Schweiz
Justiz

So kriminell war es in der Schweiz 2019

Weniger Einbrüche – mehr Betrügereien: So kriminell war es in der Schweiz 2019

23.03.2020, 09:2223.03.2020, 09:22

2019 wurden in der Schweiz weniger Einbrüche, aber mehr Betrugsstraftaten verübt, wie die Kriminalitätsstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt. Schwere Gewaltstraftaten machten insgesamt 3.4 Prozent aller Gewaltstraftaten aus.

Von der Polizei wurden im vergangenen Jahr rund 36'400 Einbrüche registriert, wie der am Montag veröffentlichen Statistik zu entnehmen ist. Das sind 6.3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Ein angehender Polizist versucht anlaesslich einer Polizeiaspiranten-Schulung eine Scheibe einzuschlagen, aufgenommen am 12. Januar 2012 bei der Martin Eichholzer AG/Quadragard Einbruchschutz in Alstä ...
Weniger Einbrüche in der Schweiz.Bild: KEYSTONE

Die Betrugsstraftaten stiegen hingegen innert Jahresfrist um 8 Prozent auf 17'606 an. Das ist laut BFS der höchste Wert seit der Revision der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

Seit 2009 habe sich die Zahl der Betrugsstraftaten mehr als verdoppelt (+125 Prozent). Dieser Anstieg könnte, wie es in der Medienmitteilung heisst, auf die zunehmende Verbreitung der digitalen Kriminalität zurückzuführen sein.

Die schweren Gewaltstraftaten machten im vergangenen Jahr insgesamt 3.4 Prozent (1531 Straftaten) aller Gewaltstraftaten aus. Im 2018 hatte ihr Anteil bei 3.3 Prozent gelegen. Es handelte sich mehrheitlich um schwere Körperverletzungen (637) und Vergewaltigungen (679).

Die Gesamtzahl aller Gewaltstraftaten pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner erhöhte sich von 5.2 Promille im Jahr 2018 auf 5.3 Promille im Jahr 2019. (sda)

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