Schweiz
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Wie hat sich die Schweizer Jugend zwischen 2010 und 2015 verändert? bild: shutterstock

Die Schweizer Jugend ist zufrieden, toleranter und gesünder – ein Punkt bereitet Sorgen

Julian Wermuth
Julian Wermuth



Es ist wieder so weit: Zum zweiten Mal veröffentlicht der Bund die Young Adult Survey Switzerland (YASS) – die grösste Jugendbefragung der Schweiz. Im Zentrum stand die Frage, wie es um die jungen Erwachsenen in der Schweiz steht und welche langfristigen Trends sich zeigen.

Insgesamt zeigt sich ein positives Bild, aber es gibt auch Punkte, die Sorgen bereiten: So sind beispielsweise 11 Prozent der 19-Jährigen ohne Ausbildung.

Die Befragung von 70'000 19-Jährigen fand in den Jahren 2014 und 2015 statt. Der Bund publizierte jetzt die Ergebnisse. Sie sollen Auskunft geben über die Einstellungen, Erfahrungen und Perspektiven der Jugendlichen.

Besonders an der diesjährigen Version: Erstmals sind konkrete Vergleiche möglich, denn eine erste Befragung fand 2010/2011 statt. Deren Ergebnisse wurden vor zwei Jahren veröffentlicht.

Allgemeine Lebenszufriedenheit

Kaum Veränderungen gibt es bei der allgemeinen Lebenszufriedenheit. Die jungen Erwachsenen wurden befragt, ob sie insgesamt ein glückliches Leben führen würden. Die YASS-Befragung zeigt, dass die Lebenszufriedenheit in der Schweiz grundsätzlich hoch ist. Fast 90 Prozent der Befragten sind mit ihrem Leben zufrieden oder eher zufrieden.

Was auffällt: Menschen, die nach der obligatorischen Schule keine Ausbildung absolviert haben, sind merkbar unzufriedener als ihre Altersgenossen.

Junge Erwachsene mit finanziellen Problemen

Rund 30 Prozent der jungen Erwachsenen in der Schweiz waren bereits einmal mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Dabei ist deren Anteil in der Deutschschweiz deutlich tiefer als in der französischen Schweiz.

Ausserdem zeigt sich auch 2014/15, dass junge Erwachsene ohne Ausbildung nach der obligatorischen Schule häufiger mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben als jene mit einer Berufslehre oder einer Allgemeinbildung.

Was offensichtlich erscheint: Für junge Erwachsene aus Familien mit (sehr) bescheidenen finanziellen Verhältnissen ist das Risiko grösser, mit finanziellen Problemen konfrontiert zu sein. Der gute Punkt dabei ist aber, dass sich dieses Risiko im Vergleich zur Studie von 2010/11 deutlich verringert hat.

Die Studie fand zudem heraus, dass junge Erwachsene mit finanziellen Schwierigkeiten eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, eine Depression zu entwickeln.

Ausbildung

Seit der letzten Jugend-Befragung hat sich der Anteil der 19-Jährigen ohne Ausbildung (und nicht in Ausbildung befindend) von 6 auf 11 Prozent nahezu verdoppelt. Vor allem bei Frauen, die nur die Realschule besucht haben, zeigt sich ein erhöhtes Risiko, keine Ausbildung nach der obligatorischen Schule abzuschliessen.

Ein bedeutsamer Einflussfaktor auf die Bildung ist der finanzielle familiäre Hintergrund. Rund 31 Prozent der Jugendlichen, die die Realschule abschliessen und zusätzlich aus einer Familie mit wenig bis sehr wenig finanziellen Mitteln kommen, sind ohne Ausbildung. Dieser Befund hat sich seit 2010/11 deutlich verstärkt (von 10 auf 31 Prozent).

Politische Ausrichtung

Die aktuellen Ergebnisse der YASS-Erhebung zeigen, dass sich kein Trend zu einer zunehmenden Polarisierung zugunsten der politischen Rechten finden lässt.

Vielmehr zeigt sich, dass die politische Mitte bei jungen Erwachsenen in der Schweiz als stärkste Kraft an Bedeutung gewonnen hat – besonders bei jungen Frauen.

Was weiter auffällt: Junge Erwachsene mit Migrationshintergrund stufen sich häufiger politisch links ein als ihre Altersgenossen ohne Migrationshintergrund. Die Bedeutung der Bildung für die politische Einstellung bleibt über die beiden Erhebungszeitpunkte praktisch unverändert.

Alkohol und Nikotin

Alkoholkonsum

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Keine Überraschung: Männer trinken mehr Alkohol als Frauen, und insgesamt wird am Wochenende mehr getrunken als unter der Woche. Im Schnitt trinken Männer 2,3 bis 3,7 Gläser, während es bei den Frauen bei 1,1 bis 1,3 Gläsern bleibt. Was auffällt: Der Alkoholkonsum am Wochenende nimmt im Vergleich zu 2010/11 ab, während der Konsum unter der Woche zunimmt.

Rauchen

Auch beim Rauchen gibt es keine grossen Überraschungen: Junge Erwachsene mit einer höheren Ausbildung rauchen weniger. Über 50 Prozent der Befragten mit einer Lehre oder weiterführenden Ausbildung bezeichnen sich selbst als Nichtraucher. Insgesamt rauchen Frauen weniger als Männer. Wo es aber eine starke Zunahme gab: Bei den rauchenden Frauen ohne Ausbildung nach der obligatorischen Schule. Hier stieg die Anzahl von täglich Rauchenden von 20 auf 41 Prozent, während der Raucheranteil bei den anderen Gruppen jeweils leicht abgenommen hat.

Sexualität

Glaubt man den Eigenangaben, haben Männer weit mehr Sexualpartnerinnen oder -partner als Frauen. Laut Verfasser der YASS ist es jedoch schwierig einzuschätzen, wie stark der Prahler-Effekt beziehungsweise der soziale Erwünschtheit-Effekt wirkt.

Auffallend ist: Diejenigen Männer ohne Ausbildung (nach der obligatorischen Schule) haben am häufigsten, diejenigen mit einer weiterführenden Bildung am wenigsten wechselnde Sexualpartnerinnen oder -partner. Dieses grosse Gefälle nach Art der Ausbildung ist bei den jungen Frauen nicht gegeben.

Glauben und Toleranz

Glauben nach Ausbildung und Geschlecht

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bild: yass

Die Anzahl junger Frauen, die sich als sehr gläubig beschreiben, ist ähnlich wie bei den jungen Männern in der Gruppe ohne Ausbildung auf der Sekundarstufe II am grössten. Die Gruppe der jungen Erwachsenen, die sich als sehr gläubig bezeichnen, schwankt zwischen 7 bzw. 8% (Allgemeinbildung und Berufsbildung) und 13% bei den Erwachsenen ohne Ausbildung auf der Sekundarstufe II. Tendenziell beschreiben sich junge Männer häufiger als gar nicht gläubig als junge Frauen, dies unabhängig von der Ausbildung.

Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlichen Ehen nach Geschlecht

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bild: yass

Junge Frauen sind gegenüber gleichgeschlechtlichen Ehen sehr viel aufgeschlossener als junge Männer. Zwei Drittel der jungen Frauen (Erhebung 2014/15) stimmen voll und ganz zu, dass gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt sein sollten; in der Erhebung 2010/11 waren dies etwas mehr als die Hälfte. Damit stimmen nahezu doppelt so viele junge Frauen wie Männer gleichgeschlechtlichen Ehen zu. Im Gegenzug ist der Anteil an jungen Männern, die gleichgeschlechtliche Ehen ablehnen, dreimal so hoch wie bei den jungen Frauen.

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Markus97 18.06.2019 13:18
    Highlight Highlight Dass Männer viel mehr Sexualpartner als Frauen haben geht nur, wenn ein Grossteil der Männer Homosexuell ist...
    • giandalf the grey 18.06.2019 13:44
      Highlight Highlight Nein, es geht auch wenn der aller, aller grösste Teil der Frauen nur einen Partner hat und sehr wenige Frauen sehr, sehr viele Partner haben.
    • Laut_bis_10 18.06.2019 14:09
      Highlight Highlight Und Frauen nicht? ;)
    • Markus97 18.06.2019 14:27
      Highlight Highlight @giandalf Nein, die Frauen mit massiv mehr Partnern würden den Schnitt ebenfalls hochziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 18.06.2019 12:30
    Highlight Highlight Ich (männlich) habe als ich etwa 12 Jahre alt war erfahren dass das mein damals bester Freund (Sascha) schwul ist.
    Ich wünschte die 21% junge Männer da in der Statistik hätten auch einen Sascha gehabt, dann wüssten sie heute, genau wie ich, das nichts schlimmes dabei ist wenn 2 Männer oder 2 Frauen sich lieben.
    • giandalf the grey 18.06.2019 13:53
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum man dafür einen Sascha braucht. Ich meine... Was kratzt es mich? Okay, wenn man aus religiöser Überzeugung was dagegen hat, verstehe ich das (im Sinne von: ich verstehe woher die Einstellung kommt, ich habe trotzdem kein Verständnis dafür). Aber es sind ja gemäss dieser Studie nicht so viele, so religiös. Wenn man also keine Sünde darin sieht, wie kann man sich herausnehmen über die Liebe anderer zu urteilen? Warum muss man einen Sascha haben um zu merken, dass es mich 0 tangiert, wen der liebt? Wenn Thomas eine Frau liebt hat das ja auch keinen Einfluss auf mich.
    • stadtzuercher 18.06.2019 13:53
      Highlight Highlight @unicron, es gibt Studien die zeigen, dass eine Kausalität besteht zwischen der Toleranz/Zuneigung/Unterstützung die man als Individum erhält und derselbigen, die man gibt.

      Insofern wundert es mich nicht, dass Männer heutzutage weniger tolerant mit den Mitmenschen sind.
  • DelliSiech 18.06.2019 11:20
    Highlight Highlight Wie sind die 11% ohne Ausbildung zu verstehen?

    Haben die aufgrund der schulischen Leistungen oder anderen Faktoren keine Chance, oder hat diese extrem hohe Zahl andere Gründe (Auslandjahr usw.)?

    Wäre doch ein riesen Desaster, wenn wirklich 11% der 19-Jährigen praktisch schon aus der Arbeitswelt ausgeschlossen sind, bevor sie überhaupt jemals eingetreten sind.
    • Oh Dae-su 18.06.2019 11:49
      Highlight Highlight Falls das stimmt, fände ich das auch höchst alarmierend. Wenn jemand bis 19 keine Ausbildung begonnen hat, dann ist die Chance nicht all zu klein, diese Person bald einmal in der Sozialhilfe oder sogar der Kriminalität wiederzufinden.
      Hoffe wirklich es gibt da irgend eine entwarnende Begründung dafür.
    • Neunundneunzig 18.06.2019 12:44
      Highlight Highlight Gehe mal davon aus, dass ein grosser Teil davon nach der obligatorischen Schulpflicht keine Lehre absolvieren. Ein Beispiel gab es ja schon im Text: junge Frauen, die nach der Real keine Berufslehre absolvieren.
      Das Auslandjahr macht man ja meist während oder nach dem Gymi, das fällt unter die Kategorie in Ausbildung oder nach der Matura zählt die ja dann als Ausbildung.
      Und dann gibt es doch immer wieder solche, die auch die obligatorische Schule nicht abschliessen.
    • Maracuja 18.06.2019 13:21
      Highlight Highlight Kenne eine junge Frau, die hat nach der obligatorischen Schulzeit mehrere Praktiken in den Bereichen Kinder-, Behinderten-, Altenbetreuung absolviert. Immer mit der Hoffnung irgendwann eine Lehrstelle zu ergattern. Mit Anfang zwanzig hat sie dann resigniert und arbeitet jetzt mit Rotkreuz-Kurzausbildung in einem Heim. Die Tochter einer Nachbarin ist bei McDonalds eingestiegen, nachdem sie keine Lehrstelle fand. Finde Flüchtlingslehren eine ganz tolle Sache, man sollte aber auch bereits hier lebende schulschwache Jugendliche besser unterstützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • {Besserwisser} 18.06.2019 11:03
    Highlight Highlight Letzte Frage:
    Glaubst du, dass die Situation der Jugend sich in den 4 Jahren bis zur Veröffentlichung dieser Umfrage verändert?
    A: Ganz sicher
    B: Total
    C: SAVE
    D: Krass
    • Mr. Spock 18.06.2019 12:17
      Highlight Highlight A)
    • Team Insomnia 18.06.2019 12:46
      Highlight Highlight E: Was schnurrsch du?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.06.2019 13:26
      Highlight Highlight Ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lordwhitehead 18.06.2019 11:03
    Highlight Highlight Ich würde die Glaubhaftigkeit dieser Studie anzweifeln. Ich habe selbst daran teilgenommen wobei das Problem meiner Meinung nach war, dass uns dieser Fragebogen während der Rekrutierung für das Militär, unter dem Motto wer fertig ist darf gehen, ausgeteilt wurde. Gewissenhafte Probanden, welche den Fragebogen korrekt ausfüllten sah man praktisch keine. Ein Hoch auf Zufallskreuze...
    • geistfrei 18.06.2019 14:16
      Highlight Highlight Ich nehme an, das dies berücksichtigt wurde. Dieses Phänomen ist ja nichts Neues und kann mit Kontrollfragen und ausserdem ist die Fehlertoleranz miteinbezogen und Stichprobenfehler wurden berücksichtigt. Wird schon in etwa stimmen, zumindest mehr als Longchamps Trends bei den Wahlen.
    • Lordwhitehead 18.06.2019 16:28
      Highlight Highlight Das mag sein, trotzdem wenig repräsentativ, wenn man bedenkt, dass, der Grossteil der befragten, meiner Beobachtung nach, vom Resultat ausgeschlossen hätte müssen werden und dann trotzdem eine Statistik zu einer ganzen Generation herausgibt. Interessant wäre jetzt natürlich, wenn man die Daten vom Verhältnis der angenommenen und abgewiesenen Fragebögen vorliegen hätte..
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 18.06.2019 10:58
    Highlight Highlight ich arbeite mit jungednlichen und mich erstaunt etwas am bericht. mir fällt auch auf, dass viele jugendliche viel angepasster sind, vernünftig, leben gesund, umweltbewusst. rauchen oder kiffen ist bei vielen verpönt.
    auf der anderen seite gibt es aber die (eher wenigen) anderen "extremen". sie geben sich viel heftiger die kante, auch unter der woche, gewalt ist härter, harte drogen (MDMA, koks, xanax und so) und gamen exzessiv...
    • Rainer Winkler. 18.06.2019 11:41
      Highlight Highlight Heroin ballert mehr. Meddl
    • Gzuz187ers 18.06.2019 11:58
      Highlight Highlight Nunja aus meiner Erfahrung kiffen doch einige und nur bei wenigen ist es wirklich verpönt, was aber nicht unbedingt negativ sein muss.
    • hoorli 18.06.2019 17:18
      Highlight Highlight @Rainer: ist das echt immernoch ein Ding? Meddl Loide!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypotenuse 18.06.2019 10:56
    Highlight Highlight Wie geht das? Ein Mann hat 5 Sexualpartner eine Frau 2? Es haben im Schnitt (sofern es gleich viele Männer wie Frauen und Schwule wie Lesben gibt) alle gleich viele Sexualpartner. Das ist einfaches 1x1, denn jedes mal wenn eine Frau Sex hat mit einem Mann haben beide 1 Sexualpartner mehr. Wären alle ehrlich wären es also etwa 3.5 Sexualpartner pro Person.
    • Julian Wermuth 18.06.2019 11:02
      Highlight Highlight Die Studienautoren meinen, dass die Männer da ein bisschen geflunkert haben. :D
    • P. Silie 18.06.2019 11:06
      Highlight Highlight @ Julian Wermuth: ...Oder die Frauen...
    • Bartli, grad am moscht holä.. 18.06.2019 11:31
      Highlight Highlight Haben wir doch schon lange gelernt. Fragt man wieviele sexualpartner man hatte: bei jungs geteilt durch 3, bei mädels mal 3 und man hat die effektive zahl 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolf von Sparta 18.06.2019 10:55
    Highlight Highlight Kann die Studie nicht nachvollziehen. Am Wochenende wieder 14 Jährige im Vollrausch gesehen..dazu sind diese immer noch sau frech .. also wiess auch nicht, was hier besser sein sollte.. die Eltern lassen alles durchgehen und brauchen einen Anwalt um die Schule anzuklagen, weil der Sohn die Note 3 im Zeugnis hat etc. etc.
    • B0arder_King 18.06.2019 11:30
      Highlight Highlight Weil dir wahrscheinlich die 100 auffälligen Jugendlichen unter den x Tausend normalen aufgefallen sind *hust*
    • Unicron 18.06.2019 12:33
      Highlight Highlight Die 12 betrunkenen fallen auf, aber die, welche essen waren und nachher mit Kumpels einen Film geguckt haben fallen eben NICHT auf.
  • Toerpe Zwerg 18.06.2019 10:54
    Highlight Highlight Manchmal habe ich das Gefühl, es finde gerade eine Umkehr statt ... die Eltern sind Rabauken, Revolutionäre und eigensinnig ... die Jugend ist korrekt, angepasst und stromlinienförmig.

    Bauchgefühl zwar, aber ...

    Könnte es der Konformitätsdruck der Social Media sein?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.06.2019 13:29
      Highlight Highlight Oder eine ganz normale Gegenbewegung, um sich von den vorherigen Generationen abzusetzen ...
      Quod es probandum.
    • Bloody Mary 18.06.2019 13:31
      Highlight Highlight Genau das hab ich auch gedacht.. ist die heutige Jugend wirklich so brav und angepasst? Oder nehmen einfach nur die Braven an der Umfrage teil?
    • giandalf the grey 18.06.2019 14:04
      Highlight Highlight Naja wenn deine Eltern damit prahlen wie ungesund sie leben, was sie konsumiert haben und wie revolutionär sie waren, dann enttäuscht du sie als Pubertierender am besten, in dem du eben genau nicht so bist. Und wenn die Wissenschaft, dann noch sagt, dass die Eltern mit ihren Exzessen schuld am Klimawandel sind, dass fühlst du dich auch bestätigt darin. Ich denke Social Media verstärkt diesen Effekt, ist aber nicht dafür verantwortlich, denn man passt sich dem an was auf Social Media als Optimum abgesehen wird. Das könnte auch Saufen und Revolte sein, ist abertrotzdem Fitness und Öko.
    Weitere Antworten anzeigen
  • asdf1692 18.06.2019 10:40
    Highlight Highlight Ich bin etwas verwirrt: Stammt dieser Artikel aus dem Jahr 2015? 🧐
    • Julian Wermuth 18.06.2019 10:42
      Highlight Highlight Nope, die Jugendlichen wurden 2014/2015 befragt, die Ergebnisse wurden aber erst heute publiziert.
    • asdf1692 18.06.2019 10:49
      Highlight Highlight Ok
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    • Wolf von Sparta 18.06.2019 11:03
      Highlight Highlight Hallo Julian

      Dann sollte man aber nochmals aktuelle Ergebnisse vorzeigen..bin überzeugt es ist einiges gegangen in diesen 5/4 Jahren ..

      LG
      Wolf von Sparta
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