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Swiss setzt Nachtflüge nach Tel Aviv bis 31. Januar aus

Swiss setzt Nachtflüge nach Tel Aviv weiterhin aus

16.01.2026, 16:4816.01.2026, 16:48

Die Swiss verlängert die Aussetzung von Nachtflügen nach Tel Aviv in Israel aufgrund der aktuellen Situation im Nahen Osten bis und mit 31. Januar. Zudem strich die Lufthansa-Tochter den letzten Nachtflug des Winterflugplans von und nach der libanesischen Hauptstadt Beirut vom 17. auf den 18. Januar, wie sie am Freitag mitteilte.

Unabhängig davon meide die Swiss Überflüge über den iranischen und den irakischen Luftraum bis auf Weiteres, wie es weiter heisst. Die Sicherheit der Passagiere, Crews sowie Mitarbeitenden vor Ort habe oberste Priorität.

Tagesflüge finden statt

Betroffene Fluggäste würden von der Fluggesellschaft direkt informiert und «je nach Wunsch und Verfügbarkeit auf andere Flüge umgebucht». Alternativ biete die Swiss eine kostenlose Umbuchung auf einen späteren Reisetermin oder die vollständige Erstattung des Ticketpreises an.

Die Tagesflüge nach und von Tel Aviv führt die Airline derweil weiterhin planmässig durch. Bereits am vergangenen Donnerstag hatte die Swiss bekannt gegeben, Nachtflüge nach Tel Aviv vorläufig bis kommenden Montag auszusetzen.

US-Militär im Nahen Osten

Nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran hatten die USA Medienberichten vom frühen Freitagmorgen zufolge ihre militärische Präsenz im Nahen Osten verstärkt: Der Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region, berichteten unter anderem die «New York Times» und das Portal «Axios».

Seit Beginn der Massenproteste gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik Ende Dezember hat Trump dem Iran bereits mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht. Ausgelöst wurden die Proteste unter anderem von einer dramatischen Wirtschaftskrise, einer sehr hohen Inflationsrate und grosser Unzufriedenheit mit der Führung in Teheran. Irans Sicherheitsapparat hat die Proteste brutal niedergeschlagen. Menschenrechtler sprechen von Tausenden Toten. (sda)

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