Schweiz
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Wie die Polizei Bundesanwalt Lauber ins Bundeshaus einschleuste

Heute ist der Tag der Vorentscheidung. Wird Michael Lauber als Bundesanwalt wiedergewählt, oder stolpert er über seine Geheimtreffen mit dem Fifa-Boss Infantino?

Henry Habegger / ch media



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Der Van mit dem Bundesanwalt vor der Hintertür angekommen. Der Fahrer steigt aus, Lauber bleibt sitzen. Bild: CHMedia

Schon die Anfahrt ins Berner Bundeshaus war beschwerlich für Lauber. Erneut liess er sich vom Bundessicherheitsdienst ins Bundeshaus eskortieren.

Der Vorgang war skurril. Um 15.14 Uhr steuerte ein schwarzer Van mit abgedunkelten Scheiben einen Seiteneingang beim Bundeshaus an. Der Van hielt, zwei Polizisten des Bundessicherheitsdienstes warteten an der offenen Bundeshaustür, um Lauber im Empfang zu nehmen. Aber es gab ein Problem: Ein Journalist stand mit einer Handykamera da und machte Anstalten, den Lauber beim Aussteigen zu fotografieren. Also besprach sich der Fahrer mit den Polizisten.

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Nachdem der Fahrer den Van umparkiert hat, steigt Lauber im Schutz des Gefährts aus. Er dreht den Kopf weg, als er Richtung Hintertüre geht. bild: chmedia

Die Lösung für das Problem: Der Fahrer setzte den Wagen wieder in Bewegung und parkierte ihn um. Er stellte das Gefährt so hin, dass der Bundesanwalt gleichsam im Schutz der Karosserie aussteigen konnte. Und Lauber drehte auch noch seinen Kopf weg, um sicher zu gehen, dass sein Gesicht nicht im Bild ist.

Flucht vor Fotografen

Das gleiche Prozedere wiederholte sich Minuten später oben bei Zimmer 4 im Bundeshaus, wo die Grünen tagten. Lauber kam schnellen Schrittes aus dem Herren-WC, zu dem der Hintereingang beim Bundeshaus führt. Und er drehte den Kopf weg, um den Kameras zu entgehen.

Es steht viel auf dem Spiel. Heute war der Tag der Vorentscheidung für Bundesanwalt Michael Lauber. Er stellte sich zwei Fraktionen im Bundeshaus zum Hearing. Den Grünen und der SVP. Der angeschlagene Bundesanwalt kämpft um seine Wiederwahl. Seine Chancen stehen derzeit schlecht, denn es zeichnet sich eine Mehrheit gegen ihn ab.

Gelingt es Lauber und seinen Supportern noch, das Blatt zu wenden?

Kein Heimspiel bei den Grünen

SVP unterstützt Lauber - Grüne Fraktion ohne Wahlempfehlung

Die Fraktionen der SVP und der Grünen haben am Dienstag den umstrittenen Bundesanwalt Michael Lauber angehört. Die SVP unterstützt die Wiederwahl Laubers, die Grünen geben keine Wahlempfehlung ab. Für die SVP-Fraktion gab die Wahrung der Kontinuität den Ausschlag, wie sie am Dienstagabend mitteilte. Zugleich verlangte sie bei der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA) eine Entflechtung und reicht dazu eine Parlamentarische Initiative ein. (sda)

Um 15.30 Uhr trat Lauber sein Hearing bei den Grünen an. Das war kein Heimspiel, war es doch die Basler Grüne Sibel Arslan, die einen der beiden Anträge zur Nichtwiederwahl gestellt hatte. Bereits am letzten Mittwoch war Lauber, unbemerkt von den Medien, bei den Grünliberalen angetreten. Eine einzige Fraktion hörte den Bundesanwalt nicht an: Die BDP. Zwar gab es auch dort einen Antrag auf Anhörung, aber die Mehrheit war dagegen. Zumal der zweite Antrag zur Nichtwiederwahl vom Berner BDP-Nationalrat Lorenz Hess stammte. Die Meinungen in der BDP sind gemacht: Lauber ist unwählbar.

Hart umkämpft war die Sache bei der SVP, viele Meinungen sind bereits gemacht, Lauber hat Befürworter, aber wohl mindestens so viele Gegner. Die Fraktion hatte sich bereits einmal im Verhältnis 3 zu 2 gegen Lauber ausgesprochen. Aber da waren nur etwa 40 Leute da. Fraktionsmitglieder berichten von einer überaus heftigen ersten Auseinandersetzung um den Bundesanwalt, in der teilweise die Fetzen flogen. «Es gibt zwei Lager bei uns, die sich unversöhnlich gegenüberstehen», berichtete noch heute Mittag ein Fraktionsmitglied. Wobei das Anti-Lauber-Lager zumindest vor dem Hearing stärker zu sein schien.

SVP hört auch die Aufsicht an

Um 16 Uhr hörte die SVP den Bundesanwalt an, zudem die beiden Chefs der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft AB-BA. Den amtierenden Präsidenten Hanspeter Uster (Grüne), der ein Disziplinarverfahren gegen Lauber führt. Und dessen Vorgänger Niklaus Oberholzer (SP), der als Supporter von Lauber gilt. Dass die Fraktionsleitung Oberholzer einlud, sorgte für einige rote Köpfe in der SVP. Bei Abschluss dieses Artikels waren die Gespräche im Gang.

Bereits angehört wurde Lauber von der CVP (Stimmfreigabe), FDP (mehrheitlich für Lauber) und der GLP (noch keine Parole). Nächste Woche folge noch die SP. Einzig die BDP beschloss, Lauber nicht anzuhören. Die klare Mehrheit wird ihn nicht wählen.

Die Wahl findet am 25. September in der Vereinigten Bundesversammlung statt. Lauber ist vor allem wegen seinen nicht protokollierten und nicht wirklich erklärten Geheimtreffen mit Fifa-Boss Gianni Infantino unter Druck.

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • IsChalt 18.09.2019 15:45
    Highlight Highlight "Dreht den Kopf weg, um den Fotografen zu entgehen".
    Er weis aber schon, das er bei einer allfälligen (hoffe es nicht) Wiederwahl in die Kamera blicken muss.

    Ist natürlich aber sehr schwierig wenn man das Gesicht verloren hat🤷‍♂️😆.
  • Neruda 18.09.2019 11:05
    Highlight Highlight Und die SVP unterstützt dieses Theater noch 🙈 So eine Partei, die gegen jeglichen gesunden Menschenverstand agiert, ist einfach unwählbar. Die SVP-Wähler machen so die Schweiz zu einer richtigen Bananenrepublik.
  • T13 18.09.2019 10:50
    Highlight Highlight Er benimmt sich wie einer der wegen kindsmissbrauch vorm richter erscheinen muss.
    🤢
  • Etniesoph 18.09.2019 09:43
    Highlight Highlight Und all das, seit Wochen, bei vollem Lohn! Nur um sich selber zu verteidigen. Hätte er Rückgrat, würde er abtreten...
  • DerewigeSchweizer 18.09.2019 09:20
    Highlight Highlight Das Dilemma.
    Lauber hat getan, was er hinter der blütenweissen Weste der Schweiz tun musste.
    Bloss eben, weil sein Gebaren ans Licht kam, passt er nicht zum offiziellen blütenweissen Image der Schweiz.
    Das versteht er nicht ganz und findet das ungerecht.
    Dabei wäre ja eigentlich ungerecht, dass z.B. das Fifa-Verfahren "erfolgreich verschleppt" und versandet wird.
    Eigentlich ... Aber eben: Ist halt ansichtssache.
  • Victor Brunner 18.09.2019 08:11
    Highlight Highlight Das schätze ich an Lauber, wöchentlich steht er für eine Peinlichkeit mehr! Und dieser Mann will BA bleiben!
  • Etniesoph 18.09.2019 08:08
    Highlight Highlight Das Gute ist, sie wählen ihn oder vielleicht nicht, noch vor den Eidgenössischen Wahlen! Abgerechnet wird erst dann.
  • gerade LIVE dazugeschaltet 18.09.2019 07:56
    Highlight Highlight Als Journalist hätte ich einen (Kamera-)Blick in das Fahrzeug getätigt.

    Ist ja öffentlicher Grund und Boden.

    Und mich versichert, ob es sich nicht um ein Double handelt.



  • Leader 18.09.2019 06:48
    Highlight Highlight Ein unsägliches Theater, jetzt einfach um einen weiteren Akt reicher.
    Komme soeben aus dem grenznahen Ausland zurück- dort verkommen wir aufgrund der Vorkommnisse um Lauber zur Lachnummer.
    Dies hat unser Land, aufgrund eines eitlen, vergesslichen und wohl auch wenig kompetentem Selbstdarstellers einfach nicht verdient.
    Schade, trotzdem wird er wohl wegen Freunden aus Wirtschaft und Banken und wenig kritischen Politikern wiedergewählt.
    Eigentlich ein Hohn und ein jämmerliches Zeugnis für diese selbsternannten „ „Entscheider“.
  • Gummibär 17.09.2019 21:28
    Highlight Highlight Freuen wir uns doch daran, dass unsere höchsten Regierungsmitglieder nicht im Leichenwagen zur Toilettenhintertür gebracht werden müssen.
    Benutzer Bild
  • Rön73 17.09.2019 20:55
    Highlight Highlight Keine Angst, sollte er abgewählt werden wird ihn Infantino sicher ein gutes Pöstli bei der FIFA geben. Säuhäfeli Säudeckeli
    • c_meier 17.09.2019 21:37
      Highlight Highlight als Vorsteher der Ethikkommission? 😉 gibts die überhaupt noch?
    • Mätse 18.09.2019 09:39
      Highlight Highlight @c_meier Es gibt die Ethikkommission noch. Aber Infantino hat beim Kongress 2017 hingewirkt, dass die Mitglieder durch Pappnasen ausgetauscht werden. Die Kommission wurde so entmachtet und macht seither nichts mehr. Ihr wurden auch die Zähne gezogen, indem z.B. das Wort "Korruption" aus dem Ethik-Reglement gestrichen wurde.
  • Spooky 17.09.2019 19:50
    Highlight Highlight Sorry, aber was soll dieses Theater? Er ist doch nicht an Leib und Leben gefährdet, oder schon?
    • NotWhatYouExpect 18.09.2019 09:43
      Highlight Highlight Nuja könnte mir schon vorstellen, dass der Herr so einige unangenehme Briefe bekommen hat.

      Aber auch dann halte ich es für Übertrieben.
  • G. 17.09.2019 19:06
    Highlight Highlight Naja, wie auch schon erwähnt... Würde sowas einem Mitarbeiter aus dem gemeinen Fussvolke passieren, wäre dieser längstens fristlos entlassen worden, mit einem entsprechenden Vermerk im Arbeitszeugnis „In gegenseitiger Einvernahme...“

    Zudem gäbe es ja eigentlich eine Compliance im Bund. Mich dünkt, auch diese wird nur auf Stufe Mitarbeiter ausgelebt.

    Vielleicht kommt er ja davon, wenn er erklärt, es seie ein Lockvogel-Gespräch gewesen.
  • Doppelpass 17.09.2019 18:45
    Highlight Highlight "Dreht den Kopf weg, um den Fotografen zu entgehen". Sehr rücksichtsvoll von Lauber. Ist bestimmt kein schöner Anblick; hat ja sein Gesicht verloren. Wer weiss was an dessen Stelle nun sitzt? Die Scham? Der Trotz? Die Verbitterung?
    Der Stolz kann es nicht sein.
    • TNBM 17.09.2019 19:01
      Highlight Highlight „wenn ich niemand sehe, sieht mich auch keiner...“
      Benutzer Bild
    • freakykratos 17.09.2019 19:53
      Highlight Highlight Die Arroganz ersetzt nun das Gesicht.
    • rundumeli 18.09.2019 00:17
      Highlight Highlight köstlich :-) :-) ... würd gern die kommentare des herrn doppelpass abonnieren !
  • MJ3 17.09.2019 17:52
    Highlight Highlight Wieso will ein Mann, der in ein öffentliches Amt gewählt werden möchte, sein Gesicht nicht zeigen?
  • Hierundjetzt 17.09.2019 17:51
    Highlight Highlight Der Bundespräsident kommt mit dem Velo, die Minister mit dem ÖV aber ein Angestellter des Bundes mir dem Sicherheitsdienst.

    Weil geheim. Klar.

    So wie Seiler Ex Chef NDB. Damach aber gepflegt als Gemeinderat kandidieren und Plakate mit seinem Gesicht aufhängen

    😂😂😂😂
  • landre 17.09.2019 17:50
    Highlight Highlight Auch wenn die ge-wichtige Funktion des Bundesanwalt nicht unterschätzt werden sollte, sind das hier aber nicht einfach nur Symptome von Grössenwahn oder Paranoia?
    • Victor Brunner 18.09.2019 08:12
      Highlight Highlight Es ist beides, Lauber ist krank und will dies nicht eingestehen
  • HansDampf_CH 17.09.2019 17:37
    Highlight Highlight Herr Lauber ist dem Selbstbild das wir Schweizer von uns haben, nicht würdig.
    Lächerlich der Mann, spielt sich auf wie eine graue Eminenz im Staat. Aber zu der Bananenrepublik zu der die stolze Schweiz verkommen ist... Doch der Mann passt.
  • what's on? 17.09.2019 17:00
    Highlight Highlight Eine Schande für die Schweiz, wie sich alle von ein paar grossen Playern gängeln lassen. Und das vor den Augen der Öffentlichkeit. Hat niemand mehr Rückgrat?
  • bärn 17.09.2019 16:44
    Highlight Highlight @watson. ich möchte bitte detaillierte angaben welche der volksvertreter für und gegen den lauber sind. so kann ich gleich entscheiden welche ich bei den national- und ständeratswahlen nicht mehr wählen werde, sollte dieser inkompetente lauber doch noch wiedergewählt werden....
    • Hierundjetzt 17.09.2019 22:48
      Highlight Highlight @bärn: es gibt nur Wahlempfehlungen der NR Fraktionen. Oder eben gar keine (Grüne, BDP)

      Die öffentliche Wahl der vereinigten Bundesversammlung (NR und SR gemeinsam im NR Saal) ist erst in einer Woche.

    • bärn 18.09.2019 00:04
      Highlight Highlight @Hierundjetzt.. absolut klar... nur möchte ich eben die Mitglieder der Fraktionen und deren Entscheide wissen, da diese Mitglieder fast wie "Influenzer" sind für die Übrigen, welche in ein paar Tagen dann eben über die Wiederwahl abstimmen werden. Und ganz sicher will ich dann anlässlich den Wahlen 2019 NIEMANDEN wählen, wer die Wiederwahl dieses Herrn befürwortet hat.
  • Neruda 17.09.2019 16:39
    Highlight Highlight Ehm... Nach diesem Kindertheater mit dem Umparkieren! des Autos, nur weil er nicht fotografiert werden will, muss man nicht mal mehr über seine fachlichen Mängel sprechen. Lauber kann sich offenbar nicht wie ein Bundesanwalt verhalten, sondern nur wie ein 3-Jähriger beim Trötzele. Unertragbar so ein Typ.

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