DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
WITH STORY BELGIUM DIAMOND HEIST - In this Tuesday, Feb. 19, 2013 file photo, baggage carts make their way past a Helvetic Airways aircraft from which about $50 million worth of diamonds were stolen on the tarmac of Brussels international airport. Belgian authorities are hoping they have made a major breakthrough in solving a two-year-old heist of some 40 million euros in diamonds and gems that were stolen in a brazen attack at Brussels international airport. During a series of raids early Monday, March 16, 2015, authorities made several arrests and were analyzing goods that could be linked to the Feb. 18, 2013 theft, which still ranks as one of the biggest diamond heists in recent memory. (AP Photo/Yves Logghe, File)

Das beklaute Helvetic-Flugzeug am Flughafen in Brüssel, 2013.
Bild: Yves Logghe/AP/KEYSTONE

Diamanten aus einem «Helvetic»-Flugzeug geklaut: 19 Diebe müssen vor Gericht

Im Zusammenhang mit dem Diamantenraub am Brüsseler Flughafen im Jahr 2013 will die Staatsanwaltschaft in Belgien 19 Personen vor Gericht bringen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Mittwoch unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft von Halle-Vilvoorde.



Der Überfall auf eine Maschine der Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Im Februar 2013 raubten maskierte Schwerbewaffnete kurz vor dem geplanten Abflug der Maschine in die Schweiz rund 120 Diamantenpäckchen vom Rollfeld. Dabei durchbrachen sie mit Autos einen Zaun des internationalen Flughafens Zaventem bei Brüssel.

Die Behörden bezifferten den Wert der Beute mit 37 Millionen Euro, in Medienberichten war später sogar von 300 Millionen Euro die Rede. Offiziell wurde dieser Betrag aber nie bestätigt.

Bei den Verdächtigen handelt es sich Belga zufolge um 16 Männer und drei Frauen. Bis auf einen der Männer wohnen alle von ihnen in Belgien. Einigen wird Mittäterschaft beim Raub vorgeworfen oder beim Raub der genutzten Fahrzeuge. Andere stehen im Verdacht, sich als Hehler beim Verkauf der Beute betätigt zu haben. 18 Personen stehen demnach im Verdacht, Mitglieder einer kriminellen Vereinigung zu sein.

Urteil in Genf

Bereits Ende November war in Genf ein Hauptangeklagter in dem Fall zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht sprach den 61-jährigen Immobilienagenten der Hehlerei und Geldwäscherei schuldig.

Laut den Richtern versteckten die Räuber Diamanten im Wert von 7 Millionen Dollar während zweier Monate in einem Zimmer eines Mehrfamilienhauses im Genfer Champel-Quartier. Der Verurteilte überzeugte zwei andere Beschuldigte, ihm je einen Diamanten abzukaufen. Zudem soll er seinen Anwalt und Freund gebeten haben, ihm beim Verstecken der Edelsteine behilflich zu sein. (dwi/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Dieser Kahlschlag ist voreilig!» Heftige Kritik an Swiss-Abbauplänen

780 Angestellte der Lufthansa-Tochter müssen um ihre Zukunft bei der Airline bangen. Mehr als die Hälfte davon arbeitet in der Kabine. Gewerkschaftspräsidentin Sandrine Nikolic-Fuss befürchtet eine Verlagerung nach Deutschland - und stellt Forderungen.

Jetzt ist es klar: Die Swiss plant einen Kahlschlag. 780 Angestellte drohen ihre Stelle zu verlieren. Die Mehrheit davon, 400, in der Kabine. Wie ist Ihre Gemütslage?Sandrine Nikolic-Fuss: Diese Zahlen sind für das Personal ein grosser Schock. Für viele Kolleginnen und Kollegen beginnt nun eine Zeit der grossen Verunsicherung und der Angst über die persönliche Zukunft. Es ist ein trauriger Tag. Wir sind alle erschüttert über das Ausmass dieser Abbaupläne, auch wenn wir alle wussten, dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel