Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Prozess gegen Ex-Banker

Whistleblower Rudolf Elmer bricht vor Gerichtssaal zusammen

Rudolf Elmer vor dem Zuercher Bezirksgericht am Mittwoch, 10. Dezember 2014. Der ehemalige Banker Rudolf Elmer muss sich heute Mittwoch in Zuerich vor Gericht verantworten. Rudolf Elmer gilt als bekanntester Whistleblower der Schweiz. Bekannt wurde der 59-Jaehrige vor allem, weil er im Januar 2011 anlaesslich einer spektakulaeren Medienkonferenz in London dem Wikileaks-Aktivisten Julian Assange zwei CDs uebergab. Die beiden Datentraeger sollen eine grosse Menge Bankkundendaten enthalten haben, was Elmer inzwischen aber bestreitet. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Rudolf Elmer am Mittwoch Morgen auf dem Weg zum Bezirksgericht Zürich. Bild: KEYSTONE

Der als Whistleblower bekannt gewordene Rudolf Elmer ist am Bezirksgericht Zürich zusammengebrochen. Er wurde ins Spital gebracht. Das Gericht entscheidet über die Fortsetzung des Prozesses, sobald Näheres über den Gesundheitszustand des Beschuldigten bekannt ist.

Die Befragung Elmers zu dessen Person und zur Tat war vorbei, das Gericht hatte eine Pause anberaumt und danach sollten die Plädoyers gehalten werden. Aber dazu kam es nicht: Vor dem Gerichtssaal, im Foyer des Bezirksgerichts, brach Elmer zusammen. Eine Ambulanz brachte ihn ins Spital.

Schon bei der Befragung hatte Elmer erklärt, ihm gehe es nicht gut. Der 59-jährige ehemalige Banker ist der Verletzung des Bankgeheimnisses und der Urkundenfälschung beschuldigt. Im Prozess geht es unter anderem um zwei CD mit Bankkundendaten, die Elmer im Januar 2011 in London vor den Medien aus aller Welt dem Wikileaks-Aktivisten Julian Assange übergeben hatte, sowie um andere heikle Bankdaten.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren und ein Berufsverbot für Elmer als Bankangestellter. Elmer weist die Vorwürfe zurück.

Elmer, der am Anfang vom Niedergang des Schweizer Offshore-Bankings steht, ist in stationärer Behandlung aufgrund psychischer Probleme, berichtet eine Quelle. (sda)



Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Fünf- bis zwölfjährige Mädchen vergewaltigt: 65-jähriger Toggenburger vor Gericht

Am 21. August muss sich ein 65-jähriger Mann vor dem Kreisgericht Toggenburg verantworten. Er soll fünf- bis zwölfjährige Mädchen aus Osteuropa sexuell missbraucht haben. Laut Anklageschrift fordert die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren.

Die St. Galler Staatsanwaltschaft hat auf dem Computer des heute 65-jährigen Schweizers Hunderte von kinderpornografischen Fotos und Videos sichergestellt, die dieser im Toggenburg, aber auch in Frankreich und Deutschland in Hotelzimmern und …

Artikel lesen
Link zum Artikel