Schweiz
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Klimastreiker mit Transparent im Nationalratssaal.

Bild: twitter.com/adelethorens

«Final Countdown!» Klimastreiker protestieren im Parlament – Politiker reagieren verärgert



Der Nationalrat hat am Donnerstagmorgen seine Debatten für einige Minuten unterbrechen müssen. Grund war eine Klimakundgebung mit Transparent und Gesang von der Zuschauertribüne aus. «Final Countdown – 16 Monate verbleiben» stand auf dem Transparent, das an das Geländer der Tribüne gehängt wurde.

Dazu sangen Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer «The Final Countdown» und danach in abgeänderter Form das italienische Lied «Bella Ciao», das unter anderem von italienischen Widerstandskämpfern gesungen wurde.

Trotz Ermahnung von Ratspräsidentin Marina Carobbio Guscetti (SP/TI) fuhren die Menschen auf der Tribüne mit Singen fort und rollten auch das Transparent nicht ein.

Die Sitzung blieb deshalb während mehreren Minuten unterbrochen. Dann griffen die Sicherheitskräfte ein und forderten die Jugendliche auf, den Saal zu verlassen. «Zum Teil waren sie sehr energisch und zogen uns raus», sagt Andri Gigerl, Teilnehmer der Aktion. Obwohl ihnen keine Konsequenzen angedroht wurden, hätten vier der Klimastreikenden ihren Namen und ihre Telefonnummer angeben müssen.

Doch wie schafften es die Klimaaktivisten überhaupt samt Transparente ins Parlament? «Wir meldeten uns als Besuchergruppe an», erklärt Gigerl. Sie hätten sich bei der Anmeldung als ein Verein ausgegeben und mussten lediglich eine Kontaktperson angeben. «Mit wenig Aufwand hätten sie rausfinden können, dass diese Person ein Klimaaktivist ist.»

Die Transparente schmuggelten sie durch die Sicherheitskontrolle. «Wir haben sie so ins Gepäck eingebaut, dass sie im Scanner nicht erkannt und als normales Stück Stoff wahrgenommen wurden.» Eigentlich hätten die Jugendliche noch mehr Transparente aufrollen wollen. «Doch die Sicherheitskräfte erlaubten es nur den ersten paar Personen, den Rucksack mit auf die Tribüne zu nehmen», sagt der 19-jährige Andri Gigerl.

«Nur noch 16 Monate»

Das Jahr 2020 sei ein besonders entscheidendes Jahr in der Klimapolitik, schreiben die Klimastreiker mit Bezug auf Wissenschafter in einer Mitteilung. Um die Temperaturerwärmung auf 1.5 Grad zu beschränken, müsse spätestens bis Ende 2020 eine Reduktion der Emissionen eingeleitet werden. Damit blieben nur noch 16 Monate, um die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, so die Klimastreiker. Die Aktion solle die Entscheidungsträger endlich aufwecken und zeigen, dass für die Jugend, die teilweise noch gar nicht stimmberechtigt ist, eine ambitionierte Klimapolitik notwendig ist. «Jetzt muss ein umfassender Plan her.»

Die Aktivistinnen und Aktivisten schreiben weiter: «Politiker*innen müssen erkennen, dass die Klimakrise jeden Menschen angeht, egal welcher Partei er angehört.» Sie fordern deshalb ein Ende des «ewigen links-rechts Gezanke».

Bei den Parlamentariern stiess die Aktion nicht zwingend auf Gegenliebe, wie diese Tweets zeigen:

Applaus gab's hingegen von der Ratslinken:

p.s. Kleines Detail am Rande: Die Medienmitteilung der Klimastreiker ging ein bisschen früh und unredigiert raus. So heisst es z.B. «XX, Aktivist*in des Klimastreiks erklärt:» Dass die Aktivisten nicht zu ihren Aussagen stehen wollen können wir uns eigentlich kaum vorstellen …

(jah/mlu/sda)

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186Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Delfina 19.09.2019 17:22
    Highlight Highlight Es kann nicht genug gestört werden, bis die Pokitik endlich klimafreundliche Rahmenbedingungen schafft!
  • nakasara 19.09.2019 16:05
    Highlight Highlight Ich finde die aussagen der Politiker ideal, es zeigt wunderbar schön auf, wie gleichgültig ihnen das Klima ist, denn wenn es nicht so wäre, da können sie sagen was sie wollen, hätten sie die Aktivisten ernst genommen. amAber nein man erfindet lieber ausreden weshalb man jemanden nicht ernst nehmen muss und tadaaa problem erledigt 😂 Richtig traurig dieses verhalten, aber noch viel trauriger ist das alle Mitmachen und sich leiten lassen von diesem Denken. Wir sind das Volk, wie haben eigentlich alles in der Hand, oder wollen uns ein Paar alte Politiker aufhalten? Na also warum funktioniert es?
  • greenfields 19.09.2019 13:28
    Highlight Highlight Es wäre interessant, würde am 28.9. in Bern eine Redaktion einer grossen Zeitung (oder Watson) eine Unterschriftensammlung bei den Klimahypern machen, angefangen bei den linken und grünen Politikerinnen und Politikern. Thema: Flugverzicht, d.h. unterschriebenes Versprechen "ich unterschreibe, dass ich in den nächsten 10 Jahren kein Flugzeug mehr für einen Flug irgendwohin betreten werde", Unterschriften mit Ausweiskontrolle und Hinweis, dass die Namensliste an die IATA weitergeleitet wird. Wetten, dass die Aktion nach 1 - 2 Stunden mangels Unterschriften bereits wieder abgebrochen würde?
    • aglio e olio 19.09.2019 18:45
      Highlight Highlight Wer kann für 10 Jahre planen? Und was ist wenn ich mal beruflich irgendwohin muss. Oder ein geliebter, weit entfernt lebender Mensch befindet sich in unschöner Situation und die Zeit wird knapp. Oder, oder... Es gibt gute Gründe zu fliegen. Keiner soll nie mehr fliegen.
      Z.B. 2x im Monat für einen Wochenendcitytrip, weil's ja nur 30 Stutz kostet, im Flieger hocken o.ä., das ist worum es u.a. geht.
      Solche absurden Vorschläge wie den deinen, höre ich komischerweise immer nur von Leuten die nicht bereit sind 10% zu geben aber von anderen 100% erwarten.
      "Vorher mach ich keinen Finger krumm!"

  • Samzilla 19.09.2019 12:54
    Highlight Highlight „...hätten vier der Klimastreikenden ihren Namen und ihre Telefonnummer angeben müssen.“

    Heisst alle, bis auf 4 Aktivisten können eine solche Aktion problemlos wiederholen?

    Absolut unverständlich. Wieso werden hier nicht alle Personalien aufgenommen?
    • Na_Ja 19.09.2019 17:01
      Highlight Highlight Stimmt, bei so einem schwerwiegenden, hochkriminellen Vergehen muss UNBEDINGT mit aller Härte durchgegriffen werden. Wer weiss, wann und ob sich die anwesenden Räte jemals von dieser schlimmen Tat erholen werden.

      Ironie off
    • Samzilla 19.09.2019 17:50
      Highlight Highlight Was verstehst Du denn unter "durchgegriffen werden". Ich rede davon, die Personalien aufzunehmen.

      Fakt ist, dass sie das Parlament unterbrochen haben. Ob man Sympathie für das Anliegen der Aktivisten hat, spielt dabei eigentlich keine Rolle.

      Ich für meinen Teil möchte nicht, dass Leute von der Arbeit abgehalten werden, welche von meinen Steuern bezahlt werden.
  • Harvey Dent 19.09.2019 12:49
    Highlight Highlight Was soll konkret passieren? Flugverbot? Autoverbot? Fleischverbot?

    An all die Applaudierer: verhaltet Ihr Euch schon CO2-Neutral?
    • aglio e olio 19.09.2019 18:46
      Highlight Highlight Wir arbeiten dran. Und du?
  • 7immi 19.09.2019 12:48
    Highlight Highlight Die Sommerferien sind vorbei, die Klimajugend wieder da. Endlich haben die Medien wieder zu berichten und Politiker können von ihren Problemen ablenken.
    Ist also alles wie gehabt.
    Will man etwas erreichen, so muss man an der Front konstruktiv mitmischen. In Forschung und Entwicklung aktiv zum Erfolg beitragen, eine Firma gründen, die grüne Innovationen hervorbringt, etc. So kommen wir vorwärts. Und nicht in dem man Leute von der Arbeit abhält.
    • bbelser 19.09.2019 13:24
      Highlight Highlight Hier wurden Leute an ihre Arbeit erinnert, die sie seit Jahrzehnten verschlampt haben. Dringend notwendige Aktion!
    • Samzilla 19.09.2019 17:53
      Highlight Highlight @bbelser: Dafür gibt es Wahlen.
  • Pafeld 19.09.2019 12:34
    Highlight Highlight Gibt es den selben Aufstand auch, wenn die SVP das nächste mal mit ihren Pseudofilibustern das Parlament für mehr als 5 Minuten lahm legt? Oder empört man sich über die Störung des Parlamentbetriebes nur dann, wenn man mit einer Verzweiflungstat auf das eigene, noch immer andauernde politische Versagen hingewiesen wird?
  • Handtuch 19.09.2019 12:33
    Highlight Highlight War das ein Antiterroranschlag? :D
  • CH-Bürger 19.09.2019 12:20
    Highlight Highlight Das arme Parlament wurde aus dem Tiefschlaf geholt und ist zeitgleich auch noch überfordert wegen einem wichtigen Transparent das sie auch noch gleich lesen mussten.
    Liebe Parlamentarierinnen und Parlamentarier zur Erinnerung das Klima wird draussen abgehalten und es gilt ernst.
  • THEOne 19.09.2019 12:18
    Highlight Highlight ich will auch nochmal so jung und naiv sein wie die kleinen hier. ernsthaft zu glauben, politiker lassen sich von schülern was vorscheiben oder von ihnen erklären zu lassen, wie die welt zu funktionieren hat, ist so herrlich blauäugig....
  • Lowend 19.09.2019 12:17
    Highlight Highlight Merke, wer Parlamentarier durch singen im Schlaf stört, muss mit der Polizei und der Wut von rechts rechnen.

    Echte Rechte verteidigen die Ruhe im Parlament vehement, ausser natürlich wenn ihre Helden die Sitzungen stören. - Dann jubeln sie.
  • Karoon 19.09.2019 12:16
    Highlight Highlight Politiker sind verärgert? Gut.
  • Prinz Eisenherz 19.09.2019 12:09
    Highlight Highlight Ist doch immer wieder erstaunlich, wie viele sich hier von der kindlichen Klimahisterie anstecken lassen.

    Alles was wir hier tun, wird am Klima gar nichts ändern.

    • Jerry Cad 19.09.2019 16:41
      Highlight Highlight Mit dieser Einstellung ganz sicher ;)
  • Asmodeus 19.09.2019 12:08
    Highlight Highlight Was fällt dem Volk auch ein das Parlament beim Lobbyieren zu stören.
  • greenfields 19.09.2019 12:08
    Highlight Highlight Vielleicht macht Watson ja am 28.9. an der Klimademo bei den Klimahypern eine seriöse Unterschriftensammlung mit überprüften Identitätsnachweisen: unterschreiben, dass man in den nächsten 10 Jahren kein Flugzeug mehr betreten wird. Wetten, dass die Aktion so nach 1 - 2 Stunden mangels Unterschriften abgebrochen würde? Die Klimadiskussion der Jungen in Ehren, aber es nervt nur noch, denn was machen sie selber Produktives? Nur herumschreien, Schule schwänzen, demonstrieren, es sollen nur immer die "Anderen" hilft keinem Klima.
  • Bud Spencer 19.09.2019 11:51
    Highlight Highlight Der Köppel hats trotzdem nicht mitbekommen
  • m. benedetti 19.09.2019 11:37
    Highlight Highlight Weltfremd und faktenfrei, aber das ist das Privileg der Jugend.
    Mathematisch hat die Schweiz einen Anteil an der Erwärmung von 0.000012 Grad (0.3 Grad durch CO2 x 4% Anteil anthropogen x 0.001 Anteil weltweiten Bevölkerung) in den vergangenen 100 Jahren durch „ungebührlichen“ Ausstoss von CO2.
    Jetzt dürft ihr mich blitzen, aber es wird nichts an der Korrektheit der Berechnung ändern und selbst dann keinen Effekt haben, wenn ich mich um den Faktor 100 getäuscht haben sollte.
    • HansDampf_CH 19.09.2019 17:11
      Highlight Highlight Super doif die Argumentation. Nur mal für alle nicht denker und nur bis zur Nasenspitze denker. NUR weil die schweiz alle co2 aufwendigen und dreckigen produktionen ausgelagert hat sind wir nicgt dmsauber. Man müsste die bilanz dort draufschlagen wo das produkt gekauft wird...
    • aglio e olio 19.09.2019 18:50
      Highlight Highlight Und was ist mit "mit gutem Beispiel vorangehen"? So hat vieles begonnen.
  • Special K 19.09.2019 11:23
    Highlight Highlight Gute Aktien. Die Damen und Herren im Parlament müssen endlich aufwachen und Massnahmen ergreifen.

    Wenn nicht jetzt, wann dann?
    Wenn nicht Parlament und Regierungen, wer dann?

    National-, Stände- und Bundesrat sind in der Pflicht, nicht die Jugendlichen.
    • Burkis 19.09.2019 11:37
      Highlight Highlight Erich aufwachen!
      Benutzer Bild
  • Der Tom 19.09.2019 11:22
    Highlight Highlight Das Parlament beschliesst gerade den Wolf zu bekämpfen. Weil der Wolf ist eine richtig grosse Bedrohung! Die sollen sogar Grossmutter fressen. Also liebe Kinder seit artig und geht nach hause. Die wissen schon was wichtig ist.
  • demian 19.09.2019 11:17
    Highlight Highlight Ich hoffe bei den kommenden Wahlen müssen einige der untätigen und wirtschaftshörigen Sesselkleber ihren Platz räumen.
  • Baccaralette 19.09.2019 11:15
    Highlight Highlight Immerhin sind sie jetzt in der Zeitung. Etwas erreicht in dem Sinn..

    Die Frage ist aber für mich - was wollen sie mit der Aktion erreichen? Dass die Parlamentarier etwas tun? Aber was denn?
    • D(r)ummer 19.09.2019 12:12
      Highlight Highlight Das was die Parlamentarier tun sollten.

      Lösungen finden.
      Warum wählt man die, wenn man gemäss den meisten selbst Lösungen bringen soll?
    • bbelser 19.09.2019 13:30
      Highlight Highlight Seit Jahren sind die Medien voll von Lösungsvorschlägen. Und du fragst allen Ernstes, was unsere ParlamentarierInnen tun sollen? Damit qualifizierst du dich für einen Sitz in diesem Parlament auf der Seite der Bremser. Die stellen auch immer so schlaue Fragen...
    • Baccaralette 19.09.2019 15:50
      Highlight Highlight Wisst ihr, Tun beginnt eigentlich mit einem selber. Dafür brauche ich keine Parlamentarier, die mir ein Gesetz aufs Auge drücken.

      Aber offenbar bin ich eher in der Minderheit, andere schlürfen ihren Morgenkaffee halt immer noch lieber aus dem Wegwerfbecher aus dem Starbucks..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 19.09.2019 11:11
    Highlight Highlight Hehe! Lustig! 😂
  • Der Kritiker 19.09.2019 11:09
    Highlight Highlight "Und eure Stimme wird hier leider oft nicht oder zuwenig gehört." hmmm, Herr Dr. Girod... dann Frage ich mich schon, für was es die Grünen braucht, wenn diese Stimmen der Jugendlichen NICHT gehört werden? Wo seid Ihr denn, wenn die Jungen ihre Stimmen erheben?
  • Ökonometriker 19.09.2019 11:08
    Highlight Highlight Wusste garnicht, dass jeder mal ins Parlament spazieren und demonstrieren kann. Muss ich auch mal machen!
    • Mia_san_mia 19.09.2019 12:20
      Highlight Highlight Kann man auch nicht. Im Artikel steht, sie man es machen kann. Wenn Du nicht mal das siehst, wird es aber schwierig mit Deinem Vorhaben...
  • pascii 19.09.2019 11:05
    Highlight Highlight FInger aus dem Ar***!
  • homo sapiens melior 19.09.2019 11:03
    Highlight Highlight Und ich bin verärgert, weil es die Politiker seit ewig nur verschlampen. Wo vertreten die denn das Volk?
  • Fabio Haller 19.09.2019 10:48
    Highlight Highlight Die eine Hälfte der Nationalrate ärgern sich. Die andere ist erst gar nicht anwesend.
  • Töfflifahrer 19.09.2019 10:47
    Highlight Highlight Ist eben unangenehm wenn unsere Volks(ver)treter offen daran erinnert werden, dass die endlich Lösungen angehen müssen und sich aus ihren Schützengräben rausbewegen müssen.
    Well done an die Protestierenden 👍
  • HPOfficejet3650 19.09.2019 10:35
    Highlight Highlight Interessantes Video zum Thema Besteuerung auf Co2 und wesshalb das funktionieren würde und was wir persönlich dazu beitragen können.


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  • Triple A 19.09.2019 10:31
    Highlight Highlight Ja, liebe Parlamentarier, das sind eure (künftigen) Wähler. Ihr seid wegen ihnen und für sie da wo ihr seid. Also handelt entsprechend. SOFORT!
    • PlayaGua 19.09.2019 11:00
      Highlight Highlight Das ist eine marginale, aber laute Minderheit. Von der die Hälfte später ganze andere Meinungen vertreten wird. Kindlicher Übermut würde ich sagen.
    • Mia_san_mia 19.09.2019 12:22
      Highlight Highlight Jaja das stimmt schon. Aber es gibt noch viele andere künftige Wähler mit dümmeren Ideen... Nach Deiner Logik muss man für die auch SOFORT handeln?
    • Pisti 19.09.2019 14:06
      Highlight Highlight Das sind allerhöchstens die künftigen Wähler von rot-grün.
      Also liebe bürgerliche Parlamentarier macht weiter bisher und ja nicht dem Sozialismus verfallen. Es dankt ein nicht hysterischer Bürger und Steuerzahler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 19.09.2019 10:30
    Highlight Highlight Und wieder wird nur über die Form und nicht über den Inhalt des richtigen und wichtigen Protestes der besorgten Jugend geredet, nur weil sich ein paar hoch bezahlte Sesselfurzer gestört fühlen.

    Angeblich müsse man jeden Wutbürger ernst nehmen, sagen die Rechten doch immer, aber wenn die Wut von Links, oder besser von der Vernunft kommt, kommt nicht die Diskussion, sondern die Polizei. Entlarvend!
  • Clife 19.09.2019 10:30
    Highlight Highlight Dabei wäre es ganz einfach, die Klimaprotestanten zu beruhigen mit den folgenden Worten: „Wir haben euch gehört und werden unser bestes dafür tun. Gebt uns 1 Jahr, um einen Plan auszuarbeiten für Netto 0 bis 2050“ oder so. Stattdessen jagt man sie fort 🤦‍♂️
  • leu84 19.09.2019 10:28
    Highlight Highlight Jetzt haben ein paar Leute ihr Anliegen in die Institution eingebracht und dies ist nun auch nicht recht ;)
  • sunshineZH 19.09.2019 10:20
    Highlight Highlight Fette Geldstrafe und gut ist 😃
    • Me, my shelf and I 19.09.2019 16:34
      Highlight Highlight Die Namen wurden (zum Glück) nichtmal vermerkt, also nö ^^
    • sunshineZH 19.09.2019 17:49
      Highlight Highlight Ja wir wissen ja langsam das man tun und lassen kann bei uns wie man möchte 😃 Ausser man fährt zu schnell dann gibts kein Pardon.
  • Roblock 19.09.2019 10:19
    Highlight Highlight Das Lied fand ich etwas deplatziert. Besser wäre "The final countdown" gewesen.
  • Do not lie to mE 19.09.2019 10:03
    Highlight Highlight Störren, Peinigen, Fakten ignorieren. Dass die Erde gemäss Max-Planck –Institut und Global Carbon Project mehr CO2 aufnimmt als gedacht und die Modelle diesbezüglich vollständig daneben liegen interessiert keiner.
    https://kaltesonne.de/die-sonne-im-juli-2019-die-erde-wird-gruener-die-ausbleibende-katastrophe/
    • Triple A 19.09.2019 10:47
      Highlight Highlight 1. Die CO2-Reduktion oder Begrenzung ist nie sinnlos. Es bringt einfach mehr oder weniger.
      2. Es gibt offensichtlich verschiedene Meinungen, wie viel CO2 die Erde erträgt.
      3. Es gibt nur eine (1) Erde und wir dürfen uns deshalb nicht irren, bei dem, was wir tun.
      Fazit: Wir müssen auf die pessimistischste Voraussage abstellen, um die Erde in jedem Fall zu retten. Für ein Pokerspiel ist der Einsatz einfach zu hoch!
    • PeterSilie 19.09.2019 10:54
      Highlight Highlight Wissen Sie, ich glaube keiner Webseite, welche Artikel von Leuten veröffentlich, die für Öl-Firmen arbeiten.
      Sebastian Lüning (kaltesonne.de) arbeitete früher bei RWE Dea (Öl und Gasunternehmen) und heute bei Galp Energia (ebenfalls Öl und Gasunternehmen).
      Ich meine, sie haben die Blitze, wenigstens ein Bisschen, verdient ;-)
    • Albert Stpeck 19.09.2019 11:15
      Highlight Highlight @lie to mE
      Schau, ich kann‘s dir empirisch nicht beweisen - bin kein Klimaforscher.
      Es bleibt uns nichts anderes übrig, als der (überwältigenden) Mehrheit der Wissenschaftler zu glauben.
      Du hingegen erinnerst mich an Flatearther und Impfgegner, die dem unspektakulären Wissenschaftsbetrieb lautstark ihre Alternativen Fakten um die Ohren hauen wollen.

      Evtl. tu ich dir unrecht und du bist tatsächlich Forscher auf dem Gebiet. Ist das so?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zecke 19.09.2019 10:02
    Highlight Highlight Wie sie bei jeder Aktion rumheulen, es würde eher das Gegenteil bewirken, statt endlich den Finger raus zu nehmen, aufhören sich selbst in die Opferrolle zu stellen und beginnen zu handeln!
  • Temanu 19.09.2019 10:00
    Highlight Highlight Die "Klimajugend" soll lieber in die Schule und den Mainstream CO2 Schwachsinn - wie er auch in diesem Medium verbreitet wird - kritisch hinterfragen. Natürlich steigen die Temperaturen, aber wieviel davon menschgemacht und viel davon C02 getrieben ist, ist gar nicht so klar wieviele glauben (!) möchten. Informiert Euch selbst: es gibt viele "inconvenient facts", die von den Klima-Alarmisten totgeschwiegen werden, bezw. wie von diesem Medium verharmlost oder abgetan werden.
    • Christian Mueller (1) 19.09.2019 10:14
      Highlight Highlight Umweltverschmutzung ist fakt. Mir reicht das längst, um unsere lebensgrundlafe zu schützen. Und andereeseits: wie gross muss die Wahrscheinlichkeit sein, dass es menschgemacht ist? 10%? Gurten Sie sich im auto nicht an, diewWahrscheinlichkeit für einen unfalk eine busse ist segr klein...
    • p4trick 19.09.2019 10:27
      Highlight Highlight Wie mir scheint bist du einem "Youtube Professor" auf den Leim gekrochen? Glaube nicht immer alles was im Internet steht, Temanu!
    • HPOfficejet3650 19.09.2019 10:33
      Highlight Highlight wesshalb die Temparaturen steigen ist eigendlich egal, fakt ist jedoch, dass wir alles tun müssen um den Temparaturanstieg nicht noch weiter zu beschleunigen. Auch wenn wir nur einen Teil des ganzen sind, der Mensch ist mit daran schuld!

    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 19.09.2019 09:58
    Highlight Highlight Klar haltbare Causa, aber untragbarer Modus operandi.

    Aber eben, unser Rechtsstaat berücksichtigt die politischen Anliegen der Jugend effektiv nicht genug.
    (Nur die Judikative muss es unbedingt tun, die Legislative und Exekutive hingegen nicht unbedingt.)
    • Der Tom 19.09.2019 10:34
      Highlight Highlight Das ist kein politisches Anliegen. Es ist ein Notfall! Die Politik ist aber zu verkrustet, Lobby gesteuert und träge um zu handeln. Die Fakten könnten klarer nicht sein und die Wissenschaft ist sich einig, dass sofort gehandelt werden muss. Eigentlich gibt es keine Debatte.
  • franzfifty 19.09.2019 09:55
    Highlight Highlight Parlamentariere waren veraergert, weil sie in ihrem Nichtstun gestoert wurden...
  • zuercher123 19.09.2019 09:53
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • EvilBetty 19.09.2019 11:00
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Fragender 19.09.2019 09:53
    Highlight Highlight Ich finde es richtig, dass für das Klima demonstriert wird. Wie das geschieht ist aus meiner Sicht den Demonstranten selbst überlassen.
    Leider habe ich bisher vor allem die Sätze "...es ist 5 vor 12", "....wir müssen sofort handeln" usw. gelesen und gehört. Dies ist ja alles richtig...aber WAS wird den vorgeschlagen? Gibt es von der Klimabewegung einen Massnahmenkatalog, der dem Parlament oder vielleicht sogar dem Volk in Form einer Intiative vorgelegt werden kann? Es wäre doch ein Anfang wenn schon mal über bestimmte Massnahmen das Volk entscheiden könnte oder liege ich da komplett falsch?
    • p4trick 19.09.2019 10:30
      Highlight Highlight Die Aufgabe des Parlaments ist es die zahlreichen Forscher und Professoren die seit Jahren vor der Klimakatastrophe warnen entlich ernst zu nehmen und genau diesen Massnahmekatalog auszuarbeiten. Das Parlament wird TEUER vom Steuerzahler bezahlt, die Klimajugend FORDERD dass diese nun endlich an die Arbeit gehen.
    • Mietzekatze 19.09.2019 10:48
      Highlight Highlight Und es ist an den Jugendlichen so einen Katalog oder Initiative vorzulegen? Oder könnte dies evtl. die Arbeit der bezahlten und gewählten Politiker sein?? Es wird viel zu oft vergessen, dass diese Jugendlichen bald werden wählen und abstimmen können. Zum Glück!
    • RicoH 19.09.2019 11:01
      Highlight Highlight Andere Frage:
      Wäre es nicht die Aufgabe der Politiker und Politikerinnen einen Massnahmenkatalog auszuarbeiten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 19.09.2019 09:50
    Highlight Highlight Wahrscheinlich sind dank der Aktion ein paar Nationalräte aufgewacht, mit Blick lesen aufeghört oder sogar in den Saal gekommen um sich das anzusehen. Ausser Köppel der war sowieso abwesend
  • Mutbürgerin 19.09.2019 09:48
    Highlight Highlight Ich denke es braucht neues Personal bei den Zutrittskontrollen.
    • CHSpeedy 19.09.2019 10:15
      Highlight Highlight Nein, ich denke es wurde genau richtig gehandelt. Schlussendlich haben wir ein Recht auf freie Meinungsäußerung und dies soll auch im heiligsten aller Tempel möglich sein. Ein Transparent scheint mir dazu nicht unverhältnismäßig...
    • dan2016 19.09.2019 10:35
      Highlight Highlight ja, man sollte die Nationalräte auf Drogen kontrollieren.
    • RicoH 19.09.2019 11:04
      Highlight Highlight Und warum genau?
      War doch eine harmlose Demonstration und so ein Banner kann doch niemandem weh tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 19.09.2019 09:41
    Highlight Highlight Bravo und Danke. Die Zeit der drögen Selbstzufriedenheit von Politik und Wirtschaft muss ein Ende haben.
  • sapperlord 19.09.2019 09:40
    Highlight Highlight Hört wohl nicht auf, bis die Politiker mal kapieren, dass sie endlich mal was unternehmen sollen.
  • aglio e olio 19.09.2019 09:36
    Highlight Highlight "Ich hab's der Klimajugend schon x-mal gesagt: Sie werden erst Erfolg haben, wenn sie sich in den Institutionen eingeben, statt sie zu behindern."

    Meint er die Institutionen die in den letzten Jahren, teils Jahrzehnten, trotz aller Warnungen fast nichts themenrelevantes unternommen haben?
    • glüngi 19.09.2019 09:50
      Highlight Highlight das finde ich genau so lächerlich wie diejenigen die sagen man solle am samstag streiken. schlichtweg nicht begriffen um was es geht.
    • wasps 19.09.2019 09:55
      Highlight Highlight Ja, genau. Und die von Sesselklebern über Jahrzehnte besetzt bleiben. Das System schützt sich selber.
    • Snowy 19.09.2019 10:05
      Highlight Highlight Wie wahr! Genau dasselbe hab ich mir beim Lesen dieses herablassenden Tweets auch gedacht.

      Und was hat´s gebracht - 95% aller Wissenschaftler welche Jahr für Jahr in deutlichen Worten zu Taten aufforderten... und (fast) nichts!

      Es brauchte grosse Streiks damit endlich was geht.

      Schön, dass sich die Mitteparteien nun endlich bewegen. Hätte man brav den institutionellen Weg genommen, hätten sie es defeinitiv nicht getan (siehe die letzten 10 Jahre).
    Weitere Antworten anzeigen
  • teha drey 19.09.2019 09:36
    Highlight Highlight Eigentlich irgendwie langweilig: Gewaltfreie Protestaktion, singen und klatschen, die Bundeshausschugger müssen eingreifen, die Bürgerlichen sind empört, die Linken applaudieren und morgen ist das Ganze vergessen. Und die Hälfte der ParlamentarierInnen werden erst beim Mittagessen davon erfahren, weil der Saal ja nicht wirklich brechend voll war. - Da finde ich die Greta doch noch konsequenter, die einfach weiterläuft und jeden Tag reklamiert.
  • lily.mcbean 19.09.2019 09:32
    Highlight Highlight Die Jugendlichen sollen sich also den üblichen politischen Begebenheiten beugen. Na, Herr Müller, wenn das in der Vergangenheit IRGEND erwas bewirkt hätte wären sie wsl heute nicht so aufmüpfig. Die Politik hat versagt.

    Bravo und weiter so!
  • WID 19.09.2019 09:28
    Highlight Highlight Diese Aktion ist gut, das Parlament (und das Volk) muss eindlich realisieren in welch desolatem Zustand sich unsere Lebensgrundlage befindet.
  • pluginbaby 19.09.2019 09:27
    Highlight Highlight Mit dem singen von Bella Ciao hat man wieder offenbart, dass die Bewegung sich klar im extrem linken Spektrum bewegt. Das schreckt wohl mehr Leute ab als es für das eigentlich wichtige Anliegen gewinnt.

    Hört endlich auf die Klimadebatte mit sonstigen politischen Anliegen und Ansichten zu verbinden, dann steigt auch die Glaubwürdigkeit der Bewegung!
    • Liselote Meier 19.09.2019 10:28
      Highlight Highlight Also wenn das Lied Bella Ciao für dich Linksextrem ist hast du entweder keine Ahnung oder bist dem Faschismus ziemlich nahe.

      Das war das Lied der Resistenzia in Italien. Querfront von sozialen Katholiken, Liberale, Sozialdemokraten, Kommunisten und Anarchisten.

      Das ist das selbe wie in Frankreich la Chant des Partisans, das haben sogar die Gaulisten mitgesungen.
    • Nkoch 19.09.2019 10:29
      Highlight Highlight Vielleicht hören andere endlich mal auf, in jedem Wort der "Gegner" anderweitige Gesinnungen zu suchen, damit man sich gemeinsam auf das Wesentliche konzentrieren kann.
    • reactor 19.09.2019 10:35
      Highlight Highlight Wenn dieser Inhalt die Leute von den Fakten abhält, dann sind sie eh verloren. Bzw. jedes bemühende Argument wird genommen um das eigene Nichtstun zu legitimieren. Abgesehen davon, solange die Rechte nur diffamiert, beschwichtigt und die Gewinnmaximierung propagiert, ist es vor allem ein linkes Thema und auch Engagement welches Schwung in die Sache bringt.
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  • Tooto 19.09.2019 09:22
    Highlight Highlight Anderes Thema:
    Können wir nicht eine neutrale Form einführen, damit es nicht zur Pflicht wird immer Entscheidugsträger*innen zu schreiben (also allgemein *innen).

    Ich habe das Gefühl es wird immer mehr so umgesetzt und stört leider den Lesefluss ziemlich (bei mir jedenfalls).

    • Cédric Wermutstropfen 19.09.2019 11:44
      Highlight Highlight Ich verwende einfach immer das generische maskulinum und fertig. Ein probates, altbewährtes Mittel - schlicht und doch elegant.
    • bbelser 19.09.2019 13:48
      Highlight Highlight Ist keine Pflicht. Höchstens Anstand. Und momentan beim vorliegenden Thema auch so unendlich wahnsinnig wichtig...
      Meinen Lesefluss lass ich mir gerne stören, hilft beim Nachdenken...
    • Tooto 19.09.2019 15:44
      Highlight Highlight @bbelser

      Okay, lass ich gelten.
      Ich interpretiere halt beim, wie von Cédi erwähntem generischen maskulin, keine männliche Person. Sondern halt ein Mensch, egal welches Geschlecht, Hautfarbe, Gesinnung etc. (obwohl die Form durchaus maskulin ist...)
      Vielleicht liege ich da halt falsch.
  • miarkei 19.09.2019 09:18
    Highlight Highlight Der Aufstand wegen 5 Minuten, welche natürlich sonst in der Session produktiv genutzt werden mit am Handy sein, Zeitung lesen und ja nicht dem gegnerischen Parlamentarier zu hören.
    • Allion88 19.09.2019 09:26
      Highlight Highlight ich habe gehört, die ganzen Tumulte haben sogar den Erich Hess geweckt!!!
    • Cédric Wermutstropfen 19.09.2019 10:35
      Highlight Highlight Und was wenn Cédric auch noch seine gerechten fünf Minuten Aufmerksamkeit vom Parlament beansprucht, und miarkei auch usw.? Was gewinnen wir dabei?

      Diese Kiddies haben gezeigt wie man die Demokratie lähmt und sie haben sich über den Souverän, das Volk, erhoben. All dies ist anmassend.
    • Xnce 19.09.2019 10:36
      Highlight Highlight @miarkei

      Ich bin mir sicher, dass du gleich kommentiert hättest, wenn sie gegen die übermässige Aufnahme von Migranten demonstriert hätten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 19.09.2019 09:18
    Highlight Highlight Ich glaube solche Aktionen wirken sich eher kontraproduktiv aus. Demonstriert wird vor dem Bundeshaus und sei es (wie auch schon) mit einer unbewilligten Aktion. Ins Bundeshaus gehört sowas nicht.
    • Zecke 19.09.2019 11:39
      Highlight Highlight Ja, dann könnten sich die Zeitungsleser und Facebook-Scroller im Nationalrat ja noch gestört fühlen. Unerhört!
    • esmereldat 19.09.2019 12:24
      Highlight Highlight Genau dort gehörts hin, direkt vor die Nasen der PolitikerInnen, so dass sie es nicht ignorieren können.
    • PeteZahad 19.09.2019 19:06
      Highlight Highlight Nope, im Bundeshaus soll diskutiert und nicht demonstriert werden. Wenn dies Schule macht haben wir nur noch solche Aktionen gibt ja neben dieser noch viele Intressensgruppen. Zudem bezweifle ich wirklich das diese Aktion auch nur einen Politiker von seiner Meinung abbringt. Links gratuliert / Rechts reklamiert und die Mitte ist unentschieden...
  • Astrogator 19.09.2019 09:17
    Highlight Highlight "Den Ratsbetrieb mit Klimaschutz stören? Erwirkt wohl eher das Gegenteil und verärgert Viele."
    Ida Glanzmann, CVP, Niveau Kindergarten.

  • HansDampf_CH 19.09.2019 09:13
    Highlight Highlight Super weiter so, dass ist erst der anfang. Der wiederstand wird wachsen auch im Wissen das wir für alles zu spät sind..
  • flamingmops666 19.09.2019 09:11
    Highlight Highlight Zweieinhalb Minuten! Also bitte, chill emol.
  • soulcalibur 19.09.2019 09:10
    Highlight Highlight Die können mal in den Ballenberg gehen und schauen, wie klimaneutral leben aussieht. Ohne Abkehr vom Konsum wird es nicht gehen, so schnell entwickeln sich neue Technologien nicht. Ihr wollt Taten, sofort? Meine Vorschläge, die ich zu tragen bereit bin, es darf keine Tabus mehr geben: Co2 Steuer auf Internettraffic (nach MB), Co2 Steuer auf Importprodukte, Fleischprodukte, jedes 2. Wochenende autofrei. Keine Zulassung mehr für übermotorisierte Gefährte, Kurzstreckenflugverbot, Vignette kostet neu 200 CHF. Sorry, aber nur übers Portemonnaie und mit Verboten funktioniert es aus meiner Sicht...
    • maendel 19.09.2019 10:17
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass mit Verboten diese Ziele erreichen. Im generellen möchte die Wirtschaft wachsen und die Bevölkerung konsumieren. Ich denke wir erreichen viel mehr wenn wir die "klimaschädlichen" Produkte verteuern und die "klimaneutralen" fördern. Dies kann sogar mit eine schwarzen finanziellen Null passieren. So wäre auch die Akzeptanz bei der Bevölkerung sowie allen "bürgerlichen" eher gegeben.
  • LCT 19.09.2019 09:09
    Highlight Highlight Solche Aktionen sind Wasser auf die Mühlen der "Klimaleugner" und all dessen, welche nicht den Forderungen der Klimabewegten eingehen wollen.

    Sucht doch einfach den Diskurs. Geht mit Kamera auf Demos, befragt Leute, wie sie dazu stehen, wie sie Haltung begründen und wie man diese werten kann.

    Einfach irgendwie. Aber nicht so.

    Wen ich morgens ins Geschäft arbeiten gehe, dann mache ich den Chef auch persönlich in Form einer Konversation auf (meine) Probleme aufmerksam und stehe nicht mit Banner "mehr Lohn" zuerst 5 Minuten vor dem Büro.
    • Eipa 19.09.2019 09:20
      Highlight Highlight Streiks sind ein bewährtes Mittel um Lohnforderungen durchzusetzen. Wenn dein Chef mit sich reden lässt, ist das Gespräch ein gutes Mittel. Aber wenn dein Parlament im klimapoltischen Winterschlaf verharrt und jedes CO2-Gesetz verwässert braucht es 'härtere Bandagen' wie z.B. ein Lied.
    • Alphonse Graf Zwickmühle 19.09.2019 09:21
      Highlight Highlight Das ist genau was die wollen, Leute wie du die kuschen und das Maul nicht zu weit aufreissen. Bravo mach nur weiter so.
    • Nevermind 19.09.2019 09:27
      Highlight Highlight Wenn dein Chef dich ständig ignoriert, die Experten des SECO und der SUVA ignoriert und lächerlich macht, dann sagt du sollst erst mal erwachsen werden und was leisten nur um so weiter zu wursteln wie bisher? Dann fragst du höflich nach einem Termin im Jahr 2050 um ein wenig Konversation zum Thema zu haben?

      Eher nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eipa 19.09.2019 09:08
    Highlight Highlight Bravo. Die Klimabewegung versucht weiterhin die Schweizer Politik und Bevölkerung aufzuwecken. Es braucht jetzt gross angelegte Massnahmen und einen konsequenten Kampf gegen die Klimakatastrophe.
    Kommt alle zur nationalen Klimademo am Samstag, 28.09.2019 in Bern.
  • Cédric Wermutstropfen 19.09.2019 09:07
    Highlight Highlight Diese Aktion dürfte mehr schaden als nützen. Haben diese Kinder immer noch nicht kapiert, dass sie die Bevölkerung und nicht die Politiker überzeugen müssen? Nicht gerade sehr demokratisch wie sie versuchen den Souverän im Lande zu umgehen.
    • Francis Begbie 19.09.2019 10:32
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • RicoH 19.09.2019 11:15
      Highlight Highlight Was genau ist undemokratisch, wenn Bürger ihre Meinung kund tun? Oder gehören deiner Meinung nach die Demonstranten etwa nicht zum Souverän?
      Du hast eine merkwürdige Interpretation von Demokratie - wie so viele im rechten Spektrum angesiedelte Menschen.
    • Cédric Wermutstropfen 19.09.2019 11:30
      Highlight Highlight @RicoH:

      1) Das demokratisch gewählte Parlament wurde durch eine einzelne Interessengruppe gelähmt. Da hätten wir dann den Salat, würde jeder so demonstrieren. Wärst Du auch voll des Lobes, hätte ich dort oben gestanden und gegen was-auch-immer protestiert?

      2) Der Souverän ist das Aggregat der stimmberechtigten Bürger (nicht irgendeine Gruppe von Aktivisten) und nicht das Parlament. Demonstrationen, die den demokratischen Souverän zu übergehen versuchen, sind undemokratisch. Das ist hier der Fall.

      Wer hat hier also eine seltsame Vorstellung von Demokratie: Du oder ich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • SoullessStone 19.09.2019 09:07
    Highlight Highlight Wegen einem extrem wichtigen Diskussionspunkt, der vom der Politik lange ignoriert wurde, den Rat ganze 5min so enorm zu stören. Was denken sich die Leute? Das ist ja rücksichtslos! Respektlos! Einsperren! In ein dunkles Loch!
    Dear god.
  • Adi E. 19.09.2019 08:59
    Highlight Highlight Weder mutig, noch originell, noch hilfreich. Erst wenn die Panikmache aufhört und ernsthaft über verträgliche Lösungen diskutiert wird, kann etwas entstehen!
    • dorfne 19.09.2019 11:54
      Highlight Highlight Was ist denn während der letzten 50 Jahren entstanden? Nur weitere Zerstörungen und Verschmutzungen. Jetzt braucht es halt den Druck von der Strasse und neue Mehrheiten. Am 20.10. sind Wahlen.
  • Ganesh LXIX 19.09.2019 08:56
    Highlight Highlight Ohjemine, wurden die Damen und Herren Nationalräte beim täglichen Nickerchen gestört, echt schlimm dies jungen Wilden, ich fass es nicht...
  • Elpampa 19.09.2019 08:56
    Highlight Highlight Andere Frage:

    Wie kommt man denn mit so einem Transparent auf die Zuschauertribüne? Wird man da nicht kontrolliert?
    • Me, my shelf and I 19.09.2019 09:01
      Highlight Highlight Als Zuschauer*in wird man kontrolliert, ja ^^
    • Max Dick 19.09.2019 09:07
      Highlight Highlight Man wird kontrolliert. Aber auf Waffen und ähnliches. Etwas aus Stoff kannst du relativ einfach am Körper anbringen und hereinbringen.

      Wobei in diesem Fall wohl auch jemand der im Parlament ist, behilflich gewesen sein könnte und das ganze "offiziell" hereingekommen ist.
    • Scaros_2 19.09.2019 09:11
      Highlight Highlight Es gibt durchaus hintereingänge und insider die einem dabei helfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steven Hill 19.09.2019 08:53
    Highlight Highlight Super Aktion! Wänn nöd jetzt wänn dänn

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