Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Video: watson

«Wir sind hässig und traurig»: Das sagen Klimastreikende zur Bundesplatz-Räumung



Kurz nach zwei Uhr hat die Räumung des Bundesplatzes begonnen. Klimastreikerin Lena Bühler steht müde und durchnässt beim Bundesplatz. «Wir sind hässig und traurig», sagt sie im watson-Interview (siehe Video oben). Dies, wenn man bedenke, dass im Bundeshaus über die Zukunft des Klimas diskutiert werde.

Darum sei es mega wichtig, dass man weiterhin vor Ort bleibe und Widerstand leiste. «Es ist schockierend, dass friedliche Klimastreikende einfach abtransportiert werden. »

(amü)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Klimabewegung besetzt Bundesplatz

Demonstrationen Bern

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

123
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
123Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • FischersFritz 23.09.2020 17:28
    Highlight Highlight Mit welcher Arroganz bezeichnen sich diese Individuen als Lösung des Klimathemas, unter Missachtung des Rechtsstaates?
  • runthehuber 23.09.2020 14:28
    Highlight Highlight das Mitleid hält sich massiv in Grenzen. Ich verstehe, dass man, wenn man Aufmerksamkeit erlangen will, sensiblen Orten demonstrieren muss. Aber wenn Abmachungen nicht eingehalten werden, gibt das ein sehr schlechtes Bild auf die Demonstranten, unabhängig, wie stark man mit ihnen sympatisert.
  • nass 23.09.2020 14:04
    Highlight Highlight Ich kann solche Leute einfach nicht ernstnehmen.
  • Martin Spahr (1) 23.09.2020 13:11
    Highlight Highlight 2 Tage sind sowiso für die meisten Klimatiker eine ganze Arbeitswoche,mehr liegt bei denen nicht drin.
  • RicoH 23.09.2020 11:35
    Highlight Highlight Gefühlte 80% der Kommentierenden schreiben hier von "Bärendienst an der Sache".

    Das ist so durchschaubar und eine armselige Aktion der bürgerlichen Seite.

    Nur dass man es hier nicht vergisst: es ist eine kleine Minderheit, die sich gerade mobilisiert und hat nichts mit der allgemeinen Stimmung zu tun.
    • ChlyklassSFI 23.09.2020 12:06
      Highlight Highlight Ja, stimmt. Sie wollen ja nichts ändern. Wenn man den Inhalt nicht angreifen kann, wird eben die Person angegriffen.
  • Fairness 23.09.2020 11:27
    Highlight Highlight So einige werden froh sein, nicht tagelang im Regen ausharren zu müssen...
    • ChlyklassSFI 23.09.2020 12:04
      Highlight Highlight Wow... Du würdest ganz sicher nicht ausharren.
  • Magnum 23.09.2020 09:40
    Highlight Highlight Leute, wenn Ihr das echte Problem der Schweiz rund um diese Demo und Besetzung des Bundesplatzes sehen wollt, dann taucht kurz auf Twitter in die SVP-Bubble ab.

    Kantonsrat Claudio Schmid konnte es gestern gar nicht erwarten, dass Blut fliesst. Andere SVP-Exponenten wollten die Protestierenden («Pack», «Möchtegern-Kommunisten») mit Jauche vom Bundesplatz spritzen, wieder andere selbst Hand anlegen.

    Die Partei mit dem höchsten Wähleranteil in diesem Land hat erschreckend wenig Probleme mit der Anwendung von Gewalt gegen Andersdenkende - und die Abgründe der SVP tun sich auf Twitter auf.
    • DerTaran 23.09.2020 10:23
      Highlight Highlight Die SVP waren die ersten und sind die legitimen Vorreitern der neuen rechten Welle, von AfD bis Trump. Mit allen hässlichen Begleiterscheinungen.

      Man kann es nicht anders sagen, aber die SVP und ihre Genossen im Geist habe den Faschismus wieder salonfähig gemacht.

      Hoffentlich sind wir Schweizer auch die ersten, die wieder zur Vernunft kommen.
    • Ridcully 23.09.2020 10:45
      Highlight Highlight Faschismus ist keine rein "rechte" Sache. diese totalitäre Ideologie gibt es in jedem politischen Spektrum. Z.B. Sekten sind oft auch faschistisch.
    • Garp 23.09.2020 11:06
      Highlight Highlight Bleib doch beim Input den Magnum gegeben hat, Ridicully, statt abzulenken.

      Magnum hat vollkommen Recht.

      Was da bei der SVP abgeht ist erschreckend und wie sie Gewalt gegen Andesdenken wieder salonfähig machen. Auch verbale Gewalt, ist Gewalt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 23.09.2020 09:36
    Highlight Highlight Momol nach dieser Demo weiss ich nun wie wir die Klimaprobleme in den Griff kriegen können, waren tolle Vorschläge dabei 👍
  • Amarillo 23.09.2020 09:28
    Highlight Highlight Neben "Klima" waren da auch noch andere Parolen, teilweise auf englisch verfasst, zu lesen, bei welchen es z.B. um eine "citizen's assembly" ging, d.h. um eine neue Form der direkten politischen Partizipation. Da hat man wohl etwas zu vorschnell die internationale "extinction rebellion" Texte kopiert, oder schlichtweg nicht begriffen, dass wir bereits die direkteste aller Demokratien haben. Die runenartigen Fahnen dieser radikalen Gruppierung, welche man auf dem Bundesplatz "bewundern" konnte, sind völlig unnötig und mahnen an Aufmärsche und Fahnen ganz anderer Natur.
    • RandomNicknameGenerator 23.09.2020 09:33
      Highlight Highlight Die direkteste aller Demokratien? So direkt mit den wichtigen Lobby-Gruppen, intransparenter Finanzierungen und ohne Verfassungsgerichtbarkeit meinst du? Yu dreamer yu...
    • SeboZh 23.09.2020 10:58
      Highlight Highlight Auch wenn nicht perfekt, so haben wir dennoch die direktste Demokratie
  • Ridcully 23.09.2020 09:12
    Highlight Highlight Die Klimaaktivisten fühlen sich halt total im Recht, weil sie für ein übergeordnetes Ziel einstehen. Soweit so gut. Mich nervt einfach die Arroganz, da sie einerseits in Anspruch nehmen die Einzigen zu sein, wie wissen was Richtig ist, gleichzeitig dies anderen absprechen. Die Anderen sind sowieso alle auf der falschen Seite, da wird auch nicht differenziert. Weiter wird behauptet, dass die letzten 50 Jahre Nichts für das Klima passiert sei. Ein Schlag ins Gesicht von Generationen von Umweltschützern, die recht viel erreicht haben (Bekämpfung von Ozonloch, Atomkraftwerke, saurer Regen, etc.)
    • Thomidizzy 23.09.2020 10:41
      Highlight Highlight Richtig, im Gegensatz zu diesen Leutchen wissrn wir, was dreckige Luft wirklich ist. Oder versaute Flüsse.
    • Telomerase 23.09.2020 10:51
      Highlight Highlight Die Bekämpfung der Atomkraftwerke ist wohl einer der bedeutendsten Aktionen, die den Klimawandel vorangetrieben hat.
    • -thomi- 23.09.2020 12:58
      Highlight Highlight @Telomerase. Nun ja. Da Aufbereitung mittlerweile nicht mehr betrieben wird, ist ein AKW tatsächlich ziemlich CO2 effizient. Aufs Klima haben diese Kraftwerke wenig negativen Einfluss. Der ganze Müll macht der Umwelt zu schaffen, nicht dem Klima. Also wird ein Abschalten für den Klimawandel wenig Konsequenzen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 1of8mio 23.09.2020 09:10
    Highlight Highlight Wenn erst fast 12 Stunden nach Ablauf des letzten Ultimatums tatsächlich der Platz geräumt wird, zeugt das von sehr viel Zurückhaltung seitens der Polizei. Zuerst mal danke dafür - es wäre mehr als stossend gewesen, wäre die Räumung weniger friedlich abgelaufen. Fakt ist aber, es gibt Gesetze, und an die hat sich jeder zu halten. So gut die Sache an sich auch sein mag, dehnt die Güte der Sache keine Gesetze. Alle wussten von Beginn weg, was passieren wird, es ist passiert - jetzt hässig und traurig zu sein, zeugt nicht gerade von viel Selbstreflektion.
    • SeboZh 23.09.2020 11:00
      Highlight Highlight Sie haben ja noch vorab Workshops angehalten wie man der Polizei die Räumung erschweren kann. Also überraschend war es definitiv nicht. Aber es lebt sich halt viel einfacher wenn man sich selber in eine Opferrolle begeben kann
  • H.P. Liebling 23.09.2020 09:08
    Highlight Highlight Sind es interessanterweise nicht dieselben Leute und Kreise in diesem Land, die jetzt sagen "lanciert doch eine Initiative und nutzt die demokratischen Mittel, um euch Gehör zu verschaffen", die im selben Atemzug aber das Stimmrechtsalter 16 verhindern wollen?

    Die Doppelmoral unserer "bürgerlichen" Mitschweizer*innen ist genauso widerwärtig wie durchschaubar.
  • Müller Lukas 23.09.2020 09:05
    Highlight Highlight Dass sie selbst es "schockierend" findet, weggetragen zu werden, mag stimmen. Oder auch nicht. Andere Protestierende machen sich gar nicht die Mühe, ihre Strategie irgendwie zu verschleiern. Sie geben gleich freimütig zu, dass sie unbedingt weggetragen werden wollten, und geradezu enttäuscht gewesen wären, wenn nicht geräumt worden wäre...
    Aber eben, allen kann man es sowieso nicht recht machen ;-)
  • Wolk 23.09.2020 08:47
    Highlight Highlight Ihr habt es toll gemacht! Die Räumung war absehbar und richtig, aber ihr habt trotzdem viel erreicht!
  • Friction 23.09.2020 08:42
    Highlight Highlight Wir hatten radikale WEF Demos
    Radikale Bauerndemos
    Radikale Jurademos inkl. Unspunnensteinklau
    Etc.

    Jetzt haben wir Jugendliche, die auf dem Bundesplatz "campen" und überall wird radikal geschrien. Recht und Ordnung.

    Echt jetzt?

    Ich geh mal und investiere nochmals 20k in Glencore oder andere tolle Firmen, die sich an Low and Order halten 🤣🤣🤣

    • Der mit dem Velo spricht. 23.09.2020 08:50
      Highlight Highlight Richtig. Findet nach einem Fussballspiel ein Saubannerzug mit Millionenschäden statt, zuckt man mit den Schultern - "Fans" halt.
    • SRI2 23.09.2020 09:37
      Highlight Highlight Vor allem low vor order. 🤣🤣
  • Drunken Master 23.09.2020 08:32
    Highlight Highlight Anstatt immer so ein Theater zu veranstalten, würden diese sogenannten "Aktivisten" besser selber den Weg in die Politik suchen. Das Heft selber in die Hand nehmen statt andere an den Pranger stellen. Naja, wäre halt mit Arbeit verbunden.
    • ChlyklassSFI 23.09.2020 09:09
      Highlight Highlight Macht denn die Politik ihre Arbeit?
    • RicoH 23.09.2020 09:55
      Highlight Highlight Könnte es ev. daran liegen, dass diese Aktivisten ihre Freizeit für ihr Anliegen opfern (Studium, festen Job)? Nur so ein Gedanke an all die Demo-Haters hier. Jedenfalls haben sie sich mehr engagiert, als nur einen dämlichen Kommentar zu verfassen.
    • Wolk 23.09.2020 12:03
      Highlight Highlight Ja, mit 16, 17 kann man in der Politik saumässig viel erreichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 23.09.2020 08:24
    Highlight Highlight Schade

    Die so gut geplante, sympatische Aktion mit einem so üblen Abgang zu gestalten....

    Einfach abhauen und den Abfall zurücklassen. Wie die Ölfirmen im Dschungel.

    Die Egozentrik einzelner hat sich durchgesetzt. Damit sie sagen können, wir haben gekämpft bis die Polizei uns abgeführt hat...

    In der Schweiz eine wahre Heldentat.
    Würde mich Wunder nehmen, ob sie den Mut dazu in Weissrussland auch gehabt hätten.

    Damit der Sache Klimaschutz damit nur ein Bärendienst erwiesen wurde ist den Leuten absolut egal.
    Hauptsache sie stehen im Mittelpunkt.
    • Mutzli 23.09.2020 09:16
      Highlight Highlight @drüber Nachgedacht

      Die Leute vom Klimacamp wurden von der Polizei angezeigt und der Innenstadt verweist, wie sollten sie da aufräumen können?

      Damit würden sie ja gleich die polizeiliche Anordnung brechen...
    • SRI2 23.09.2020 09:39
      Highlight Highlight Einige haben sehr wohl beim Aufräumen geholfen. Das heisst aber, sie halfen Camions mit Müll zu füllen...

      Kudos an diejenigen, die geholfen haben. Aber dass wieder Kiloweise Müll liegen blieb, inkl. gestern gekaufte Blumen, kann man nun mal nicht schönreden.
    • RicoH 23.09.2020 09:59
      Highlight Highlight Deine Doppelmoral trieft nur so von deinen Kommentar herunter.
      Zuerst Sympathie zeigen, dann die Aktion als solche verurteilen.
      Geschickt gemacht – leider konntest du damit deine wahre Gesinnung nicht verbergen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der mit dem Velo spricht. 23.09.2020 08:23
    Highlight Highlight Schlimm waren für mich vor allem die gehässigen, Empathie losen Reaktionen gewisser bürgerlicher Politiker*innen. Glarner, Tuena, Friedli, Portmann, Büchel. Glarner hat im Streit mit Sibel Arslan nicht nur ihre Herkunft bemüht - obwohl sie Schweizerin ist - er hat sie auch bewusst mit Frau Arschlan angesprochen. Ein Primitivling erster Güte.
    • Firefly 23.09.2020 09:17
      Highlight Highlight Ja, das war richtig radikal. Wenn also die Redikalität sowohl im als auch vor dem Bundeshaus ihren Platz hat, was kommts noch drauf an?
    • RicoH 23.09.2020 10:01
      Highlight Highlight @ Firefly
      Was war vor dem Bundeshaus genau radikal? Friedlicher gehts wohl nicht mehr.
      Die vergleichst hier Birnen mit Schuhsohlen.
    • Firefly 23.09.2020 10:36
      Highlight Highlight @RicoH ja, ich finde das Vorgehen internationaler Firmen beim Raubbau oder gewisse Politiker mit ihren Assagen auch radikaler als ein paar friedlich demonstrierende Jugendliche. Aber die Öffentlichkeit scheint meine Meinung hier nicht zu teilen und hackt lieber auf den Jugendlichen herum als endlich mal ein Zeichen zu setzen. Jeder hat angst auch nur einen kleinen Teil seines Wohlstandes zu verlieren und so geht es weiter im Hamsterrad.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 23.09.2020 08:19
    Highlight Highlight Ich bin auch hässig, wenn ich sehe, was diese Chaoten in den letzten Tagen veranlasst haben. Wie gesagt, ihre Anliegen zum Klimaschutz sind legitim - aber die Art und Weise, wie sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken wollen, ist einfach nur ein Skandal.
    • ChlyklassSFI 23.09.2020 08:57
      Highlight Highlight Wieso bezeichnest du sie als Chaoten? Wie würdest du darauf aufmerksam machen? Oder machst du nichts?
    • Firefly 23.09.2020 09:18
      Highlight Highlight Lustig, letztens wurde von Chaoten ein ganzer See in der Schweiz illegal vergiftet und wir alle habes schon vergessen und zeigen auf die Kinder.
  • gulf 23.09.2020 08:10
    Highlight Highlight es ist schade ....
    ich unterstütze immer noch das Anliegen dieser sogenannten "Aktivisten".
    Aber die Art und Weise, wie sie "aktiv" sind und das völlige Verleugnen und Missachten von Verboten kostet sie viele Symphatien und schadet der Sache.
    Sie sind das Aushängeschild einer wichtigen Sache und machen ihren Job schlecht.
    Die Welt zum positiven verändern ist kein event, es ist harte Arbeit ....
    • benn 23.09.2020 08:53
      Highlight Highlight Gulf: wow dein letzter satz trifft den nagel auf den kopf, verdient den literatur nobelpreis!
    • Swingforthefences 23.09.2020 09:04
      Highlight Highlight Dein letzter Satz triffts genau! Gut gesagt.
    • crocoo 23.09.2020 09:09
      Highlight Highlight es kostet nicht nur viele symphatien... oder wer bezahlt am schluss die kosten der räumung und abfallentsorgung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 23.09.2020 07:54
    Highlight Highlight Geht wählen und abstimmen, unterstützt Institutionen die politisch Einfluss nehmen können. Das bringt langfristig mehr als Marktfahrer zu verägern und die Polizei unnötig herauszufordern.
    • RicoH 23.09.2020 10:12
      Highlight Highlight Was genau hat das in den letzten Jahren gebracht? Auch die letzten Wahlen haben das grundsätzliche Problem nicht gelöst – obwohl es eine deutliche Klatsche gegen die bürgerlichen war.
    • Wolk 23.09.2020 12:05
      Highlight Highlight Also 17-Jährige sollen sich mit den Lobbyisten anlegen? Ich denke eher nicht, dass dies was bringt.
  • HugoBalls 23.09.2020 07:53
    Highlight Highlight Wie kann man hässig und traurig sein? Illegal ist illegal. Aber schön zu sehen wie Polizisten und Aktivisten respektvoll miteinander umgehen.
    • Firefly 23.09.2020 09:19
      Highlight Highlight Illegal ist auch das wirtschaften viele Unternhemen, und was tut man dagegen? seit Jahren wenig. Ein Platz ist schnell geräumt aber mal die wirklichen Probleme anpacken will niemand.
  • DerRoteRächer # 23.09.2020 07:39
    Highlight Highlight Endlich! Das Gesetz gilt auch für Klimaaktivisten! Das Zögern ist eine Schande für die Regierung von Bern und insbesondere den Stapi..
    • Mutzli 23.09.2020 09:20
      Highlight Highlight Das Gesetz sieht auch explizit für den Gemeinderat die Möglichkeit vor, in Ausnahmefällen Kundgebungen auf dem Bundesplatz zuzulassen (Berner Kundgebungsreglement Art. 6 Abs. 2).

      Ob man das nun mag oder nicht, aber es war und ist das Recht des Gemeinderates sich Zeit zum entscheiden zu nehmen.
    • Wolk 23.09.2020 12:07
      Highlight Highlight Haha. Ja, für diese gilt das Gesetz. Für Blocher und die Covidioten und die Banken und die Grosskonzerne gilt es natürlich... Ah, es geht um Arbeitsplätze!
    • _kokolorix 23.09.2020 21:08
      Highlight Highlight Es wäre wirklich schön, wenn dem Gesetz auch bei Wirtschaftsdelikten so kompromisslos Geltung verschafft würde...
  • Ohniznachtisbett 23.09.2020 07:33
    Highlight Highlight Ich war auch hässig und traurig als ich meine letzte Parkbusse hinter dem Scheibenwischer hatte... Bald jedoch kam die Einsicht, dass es gewisse Regeln gibt, an die ich mich halten muss. Im Gegensatz zu den Klimagoofe bekam ich aber 27 Ultimaten, jetzt doch bitte wegzufahren.
    • Firefly 23.09.2020 09:20
      Highlight Highlight Ich hoffe Gelncore und Geldwäscher und co. bekommen auch endlich mal ihre entsprechenden Parkbussen.
    • RicoH 23.09.2020 10:14
      Highlight Highlight Super Kommentar. Eine Parkbusse auf das Niveau eines weltweiten Problems zu heben. Doch, das macht Sinn...
    • Ryback 23.09.2020 20:21
      Highlight Highlight Für Deinen hanebüchenen Vergleich müsste man Dich ohne Znacht ins Bett schicken.
  • leu84 23.09.2020 07:31
    Highlight Highlight In der Politik und Bevölkerung wird eine solche Demo kaum eine Veränderung bringen. Entweder ist man für ihr Anliegen, dann ist es nur eine Bestätigung oder man ist dagegen und das sind alles Störenfriede. Wichtiger wäre es, die Bevölkerung sachlich aufzuklären und auch gute Lösungen präsentieren, wo alle profitieren.
    • bokl 23.09.2020 07:47
      Highlight Highlight Es können nicht immer alle profitieren. Manchmal muss man auch verzichten. Zum Wohle Anderer oder für eine lebenswerte Zukunft Aller.
    • Statler 23.09.2020 09:15
      Highlight Highlight «Sachliche Aufklärung» und «gute Lösungen» gibt es mittlerweile seit über 30 Jahren.

      Die Wissenschaft warnt und klärt auf.

      Lösungen, wie grüne Energie, Energie-Effizienz, Energie sparen, weg vom Plastik hin zu nachhaltigen Lösungen, etc. - es wäre alles da.
      Aber die Industrie UND die Politik haben kein Interesse daran. Erstere, weil ihr derzeitiges Geschäftsmodell ja bestens funktioniert - Letztere, weil sie am Tropf der Industrie hängen.

      Passiert ist deshalb nicht viel, ausser Lippenbekenntnissen. Ich kann den Frust der AktivistInnen verstehen.
    • Alnothur 23.09.2020 11:24
      Highlight Highlight Es geht doch sehr viel, Statler. Airlines und Flugzeugbauer, die Riesensummen in effizientere und sparsamere Flugzeugtechnik investieren. Energiekonzerne die sich von fossilen Energieträgern abwenden (schon nur weil die Erneuerbaren billiger sind!). Nur der Konsument, der macht nichts, man will ja weiterhin spätestens alle 2 Jahre ein neues Smartphone, ständig neue Klamotten aus Übersee, und bitte auch sonst das Neuste und Schönste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Galt 23.09.2020 07:26
    Highlight Highlight Schön dass die Jungen so viel Enthusiasmus aufbringen, und sich für eine wichtige Sache einsetzen.

    Schade dass nicht etwas kreativer sind und ihre Message positiver rüberbringen können. Mit der Aktion haben sie auch der Sache mehr geschadet als genutzt.
    • RicoH 23.09.2020 10:18
      Highlight Highlight Wie willst du das positiver, als mit einer friedlichen Kundgebung, rüber bringen?
      Rosen an die Politiker verteilen?
      Und wieso hast du nicht mit einer "kreativen" Aktion auf das Problem aufmerksam gemacht, da du offenbar (oder scheinheilig) für diese wichtige Sache bist?
  • Friction 23.09.2020 07:23
    Highlight Highlight Schaut euch mal die Bilder der Bauerndemostration von 1996 an. Erinnert ihr euch an die Bilder der Opernkrawalle? Der Anti WEF Demos?

    Jetzt schaut euch einmal diese Bilder an.

    Gratulation den Klimastreikenden für ihre äusserst friedliche Kundgebung!

    Die Stadtberner Regierung hat ihre Möglichkeitsspielräume ausgeschöpft. Schade, dass es da nicht mehr Spielraum gibt.
    • Wild Turkey 101 23.09.2020 07:44
      Highlight Highlight Ob friedlich oder nicht spielt keine Rolle, denn die Besetzung des Bundesplatzes während Session ist und bleibt ILLEGAL.
      Die Chaoten sollen für die Kosten aufkommen müssen!
    • RicoH 23.09.2020 11:27
      Highlight Highlight @Wild Turkey 101

      Von welchen Chaoten schriebst du hier? Ich habe jedenfalls nur friedliche Demonstrierende gesehen.

      Aber ist schon klar: hier geht es eh nur noch um Polemik und nicht um sachliche Diskussion. Nimmt mich nur wunder, aus welchen Löchern ihr gerade hervor gekrochen seit...
  • ChlyklassSFI 23.09.2020 07:07
    Highlight Highlight Aus den Augen, aus dem Sinn. Jetzt kann man wieder ungestört die Umwelt zerstören.
    • benn 23.09.2020 08:57
      Highlight Highlight Nein, die streiker hätten jetzt zeit eine initiative zu formulieren, unterschriften zu sammeln und im wahlkampf zu überzeugen! So verändert man in der direkten demokratie etwas, aber klar man braucht dafür natürlich eine echte lösung und es kostet echte arbeit, nicht so bequem wie zelteln und transparente mit coolen sprüchen malen.
    • ChlyklassSFI 23.09.2020 10:21
      Highlight Highlight Die Schweit hat das Pariser Klimaabkommen ratifiziert.
  • Denk-mal 23.09.2020 07:03
    Highlight Highlight Die Jungen sind im Recht. Nicht politisch gemeint. Wir Alten - bin 72 - unsere Eltern, Urgrosseltern, begannen mit Kohle und später mit Oel zu heizen. Jede Veränderung es etwas leichter, einfacher zu haben war ein Erfolg. Dies alles kann man auf den Verkehr, Ernährung, auf die Bauwut der Strassen etc. ummüntzen. Seit ca. dem 1800Jh. öffneten wir die Pandorra des CO2 und deswegen glaube ich, dass die Menschheit die nächsten 1 bis 200 Jahren nicht überleben wird, weil Milliarden von Menschen auf dem Planeten den gleichen Wohlstand erreichen wollen. Ist doch verständlich, oder nicht!?
  • RandomNicknameGenerator 23.09.2020 07:03
    Highlight Highlight Der Klimastreik ist mit der 68er Bewegung zu vergleichen. Es geht/ging nicht um ein konkretes Gesetz, welches man auch durch andere Mittel (z.B. Initiativen) erreichen könnte. Es geht aber um eine Änderung des Courant-normale: die Politik soll endlich die Wissenschaft anhören und bei jedem Gesetz den Klimawandel berücksichtigen. Und da bleiben nur Demonstrationen als demokratisches Mittel.
  • Töfflifahrer 23.09.2020 06:42
    Highlight Highlight Auf Politiker macht man mit dem Besetzen des Bundesplatzes keinen Eindruck, das hinterlässt bei vielen nur Ärger. Ich denke das wissen die Demonstranten auch. Es ging wohl eher um die Aufmerksamkeit in den Medien, die erst bei solchen Aktionen ein Geschäft wittern und mit entsprechenden Head-Lines auffahren können. Via Medien soll dann die "Meinungsmache" gestartet werden.
    Dass der Platz geräumt werden muss, war allen klar. Das Gesetz ist eindeutig. Darum hält sich mein Mitleid in Grenzen.
    Das Problem das diese Demonstranten jedoch ansprechen, bleibt weiterhin bestehen!
    • Guido Zeh 23.09.2020 07:36
      Highlight Highlight Das Gesetz ist so eindeutig nicht und in einem politischen Notstand, den die BesetzerInnen behaupten, ist die Frage nach der Rechtmässigkeit auch anders gestellt bzw. mit einer Vereinbarung zwischen Bund und Stadt Bern einfach abgetan. Der Platz ist ja nicht heilig: MarktfahrerInnen dürfen ihn während der Session ja auch nutzen.
    • S.Potter 23.09.2020 08:40
      Highlight Highlight Mit der illegalen Aktion auf dem Bundesplatz und der Behinderung der Marktfahrer am Dienstag, habe sich die Klimastreicker bei vielen unentschlossenen die Sympatie verscherzt.
    • Mutzli 23.09.2020 09:32
      Highlight Highlight @Töfflifahrer

      Nee, so eindeutig ist das Gesetz nicht: Das Kundgebungsreglement der Stadt Bern sieht ausdrücklich die Möglichkeit vor, dass der Gemeinderat Ausnahmen bzgl. Demonstrationen etc. auf dem Bundesplatz auch während der Session genehmigen kann.

      Rechtlich bedenklich sind da eher z.B. die SVPler, die den Regierungsrat aufgefordert haben, die Stadtberner Regierung in der Angelegenheit zu entmachten...
  • Forest 23.09.2020 06:31
    Highlight Highlight Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Die Stadt gab ihnen genügend Zeit und ausweich Möglichkeiten. Wurde von den Klimaaktivisten alles abgelehnt.
  • chrissy_dieb 23.09.2020 06:24
    Highlight Highlight Seit mehr als 150 Jahren herrscht die Demokratie und der Föderalismus in diesem Land. Unzählige Krisen wurden schon damit überwunden: Und so wird es auch diesmal sein.

    Sie sind mit sämtlichen direkt-demokratischen Mitteln ausgestattet - Sie müssen lediglich Gebrauch davon machen statt demokratisch-legitimierte Repräsentanten zu verhöhnen. Mit austarierten Vorschlägen und guten Argumenten werden Sie weiter kommen wie mit Radau und Hohn. In Zürich z.B. könnten Sie sogar eine Einzelinitative einreichen und damit eine Diskussion anregen: kommen Sie mir also nicht mit „wir werden nicht gehört“.
    • RandomNicknameGenerator 23.09.2020 06:51
      Highlight Highlight Dann weisst du sicher auch, dass eine Demonstration und Meinungsfreiheit auch demokratische Mittel sind?
    • Friction 23.09.2020 07:16
      Highlight Highlight Nun ja. Hier zeigt sich letztlich eine Problematik unserer Demokratie. Wer kann sich denn der von Ihnen angesprochenen demokratischen Mittel bedienen? Es gibt tatsächlich einen grossen Teil der Schweizer Bevölkerung, die eben NICHT die Möglichkeit hat. Und da zählen nun mal Jugendliche dazu...
      Und bei diesem Thema sehen wir, dass genau sie am meisten werden begroffen sein. Ich verstehe diesen Frust.
    • chrissy_dieb 23.09.2020 08:57
      Highlight Highlight @Klima...
      Es ist ja nicht so, dass sie die Medien dominieren. Gemässigte Klima-Politiker kommen viel weniger zu Wort wie diese Truppe.

      @Random
      Die habe ich nie in Abrede gestellt. Ich schriebe ja „direkt-demokratisch“. Ihre Aktion unterminiert aber das Vertrauen ins System. Damit rangieren Sie gleich wie Pegia und Covid-Leugnern: Gratulation! Auch die Frontisten betrachteten 1940 die direkte Demokratie als überholt.

      @Friction
      Fair: Ich fände ein Stimmrechtalter 16 gut. Aber die 2 Jahre machen nicht den wesentliche Unterschied, zumal die Mehrheit der porträtierten Aktiviste über 20 sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 23.09.2020 06:22
    Highlight Highlight "Klimastreikende" sind die Mädels und Jungs die die Schule (meistens Freitags) gestreikt haben.
    Was hingegen auf dem Bundesplatz von wenigen Aktivistinnen und Aktivisten veranstaltet wurde, war selbst überzeugtes Okkupieren und hat rein gar nichts mit Streiken zu tun.

    Die Aktion hätte ziemlich sicher positiv wirken und einen konstruktiven Impuls senden können wenn diese am Montag effizient und sauber abgeschlossen wäre worden.
    So hingegen wird diese Aktion für die vertretbare Causa Klimaschutz wahrscheinlich eher als Bärendienst hinterbleiben. Leider und schade.
  • Meinung 23.09.2020 06:20
    Highlight Highlight Die Räumung ist nichts anderes als die Logische konzequenz, des handelns der Klimaaktivisten.
    Die Polizei und die Feuerwehr Bern machen einmal mehr, ihre arbeit und diese sehr gut.
    Schön sind die Aktivisten kooperativ geblieben, obwohl das Anketten überflüssig war.
    Die Lösungen müssen Politisch gemacht werden, das bleibt ausser frage.
  • lus 23.09.2020 06:15
    Highlight Highlight Schockierend? Es war höchste Zeit! Das Ultimatum lief bereits gestern Nachmittag ab und nicht erst heute Nacht...
  • RandomNicknameGenerator 23.09.2020 06:06
    Highlight Highlight ~200 Bürgerinnen und Bürgern wird es untersagt da zu sein, weil sie den Ratsbetrieb stören. Über 400 Lobby-Mitglieder haben aber Tag für Tag Zugang zum Bundeshaus...
    • ohu 23.09.2020 06:36
      Highlight Highlight Und weil es verboten ist... und die Ratsmitglieder demokratisch gewählt wurden... und wo ist jetzt dein Problem?
    • dan2016 23.09.2020 07:21
      Highlight Highlight ich glaub nicht, dass Du hier bei Watson noch das richtige Publikum findest. Dass vor einer Woche eine Lex Pilatus rein aufgrund Lobbyismus beschlossen wurde, dass nächstens beschlossen wird, dass kriminelles Handeln bei Rechtsanwälten nicht verfolgt wird.... aber eine handvoll Jugendliche, welche von den Parlamentariern provoziert und angepöbelt werden, die müssen weg.
    • Mätse 23.09.2020 07:25
      Highlight Highlight Es liegt an uns und jedem einzelnen Bürger, die richtigen Politiker zu wählen, welche dann wiederum die richtigen Lobbyisten akkreditieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LURCH 23.09.2020 05:55
    Highlight Highlight Aus den Augen, aus dem Sinn.
    Nun können die bürgerlichen in Ruhe weiterfahren ihre Pfründe zu sichern und die Lobbyisten ungestört weiter lobbyieren.
    Dem "Gesetz" ist genüge getan, aber die Natur hat halt seine eigenen Gesetze.
    Bleibt zu hoffen, dass die die diese ignorieren als erste trifft, doch meistens trifft es halt diejenigen die keine Lobby haben zuerst.
  • Natürlich 23.09.2020 05:46
    Highlight Highlight Jetzt muss ich sowohl der Polizei, wie auch der Klimabewegung ein Kränzchen winden.
    Seitens der Polizei hat man es geschickt gemacht indem man in der Nacht agierte und ohne Gewalt die Demonstranten weggetragen hat.
    Sowie auch die Klimajugend friedlich blieb und lediglich passiven Widerstand leistete.
    Bravo! So geht friedlich demonstrieren.
  • Schneider Alex 23.09.2020 05:45
    Highlight Highlight Endlich!
    • Firefly 23.09.2020 09:49
      Highlight Highlight Ja, wen die mit dem Umsetzen von Klimamassnahmen nur auch so schnell wären wie damit einen Platz mit Kindern zu räumen.
  • Mate 23.09.2020 05:26
    Highlight Highlight Fangt bitte nicht mit der Opferrolle an, die steht euch nicht... Ihr wustet genau was passieren wird, habt euch ja auch in "Workshops" auf die Räumung vorbereitet.
    Schade, so gerät das Anliegen in den Hintergrund.
  • banda69 23.09.2020 04:59
    Highlight Highlight Wie Diebe.
    Bei Nacht und Nebel.
    Trägt man.
    Die menschlichen Manhnmale weg.
    Die für Umwelt und Natur einstehen.
    Und Morgen.
    Wenn es hell ist.
    Und die Gletscher.
    Weiter leise sterben.
    Werden die Vertreter.
    Von Kapital.
    Und Gier.
    In aller Ruhe.
    In Anzug und Kravatte.
    Unter dem Mantel
    Von Recht und Ordnung.
    Ihren Raubzug.
    Gegen Mensch und Umwelt.
    Fortsetzen.
    Als gäbe es.
    Keinen Klimawandel.

    • Ryback 23.09.2020 20:27
      Highlight Highlight Geld regiert die Welt!
  • advocatusdiaboli 23.09.2020 04:51
    Highlight Highlight Rhetorische Frage:

    Darf man hässig sein, wenn geltendes Recht durchgesetzt wird?

    Es ginge ebenso ein Aufschrei durchs Land, wenn während der Session Abtreibungsgegner und Konsorten auf dem Bundesplatz ein Camp aufbauten. Das wäre dann für andere extremst stossend. Eine Demokratie kann nur funktionieren, wenn man die Regeln ausreizt, aber einhält. Sonst wird ein schweigender Teil verprellt. In diesem Fall schadet das unser grössten Herausforderung.

    Ich warte nach wie vor auf Referenden und Initiativen der Klimajugend, das wirkt schneller und nachhaltiger als zuerst lärmen und dann liefern.
    • RandomNicknameGenerator 23.09.2020 08:44
      Highlight Highlight Abtreibungen und Klimaschutz gleichstellen. Momol, macht sinn...
    • Firefly 23.09.2020 09:47
      Highlight Highlight Z.B. Konzernverantwortungsinitiative: Am 18. Dezember 2019 entschied sich der Ständerat mit 25 zu 13 Stimmen für einen Gegenvorschlag ohne Haftungsregeln.

      So siehts aus. Die Politik will nicht, weil sie am Tropf der Wirtschaft und Hochfinanz hängt.

      Es wäre einfach gewesen hier ein Zeichen zu setzen. Aber man tat es nicht. Die Mächtigen müssen also weiter nicht büssen, wenn sie illegales tun.
    • advocatusdiaboli 23.09.2020 10:26
      Highlight Highlight @random

      Hab ich ja nicht, dieser Satz enthält keine Wertung?! Ging lediglich ums Aufzeigen von Reizthemen, die zu heftigen Reaktionen führen.

Diese Grafiken zeigen: Fallzahlen der zweiten Welle steigen in der Schweiz am steilsten

Die zweite Coronavirus-Welle ist Tatsache. In mehreren europäischen Ländern steigen die Fallzahlen wieder exponentiell, ähnlich wie im Frühling. Auch in der Schweiz zeigt der Trend nach oben. Die Kurve ist hierzulande sogar am steilsten, wie ein Vergleich zeigt.

Die Zahlen zu den Coronavirus-Neuansteckungen steigen in immer weitere Höhen. Am Montag meldete das BAG für das Wochenende und den Montag 4068 Neu-Infektionen, tags darauf waren es 1445 und am Mittwoch dann bereits 2823 neue Fälle. Doch auch im Rest von Europa steigen die Infektionszahlen mittlerweile wieder exponentiell.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Wir haben die fünf am meisten betroffenen Länder in Europa herausgesucht und mit der Schweiz verglichen. Es zeigt sich, dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel