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THEMENBILD ZUM VERSUCH RISIKOORIENTIERTER STRAFVOLLZUG --- Ein Gang der neuen forensisch-psychiatrischen Abteilung der Strafanstalt Poeschwies, am Mittwoch, 21. Oktober 2009, in Regensdorf. Die neue Abteilung wurde heute den Medien vorgestellt. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Annäherung hinter Gefängnismauern: Blick in die Strafvollzugsanstalt Pöschwies ZH. Bild: KEYSTONE

Wie Rupperswil-Mörder Thomas N. eine Gefängniswärterin manipulierte

Eine Gefängnisangestellte entwickelte Gefühle für den Mörder von Rupperswil – jetzt reagiert das Amt für Justizvollzug.

andreas maurer / schweiz am wochenende



Ein Artikel von

Thomas N., der Vierfachmörder von Rupperswil, hatte in den 33 Jahren seines Lebens vor seiner Tat nur eine Bezugsperson: seine Mutter. Er war nicht in der Lage, zu anderen Menschen eine langfristige Beziehung aufzubauen. Auch im Gefängnis bleibt die Mutter für ihn wichtig. Sie besucht ihn alle zwei Wochen. Er nutzt die vier Stunden Besuchszeit, die ihm im Gemeinschaftsraum zustehen, sowie die 160 Minuten Telefongespräche nur für sie.

In der Justizvollzugsanstalt Pöschwies in Regensdorf ZH, in der N. sitzt, ist eine neue Vertrauensperson im Leben des Vierfachmörders aufgetaucht. Zu einer Angestellten der Anstalt hat er eine Beziehung aufgebaut, die über den üblichen Kontakt zwischen Aufseherinnen und Insassen hinausgeht.

Er heulte sich bei ihr aus, als er erfahren hatte, dass die Staatsanwältin ein weiteres Gutachten in Auftrag gegeben hatte. Dieser Verfahrensschritt bedeutete für ihn, dass ihm die Verwahrung drohte. Die Fachfrau hatte Mitleid mit ihm und wollte ihm helfen. Sie wählte die Nummer der Aargauer Staatsanwältin Barbara Loppacher und kritisierte die Ermittlerin für ihre Untersuchungshandlung. Thomas N. sei nun wegen ihr «völlig durch den Wind», soll die Justizvollzugsangestellte gejammert haben.

Loppacher machte den Vorfall diese Woche an der Gerichtsverhandlung publik. Sie wollte damit die Fähigkeit des Mörders illustrieren, andere Leute zu manipulieren. Gleichzeitig deckte sie dadurch allerdings auch einen mutmasslichen Regelverstoss im sichersten Gefängnis der Schweiz auf.

Amtsvorsteher wusste nichts

Thomas Manhart leitet das Zürcher Amt für Justizvollzug und ist für Thomas N. verantwortlich. Am Donnerstagabend erfährt er über diese Zeitung von der Anschuldigung der Staatsanwältin und reagiert umgehend. Er startet Abklärungen und schreibt: «Mir ist der Fall nicht bekannt. Ich finde es auch etwas merkwürdig, dass die Staatsanwältin mich deswegen nicht kontaktiert hat. Das werde ich nun meinerseits nachholen.»

Am Freitag stellt er die Staatsanwältin zur Rede und lässt danach ausrichten, dass sich der Vorfall im Frühjahr 2017 ereignet habe. Die Mitarbeiterin habe sich wegen N.s «psychischer Belastung durch das Gutachten» an die Staatsanwältin gewandt.

Grundsätzlich könne es etwa bei einer Suizidgefährdung angebracht sein, die fallführende Staatsanwältin über besondere Vorkommnisse zu informieren. Inzwischen arbeite die Frau nicht mehr in der Pöschwies. Deshalb könnten die Hintergründe nicht weiter untersucht werden.

Das berühmteste Knastpaar

In jüngerer Zeit hat eine Zürcher Anstalt sogar international Schlagzeilen ausgelöst, weil eine Aufseherin vergass, was sie in der Ausbildung gelernt hatte. Der richtige Umgang mit Nähe und Distanz ist ein zentraler Bestandteil des Lehrgangs für Justizvollzugsmitarbeitende. Die Frau, die zur berühmtesten Gefängnisaufseherin der Schweiz wurde, heisst Angela Magdici. Die damals 27-Jährige befreite den 32-jährigen Vergewaltiger Hassan Kiko aus dem Gefängnis Limmattal. Die Verliebten flüchteten nach Italien und wurden erst nach sieben Wochen verhaftet. Zurück im Gefängnis heirateten sie.

Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass sich Thomas N. körperlich zur Gefängnismitarbeiterin hingezogen fühlt, da er pädophil und homosexuell ist. N. gelang es 33 Jahre lang, seiner Mutter vorzuspielen, er sei ein ganz normaler Sohn. Die Staatsanwältin geht davon aus, dass er die Angestellte ebenfalls mit Lügengeschichten vereinnahmte.

Lob von der Gefängnisleitung

Die Pöschwies ist mit 400 Plätzen und 260 Angestellten die grösste Justizvollzugsanstalt der Schweiz. Der Mann, der vier Menschen die Kehle durchgeschnitten hat, gilt als angenehmer Insasse. In den bisherigen zweieinhalb Jahren Haft ging wegen ihm kein einziger Rapport ein. Dabei sind diese an der Tagesordnung. Im vergangenen Jahr war die Anstalt mit durchschnittlich 335 Gefangenen belegt. Diese verhielten sich 411 Mal daneben, so viele Rapporte gingen bei der Anstaltsleitung ein, meist wegen negativem Verhalten in der Gruppe. Das führte zu 781 Disziplinarmassnahmen. Keine betraf N.

In einem Gutachten des Gefängnisses erhielt er sogar Lob. Im Vergleich zu anderen Sexualstraftätern wurde er als geringeres Risiko eingestuft. Deshalb kommt der Schwerverbrecher in den Genuss eines lockeren Haftregimes. Seine Zelle ist tagsüber geöffnet, er muss keine Handschellen tragen. Jeden Tag darf er sich in offenen Arbeitsräumen aufhalten. Er nutzte die Gelegenheit für eine neue Bekanntschaft.

Vierfachmord von Rupperswil AG

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Triple A 16.12.2018 16:41
    Highlight Highlight Klar muss man der Sache nachgehen. Aber vergessen wir nicht, das Manipulationsvermögen ist bei vielen Tätern, so offensichtlich auch bei diesem, ausgeprägt. Da gilt es die Mitarbeitenden darin zu unterstützen, sich distanziert und professionell verhalten uu können!
  • Caturix 16.12.2018 08:35
    Highlight Highlight In einem Männerknast haben Frauen nichts zu suchen das gleich gilt für Frauenknast wo Männer nichts zu suchen haben ausser im Hintergrund wo keiner Der Insassen sie sieht.
  • Staatsgebeutelter 16.12.2018 04:54
    Highlight Highlight Gewisse Gefängniswärterinnen haben offenbar noch etwas was man bei Staatsanwälten und Staatsanwältinnen nicht mehr findet, ein gewisses Mass an Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen. Es ist mir klar dass solche Werte in einem Staat nicht mehr gefragt sind.
  • Spooky 15.12.2018 19:09
    Highlight Highlight Wer sich mit den Motiven von Leuten dieses Schlages auseinandersetzen will, dem kann ich die Bücher von Robert K. Ressler und von Thomas Müller empfehlen.
  • Peter Panther 15.12.2018 16:51
    Highlight Highlight Der Artikel geht unter dem motto: Was wollen wir denn heute schreckliches über T. N. schreiben? Vorschlag: Wenn's nix zu schreiben gibt: Nix schreiben.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 15.12.2018 13:43
    Highlight Highlight Der Titel ist reisserisch und übernimmt die Darstellung der Staatsanwaltschaft gar unbedarft.

    Es ist doch nicht ungewöhnlich, dass der Beschuldigte emotional auf solche Nachrichten reagiert und das auch Thema zwischen ihm und dem Gefängnispersonal ist. Da sehe ich keine Manipulation.

    Es ist lediglich von der Gefängniswärterin nicht durchdacht, sich da einzuschalten ohne zumindest beim Vorgesetzten vorher Rücksprache zu nehmen.
    • Garp 15.12.2018 14:57
      Highlight Highlight Jemanden dazu zu bringen, eben so zu handeln, dass sie eben keine Rücksprache nimmt, ist Manipulation. Sie hat ihre klaren Anweisungen, wie sie sich zu verhalten hat, und die hat sie nicht eingehalten. Es ist eine Frau mit entsprechender Ausbildung und Dienstregeln.

      Falls er ein Psychoath ist, was durchaus möglich ist, dann unterschätzen sie nicht seine Manipulationsfähigkeir. Darauf fallen sogar Fachleute rein, wenn sie wissen, sie haben einen Psychopathen vor sich sitzen.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 15.12.2018 16:45
      Highlight Highlight Nicht einverstanden. Zweifellos hat diese Angestellte im Pöschwies arg eigenmächtig gehandelt. Und das wurde letztlich aber gegen den Beschuldigten verwendet.

      Da steht für mich nicht fest, dass irgendeine Manipulation stattfand. Und auch Leute mit schweren Störungen verhalten sich bisweilen ganz normal.

      Und: Wenn die Staatsanwältin ernsthaft davon ausgegangen wäre, dass hier eine Gefängnisangestellte vom berüchtigsten Straftäter der Schweiz manipuliert wird - dann hätte sie doch hoffentlich die Vollzugseinrichtung informiert? Sonst hätte ich da ein paar Fragen...
    • Garp 15.12.2018 17:53
      Highlight Highlight Lese Dich einmal ins Thema Psychopathen ein, wenn es Dich interessiert. Ich kann Hare empfehlen. Manche Leute mit schweren Störungungen geben sich ganz normal, mancher hat sicher auch en paar gesunde Anteile. Wie ich oben schrieb, ich weiss ja nicht, ob er ein Psychopath ist, aber wenn, dann können wir uns das Manipupationsgeschick kaum vorstellen.

      Es ist bei diesem Täter äusserste Vorsicht geboten, dessen sollte sich auch das Gefängnispersonap bewusst sein. Nicht weil sie angegriffen werden, sondern eben unter Umständen eingelullt werden.
  • ARoq 15.12.2018 12:18
    Highlight Highlight "N. gelang es 33 Jahre lang, seiner Mutter vorzuspielen, er sei ein ganz normaler Sohn. "
    Also schon als Säugling und Kleinkind. Woher weiss der Autor das?
    • zimtlisme 15.12.2018 14:38
      Highlight Highlight Dieser Satz ist mir auch ins Auge gestochen, und finde ihn schwierig. 1) Dass Eltern in Bezug auf ihre Kinder etwas biased sind, ist irgendwie ok. 2) Dass wir davon ausgehen, dass Menschen normal sind und nicht psychopathisch, ist auch normal. 3) Bis zum Zeitpunkt von Mord/Kinderschändung, ist man kein Mörder/Kinderschänder.
      Der Satz ist wirklich etwas komisch.
  • rodolofo 15.12.2018 11:43
    Highlight Highlight Der Täter zeigt offenbar "zwei Gesichter": Ein anständiges, ausserordentlich korrektes und angepasstes Gesicht, das wie eine Maske das zweite, darunter liegende, ausserordentlich monströses und scheussliche Gesicht täuschend echt verdeckt.
    Auffällig ist auch seine extrem enge Beziehung zur Mutter.
    Da ich in meinem Bekanntenkreis mit zwei in eine ähnlich gelagerte Richtung tendierenden Männern zu tun haben muss, werde ich den Fall "Thomas N" weiterhin aufmerksam verfolgen, auch damit ich für mich Schlüsse ziehen kann für den Umgang mit den zwei "Gefährdern" in meiner Nähe...
    • abishot 15.12.2018 16:37
      Highlight Highlight Sie möchte ich nicht in meinem Umfeld haben..
  • Ökonometriker 15.12.2018 11:38
    Highlight Highlight Warum soll der Häftling die Aufseherin in diesem Fall manipuliert haben? Es kann doch davon ausgegangen werden, dass er tatsächlich ziemlich unglücklich über die Vorstellung war, nie mehr wieder in Freiheit leben zu können. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass diese Emotionen nicht echt, sondern gespielt sind.

    Dass man in so einem Fall Mitgefühl empfindet, ist dann auch menschlich. Es sei denn man ist, wie der Täter, ein Psychopath und kann nicht ausreichend Mitgefühl empfinden.
    Dann aber für den Täter aufgebracht einzustehen zeigt, dass man dem Job als Aufseher nicht gewachsen ist.
  • Toni.Stark 15.12.2018 10:21
    Highlight Highlight 🤦🏻‍♂️
  • Gawayn 15.12.2018 09:22
    Highlight Highlight Ich dachte Wärter dürfen gar nicht eine Unterhaltung mit Gefangenen führen. Schon gar nicht unter 4 Augen.

    Wenn es noch nicht so ist, sollte es dringends eingeführt werden.

    Die Wärter sollen die Gefangenen drin halten. Allenfalls melden wenn es denen nicht gut geht.

    Sie sind Wärter. Keine Seelsorger Beichtväter und schon gar nicht Kumpels....
    • satyros 15.12.2018 13:02
      Highlight Highlight Wie sollen sie wissen, ob es den Gefangenen gut geht, wenn sie nicht mit ihnen reden dürfen?
    • Gawayn 15.12.2018 15:02
      Highlight Highlight @Satyros
      OK du wärst dafür nicht geeignet.

      Nein, man muss sich nicht mit jemandem unterhalten, um zu bemerken, wenn es einem schlecht geht.

      Man nennt diese Fähigkeit beobachten. Nicht rum quatschen

    • Lamino 420 15.12.2018 16:27
      Highlight Highlight Gawayn: Dir geht es wohl einfach darum, "Gefangene drin zu halten".
    Weitere Antworten anzeigen
  • meliert 15.12.2018 09:18
    Highlight Highlight Nicht das erste Mal, das erinnert an den Fall der Gefängniswärterin Angela Magdici. Es scheint kein Einzefall gewesen zu sein?
  • The Writer Formerly Known as Peter 15.12.2018 09:15
    Highlight Highlight Teilweise etwas sonderbare Formulierungen hier. Man stellt eine Staatsanwältin nicht zur Rede! Wenigstens in diesem Fall nicht. Er hat Sie kontaktiert und sich informieren lassen. Und wahrscheinlich hat Frau Loppacher bereits intern geschaut ohne gross Wind.
    • who cares? 15.12.2018 09:45
      Highlight Highlight Allgemein ein bisschen reisserisch. "Der Mann, der vier Menschen die Kehle durchgeschnitten hat, gilt als angenehmer Insasse"
      "nun wegen ihr «völlig durch den Wind», soll die Justizvollzugsangestellte gejammert haben."
      Ich finde das zeigt eine gewisse Arroganz des Journalisten, die Personen zu verhöhnen. Wäre ich eine Anghörige der Opfer, fände ich das sehr geschmackslos.
    • satyros 15.12.2018 10:02
      Highlight Highlight Sie konnte ja gar nicht intern schauen, da sich die Geschichte nicht innerhalb der Staatsanwaltschaft abspielte. Es wäre wohl durchaus korrekt gewesen, wenn sie die Anstaltsleitung über diesen Vorfall informiert hätte. Da sie das nicht hat, kann's so gravierend dann auch wieder nicht gewesen sein. Und dass sie diese Geschichte erst jetzt und nicht schon im erstinstanzlichen Verfahren erzählt, dünkt mich auch etwas komisch. Und dass diese eineinhalb Jahre alte, offenbare Nullgeschichte nun wieder durch alle Medien geistert, zeigt, dass diese verzweifelt jeden Seich zu N. veröffentlichen.
    • oliversum 15.12.2018 11:27
      Highlight Highlight Aargauer Zeitung halt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • s.johannson 15.12.2018 09:01
    Highlight Highlight Wie ist das im Journalismus mit der phänomenologischen Hermeneutik? So wertend wie dieser Bericht geschrieben ist, scheint sie kein Grundsatz zu sein? Finde es schade und unprofessionell.
  • Gummibär 15.12.2018 08:24
    Highlight Highlight Das ist es was Psychopathen so besonders gefährlich macht. Sie verstehen es immer wieder, der Umwelt das Charakterbild eines normalen Menschen vorzutäuschen und sich so auch Zugang zu neuen Opfern zu verschaffen.

    Der häufige Umgang mit Psychologen und Psychiatern scheint ihnen zudem zusätzliches Training im Imitieren normaler Menschen zu verschaffen. Sie lernen mit der Zeit auf welche Verhaltensformen die Fachleute besonders achten.
  • waffel 15.12.2018 08:23
    Highlight Highlight Creezy!
  • beaetel 15.12.2018 07:58
    Highlight Highlight Psychopathen können charmant sein, intelligent und gewissenlos grausam. Wer sogar seine eigene Mutter dermassen täuschen konnte, für den sind Betreuer in einem Gefängnis „Nasenwasser“! So einen Mord zu planen und durchzuziehen ist eine Visitenkarte, die äusserstes Misstrauen rechtfertigt. Wer sich da um den Finger wickeln lässt, ist eine Bedrohung für seine Kehle und die vieler andern.
  • Miikee 15.12.2018 07:39
    Highlight Highlight Ich hoffe doch schwer das da immer eine Rochade unter den Wärtern ist. Das eben grad kein Vertrauensverhältnis aufgebaut wird.

    "Er nutzte die Gelegenheit für eine neue Bekanntschaft."
    Finde ich höchst naiv vom Gefängnis ihm diesen Spielraum / diese Lockerung zu gewähren, wo man doch weiss das der Mann höchst manipulativ ist.
    • satyros 15.12.2018 13:01
      Highlight Highlight Das mit dem Vertrauensverhältnis ist immer ein bisschen eine Gratwanderung. Ganz ohne Vertrauen funktioniert's auch nicht. Stehen sich Gefangene und Vollzugsbeamte als völlig Fremde gegenüber, kann es schnell zu einer feindlichen Stimmung auf beide Seiten kommen. Das führt dann zu Gewalt und Problemen im Vollzug. Denn Vollzug ist mehr als nur das Bewachen der Gefangenen.

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