DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Blick auf ein Plakat mit dem aktuellen Swiss Lotto Gewinn von 64.3 Millionen Franken, aufgenommen am Mittwoch 14. Dezember 2016, in Brugg. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Es darf einfach nicht sein! Kein Lotto-Noob soll den Jackpot kriegen! Bild: KEYSTONE

Kommentar

Lotto-Neulinge, fuck off! Ihr habt den Sieg nicht verdient!



Liebe Lotto-Noobs (auch Anfänger, Grünschnäbel, Erstspieler genannt)

Fuck off!

Echt jetzt!

Wir von der Lotto-Community, wir Lotto-Profis, wir spielen nun schon seit Jahrzehnten. Und nun wollt ihr Anfänger uns diesen grössten Schweizer Jackpot aller Zeiten stehlen?

Eine Frechheit!

Das einzige, was ihr Lotto-Noobs so richtig gut könnt, ist Kioske verstopfen. Mit euren dilettantisch ausgefüllten Scheinen.

«Frölein, wo muessi Chrüzli mache?»

«Chamer au nün Zahle aachrüzlä?»

«Frölein, mir isch dä Chugi zwüsched d'Heftli abegheit»

Lotto-Noobs: Zusammen mit den Trotzdem-während-der-Stosszeiten-Einkaufs–Rentnern das grösste Ärgernis aller normal genervten Kleinbürger.

Lotto-Noobs! Hier ein Gratistip: Wenn ihr den Kugelschreiber am Lottostand klaut, erhöht ihr damit eure Gewinnchancen nicht! Das einzige, was ihr damit bewirkt, ist, dass der Jackpot minimal kleiner wird. Selberdoof!

Sucht euch stattdessen lieber Zahlen, die kein anderer hat. Ihr Musterkreuzer ihr. Ihr 1,2,3,4,5,6-Helden. Ihr Geburtstage-Opfer. Meint ihr echt, ihr seiet die Einzigen mit euren peinlichen Zahlen? Noobs!

Ihr wärt sogar bereit, einen Quicktipp zu spielen – ihr Verächter der Lotto-Kultur! Aber dafür müsstet ihr ja wissen, dass es ihn gibt.

Ausserdem wärt ihr doch gar nicht bereit für den Jackpot! Wir von der Lotto-Community bereiten uns schon seit Jahr und Tag auf «unseren» Tag vor! Wir sind mental ready!

Und ich hätte da noch eine Frage: Wo wart ihr Lotto-Noobs eigentlich, als es um «nur» 1,5 Millionen ging? Hä? Sind euch 1,5 Millionen nicht gut genug? Oder 700'000?

Was wäre dieses wunderbare Spiel ohne die treue Anhängerschaft, die auch bei 700'000 Franken im Topf spielt? Nichts! Rien! Nada!

Wir sind die Basis, wir sind das Fundament dieses wunderbaren Spiels und auch das Fundament dieses Rekord-Jackpots.

Und deshalb verdient es auch einer aus unseren Reihen, den Jackpot zu holen. Egal, ob der nun aus Deutschland oder Italien zu uns über die Grenze kommt. Wir von der Lotto-Community kennen keine Grenzen, Hauptsache es gewinnt kein Noob.

Und sollte doch ein Noob gewinnen, dann hat das wenigstens etwas Gutes an sich: Dann sind wir euch nämlich wieder los.

Ja.

Los.

*Hinweis an die Redaktion: Diese Wutrede kann mit geringfügigen Anpassungen auch für folgende Themen zweitverwendet werden: 

Lotto-Kennerin Elli ist gleicher Meinung

Video: watson.ch

Das würden Herr und Frau Schweizer mit dem Jackpot machen

Video: watson.ch

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Der «Fall Lindbäck» – warum die Charme-Offensive der Hockey-Refs so wichtig ist

Im Schweizer Eishockey gab es im Hinblick auf die neue Saison einige Regel-Änderungen. Schon am ersten Meisterschaftswochenende gab es eine umstrittene Szene, welche für grosse Diskussionen sorgte. Gut, gehen die Schiedsrichter nun punkto Kommunikation in die Offensive.

Es war ein interessantes Gespräch, welches ich am «Zukunftstag des Schweizer Eishockeys» im August in Langnau führen durfte. Es war eine Diskussion mit einem Schweizer Spitzenschiedsrichter. Thema: Kommunikation. Bis vor kurzem galt hierzulande beim pfeifenden Personal die Maxime: «No comment». Der offizielle Austausch mit den Medien wurde auf einem absoluten Minimum gehalten oder streng kontrolliert. Sehr zum Unwillen der Referees, die oft das Bedürfnis hatten, sich zu erklären – und …

Artikel lesen
Link zum Artikel