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Fünfte Leiche aus gesunkener Luxus-Jacht Bayesian geborgen

epaselect epa11558188 Rescue personnel arrive with another body of a passenger from Bayesian yacht after the recovery by fire brigade divers, in the port of Porticello, near Palermo, Sicily Island, It ...
Seit Mittwochmorgen laufen die Bergungsarbeiten der italienischen Behörden.Bild: keystone

Fünfte Leiche aus gesunkener Luxus-Jacht Bayesian geborgen

22.08.2024, 09:4322.08.2024, 09:44

Nach dem Untergang einer Luxusjacht vor der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien ist eine fünfte Leiche aus dem Inneren des Segelboots geborgen worden. Spezialtaucher brachten den Körper aus der britischen Luxusjacht «Bayesian», die in 50 Metern Tiefe auf Grund liegt, an die Oberfläche. Zur Identität des Todesopfers machten die Behörden zunächst keine Angaben. Vermutlich handelt es sich um den britischen Milliardär Mike Lynch (59) oder dessen 18 Jahre alte Tochter.

Bei dem Unglück am Montag kamen insgesamt sieben Menschen ums Leben. Zuvor schon waren die Leichen des Schiffskochs sowie zwei tote Ehepaare geborgen worden. 15 Menschen haben den Untergang überlebt, darunter Lynchs Ehefrau. Offensichtlich hatten Crew und Gäste ein aufziehendes Unwetter nicht kommen sehen. Die «Bayesian» befand sich nur etwa eine halbe Seemeile – etwa 900 Meter – entfernt vom Ufer. Der genaue Hergang ist noch nicht geklärt. (sda/dpa)

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6 Kommentare
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«Timmy wird sterben und niemand wird mehr an ihn denken»
Peter V. Kunz ist Präsident des Verbands Schweizer Tierschutz. Im Interview mit watson erklärt er, warum wir uns für gestrandete Buckelwale, nicht aber für vernachlässigte Hühner interessieren.
Seit einiger Zeit konzentriert sich das öffentliche Interesse stark auf Einzelschicksale von Tieren. Wir hatten den einsamen Pinguin, der in die falsche Richtung watschelt; dann kam das Äffchen Punch, das wir dabei beobachteten, wie es Anschluss an seine Gruppe suchte. Und seit knapp drei Wochen ist es nun Timmy, der Wal, mit dem Hunderttausende mitleiden. Warum interessieren Tierschicksale so fest?
Peter V. Kunz: Auch als Tierrechtler bin ich ja in erster Linie Mensch. Beim Lonely Penguin hatte ich Tränen in den Augen. Wenn ich Aufnahmen von Timmy oder von Punch sehe, dann bewegt mich das wie jeden anderen auch. Trotzdem habe ich gemischte Gefühle: Denn so sehr mich diese Einzelschicksale bewegen, so irrelevant sind sie letztlich für das Tierwohl im Allgemeinen. Die Tiere, die systematisch leiden, bleiben unsichtbar.
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