Schweiz
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Menschen demonstrieren am internationalen Klimastreiktag in Bellinzona, am Freitag, 24. Mai 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Am Freitag, dem 29. November 2019, findet wieder ein globaler Klimastreik statt. Bild: TI-PRESS

In diesen Schweizer Städten ist am Freitag Klimastreik – warum St. Gallen nicht dabei ist



Am kommenden Freitag, dem 29. November, findet der fünfte globale Klimastreik dieses Jahres statt. Das Datum ist nicht zufällig gewählt: Am selben Tag findet der sogenannte «Black Friday» statt – der Tag im Jahr, an dem Unternehmen die Kunden mit extrem hohen Rabatten zum Kauf anregen.

Für Klimastreikende ist das weltweite Konsumverhalten mitschuldig an der Klimaerwärmung. Die Massenproduktion von Billigprodukten schaden der Umwelt aus verschiedenen Gründen: Zum einen wegen der Ressourcenverschwendung, beispielsweise ein Abfallproblem mit sich bringt und zum anderen aufgrund mangelnder Umweltschutzmassnahmen (weil zu teuer).

Am internationalen Klimastreik vom Freitag nehmen alle grösseren Schweizer Städte wie Zürich, Luzern, Basel, Lugano, Aarau und auch kleinere Orte wie Hittnau teil. Auch auf der offiziellen Liste vertreten war auch die Stadt St. Gallen. Doch nun teilte das «Kollektiv Klimastreik Ostschweiz» mit, dass St. Gallen nicht am Streik teilnehmen kann. Ein entsprechendes Gesuch wurde von der Stadtpolizei abgelehnt. Grund soll der zeitgleich stattfindende Weihnachtsmarkt sein, der einen Zug durch die Altstadt verhindere.

In der offiziellen Mitteilung heisst es, dass eine alternative Veranstaltung so kurzfristig nicht zu organisieren sei – der Streik soll daher auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Weiter weisst das Kollektiv in der Mitteilung auf die Dringlichkeit der Teilnahme am Streik gegen den «Black Friday» hin:

«Der Schwarze Freitag, ein sogenannter Feiertag, ist ein Fest des Überkonsums, das von der Gier großer Konzerne angeheizt wird, um den Umsatz am Jahresende zu steigern. Diese Tradition ist nicht nur ein mechanisches Instrument zur Erhöhung der wirtschaftlichen Ungleichheit, sondern auch ein Instrument, das Folgen für unsere Umwelt hat. [...] Solche Traditionen können nicht fortgesetzt werden, wenn wir in den nächsten dreißig Jahren Weihnachten und andere Feiertage feiern wollen.»

Hier seht ihr die genauen Versammlungsorte und -Zeitpunkte für die bisher bestätigten Städte:

(mim)

Globaler Klimastreik treibt Hunderttausende auf die Strasse

Schüler streiken weltweit für das Klima

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tom Scherrer (1) 27.11.2019 13:41
    Highlight Highlight Für St. Gallen:

    Eigentlich hättet Ihr bis zum Bärenplatz gehen können und da - anstatt zum Weihnachtsmarkt runter - zum Kloster rauf gehen und noch eine Schlaufe ziehen können.

    Wieso ging denn das nicht? Schade.

    Kauft weniger Bullshitt für die Tonne, nur weil es grad billig zu haben ist und wählt mehr grün.

  • Turicum04 27.11.2019 09:52
    Highlight Highlight Mir ist absolut unklar, wieso der Bundesrat den Rohölhandel nicht per sofort verbietet. Das Problem Klimawandel wäre sofort gelöst! Will sich der noch Bundesrat nicht entscheiden? Muss es der neue rot/grüne BR machen? Frau BR Rytz ist nun gefordert!
    • COLD AS ICE 27.11.2019 14:45
      Highlight Highlight @Turicum04: du scheinst genau so wenig ahnung zu haben wie die klimakids. frau rytz wird es nie in den BR schaffen.....und wenn doch kann sie eh nichts erreichen. btw: informier dich doch bitte aber zuerst richtig über die klimaerwärmung.
  • Gooner1886 27.11.2019 09:15
    Highlight Highlight Und noch dem streiken schön shoppen gehen. 😉
  • Saerd neute 27.11.2019 09:12
    Highlight Highlight


    Ja, liebe Klimajugend, seid nicht gerade ihr die Generation die am meisten fliegt, am meisten Freizeit hat, sich viel mehr als die vorherigen Generationen beim Shoppen trifft, wo stylische Kleider ein Muss ist? Kurz gesagt; noch nie wuchs eine Generation in einem solchen Wohlstand und Luxus wie ihr auf.
    Wenn ihr die Welt verändern wollt, dann verzichtet auf einen grossen Teil eures Luxus.
    Wir andern warten schon seit mehr als einem Jahr darauf etwas in diese Richtung zu sehen. Bis jetzt vergeblich.
    • vespoid 27.11.2019 09:36
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass es ein kleiner Teil ist, der sich 1. so verhält (da musst du mal kommen und schauen) 2. der die Leute versucht darauf aufmerksam zu machen und 3. ist die Generatio so hineingewachsen ohne von den erwachsenen auf die Konseqzenzen aufmerksam zu machen.
    • Now 27.11.2019 09:44
      Highlight Highlight Eine Generation ist in Bezug auf ihr Verhalten, ihr Denken und ihre Werte auch eine homogene Gruppe oder...🤦‍♂️
    • genauleser 27.11.2019 11:26
      Highlight Highlight Saerd, du hast da etwas missverstanden: Es ist nicht die Idee, dass du "wartest", während andere für dich das Problem lösen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JackTheStripper 27.11.2019 09:12
    Highlight Highlight Richtig schöne Bilder haben die Demonstranten auf dem Bild gemalt. Gab's dafür im Studium eine 6?
  • Fip 27.11.2019 09:06
    Highlight Highlight Die haben bloss schiss, dass die Glühweinvorräte geplündert werden
  • EnnoConda 27.11.2019 09:01
    Highlight Highlight Würde gerne an beiden Events teilnehmen. Muss leider arbeiten und bin am Freitag schon verplant mit Freunden.
    • vespoid 27.11.2019 09:34
      Highlight Highlight Ich komme, anstelle von dir.
    • EnnoConda 27.11.2019 13:56
      Highlight Highlight Aber bitte an beide Events gehen!
  • Uf em Berg 27.11.2019 09:01
    Highlight Highlight Bin ich die einzige, die befürchtet, dass es zu einem Eigentor werden könnte, wenn ein Thema so massiv forciert wird, wie der Klimawandel? Schaut doch nur mal, wie über eine minderjährige Greta geschrieben wird, die schlicht und einfach ihre Meinung sagt. Bitte passt auf, dass keine Sättigung mit dem Thema passiert, so dass weiter am Klimaschutz gearbeitet werden kann, ohne dass es Trotzreaktionen gibt.
    • vespoid 27.11.2019 09:33
      Highlight Highlight Das haben wir jetzt seit den 70er Jahren so gemacht. Nichts ist passiert. Jetzt wirds dringend.
      Ich sehe da nichts von übersättigen. Die Leute müssen dran denken das unsere existenz auf dem Spiel steht. Sobald mal alle Natürlichen Eisreserven verschwunden sind kommt der Albedo Effekt zum tragen, googelt mal dannach. Es gibt noch andere Kippefekte. Es ist viel dringender als viele denken.
    • Morgan Wlan 27.11.2019 09:40
      Highlight Highlight Das ist schon zu spät. Trotzreaktionen gab es aus dem rechten Lager schon nach den ersten Streiks.
  • Hofer Ernst 27.11.2019 08:24
    Highlight Highlight Ich sehe hier kein Problem für den Kanton SG wenn in St.Gallen nicht gestreikt werden kann, man kann ja nach Hittnau oder Rapperswil pendeln um zu streiken als St.Gallerin/St.Galler
  • MarGo 27.11.2019 08:01
    Highlight Highlight Die Demo gegen den masslosen Konsum darf also nicht stattfinden, weil gerade die massloseste Konsumschleuder (Black Friday) stattfindet?
    ähm...
    Das geht für mich in die gleiche Schiene wie wenn Leute über die FFF sagen, dass sie doch an den Wochenenden streiken sollen...
  • sunshineZH 27.11.2019 07:54
    Highlight Highlight Klimastreik und volle Geschäfter...wetten es nehmen nicht annährnd so viele Leute am Streik teil wie sonst? 😅
  • Sir Edmund 27.11.2019 07:45
    Highlight Highlight Und wieviele der Klimaaktivisten vergnügen sich dabei am Black Friday?
    • Aurum 27.11.2019 11:48
      Highlight Highlight gar keine
  • Scott 27.11.2019 07:25
    Highlight Highlight Black Friday: Ich spare immer 100% indem ich nichts kaufe.
    • The Destiny // Team Telegram 27.11.2019 10:51
      Highlight Highlight Ich spare mehr als 100%, ich kaufe sonst nie etwas ausser es muss sein und dann zu blackfriday wenn es Rabatt gibt ;)
  • Lebenundlebenlassen 27.11.2019 06:57
    Highlight Highlight Möchte ja mal sehen was passiert, wenn wir eine Woche lang / einen Monat lang nichts konsumieren bzw nur notwendigen Lebensmittel konsumieren... die Hälfte der Menschheit wäre arbeitslos..
    Wenn umdenken dann aber bitte von vorne beginnen...
    • Aurum 27.11.2019 07:25
      Highlight Highlight Selten eine so blöde aussage gelesen.
      Es geht nicht um "kein" konsum. Es geht um den sinnfreien, massloss übertriebenen Konsum am black Friday von gütern, die man gar nicht benötigt (sie aber trotzdem kauft weil - "hey billig").
      Schon mal gesehen wie das z.b. in den usa teils abläuft? 28 days later ist ein witz dagegen. das ist kein "normaler" konsum mehr, der black friday ist pervers von anfang bis zum ende.
      Play Icon
    • Walter Sahli 27.11.2019 07:46
      Highlight Highlight Völlig absurd! Unser ganzes Bankensystem basiert darauf, dass wir nie alle das Gleiche tun. Genausogut hättest Du schreiben können, "Möchte ja mal sehen was passiert, wenn wir alle zum Mond fliegen"

      Und es gibt doch noch ein paar Stufen zwischem dekadentem BlackFriday-Kaufrausch und Totalverzicht. Aber Hauptsache, Du hast eine Ausrede, nichts zu tun.
    • Räuber&Liebhaber 27.11.2019 07:59
      Highlight Highlight Dadurch wäre eine Reduktion des Arbeitspensums möglich. Nur dies kann auch starke negative Folgen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 27.11.2019 06:15
    Highlight Highlight Ja Wohlfühlen und Geschäft gehen eben dem Klima vor.

Für alle Skeptiker: Diese 6 neuen Grafiken zeigen die Klimaerwärmung

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