DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Scheich der Emirate schuldet Rheinmetall 50 Millionen Euro

27.06.2022, 12:10

Ein Mitglied der königlichen Herrscherfamilie der Vereinigten Arabischen Emirate muss der Rheinmetall Waffe Munition GmbH rund 50 Millionen Euro zahlen. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichts hervor. Die geschuldete Summe steht in Zusammenhang mit einem Vertrag für die Bewaffnung von Fregatten der algerischen Armee.

Bild: DPA

Das Bundesgericht bestätigte mit dem am Montag veröffentlichten Urteil den Entscheid eines Schiedsgerichts in Lausanne. Es wies die Beschwerde des Scheichs ab. Dieser rügte, dass das Schiedsgericht nicht zuständig und das rechtliche Gehör verletzt worden sei.

Aus dem bundesgerichtlichen Urteil geht hervor, dass der Scheich Eigentümer des Unternehmens Federal Development Sole Proprietorship LLC ist. Dies ist die Rechtsnachfolgerin der Federal Development Establishments.

Die Firma des Scheichs und die Rheinmetall waren an einem Vertrag für eine Rüstungsgeschäft im Wert von rund 320 Millionen Euro beteiligt. Es ging um die Bewaffnung von Fregatten der algerischen Armee. Bei dem zu zahlenden Betrag geht es um einen Ausstand aus diesem Geschäft. (Urteil 4A_20/2022 vom 9.5.2022) (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die Schweiz scheint impfmüde: Selbst über 80-Jährige verzichten auf den zweiten Booster
Viele ältere Menschen scheint die Impfempfehlung des Bundes für eine zweite Auffrischimpfung nicht zu interessieren. In den vergangenen Wochen haben sich erst knapp zwölf Prozent der über 80-Jährigen ein viertes Mal impfen lassen.

Es erweckt den Anschein einer gewissen Impfmüdigkeit: Nur gerade 11.9 Prozent der über 80-Jährigen sind bis Anfang August der Impfempfehlung des Bundes gefolgt und liessen sich eine vierte Dosis des Corona-Impfstoffs verabreichen. Das gibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf Anfrage bekannt. Total verzeichnet das BAG etwas mehr als 90'000 verabreichte Viert-Impfungen, wovon knapp 55'000 auf die über 80-Jährigen entfallen. Bei den restlichen handle es sich um «Reiseimpfungen und Auffrischimpfungen für immundefiziente Personen», so das BAG.

Zur Story