Schweiz
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ARCHIVE --- ZUR RUECKTRITTSMELDUNG JOLANDA SPIESS-HEGGLINS VOM AMT ALS CO-PRAESIDENTIN DER GRUENEN KANTON ZUG, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Die Zuger Kantonsraetin Jolanda Spiess-Hegglin am Donnerstag 29. Januar 2015 vor dem Regierungsgebaude von Zug, in dem der Zuger Kantonsrat tagt. Wie die Neue Luzerner Zeitung heute Mittwoch, 7. Oktober 2015, meldet, tritt Jolanda Spiess-Hegglin von ihrem Amt als Co-Praesidentin der Gruenen des Kantons Zug zurueck.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Jolanda Spiess-Hegglin: «Im Kantonsrat hat mir immer ein bisschen die Menschlichkeit und die Empathie gefehlt.» Bild: KEYSTONE

Zuger Sexaffäre: Spiess-Hegglin zieht sich aus dem Kantonsrat zurück



Jolanda Spiess-Hegglin tritt als Zuger Kantonsrätin zurück. Die fraktionslose Parlamentarierin fühlte sich laut eigenen Angaben nicht mehr wohl im Gremium, wie sie am Donnerstag dem Lokalsender Radio Sunshine sagte.

«Im Kantonsrat hat mir immer ein bisschen die Menschlichkeit und die Empathie gefehlt. Es war kalt, bedrückend für mich», sagte sie.

Der Entscheid für den Rücktritt sei aus persönlichen Gründen gefallen. Sie habe sich nicht zuletzt aus Rücksicht auf ihre Familie so entschieden. «Wir möchten wieder mehr Zeit haben miteinander», sagte sie.

Sie war bereits oft abwesend

Sie wolle ihre Freizeit nicht in den Rat stecken, in dem sie sowieso keine Chance auf Erfolg habe. Es sei schon bei den Alternativen Grünen schwierig gewesen, als fraktionslose Piratin sei sie nun ganz allein gewesen. «Das macht einfach keinen Sinn», sagte sie.

Spiess-Hegglin war bereits in den letzten Kantonsratssitzungen sehr oft abwesend. Sie will sich gemäss dem Lokalsender künftig in einem Verein engagieren, der sich um Opfer von Internetmobbing kümmert.

Sex-Affäre

Spiess-Hegglin war durch die sogenannte Zuger Sex-Affäre schweizweit bekannt geworden. Am Morgen nach der Landammannfeier im Dezember 2014 hatte sie sich gemäss eigenen Angaben ohne Erinnerungen an den vorangegangenen Abend und mit Unterleibsschmerzen ins Spital begeben. Ihr Kantonsratskollege Markus Hürlimann geriet daraufhin in den Verdacht, sie mit K.-o.-Tropfen gefügig gemacht zu haben.

Hürlimann hatte dies stets bestritten. Es habe zwar eine Annäherung gegeben, diese sei jedoch einvernehmlich erfolgt. Rechtlich ist die Affäre abgeschlossen. Das Verfahren gegen Hürlimann wurde im vergangenen September eingestellt. (whr/sda)

«Niveaulosigkeit vom Feinsten»: Die SVP provoziert an ihrer Party mit K.-o.-Tropfen-Shots

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 27.11.2016 03:22
    Highlight Highlight Jolanda Spiess-Hegglin ist ein mutiger Mensch. Ich habe keine Ahnung, warum dieser mutige Mensch bei den linksliberalen WatsonUsern nur Hass erntet.
  • Spooky 25.11.2016 23:08
    Highlight Highlight Frauen wie Jolanda Spiess-Hegglin lassen sich nichts gefallen. Und das ist gut so.
  • Calvin Whatison 25.11.2016 00:17
    Highlight Highlight ... und wir werden niemals ,NIEMALS mehr was Hörn, lesen von Ihnen. ... hier... Danke.
  • Der Rückbauer 24.11.2016 23:36
    Highlight Highlight In memoriam Hürli- und Kachelmann. Die beiden sind ruiniert.
    • Spooky 25.11.2016 19:52
      Highlight Highlight Also für mich ist eine Person dann ruiniert, wenn sie so arm geworden ist, dass sie bei der Sozialhilfe landet oder Sozialhilfe beantragen könnte - so wie 500'000 Schweizer. Haben Hürli- und Kachelmann beim Sozialamt Sozialhilfe beantragt?
  • meliert 24.11.2016 21:44
    Highlight Highlight Endlich Zeit, dass diese ehrenwerte Dame abtritt und nicht mehr auf der Politikbühne erscheint!
    • sambeat 24.11.2016 22:04
      Highlight Highlight Ehrenwert.
    • Pasch 25.11.2016 01:04
      Highlight Highlight Ehre wem Ehre gebührt!
  • Don Alejandro 24.11.2016 21:24
    Highlight Highlight Was auch immer genau geschah, es war überfällig, dass sie geht. Besser für sie und den Kantonsrat. Es war für beide nach def Affäre eine lose-lose-Situation.
  • atomschlaf 24.11.2016 18:18
    Highlight Highlight Ein Kantonsrat ist halt ein Parlament und nicht ein Wohlfühl-Grüppli und zudem hat sie sich mit ihrem Verhalten selbst ins Abseits gestellt.

    Ich wünsche ihr jedenfalls, dass sie nun ihren Frieden finden möge und diese leidige Geschichte abschliessen kann.
  • Zeit_Genosse 24.11.2016 17:24
    Highlight Highlight Sich selbst neu zu erfinden ist gar nicht so einfach. Sie macht einen guten Schritt in eine friedvollere Zukunft.

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