Schweiz
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Nationalrat diskutiert emotional über Burkaverbot – Gegenvorschlag steht bereits

Der Nationalrat dürfte ein generelles Verhüllungsverbot ablehnen. Das zeigen die ersten Voten am Mittwoch. Die Burka-Initiative liess aber die Wogen hochgehen. Das letzte Wort hat Volk.



epa06922108 Face covered women protest in Copenhagen, Denmark, 01 August 2018, on the first day of the implementation of the Danish face veil ban. Under the new law, all apparel covering the face is forbidden in public places. This includes wearing burka, niqab, full-face balaclavas, hats, caps, scarves, masks, helmets, full-length suits and artificial beards.  EPA/MADS CLAUS RASMUSSEN  DENMARK OUT

Dürfen Frauen aus religiösen Gründen ihr Gesicht verhüllen? Nein, findet die Burka-Initiative. Das Parlament sieht es anders, aber hat Handlungsbedarf erkannt. Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Es zeichnete sich am Mittwoch im Nationalrat bereits früh ab, dass die Burka-Initiative keine Mehrheit finden würde. Mit Ausnahme der SVP und einem Grossteil der Mitte-Fraktion sprachen sich in der Debatte alle anderen Fraktionen gegen das Volksbegehren aus. Die Diskussionen werden sich über den ganzen Tag hinziehen - es haben sich 43 Rednerinnen und Redner angemeldet. Knapp die Hälfte davon sind Mitglieder der SVP-Fraktion.

«Wer seine Frau in der Burka in die Migros schickt, der lehnt unsere Verfassung ab und der spuckt auf alle unsere Intergrationsgrundsätze», sagte Barbara Steinemann (SVP/ZH). Für Marianne Binder-Keller (CVP/AG) geht es darum, dass die Burka dazu diene, Frauen zu unterdrücken. Es sei ein «frauenverachtendes Kleidungsstück».

Symbol der Unterdrückung

Binder-Keller kritisierte die Gegner für einen «falschverstandenen Liberalismus». Irène Kälin (Grüne/AG) konterte, die Frau bleibe unterdrückt, auch wenn das Symbol der Unterdrückung aus der Öffentlichkeit verbannt werde. «Wir ändern nichts an ihrer Situation.»

Samira Marti (SP/BS) wunderte sich, dass die SVP sich «plötzlich zur grossen Emanzenkampftruppe» gemausert habe. Bei wichtigen Fragen der Gleichstellung stehe die Partei jeweils abseits.

Marginales Problem

Die Gegner stellten die Verhältnismässigkeit des Volksbegehrens grundsätzlich in Zweifel. In Anspielung auf die Redewendung «mit Kanonen auf Spatzen schiessen» erklärte die Grünen-Politikerin Kälin, mit der Initiative würden Kanonen installiert, obwohl kaum Spatzen gesichtet worden seien. Parteikollegin Greta Gysin sagte, dass seit dem Inkrafttreten des Burkaverbots im Tessin erst 36 Frauen gebüsst worden seien. Auch Kurt Fluri (FDP/SO) nannte das Problem marginal.

Beat Flach (GLP/AG) argumentierte mit der Stärke einer offenen liberalen Gesellschaft. «Wie schwach müsste unsere Kultur sein, damit die Schweiz vor einer verschwinden kleinen Zahl von Radikalen kapituliert.» Er schlug auch den Bogen zur aktuellen Krise. «Wir wissen seit Covid19, dass wir uns an die Gesichtsverhüllung gewöhnen müssen.»

Gegenvorschlag ist bereit

Bereits früher hatten sich die Räte auf einen indirekten Gegenvorschlag verständigt. Dieser sieht vor, dass das Gesicht in bestimmten Situation im Umgang mit den Schweizer Behörden zu zeigen ist. Der Nationalrat hatte den Gegenvorschlag des Bundesrates noch mit gleichstellungspolitischen Anliegen ergänzt. So soll unter anderem verankert werden, dass bei vom Bund finanziell geförderten kantonalen Integrationsprogrammen den besonderen Anliegen von Frauen, Kindern und Jugendlichen Rechnung getragen werde.

Die Initiative war bereits 2017 vom Egerkinger Komitee um den Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann eingereicht worden. Das Volksbegehren verlangt ein Verbot der Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum. Ausnahme können aus Gründen der Gesundheit gemacht werden. Auch Verhüllungen im Zusammenhang mit einheimischen Bräuchen wären weiterhin möglich. Niemanden darf aber jemanden dazu zwingen, sein Gesicht zu verhüllen. Den Initianten geht es darum, gegen Burka-Trägerinnen und vermummte Gewalttäter vorzugehen. (rwa/chmedia)

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Eine Burka für alle Fälle

«Dinge, die man einer Burka-tragenden Frau nicht sagen sollte»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 18.06.2020 06:17
    Highlight Highlight BR Sommaruga:”Wer eine Frau nötigt, sich zu verhüllen, überschreitet eine Grenze und soll bestraft werden.“ Ein spezieller Tatbestand im Strafgesetz werde deshalb künftig verdeutlichen, dass jeglicher Zwang gegen Frauen verurteilt wird. Es dürfe nicht sein, dass Ehemänner und Väter ihren Frauen und Töchtern vorschrieben, sich zu verhüllen.
    Ich wünsche der Ehefrau und der Tochter nach der Anzeige des Ehepartners respektive Vaters bei der Polizei viel Glück.
  • Neruda 17.06.2020 16:06
    Highlight Highlight Seit doch ehrlich, die einzigen Frauen, die sich "freiwillig" verhüllen tun dies nur, weil sie von klein auf indoktriniert wurden oder anecken wollen wie Nora Illi. Keine Frau, die respektvoll aufgezogen wurde, hüllt sich bei 30 Grad freiwillig in schwarze Lumpen!
    • Garp 17.06.2020 18:47
      Highlight Highlight Klar wurden manche Frauen und Männer indoktriniert. Ich möchte aber keine Kleidervorschrift in der _Verfassung_ . Gegen Indoktrination können wir so nichts ausrichten, wenn Dir das das Hauptanliegen ist.
    • Hoci 17.06.2020 20:00
      Highlight Highlight Recht hast du. Man muss nicht viel kontakt haben um zu merken mit welch extremen Konsequenzen von seiten Famile, Ehemann und noch schlimmer (nicht integrierbereite) Gesellschaft die Frauen ausgesetzt sind.
      Es gibt genug quellen zu Sittenwächtern, Ehrenmorden usw.
  • Demetria 17.06.2020 15:46
    Highlight Highlight Also, bisher waren die einzigen Frauen die so rum liefen Touristinnen an der Bahnhofstrasse oder die Nora Illi die damals in Schaffhausen zwei Bushaltstellen weiter wohnte. Ich habe nach SH in Uster, Bern Bümpliz und nun in der Zürcher Agglo gewohnt, also immer dort wo es überdurchschnittlich viele Moslems gibt und habe sonst nie eine mit Gesichtsschleier gesehen. Vielleicht solltet ihr Mittelschichtler auch mal ein paar Monate in die "sozialen Brennpunkte" ziehen, vielleicht wärt ihr dann in Sachen Ausländer entspannter. Also ich freu mich schon auf Nachbarins Guezli zum nächsten Ramadan...
    • Hoci 17.06.2020 20:05
      Highlight Highlight Du siehst nur die nette oberfläche. Die realität in den vier wänden ist kann in zu vielen Fällen auch in europa mit null selbstbestimmung beschrieben werden oder vereinfacht sklaverei.
      Ich habe 10 Jahre in solchen Ländern gelebt, es hat 8 Jahre gedauert gedauert den vollen horror zu erfassen.
      Kann sich jeder selbst ausmalen wiees iskein selbstbestimmtes leben zu haben zu Ehepartner, Körper, Ausbildung, Job, Freunde und sozialkontakte.
  • Nate Smith 17.06.2020 15:39
    Highlight Highlight Macht es euch nicht fassungslos dass wir diverse Coronaprobleme auf die nächste Session schieben um nun über diesen Mist zu diskutieren?
  • fidget 17.06.2020 15:23
    Highlight Highlight "Mit Kanonen auf Spatzen geschossen" trifft es ziemlich gut. Ich persönlich kann mich an keinen Moment erinnern, in dem ich in der Schweiz eine Frau mit Burka sah. Im Ägyptenurlaub ja, aber nicht hier.
    Ein Vermummungsverbot in die BV zu schreiben ist völlig übertrieben. Es würde auch heissen, dass man an kalten Tagen keinen Schal mehr vors Gesicht ziehen darf. Man wäre ja vermummt. An diesem Beispiel sieht man, wie stupide Kleidervorschriften in der Bundesverfassung wären. Die haben dort nichts zu suchen.
  • Grohenloh 17.06.2020 15:09
    Highlight Highlight Mee too und black lives matter!

    Richtig!

    Aber muslim woman rights dont matter?
    • Hoci 17.06.2020 20:08
      Highlight Highlight Ist nicht ganz klar was du meinst, weil es ein paar Irre gibt, die gibts immer die finden Burka hat was mit Religion zu tun und sie wollen das.
      Nö 99% nicht, sie werden gezwungen oder wollen keine psychisch physische Gewalt bis ehrenmord erfahren. Und nein standard ni ht Ausnahme, betrifft auch kooftuch und Niquab.
  • Snowy 17.06.2020 15:07
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • fidget 17.06.2020 15:29
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Garp 17.06.2020 15:40
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • insert_brain_here 17.06.2020 14:44
    Highlight Highlight Welches konkrete Problem soll mit dem Verbot bekämpft werden?
    • Platon 17.06.2020 17:21
      Highlight Highlight @insert
      Natürlich kein einziges! Die SVP will von ihrer durch und durch asozialen Politik ablenken, indem sie sich als Retterin der Helvetia vor den bösen Muslimbrüdern darstellt. Leider fallen immernoch ein Viertel der Schweizer darauf rein und hinterher fragen sie sich, wieso die Politik nichts an ihrem Leben verbessern konnte. Das führt wiederum dazu, dass sie Protestwählen... ein nie enden wollender Teufelskreis...
    • Hoci 17.06.2020 20:11
      Highlight Highlight Die Versklavung der Frau mit einem Kleidungsstück. Entweder gelten hier Menschenrechte und Gleichstellung oder nicht.
      Ein Verbot von Burka und Niquab ermöglicht erst integration und sozialkontakte, zerstörrrt das Symbol der Exklusiven Besitztum durch den Ehemann die Familie.
    • insert_brain_here 18.06.2020 12:29
      Highlight Highlight Um die Metapher der Sklaverei zu verwenden: Es soll also dem Sklaven verboten werden sich mit Ketten in der Öffentlichkeit zu zeigen?
  • Do not lie to mE 17.06.2020 14:32
    Highlight Highlight Die Burka ist ein Symbol des politischen Islams und Frauenfeindlich. Frauenrechte sind universal, unteilbar und unverhandelbar. Bereits seit Jahren weisen, säkulare Migrantinnen, unermüdlich darauf hin, dass nicht wenige muslimisch sozialisierte Mädchen und Frauen zahlreichen Diskriminierungs- und Gewaltformen ausgesetzt sind. Sie leiden unter der Nichtteilnahme an schulischen Aktivitäten, unter Früh- und Zwangsverheiratungen, sowie unter Früh- und Zwangsverschleierung. Weder Kultur noch Tradition oder Religion rechtfertigen geschlechtsspezifische Diskriminierungen.
    • Garp 17.06.2020 15:43
      Highlight Highlight Es geht um ein Verhüllungsverbot, nicht wirklich um die Burka und schon gar nicht um Frauenrechte!
  • Mascarpone 17.06.2020 14:24
    Highlight Highlight Man kann nicht "Black Life Matters" oder "Me too" lautstark untetstützen und gleichzeitig Burkas tolerieren. Egal welche politische Partei man bevorzugt.
    • Garp 17.06.2020 15:52
      Highlight Highlight Bei me to und Black Live Matters melden sich die Betroffenen selber. Und es geht nicht um die Burka, sondern ein allgemeines Verhüllungsverbot. In der Schweiz ist die Burka sehr selten bei der Einheimischen Bevölkerung, es tragen meist nur Touristinnen Burkas.
    • roteraketen 17.06.2020 16:55
      Highlight Highlight Ich werde es nie verstehen, wieso die Linke mit dem extremen Islam anbiedert.
    • Garp 17.06.2020 18:07
      Highlight Highlight Es gibt viele Linke die ein Burkaverbot befürworten. Ich persönlich verabscheue den extremen Islam. Komm Du mal runter von Deinem Schubladendenken. Und fang an zu argumentieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • praxis 17.06.2020 14:22
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Snowy 17.06.2020 15:07
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • stefan reiser 17.06.2020 13:59
    Highlight Highlight Sie sollen ihr Kopftuch behalten , ich behalte dafür
    meinen Bart .
    • Grohenloh 17.06.2020 15:03
      Highlight Highlight Es geht nicht ums Kopftuch. Es geht um eine Vollverschleierung
  • De-Saint-Ex 17.06.2020 13:56
    Highlight Highlight An all jene, die hier mit dem Argument des allgemeinen Vermummungs-Verhüllungsverbot kommen. Ihr seid echt davon überzeugt, dass es zu einer solchen Initiative OHNE dass es ein paar Dutzend Burkaträgerinnen gäbe gekommen wäre?
    Ich bin zudem überzeugt, dass unsere Polizeikräfte inständig hoffen, so eine Initiative möge nicht angenommen werden. Glaubt Ihr wirklich, dass diese jedem Chaoten/Hooligan hinterher laufen würden um ihnen die Maske runterzuziehen? Die begegnen ihnen jetzt schon mit gebührendem Abstand.
    Ihr macht Euch was vor.
    • Garp 17.06.2020 15:59
      Highlight Highlight Ich versteh Deinen Text nicht ganz, kannst du das noch einmal anders ausdrücken? Es geht doch um ein gesamtschweizeisches Verhüllungsverbot, wenn auch viele Kantone bereits eines haben, was viele nicht wissen. Klar geht es auch gezielt gegen Muslime und damit die Abstimmung zu gewinnen und darum, fremdenfeindliche Stimmung zu erzeugen.
  • Platon 17.06.2020 13:46
    Highlight Highlight Neben der Tatsache, dass die Initiative weder ein Problem löst noch das Leben irgendeiner Einwohnerin dieses Landes in irgendeiner Form verbessert, stört mich vor allem die völlige Mutlosigkeit unserer ach so freiheitsliebenden Konservativen! Wer denkt unsere aufgeklärte Gesellschaft sei durch ein Stoffsack bedroht, hat den glauben an eine demokratische und freie Gesellschaft verloren!
    • Grohenloh 17.06.2020 15:08
      Highlight Highlight Nein. Falsch. Es gibt Grundsätze der Aufklärung und der sozialliberalen Gesellschaft, die unverhandelbar sind.
      Zum Beispiel Zwangskleidung alleine für Frauen.

      Die liberale Gesellschaft muss die Liberalität durchsetzen. Sonst bilden sich illiberale Untergesellschaften. Und dann ist das Gegenteil von einer liberalen Gesellschaft entstanden: nur wer Glück hat, kann teilnehmen. Die anderen sind ausgeschlossen. Wie zum Beispiel bei der Wohlstandsgesellschaft. Wer im Kongo auf die Welt kommt, hat Pech gehabt. Wollen wir dieses ungerechte Modell wirklich in unsere Gesellschaft importieren?
    • Platon 17.06.2020 17:16
      Highlight Highlight @Grohenloh
      Nein. Falsch.
      Nora Illi zog sich den Stoffsack freiwillig über, die wurde nicht gezwungen. Was nun? Ihr Argument bricht in sich zusammen!
      Wenn man anfängt Kleidervorschriften zu erlassen, agiert man genau so illiberal wie ein Muslimbruder. Liberalismus wird durchgesetzt indem man die Möglichkeit zur Freiheit sicherstellt. Jede Frau, die in der CH zu irgendetwas genötigt wird, kann sich problemlos Hilfe holen! Es gibt aus Sicht des Liberalismus keinen Grund weshalb es ein Burkaverbot braucht. Es ist der völlig falsche Ansatz. Sie haben den Liberalismus einfach nicht verstanden!
  • Grohenloh 17.06.2020 13:41
    Highlight Highlight Es ist für mich ein Mysterium, wie die gleichen Leute, die hier aggressiv für Frauenrechte und gegen Frauenunterdrückung und Sexismus kämpfen, tolerieren können, dass Frauen etwas bestimmtes anziehen MÜSSEN.

    Es ist unmöglich, das zu dulden!

    Die Praxis wäre einfach. Mit Touristenvisum darf man, mit Wohnsitz nicht. HIER HABEN FRAUEN DIE GLEICHEN RECHTE!

    Zur Freiwilligkeit: Na ja. Religion ist Gehirnwäsche. Solange nur EINE Frau das nicht freiwillig macht, muss es sowieso verboten werden.
    • Elmas Lento 17.06.2020 14:51
      Highlight Highlight @Grohenloh, zum ersten Abschnitt: Jemanden zu zwingen eine Burka zu tragen ist schon heute strafbar, das nennt sich Nötigung und ist nicht nur bei einer Burka anwendbar. Für mich ist nicht nachvollziehbar weshalb jemand eine Burka anziehen will, trotzdem bin ich dafür das diejenigen welche das wollen das auch dürfen. Alles andere wäre eine unnötige Einschränkung.
      Zum letzten Abschnitt: Mit diesem Argument lässt sich jede noch so absurde Regel begründen, z.B. solange nur ein Autofahrer sich nicht an die Regeln hält müssen Autos verboten werden.
  • So en Ueli 17.06.2020 13:32
    Highlight Highlight Wir haben zwar zum einen die Religionsfreiheit. Diese gehört geachtet, solange sie in der BV drin ist. Ich hoffe, dies bleibt auch so. Wenn jemand unbedingt sich mit einer Burka verhüllen will, soll das doch tun. Solange wir keine Parallelgesellschaften wie das in anderen Ländern der Fall ist, akzeptieren, kann uns das doch egal sein, was wer wann und warum trägt. Jede Person ist seines eigenen Glückes Schmied. Wer sich freiwillig unterdrücken lassen möchte, dem stehe ich nicht im Weg. Es gäbe ja Mittel und Möglichkeiten auszubrechen.
    • Grohenloh 17.06.2020 15:10
      Highlight Highlight Das SIND Parallelgesellschaften. Man kann beim Entstehen zuschauen.
  • Grohenloh 17.06.2020 13:30
    Highlight Highlight Mir ist schleierhaft, wie man Kleiderzwang für Frauen befürworten kann (oder es einem egal ist). Es ist sexistisch und chauvinistisch.

    Die Verschleierung von Frauen ist im höchsten Grad sexistisch, weil sie die Frauen entkörpert. Kein anderer Mann darf auch nur eine Vorstellung von ihrem Körper bekommen dürfen (inkl. Haare). Weil kein anderer Mann dann „scharf“ auf sie werden kann, ist sie als Eigentum EINES Mannes geschützt. Das ist eigentl. eine Amputation. Frauen sollten freiwillig mit ihren Männern zusammen sein.

    Und ungerecht sowieso, solange die Vorschrift nicht für Männer gilt.
    • Joe Gage 17.06.2020 14:32
      Highlight Highlight Ein Burkaverbot ist ebenfalls ein Kleiderzwang für Frauen, da es ihnen dann explizit verboten ist, ein bestimmtes Kleidungsstück zu tragen, ob sie wollen oder nicht.
    • Neruda 17.06.2020 15:27
      Highlight Highlight Schön gesagt! Übrigens ist die Verhüllung auch Sexistisch gegenüber Männern, da ein weiterer Gedanke dahinter ist, den Mann davor abzubringen, die Frau zu belästigen. Es wird also davon ausgegangen, dass der Mann sich nicht im Griff hat und er Frauen belästigen muss, wenn er auch nur schon ein bisschen nackte Haut sieht.
    • Shaun 17.06.2020 16:14
      Highlight Highlight @Neruda:
      Wie kommt mir das rüber?! Also ein Land voller "Glüschtler" und "Grapscher"! Finger weg!? Mein Eigentum! Darum Deckel drauf! Die haben sich anscheinend echt nicht im Griff?
  • BiffiZ07 17.06.2020 13:20
    Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, was intelligent ist... Grundsätzlich wäre ich dafür, gerade wegen Extremgruppen.
    Aber: Dürfen Frauen, die bis jetzt in Niqab und Burka aus dem Haus gegangen sind, danach gar nicht mehr raus?
    Und: Wenn wir kein solches Gesetz verabschieden- wie erkennen wir, ob eine Frau freiwillig so rumläuft?
    • Ueli der Knecht 17.06.2020 13:45
      Highlight Highlight "wie erkennen wir, ob eine Frau freiwillig so rumläuft?"

      Das erkennst du an ihrer Haltung.

      In der Schweiz siehst du praktisch nie eine Burka. Niqabs sieht man öfters, vorallem bei arabischen Touristinnen, die ihren edlen Tüll meist mit grossen (und sichtbaren) Stolz tragen, weil sie durch ihre Kleidung auch einen gehobenen sozialen Status signalisieren. Es sind meist ziemlich teure Stoffe, und darunter tragen die Frauen dann oft noch teurere Markenklamotten.
    • Grohenloh 17.06.2020 15:11
      Highlight Highlight Biffi:
      Wenn Frauen von ihren Männern in der Wohnung eingesperrt werden, müssen Sie befreit werden. Herrgott!
    • Ueli der Knecht 17.06.2020 19:31
      Highlight Highlight "Aber: Dürfen Frauen, die bis jetzt in Niqab und Burka aus dem Haus gegangen sind, danach gar nicht mehr raus?"

      Am besten frägst du mal Niqab tragende Frauen, BiffiZ07. Denn ich kenne viele von denen, und die tragen Niqab quasi aus Stolz und als Statussymbol. Die gehne auch oft raus ohne Niqab.

      Dürfen denn Schlipsträger nicht mehr raus, wenn sie keinen Schlips mehr tragen dürfen?

      Die Kravatte ist ein Symbol für die Unterdrückung der Männer. Daher gehört das Kravattentragen verboten.
  • De-Saint-Ex 17.06.2020 13:17
    Highlight Highlight Ich lache mir einen ab... die CVP verteidigt das C, das sie (leider) noch immer führt, die SVP läuft wie gewohnt gegen alles fremdländische sturm und, ganz pikant, spuckt hier erst noch den Saudi und Emirati, mit denen sie doch so gerne Geschäfte macht, ins Gesicht.
    Kommt hinzu, dass gewisse Städte ein solches Gesetz eh nicht umsetzen würden, so wie Genf, das jeweils mit Freuden Hunderte von steinreichen Scheichs samt vollverschleiertem Harem begrüsst (wenn nicht gerade Corona ist)... à propos Corona und Masken... ach was soll‘s... das ganze Theater wegen ein paar Dutzende im Land!
    • Ueli der Knecht 17.06.2020 13:48
      Highlight Highlight Interlaken ist auch auf dem Land. Auch dort sind verhüllten Frauen gerne gesehen und sehr willkommen, weil sie weitaus mehr Geld ausgeben als unverhüllte Touristinnen.
    • Grohenloh 17.06.2020 14:52
      Highlight Highlight Das ist kein Problem: Mit Touristenvisum erlaubt, mit Wohnsitz verboten.
  • Shaun 17.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wer mehr Blicke erntet? Frauen die sich mit ihrer Kleidung der unserer Gesellschaft anpasst, oder diejenige wo verhüllt ist?
    Mir vermittelt es nur ein beänstigeres und unwohles Gefühl! Ihres Land, ihre Kultur, ihre Idiologie ... dort ist es mir egal, sie wollen es so! Möchte aber auch nicht dorthin!
    Viele schreiben! Ja!? Wegen den wenigen wo ich hier gesehen habe?! Dann fahren sie doch z.B. nach Belgien, Wien! In Belgien wurde das Burkaverbot erhoben, es sind ganze Bezirke wo Frauen wie schwarze Schatten über die Strasse huschen. Dieses Bild möchte ich später hier nicht!

  • Ril 17.06.2020 13:03
    Highlight Highlight Ich mag Verhüllungen ebensowenig wie die meisten hier, aber das rechtfertigt keine Kleidervorschriften, die speziell an Frauen gerichtet sind - doch genau darum geht es den Initianten. Wo liegt da noch der Unterschied zum durch den Patriarchen erzwungenen Tragen der Burka? "Befreit" wird durch die Initiative niemand, es werden höchstens noch mehr Frauen zuhause eingesperrt, da sie unverhüllt nicht raus dürfen. Kleidervorschriften im Allgemeinen haben in einer liberalen Gesellschaft wenig zu suchen. Ein Kompromiss muss her, wie durch den Gegenvorschlag suggeriert.
    • Bruno Wüthrich 17.06.2020 13:37
      Highlight Highlight Eingesperrt sind die Frauen unter ihrer Burka oder ihrem Niqab sowieso. Eine normale Konversation mit der Aussenwelt ist so nicht möglich. Diese Frauen sind draussen entweder völlig allein oder drei Meter hinter ihrem Mann. Ihren Mann haben sie zuhause auch. Wenn sie sich sowieso nur mit ihm unterhalten können - wo bitteschön liegt denn da der Unterschied?

      Wer für die Rechte der Frau eintreten will, sollte nicht bei den Religionen Ausnahmen machen. Da Religionen zu den grössten Verhinderern der Gleichstellung gehören (z.B. Bibel: die Frau ist des Mannes Untertan), sollten wir sie ignorieren.
    • MeinSenfHierUndJetzt 17.06.2020 14:39
      Highlight Highlight @ Bruno Wüthrich: Das ist zu kurz gedacht. In meinem Quartier gibt es eine Frau, die eine Ganzkörperveschleierung trägt. Ich sehe sie öfter mit ihren Kindern auf dem Spielplatz. Stellen Sie sich vor, sie muss den ganzen Tag zuhause bleiben. Das würde erstens ihr selbst nicht guttun (und diejenigen die hier für das Burkaverbot argumentieren gegen schliesslich vor, sich um das Wohlergehen dieser Frau zu sorgen) und es ist vor allem für ihre Kinder richtig doof und es fördert die Bildung von Parallelgesellschaften erst recht.
    • Grohenloh 17.06.2020 14:55
      Highlight Highlight Ril: Nein. Die Kleidervorschriften werden jetzt gemacht. Mit einem Verbot eben nicht mehr.

      Ein einziges Kleidungsstück wäre verboten. Alles andere erlaubt.

      Es ist beispielsweise schon jetzt nicht erlaubt, nackt herumzulaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Was wir glauben zu wissen 17.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Was würde mir Frau Kälin (Grüne) wohl entgegnen, wenn ich In der Mohrenkopfdebatte behaupten würde, die Rassisten lassen sich durch Streichung des Mohrenkopfs auf der Verpackung nicht eliminieren?
    Die Heuchlerei nimmt Züge an, die mich sehr nachdenklich stimmen.
  • Weiterdenker 17.06.2020 12:56
    Highlight Highlight Was ist das für ein Argument, dass man sich nicht darum kümmern soll, weil es (noch) kein Problem ist? Wenn es kein Problem ist, kann man das Verbot ja auch problemlos durchwinken. Wenn es so marginal ist, dann ist es ja sinnlos, sich dagegen zu wehren, weil es sowieso kaum relevant ist.
    • Lavamera 17.06.2020 13:15
      Highlight Highlight Wir haben kein Problem, aber ich sehe es als Problem an, wenn ohne Wimperzucken, Frauen Rechte abgesprochdn werden. Wie schon mal geschrieben, was unterscheidet uns von Länder, die Bussen verteilen, weil keine Burka getragen wird, wenn wir die büssen, die eine tragen. Für die Schweiz wäre das ein riesiger Rückschritt und setzt uns auf eine ähnliche Stufe wie Länder, die eine Burka vorschreiben. Das alles ist nichts anderes als eine Beschneidung von Rechten und eine Propaganda gegen Menschen mit muslimischen Glauben unter dem Deckmantel, die Frauen schützen zu wollen.
    • So en Ueli 17.06.2020 13:38
      Highlight Highlight Eventuell täten bessere soziale und wirtschaftliche Integration sowie Bildung gut. So würden viele die Vorteile unserer westlichen Gesellschaft erkennen und nicht mehr an solchen grausamen und menschenverachtenden religiösen Bräuche festhalten wollen. Wer ohne wirtschaftliche Perspektiven existiert, der ist nun einmal empfänglicher für solchen fanatischen religiösen Wahn, der dich dazu bringt, deine Frau zu unterdrücken und dich in den heiligen Krieg ziehen lässt. Da bringt ein Gesetz sicherlich wenig.
    • eldorak 17.06.2020 13:51
      Highlight Highlight @Lavamera: Soweit ich das verstehe gehts um ein Verhüllungs und nicht um ein Burkaverbot, auch wenns überall so beschrieben steht. Ich glaube kaum, dass man stattdessen mit was anderem das Gesicht verhüllen dürfte, was es schon mal nicht nur für diese Frauen verbietet.
      Zumal wir ja bereits gewisse Kleidervorschriften haben, da ich nicht glaube, dass es erlaubt ist, nackt, in Reizunterwäsche oder ähnlichem herumzulaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 17.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Wie oft sieht man Burkas in der Schweiz? Extrem, extrem, extrem selten. Bist jetzt habe ich nur Burkas gesehen in Lugano - ein beliebtes Ort für Besucher aus Saudi und so, weil man dort mit Privatflugzeug hin fliegen kann falls man Finanzsachen regeln will. Dann sehe ich so ganz ab und zu verschleierte Touristen (kein Burka) in Zürich und Genf, sind meist Luxustouristen die bei Chanel und Dior shoppen. Was ist so schlimm dran?

    Unsere Politiker sollen echt besseres zu tun haben mit alles was an Krisen läuft....
    • nichtMc 17.06.2020 14:28
      Highlight Highlight Gehen Sie mal nach Basel oder Biel in die Quartiere, in denen die entsprechenden Moscheen angesiedelt sind.
      Vor ein paar Jahren hatten meine Schwester und ich in Basel ein „schönes“ Erlebnis, als wir am Einkaufen waren.
      Dabei wurde sie in einem türkischen Lebensmittelgeschäft, direkt hinter der Heiliggeistkirche, von zwei Burka-Trägerinnen als Hure betitelt. Ihr Vergehen: sie hat Zigaretten gekauft...
      Ich persönlich empfinde Burkas befremdlich, aber ich störe mich eher an der Ideologie, die damit verbunden ist. Den der wahabitische Islam ist mehr als nur Glaube.
    • mrmikech 17.06.2020 14:52
      Highlight Highlight @nichtMc: "der Ideologie, die damit verbunden ist. Den der wahabitische Islam ist mehr als nur Glaube."... Damit bin ich einverstanden. Wir sollten auch sofort aufhören öl von Saudi Arabien zu kaufen, und sie waffen zu liefern. Finde ich wichtiger als über burkas zu reden.
    • nichtMc 17.06.2020 15:51
      Highlight Highlight Dem kann ich mich anschliessen. 👍
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 17.06.2020 12:24
    Highlight Highlight Grundsätzlich wäre ich ja für das Verbot. Aber ich hab bis jetzt noch nie eine Burka in der Schweiz gesehen und ich bin 38j, nicht mal von Touristinnen.
    Daher Frage ich mich was das soll!
    Sollte es zum Verbot kommen sollte dann ganz oder garnicht. Das heisst nur Ausnahmen aus medizinischen Gründen. Für fasnacht und Halloween kann man sich ja schminken.
  • Donspliff 17.06.2020 12:20
    Highlight Highlight ganz einfach ALLE religionen abschaffen bringt seit 2000 + jahren nichts als kriege!

    und ja ich meine wirklich alle religionen
    sind unnötig geworden damals genuzt um den dummen pöbel zu unterdrücken und zu lenken aber in der heutigen zeit ein auslauf model!

    frauenfeindlich
    gegen fortschrit
    ausgedient
    weg damit

    (und für die die meinen solle doch austreten aus der kirche schon lange gemacht und spare sogar die steuer dafür!)
    • Was wir glauben zu wissen 17.06.2020 13:34
      Highlight Highlight Sehr simple Sicht.
      Ich plädiere für mehr Offenheit gegenüber Fragen, die nicht so plakativ zu lösen sind.
    • Cirrum 17.06.2020 14:17
      Highlight Highlight Die Kapitalistische Religion ist nicht viel besser. Werden die meisten Menschen und Tiere auch ausgenützt und Kategorisiert...
  • Peter Vogel 17.06.2020 12:17
    Highlight Highlight Bei Burkas und Beschneidungen hört meine Toleranz auf.
    • Platon 17.06.2020 14:03
      Highlight Highlight @Peter
      Ist ja fast dasselbe🤦🏻‍♂️ Genitalverstümmelung ist eine üble Straftat, die zum Glück auch rigide geahndet wird. Hingegen ist die Burka ein doofer Stoffsack, der möglicherweise tatsächlich Ausdruck von Unterdrückung ist. Inwiefern den betroffenen Frauen geholfen wird, wenn sie mit Verbot dann gar nicht mehr raus dürfen, ist mir schleierhaft.
    • Ueli der Knecht 17.06.2020 14:04
      Highlight Highlight Auch bei der weit verbreiteten Beschneidung von Knaben?
    • El Vals del Obrero 17.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Beschneidungen von Knaben (ohne zwingende medizinische Gründe) sind auch nicht OK.

      Aber denoch sind sie *viel* weniger massiv.

      Stell dir mal vor, bei der männlichen Beschneidung würde quer durch die Eichel geschnitten und nicht nur ein Häutchen gekürzt. Dann wäre es vergleichbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 17.06.2020 12:05
    Highlight Highlight Burka Verbot in Zeiten von Corona... Ziehen sie halt ne Maske an...
  • Cpt. Jeppesen 17.06.2020 12:02
    Highlight Highlight Für meinen Geschmack geht ein Burkaverbot zu weit. Der Staat darf nicht so tief in das Privatleben einer Person eingreifen. Wo soll es hinführen, dass wir in ein paar Jahren einen Modebeauftragten haben, der entscheidet was wir tragen dürfen?
    Das Problem ist doch, die Burkaträgerinnen sagen sie tun es freiwillig. also wird es schwierig jemanden von etwas zu befreien was er/sie freiwillig tut. Das Gegenteil zu beweisen ist auch nicht möglich.
    Wenn so ein Gesetz kommt gilt die Gleichstellung. Also in Zukunft auch Stoff-Masken, Schals etc. verbieten? Wer will das durchsetzen?
    • Froggr 17.06.2020 12:14
      Highlight Highlight Weil man eine Vollverschleierung des Gesichts im öffentlichen Raum verbieten will, vergleichts du das mit eimnem „Modebeauftragten, der uns vorschreibt was wir anziehen sollen“? Das ist lächerlich, sorry.
    • Ikarus 17.06.2020 12:27
      Highlight Highlight Wieso sollten wir das nicht dürfen? Umgekehrt darf man uns in ihren ländern auch alles aufzwingen, aber hier anpassen geht zuweit?

      Europa hat sich mehrheitlich von religionen verabschiedet, und jetzt kommt wieder eine dominante religion mit weltmachtsfantasien wie wir mit den kreuzritter vor knapp 1000 jahren, und wir merken das nichtmal.

      In den eigenen vier wänden kann jeder tun was er will, ausserhalb gehört jede religion verboten!
    • Peter Vogel 17.06.2020 12:39
      Highlight Highlight Die Burkaträgerinnen tun dies aber nicht freiwillig. Nennt sich Gehirnwäsche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinSenfHierUndJetzt 17.06.2020 12:00
    Highlight Highlight Die Ironie:
    Da kommen Leute daher, die fordern Kleidervorschriften im Namen der "freiheitlichen Gesellschaft". Sie wollen mich also, im Namen meiner Freiheit, in meiner Freiheit beschneiden. Und das in einem Zusammenhang, wo keine externen Effekte auf andere bestehen, wo man also nicht argumentieren kann, "die Freiheit des einen hört da auf wo die Freiheit des anderen beschnitten wird".
    Zudem will man, wie meist, nur das Erscheinungsbild der Frauen regeln, also die Freiheit der Frauen beschneiden, und das dann im Namen der Frauenrechte.
    • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 13:13
      Highlight Highlight Sorry mein Senf. Aber wenn du versuchst, die Burka im Namen der Frauenrechte schönzureden, ist dies einfach nur noch zynisch.
    • Georgia Byrd 17.06.2020 13:20
      Highlight Highlight Die Vollverschleierung der Frau im Islam ist bereits eine Kleidervorschrift. Ein Verbot würde diese Vorschrift im öffentlichen Raum aufheben. Es ist m.E. der eigene Glaube, die eigene Religion und Geisteshaltung, die Furcht vor dem Zorn des eigenen Propheten, gar des eigenen Gatten (dessen Willen die Frau im Islam höher gewichtet) der dafür verantwortlich ist, dass sich Frau Ihrer Freiheit selbst beraubt. Auch das Christentum kannte strenge Regeln nach denen lange gelebt wurde. Wie hätte sich die Stellung der Frau verändern können, wenn man wie Sie argumentiert hätte?!
    • MeinSenfHierUndJetzt 17.06.2020 14:30
      Highlight Highlight @ Schlichtungsbehörde: Nein, das ist nicht zynisch und ich rede auch nicht die Burka schön. Ich argumentiere gegen staatlich verordnete Kleidervorschriften. Das ist ein Unterschied.
      Und da die Vorschriften Frauen als Ziel haben (während niemand auf die Idee kommt, den Männern vorzuschreiben, was sie anzuziehen haben), argumentiere ich aus frauenrechtlicher Sicht dagegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 17.06.2020 11:55
    Highlight Highlight Können wir mal den Dialog dort anfangen, wo der Islam teilweise ein Frauenbild vorgibt, welches in unserer Kultur nicht nur, NICHT geduldet ist, sondern teilweise sogar höchst Illegal ist? Von Zwangsheirat, bis zur Steinigung von Frauen die bei der Heirat nicht "bluten"?

    Auch die verhüllung ist teil dieser "Gottgegebenen" Unterdrückung der Frau.

    Wenn es nicht so wäre, würden sich ja die Frauen nicht mehr und mehr auch im Islamischen Raum zur Wehr setzen, gegen diese "Gesetze".

    Nur wir hier sitzen da und Verteidigen dies auch noch. Aber hier gilt halt: Religionsfreiheit vs. Frauenrechte.
    • Ril 17.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Man kann sich nicht für Frauenrechte mit Kleidervorschriften einsetzen. Verhüllungen sind nicht mit Liberalismus vereinbar, aber es braucht andere Lösungen.
    • Kiro Striked 17.06.2020 13:22
      Highlight Highlight @Ril
      Kleidervorschriften sage ich ja auch nicht.

      Ich rufe dazu auf, den Dialog von vorne Aufzurollen, und zwar da, wo wir entweder Religionsfreiheit haben wollen, oder moderne Frauenrechte, beides scheint nämlich nicht gut zusammenzupassen.

      Eine Freundin von mir versteckt sich seit vielen Jahren vor Ihrer Familie, weil diese sie Töten würden, weil sie einen 30 Jahre älteren Mann in der Türkei nicht heiraten wollte und Schande gebracht hat, und das in der Schweiz.

      Die Behörden geben sich "machtlos" weil ja noch nichts passiert ist, und die Familie alles leugnet. Also super tolle Sache.
    • dorfne 17.06.2020 13:27
      Highlight Highlight Danke für diese Worte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amateurschreiber 17.06.2020 11:41
    Highlight Highlight Politik live:
    Die Rechten setzen sich offiziell für Frauenrechte ein, dabei geht es ihnen eigentlich darum, dem Islam und den 1. Mai - Chaoten eins reinzuwürgen.
    Die Linken sind offiziell gegen Kleidervorschirften und für religiöse Freiheit, dabei wollen sie vor allem das Vermummungsverbot verhindern und den Rechten eins reinwürgen.
  • El Vals del Obrero 17.06.2020 11:41
    Highlight Highlight Inwiefern unterscheiden sich eigentlich Burkas (solche ohne Fliegengitter vor den Augen) von Kapuze (nicht verboten) kombiniert mit Mund-Nasen-Maske (momentan wärmstens empfohlen)? In beiden Fällen sieht man ja noch etwa gleich viel vom Gesicht.
    • BVB 17.06.2020 11:58
      Highlight Highlight Eine Maske hat einen richtigen Nutzen, eine Burka (und alle anderen Kopftücher) nicht.
    • dorfne 17.06.2020 12:02
      Highlight Highlight Der Unterschied ist, dass die Kapuze, der Töffhelm usw. nicht für die Unterdrückung der Frau stehen, sondern einfach nur praktisch und sinnvoll sind.
    • El Vals del Obrero 17.06.2020 13:01
      Highlight Highlight Angenommen, *alle* Leute die eine Burka tragen, werden dazu gezwungen (was eben nur eine Annahme ist).

      Wie will man dann verhindern, dass sie dann dafür als Ausweichmassnahme gezwungen werden, Kapuze (oder Kopftuch) und Maske zu tragen?

      Oder werden Masken auch verboten wenn es gerade keine Pandemien gibt?
  • dorfne 17.06.2020 11:37
    Highlight Highlight Als linke Frau sage ich: die Burka ist Symbol der Interdrückung der Frau und hat nichts mit echter islamischer Frömmigkeit zu tun. Das ist meine persönliche, feste
    Überzeugung. Auch wenn Burkaträgerinnen sagen, es für Allah zu tun! Sie tun es auf Befehl der Männer in ihrem Umfeld. Wehret den Anfängen! Wenn dereinst jede Zehnte verschleiert ist, hat der Scharia-Islamismus bereits gewonnen und wir können nichts mehr tun.
    • MeinSenfHierUndJetzt 17.06.2020 11:48
      Highlight Highlight @dorfne: Puh, dieser Kommentar wirft haufenweise Fragen auf:
      Und wo nimmst du diese persönliche, feste Überzeugung her? Wie kommst du zu der? Was ist der Scharia-Islamismus? Warum sollte man eine so starke Zunahme von Burka-Trägerinnen erwarten, dass es bald jede zehnte ist? Falls jetzt eine von 10 Frauen Burka tragen würde, in der Zukunft, warum können wir dann nichts mehr tun? Was können wir dann nicht mehr tun?
      Fragen über Fragen...
    • Streuner 17.06.2020 12:18
      Highlight Highlight @meinsenf....das was Dorfne hat hat, nennt man ganz einfach eine Meinung haben.
    • mrmikech 17.06.2020 13:00
      Highlight Highlight @dorfne: du tönst irgendwie gar nicht links...
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 17.06.2020 11:33
    Highlight Highlight Masken aber sind okay. Rassissmus pur.
    • Domino 17.06.2020 11:56
      Highlight Highlight Seit wann ist Religion eine Rasse?
    • BVB 17.06.2020 11:59
      Highlight Highlight Masken schützen dich und andere.
    • Peter Vogel 17.06.2020 12:41
      Highlight Highlight Das eine dient einem höheren Zweck und schützt auch Ihre Gesundheit. Das andere ist ein Unterdrückungsinstrument. Religion ist übrigens keine Rasse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 17.06.2020 11:32
    Highlight Highlight Ich weiss, dass ich damit in die Nesseln setze: aber ich bin für ein Vermummungsverbot. Ausgenommen bleiben müssen die Fasnacht und die Masken, welche die Ausbreitung von Pandemien verhindern.

    Dabei geht es mir nur in zweiter Linie um die Burka oder den Niqab, sondern um gewaltbereite Gruppierungen. Dabei ist es mir völlig klar, dass ein Gesetz allein die Probleme nicht löst. Aber es schafft eine Grundlage, dies zu handhaben.

    Zudem: Rassismus ist keine Meinung. Burka und Niqab aber ebenfalls nicht. Die Religion (auch die christliche) ist ein wichtiger Verhinderer von Frauenrechten.
    • dorfne 17.06.2020 11:59
      Highlight Highlight Vollverschleierte Frauen sind nicht gewaltbereit. Aber sie stehen für ein Frauenbild, das wir hier in Europa nach jahrzehntelangem Kampf langsam überwunden haben.
    • Erwin 17.06.2020 12:32
      Highlight Highlight Und wie recht sie haben, kann diesen Beitrag nur unterstützen
    • weissauchnicht 17.06.2020 12:40
      Highlight Highlight Und was, wenn sich wegen Corona plötzlich das Bedürfnis nach Mund- und Naseschutz auch in der Schweiz durchsetzt? Müssen die dann alle weiss und mit Gummiband ausgestattet sein auf alle Zeiten, damit als medizinisch motiviert erkannt, und dürfen auf keinen Fall modisch angepasst werden? Oder zumindest nicht so, dass sie sich einer Niqab angleichen?

      Rassismus ist keine Meinung. Aber ein Niqabverbot ist nichts anderes als symbolischer Rassismus, genauso wie das Minarettverbot.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Inflatio 17.06.2020 11:31
    Highlight Highlight Unsere Politiker sollten sich einmal von der Vorstellung verabschieden, dass die Burka etwas mit radikalem Islamismus zu tun hat.

    Ein Verbot finde ich kontraproduktiv. Wie oft sieht man in Zürich oder in der Schweiz wirklich eine Frau in einer Burka? Wenn wir das verbieten, könnte man auch noch über andere Bekleidungsformen, welche in Zürich oft anzutreffen sind, diskutieren.

    Wenn uns unsere christlichen Werte so wichtig sind, warum treten dann immer mehr Leute aus der Kirche aus und gehen am Sonntag nicht in die Kirche?
  • Mate 17.06.2020 11:25
    Highlight Highlight Ja, das Pro-Komitee strotzt nur so von Doppelmoral.
    Ist das aber eine Grund, um gegen diesen Vorschlag zu sein?
    Auch wenn es wenige trifft, finde ich es wichtig, dass die Schweiz hinsteht und sagt: Burkas sind mit unseren Grundsätzen nicht vereinbar und wir wollen das hier nicht.
    • weissauchnicht 17.06.2020 21:25
      Highlight Highlight Und wenn wir schon dabei sind, sollten wir nicht auch hinstehen und sagen, Kleidung aus Tierpelzen wollen wir nicht? Trifft nur wenige...
  • Lavamera 17.06.2020 11:21
    Highlight Highlight Kleidervorschriften vom Staat? Sry, aber das geht schlicht zu weit. Die, die wollen, sollen eine Burka tragen können (ausser es ist an gewissen Orten nicht möglich, z. B. Personenkontrollen). Und Frauen, die dazu gezwungen werden, dürfen dann einfach nicht mehr vor die Türe? Und abgesehen davon, in der Schweiz bin ich in meinem ganzen Leben (24 Jahre) vielleicht 3 Burkaträgerinnen begegnet. Also was soll das Ganze?
    • dorfne 17.06.2020 11:40
      Highlight Highlight Die Burka, der Niqab usw. sind nicht bloss Kleider. Warum glauben Sie werden Frauen die in den islamischen Gottesstaaten unverhüllt auf die Strasse gehen ins Gefängnis geworfen? Hinter der Verschleierung der Frauen steckt ein Frauenbild, das hier niemand will.
    • Lavamera 17.06.2020 12:11
      Highlight Highlight Wir sind aber in der Schweiz, hier wird niemand ins Gefängnis geworfen, weil sie keine Burka etc trägt, aber es wird auch niemand gebüsst, die eine tragen will. Und wenn jemand wirklich gezwungen wird, dann darf sie ohne gar nicht mehr aus dem Haus, wollen wir das? Niemand hat das Recht einem mündigen, erwachsenen Menschen vorzuschreiben, was er tragen darf. Was unterscheidet uns dann von den Ländern, die büssen weil keine Burka getragen wird, wenn wir die Büssen, die eine tragen wollen? Beide zwingen der Person ihr Weltbild auf.
    • MeinSenfHierUndJetzt 17.06.2020 12:15
      Highlight Highlight @ dorfne: Umgekehrt wird ein Schuh draus: Dieses Burkaverbot reiht sich ein in eine lange Geschichte (unsere Geschichte "hier") von Vorschriften zur Bekleidung der Frauen ein (Hosenverbot, Bikiniverbot, Rocklängenvorschriften, ...) Und diese Geschichte ist keine Geschichte von Gleichberechtigung, leider...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Superreicher 17.06.2020 11:07
    Highlight Highlight Einer Frau das Tragen einer Burka aufzuzwingen, ist heute schon verboten, auch wenn sich die wenigsten muslimischen Frauen trauen, sich auf rechtlichem Weg gegen den Willen ihres Mannes, Bruders oder Vaters aufzubegehren.

    Beim "Burka-Verbot" geht es also darum, muslimische Frauen daran zu hindern, freiwillig eine Burka zu tragen, resp. sie daran zu hindern, sich dem Willen ihres Mannes, Bruders oder Vaters zu unterwerfen, was natürlich nicht gelingen wird, da dieser der Frau einfach den Ausgang verbieten wird, sollte sie von Gesetzes wegen gezwungen werden, die Burka abzulegen.
    • dorfne 17.06.2020 11:51
      Highlight Highlight Das ist naiv. Eine Frau, die Leute anzeigt, weil die ihr das Burkatragen aufzwingen, wird ausgepeitscht, aus der Gemeinschaft ausgestossen, oder Schlimmeres. Das verlangt die Scharia und dieses parallele "Rechtssystem" stehen ja gerade Burka und Niqab.
    • MeinSenfHierUndJetzt 17.06.2020 11:52
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar. Ich bin voll einverstanden. Dazu kommt, dass ein Ausgangsvorbot abgesehen von der Lebensqualität der Frauen auch und vor allem die Kinder sehr stark beeinträchtigen kann. Wenn sich die Frauen vorwiegend um die Kinder kümmern, und die Frauen nicht mehr raus dürfen, ja dann bleiben wohl die Kinder auch drin... was echt sch.... ist!
  • JadeLinor 17.06.2020 10:59
    Highlight Highlight Als würde die SVP für die Frauenrechte einstehen, dass ich nicht lache.
    Im Komitee dieser Initiative sitzt ein unglaublich netter Herr der sich in den 90iger Jahren GEGEN die Vorlage aussprach die Vergewaltigung in der Ehe strafbar zu machen!
    • dorfne 17.06.2020 11:53
      Highlight Highlight Nicht Alles was von der SVP kommt ist falsch. Hier hat sie mMn Recht. Ich verstehe Frauen nicht, die am Frauenstreik für mehr Frauenrechte einstehen, dann aber diese Stoffgefängnisse für andere Frauen verharmlosen.
    • JadeLinor 17.06.2020 14:44
      Highlight Highlight Das habe ich auch nicht gesagt, aber ist ein Witz die Initiative als "Frauenrecht" zu verkaufen, wenn im Komitee selbst keine einzige Frau dabei ist.
      Zusätzlich ist es für mich ein Widerspruch zu behaupten mann wolle die Freiheit unserer Gesellschaft bewahren mit einem gesetzlichen Verbot.
      Fraglich ist auch ob es wirklich eine solch grosse Problematik darstellt in der Schweiz. Persönlich muss ich sagen ich sehe kaum Frauen (vielleicht zwei oder drei in einem Jahr) in Burkas.
  • MCN1988 17.06.2020 10:58
    Highlight Highlight Ich bin grundsätzlich ja dafür, dass Frauen keine Burka tragen müssen. Ein Burka-Verbot bewirkt aber nicht, dass die entsprechenden Frauen dann ohne vor die Tür gehen, sondern zu Hause eingesperrt werden.
    • dorfne 17.06.2020 11:54
      Highlight Highlight Nein. Sie werden zum Kopftuch übergehen.
    • MeinSenfHierUndJetzt 17.06.2020 15:04
      Highlight Highlight @ MCN1988: Nicht nur das. Mit einem solchen Verbot dürften dann auch diejenigen Frauen, die eine Burka tragen WOLLEN keine Burka mehr tragen. D.h. man zwingt mit diesem Verbot dann diesen Frauen einen Kleidungsstil auf...
  • MarGo 17.06.2020 10:54
    Highlight Highlight Also ein Haufen Leute, die keine Ahnung vom Thema haben :D das kann ja was werden.

    ...spuckt auf Integrationsgrundsätze... ...frauenverachtende Kleidung... ...kleine Zahl von Radikalen...

    Wahrscheinlich hat noch niemand dieser Politiker mal ein Wort mit einer burkatragenden Frau gewechselt.
    Mit denjenigen, die ich schon gesprochen habe, ist der Kanon derselbe.
    Sie tragen sie aus freien Stücken und als Zeichen Ihres Glaubens, so wie viele Christen ein Kreuz tragen oder Juden ihre Kippa. Sie sind damit aufgewachsen und sie ist Teil ihrer Kleidung wie die Unterhose.
    M.M. lasst sie doch...
    • Domimar 17.06.2020 11:26
      Highlight Highlight @MarGo Burkatragende Frauen wurden meist von klein auf indoktriniert, diese "gerne" zu tragen. Natürlich sagt eine solche Frau dann, wenn man sie fragt, dass sie sie gerne trägt. So sicher wie das Amen in der Kirche. Sie kennt es ja faktisch nicht anders. Problematisch sind die konvertierten Damen, die plötzlich damit anfangen und damit auch noch weibeln. Da tendiere ich eher auf eine psychische Labilität. Sorry wenn's böse klingt.
    • wast*on (*e my life on wats) 17.06.2020 11:28
      Highlight Highlight Damit stellt sich die Frage was eigentlich patriarchaler ist. Die Frauen zu zwingen eine Burka zu tragen oder es ihnen zu verbieten. 😊
    • Rabbi Jussuf 17.06.2020 11:46
      Highlight Highlight MarGo
      Du glaubst auch jeden Bären, der dir aufgebunden wird. Freiwilligkeit ist es allenfalls bei Konvertitinnen und ein paar frommen Betschwestern. Aber selbst die reden sich das bloss ein, oder wurden so erzogen. Das ist doch bekannt. Zur Folge hat dieser innere oder äussere Zwang, dass man die Demütigungen an seine Kinder weitergibt und die genauso fernab einer freien Gesellschaft erzieht.
      Die islamische Verhüllung hier ist auch ein untrügliches Zeichen von bewusster Segregation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 17.06.2020 10:45
    Highlight Highlight die würde der frau ist unantastbar.
  • Nerd077 17.06.2020 10:45
    Highlight Highlight Auch wenn ich im Grundsatz denke, dass wer in der Schweiz leben will sich an die Kultur hier anpassen sollte, so finde ich dass bei diesem Burka-Verbot schon sehr viel Doppelmoral mitschwingt.
    Während die einen Maskenpflicht in den öV und an stark frequentierten öffentlichen Plätzen fordern, fordern die anderen ein Vermummungsverbot. Respektive kommen doch beide Forderungen teilweise aus dem gleichen politischen Lager. Oder sehe ich das falsch?
    • [Nickname] 17.06.2020 10:56
      Highlight Highlight Maskenpflicht aus Epidemie Gründen hat genau nichts mit Islamisierung in Westeuropa zu tun. Die Burka steht für den Islam nach Mohammed schlechthin.

      Zudem ist es ein Vermummungsverbot, nicht einfach nur ein Burkaverbot.
    • Randen 17.06.2020 11:01
      Highlight Highlight Wie kommt man auf so einen Vergleich? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    • Hillary Clinton 17.06.2020 11:08
      Highlight Highlight Maske: Schützt andere

      Islamischer Kleiderzwang für Frauen:
      Nein Danke in einer freien Gesellschaft.
    Weitere Antworten anzeigen

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