschaft sein soll!
    • Butschina 17.11.2019 16:48
      Highlight Highlight Das mag sein, Don Garibaldi, im tieferen Lohnsegment sieht es mit Teilzeitarbeit jedoch deutlich besser aus. Haben die Minderheiten nicht auch ein Anrecht darauf, auch wenn sie sich eine komplette Fremdbetreuung leisten könnten? Viele Mütter und Väter möchten ihre Kinder aufwachsen sehen und sie erziehen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Krise 17.11.2019 11:21
    Highlight Highlight Ihre Aussagen zur persönlichen Situation sind nichtssagend; wenn sie 90% arbeitet und er 80%, wer betreut dann die Kinder, wenn nicht das "Backup"-Kindermädchen?
    • Kosmisch 17.11.2019 11:52
      Highlight Highlight Die Kinder sind ja auch nicht den ganzen Tag zuhause, die gehen zur Schule. Nur ein Baby muss 100% betreut werden!
    • chicadeltren 17.11.2019 11:55
      Highlight Highlight 1. Wo liegt das Problem?
      2. Sie arbeitet im Jobsharing, also nicht alleine 90%...
    • MAOAM 17.11.2019 12:16
      Highlight Highlight Die drei armen Kinder... Also nicht wegen dem Geld. Das ist ja reichlich vorhanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • diderot 17.11.2019 11:14
    Highlight Highlight Prof. Dr. von Orelli arbeitet 90%: "Mein Mann arbeitet 80 Prozent. Wir teilen uns die Betreuung auf und haben ein Kindermädchen als Back-Up." Für mich geht das arithmetisch nicht auf bei einer 42-Stundenwoche (was bei Ärzten ja eher die unterste Grenze sei). Mir fehlt offenbar irgendein Puzzlestück. Oder was heisst "Back-up"? Ich verstehe darunter, "unregelmässiger Einsatz bei Engpässen". Ich möchte nicht unnötig ätzen, aber wenn es doch in diesem Artikel um Mensch mit Familie und Karriere geht, wäre ein bisschen mehr Info ganz hilfreich, oder stehe ich auf dem Schlauch?
    • MAOAM 17.11.2019 12:13
      Highlight Highlight Es geht hier um Karriere Menschen und nicht um Büetzer. Geld ist kein Thema.
    • Butschina 17.11.2019 12:40
      Highlight Highlight Es kommt natürlich darauf an was ihr Mann arbeitet. Wenn er öfter am Wochenende arbeitet oder nachts kann man viel selber abdecken. Aber die genauere Info wäre wirklich spannend. Das Kindermädchen finde ich eine gute Betreuungslösung, nur können es viele nicht bezahlen. Da es aber um Kaderposizionen geht erübrigt sich das.
      Als Ärztin in hoher Position kannst du nicht weniger arbeiten. Gynäkologie ist noch etwas Frauenfreundlicher als Fachgebiete wie Chirurgie und Orthopädie. Das Frauenfreundlichste Fachgebiet mit viel OP-Tätigkeit ist schätzungsweise die Handchirurgie.
    • minsenfdezue 17.11.2019 21:09
      Highlight Highlight Ihr Mann ist Architekt und oft zuhause. Ihre Eltern und Freunde schauen odt zu den Kindern. Dazu kommt, dass sie bereits im Schulalter sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eron 17.11.2019 11:03
    Highlight Highlight Sie bringt das alles nur unter einen Hut weil sie zünftig verdient und jede Hilfe die sie in Anspruch nehmen auch bezahlen kann. Mit Geld lässt sich so manches Problem lösen, das hilft allerdings keinem, wirklich keinem der zu den Durchschnittsverdienern gehört und tagtäglich dafür sorgt, dass Gehwege, Toiletten sauber sind, die Elektrizität funktioniert, die Züge fahren, Kleider genäht werden etc. So eine Story ist schön, aber einfach weit weg von der Realität.
    • Ohniznachtisbett 17.11.2019 12:38
      Highlight Highlight Ja aber darum gehts ja im Artikel nicht. Es geht um Akademikerinnen und die sind ja dann tendenziell besser verdienend.
  • minsenfdezue 17.11.2019 10:56
    Highlight Highlight
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    Doku über Stephanie von Orelli👆🏼
    spannend & empfehlenswert.
  • thompson 17.11.2019 10:56
    Highlight Highlight Bitte vergisst nicht, dass viele nicht Akademikerinnen 100% arbeiten müssen, aus wirtschaftlichen gründen, ohne ein Kindermädchen als backup zu haben... Die Kinder sind fremd betreut nicht immer professionell. Solche Schicksale gibt es sicher mehr... Aber eine Chefärztin ist natürlicher cooler
    • Gigle 17.11.2019 18:57
      Highlight Highlight Es geht im Artikel weder um Coolness noch um ‚100% arbeiten müssen wegen wirtschaftlicher Lage trotz Kindern’ sondern um ‚Karriere trotz Kindern‘.

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