Strommangel und Pandemien sind die grössten Risiken für die Schweiz
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat Pandemien und eine Strommangellage als die mit Abstand grössten Risiken für die Schweiz identifiziert. Die neue nationale Risikoanalyse zeigt, dass diese beiden Gefahren das höchste Schadenspotenzial haben.
Ausserdem sei die Wahrscheinlichkeit, dass diese beiden Ereignisse eintreten, relativ hoch, schrieb das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) am Montag in der vierten nationalen Risikoanalyse «Katastrophen und Notlagen Schweiz 2025».
An dritter Stelle folgt das Risiko eines Andrangs von Schutzsuchenden, gefolgt von einem Stromausfall. Die Risikogrösse berechnet sich aus dem möglichen Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft sowie der Eintrittswahrscheinlichkeit.
Für viele Gefährdungen gilt laut der Analyse nur das eine oder das andere. Pandemien und Strommangellagen erfüllen beide Kriterien. Ein Erdbeben hat beispielsweise zwar ein grosses Schadenspotenzial, tritt aber seltener auf. (sda)
