Schweiz
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Touristen passieren am Boden schlafende Fluechtlinge, welche sich am Bahnhof von Como niedergelassen haben und auf eine Weiterreise in die Schweiz warten, am Dienstag, 2. August 2016, in Como, Italien. (KEYSTONE/TI-PRESS/Francesca Agosta)

Reisende gehen am Bahnhof in Como (I) an campierenden Flüchtlingen vorbei. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Hunderte Eritreer stranden in Como und warten auf Weiterreise über die Schweiz nach Nordeuropa



Die Schweiz hat in der vergangenen Woche über 1100 illegal eingereiste Personen nach Italien zurückgeschickt, weil diese kein Asylgesuch stellen wollten. Das bekommt Como (I) zu spüren.

Am Bahnhof San Giovanni campieren hunderte Gestrandete unter freiem Himmel. Die meisten von ihnen seien Eritreer, die über die Schweiz als Transitland nach Nordeuropa gelangen wollen, erklärt der Chef der Caritas in Como, Roberto Bernasconi, gegenüber dem «Blick».

Hunderte Flüchtlinge stranden am Bahnhof von Como (I)

Seine Organisation habe eine Mensa eingerichtet, Duschen aufgestellt und Zelte für die Notleidenden errichtet, besonders für die Familien. Die Menschen wollten am Bahnhof bleiben, weil sie auf eine Gelegenheit hofften, weiterzukommen. «Doch die Menschen haben keine Chance. Die Schweiz kontrolliert hermetisch ihre Grenze.» (kad)

Deutsche Flüchtlingspolitik in der Kritik

Die deutsche Flüchtlingspolitik erhält laut einer Umfrage so wenig Zustimmung bei der Bevölkerung wie nie zuvor. 65 Prozent der Bürger sind nach der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung unzufrieden mit der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin Angela Merkel. Nur 34 Prozent finden den Kurs nach der Umfrage des Forschungsinstituts Infratest dimap für den WDR (ARD-Deutschlandtrend) richtig. Das ist die geringste Zustimmung, seit diese Frage erstmals im Oktober 2015 gestellt wurde. (sda/reu)

Bericht aus Como:

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20 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Einstein56
05.08.2016 09:24registriert June 2014
Aber hallo: Es gibt keinen einzigen Grund, diese Eritreer reinzulassen. Die wollen natürlich dann hier bleiben. So wie schon ihre Freunde hier sind. Wir akzeptieren als fast einziges Land die Dienstverweigerung als Asylgrund. Dass sie nur die Schweiz passieren wollen, ist ein Märchen, 100m von mir entfernt ist eine Asylunterkunft mit /0 Eritreern. Sie sind sympathisch, lieb und machen niemandem was. Leider sind sie am falschen Ort. Die jungen Männer gehören nach Hause, wo sie ihr Land aufbauen sollen.
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