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ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITTSANGEBOT VON BUNDESANWALT MICHAEL LAUBER --- Swiss Federal Attorney Michael Lauber at the end of a media conference at the Media Centre of the Federal Parliament in Bern, Switzerland, on Friday, 10 May 2019. Federal Attorney Michael Lauber is criticised for informal meetings with FIFA head Gianni Infantino. The supervisory authority for the Federal Prosecutor's Office is opening a disciplinary investigation against Lauber. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: keystone

Kommentar

Es gibt nichts mehr zu verhandeln: Bundesanwalt Lauber war von Anfang an der falsche Mann

Nach der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft kommt auch das Bundesverwaltungsgericht zu einem vernichtenden Befund über den Bundesanwalt. Er muss jetzt endlich zurücktreten.

henry habegger / ch media



Bundesanwalt Michael Lauber war empört über seine Aufsichtsbehörde AB-BA unter Hanspeter Uster, die ihm ein vernichtendes Zeugnis ausstellte und den Lohn kürzte. Er zog die Disziplinarverfügung ans Bundesverwaltungsgericht weiter.

Jetzt hat er die Antwort, und zwar doppelt genäht. Das Gericht bestätigte in allen wesentlichen und wichtigen Punkten das Verdikt der Aufsichtsbehörde. Weil es nicht ganz alle Wertungen teilt, reduziert es die Lohnkürzung von 8 auf 5 Prozent.

Entscheidend sind aber zentrale Feststellungen im Urteil. Eine ist, dass es Lauber «an Unrechtsbewusstsein beziehungsweise Einsicht» fehle. Die Richter urteilen, dass Lauber in Bezug auf sein ominöses drittes Treffen mit Fifa-Boss Gianni Infantino «vorsätzlich die Unwahrheit sagte und das Treffen vom 16. Juni 2017 bewusst verschwieg.»

Ein Bundesanwalt, dem Unrechtsbewusstsein abgeht, das wird wohl niemand mehr bestreiten, ist fehl am Platz. Dass Lauber den Vorwurf der Lüge in einer Stellungnahme heute gleich wieder zurückwies, ist gleich nochmals der Beleg für das Zeugnis, das ihm die St.Galler Richter ausstellten: fehlende Einsicht.

Parlament gefordert

Lauber will jetzt noch seine Abgangsmodalitäten mit der Gerichtskommission «besprechen», der er seinen Rücktritt «anbietet». Da gibt es nichts mehr zu besprechen und anzubieten – Lauber bleibt, wenn er seine Ehre noch einigermassen retten will, nur der sofortige Rücktritt.

Die ganze Affäre hat aber insofern ihr Gutes, als dass sie zeigt: Wichtige Schweizer Justiz-Institutionen funktionieren, wenn es hart auf hart geht. Das zeigt der Entscheid der Bundesverwaltungsrichter. Aber es war vor allem die Aufsichtsbehörde AB-BA, die unter Hanspeter Uster trotz starkem politischem Gegenwind aus gewissen einflussreichen Kreisen namentlich um einige FDP-Exponenten endlich ihre Arbeit machte. Ihr ist zu verdanken, dass demnächst ein Bundesanwalt abtritt, der vom mehrheitlich schwach agierenden Parlament gar nie hätte gewählt werden dürfen. Lauber hatte zwar zweifellos auch seine Verdienste, aber letztlich war er von Anfang der falsche Mann. Ihn interessierten nicht in erster Linie Recht und Gerechtigkeit, sondern der schöne Schein und seine eigene Person.

Mit Laubers Abgang aber ist es nicht getan. Die fünfköpfige Geschäftsleitung der Bundesanwaltschaft, die dem Chef in bedingungslosem und unkritischem Gehorsam ergeben war, muss samt und sonders ausgewechselt werden. Konkret: Die beiden Stellvertreter müssen ersetzt werden, ebenso wie der Generalsekretär und der Informationschef.

Hier ist das Bundesparlament gefordert, es muss die Bundesanwaltschaft personell und strukturell neu aufsetzen. Es hat mit Laubers knapper Wiederwahl im letzten September versagt, jetzt steht es tief in der Schuld der Bevölkerung, die Missstände endlich und nachhaltig zu beheben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Demetria 26.07.2020 12:25
    Highlight Highlight Jaja... harte Plagiatsregeln gegen kleine Studenten die gerade erst am Lernen sind, wie man eine erste akademische Arbeit schreibt und die sicher noch ein paar unabsichtliche Fehler machen. Aber elitäre alte Männer dürfen ihr Unwesen treiben als gäbs kein Morgen und wenn sie jemand stoppt so verstehen sie die Welt nicht mehr. Warum sollten sie? Die Gesellschaft vermittelt ihnen ja dass sie über dem Recht und über dem Bürger stehen. Die Schweiz schämt sich auch nicht für den Mann: Leute wie er sind politisch gewollt und gefördert. Als Ablenkung fürs Volk straft man dafür ein paar Erstsemester.
    • Stefan Sowieso 26.07.2020 13:35
      Highlight Highlight Das eine mit dem andern entschuldigen zu wollen, zeugt von einem komischen Rechtsverständnis. 2 x Unrecht ergibt nicht einmal Recht. Also hinkt Ihre Argumentation gewaltig. Das eine nicht tun und das andere verhindern, müsste die Maxime sein.
  • So en Ueli 25.07.2020 20:44
    Highlight Highlight Wie kann ein Mann, der in jungen Jahren bereits eine sehr gute Karriere hinlegte, seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen? Welches Pferd hat ihn geritten? Gier, Geld, Mach oder sonst was? Ich würde ja gerne wissen, was in ihm abgeht.
    • Ueli der Knecht 26.07.2020 11:17
      Highlight Highlight Ich meine, das hat viel mit Eitelkeit zu tun.
  • Ueli der Knecht 25.07.2020 14:01
    Highlight Highlight Es greift meiner Ansicht nach zu kurz, jetzt einfach Lauber für (oder die anderen drei gescheiterten Bundesanwälte) alleine für alles Ungemach verantwortlich zu machen. Das ganze System ist doch krank.

    Die Bundesanwaltschaft ist so gestaltet, dass sie schwach ist, und schwach bleibt. Es soll nur der Schein gewahrt werden, aber aufklären will niemand nichts. Zuviele der Parlamentarier und Wirtschaftsführer haben doch Dreck am Stecken. Keiner von denen wünscht sich eine starke Bundesanwaltschaft.

    Lauber ist nicht die Wurzel des Übels, sondern nur Symptom eines bis in die Wurzel faulen Systems.
    • Hierundjetzt 26.07.2020 10:21
      Highlight Highlight Nö. Die BA koordiniert internationale Fälle. Die Kantone müssen diese an die BA abtreten. Das ist der Zweck des Bundesamtes. Ueli, ich weise Dich gerne nochmals darauf hin, lies endlich Zeitungen
    • Ueli der Knecht 26.07.2020 11:17
      Highlight Highlight "Ueli, ich weise Dich gerne nochmals darauf hin, lies endlich Zeitungen"

      Wie kommst du bloss darauf, dass ich keine Zeitungen lese, @Hierundjetzt? Was soll diese infantile Unterstellung?

      Ich fände es besser, wenn du sachlich und anständig argumentieren würdest, statt einfach ständig nur latente Vorurteile und Beleidigungen zu brünzeln.

      Lies du erst mal meinen Kommentar, und versuche ihn wenigstens halbwegs zu verstehen, bevor du weiterhin fernab vom Thema irgendwas drauflos schreibst, nur damit du wiedermal deine Lust, Andersdenkende zu beleidigen, befriedigt hast.
    • Demetria 26.07.2020 12:34
      Highlight Highlight Wenn man eine starke Justiz wollen würde, so hätten wir ein Verfassungsgericht und freien Zugang zu den Gerichten für jene die es sich nicht leisten können vor Gericht zu gehen. Unter dem Stichwort "Kostenwahrheit" sind wie inzwischen soweit, dass IV das Geld vor Gericht im Voraus hinlegen müssen und von Sozialhilfebezügern verlangt wird, dass sie sich vor Gericht selber verteidigen. Eine komplette Niete als Bundesanwalt passt da gut ins Bild. Internationale Fälle sind meist auch Fälle wo es um viel Geld geht. Eine kleine Elite füllt sich hier die Taschen. Der Ueli sieht das schon richtig.
  • Rethinking 25.07.2020 12:38
    Highlight Highlight Demut würde auch mangen Manager gut anstehen...

    Leider lassen wir uns bei Beförderungen all zu oft von Charisma, Selbstsicherheit und Charme blenden...

    Statt auf Personen mit Demut, Kompetenz und Integrität zu setzen...
    • CrispMüesli 25.07.2020 14:29
      Highlight Highlight Das hätte ich nicht besser ausdrücken können!

      Zu oft gewinnen leider diejenigen, die sich sicher fühlen (und nach aussen so wirken) durch Mangel an gesunder Selbstkritik.
    • Fairness 25.07.2020 16:54
      Highlight Highlight Oft muss man nur ein guter Rhetoriker sein. Zu oft ist nicht allzu viel Charakter hinter dem grossen Maul. Los geht das manchmal schon in der Schule. Nicht erst in St. Gallen.
  • Heini Hemmi 25.07.2020 11:00
    Highlight Highlight Der Fall Lauber offenbart ein weit verbreitetes Problem in unserer Arbeitswelt: Es landen oft nicht die fähigen, sozialkompetenten Schaffer in den obersten Chargen, sondern die ehrgeizigsten, narzisstischen Blender.
    • Booboo 26.07.2020 19:39
      Highlight Highlight Ganz richtig gesehen, Heini. Und warum werden die Blender befördert? Weil die, welche befördern, ebenfalls Blender sind.
  • rodolofo 25.07.2020 08:03
    Highlight Highlight Verhandlungen setzen ein Minimum an Vertrauen voraus.
    Selbst dieses Minimum ist in den letzten Wochen und Tagen noch erodiert...
    Jetzt heisst es nicht mehr "Take it!" sondern nur noch "Leave it!"
  • Völkerrechtler 25.07.2020 07:26
    Highlight Highlight Der wirkliche Skandal ist Laubers Wiederwahl letzten September, wo bereits dem letzten Bundesparlamentarier hätte bewusst gewesen sein müssen, das Lauber untragbar geworden ist!
  • Fairness 25.07.2020 07:25
    Highlight Highlight Tricksen bis zum geht nicht mehr, um dafür wohl noch möglichst viel Geld rauszuschinden und ein paar Akten zu entsorgen. Dabei hat die Fifa wohl schon über viele Umwege gut auf ein Konto auf irgendeiner Insel überwiesen. Sozialdetektive und Steueramt sollten in den kommenden Jahren seine Ausgaben überprüfen.
  • Balabar 25.07.2020 07:12
    Highlight Highlight Man dürfte hier auch anmerken, dass der Druck, nachdem das Parlament geschlafen hat, v.a. von den sog. Mainstream-Medien kam (und nicht von social media). Es funktioniert ja doch einiges hier.
  • Rethinking 25.07.2020 06:50
    Highlight Highlight „Ihn interessierten nicht in erster Linie Recht und Gerechtigkeit, sondern der schöne Schein und seine eigene Person.“

    Dies trifft leider auch auf viele Manager zu...

    Befördert werden leider all zu oft diejenigen die sich gerne und gut ins Lampenlicht rücken um tolle positive aber unehrliche Reden zu schwingen...

    Ehrliche Menschen die es wagen Negatives auf den Tisch zu bringen, die sich in den Dienst der Gruppe stellen und sich (und ihr Ego) zurück halten werden viel zu wenig befördert...

    Dabei würden sie eine Führung und Kultur fördern die den Menschen gerechter wäre...
    • Demetria 26.07.2020 12:40
      Highlight Highlight Wahres Wort, wer Negatives auf den Tisch bringt wird als Whistleblower verfolgt und wie wir im Bauskandal gesehen haben sogar in die Klinik verfrachtet. Der Meili hat das damals schon richtig gemacht, als er nach dem Nazigoldskandal in die USA geflüchtet ist. Die Zivilcourage hat ihm jedenfalls nie jemand gedankt. Aber Leute wie Lauber schaffen es in die höchsten Ämter.
  • Töfflifahrer 25.07.2020 06:21
    Highlight Highlight Das scheint ein absoluter Narzisst zu sein. Ich hatte ebenfalls einen solchen Chef, der konnte sich allerdings halten und den Schaden den er massgeblich (mit-)verursachte jeweils anderen in die Schuhe schieben. Er selbst sieht sich immer im Recht und denkt automatisch seine eigenen Ziele sind auch die Ziele der Firma. Auch er hat seinen engsten Kreis mit Ja-sagern besetzt. Nach einem Burn-Out sah ich ein, dass ich da weg muss.
    • rodolofo 25.07.2020 08:11
      Highlight Highlight Der "Lauber-Typ", mit dem ich zu tun habe, hat einen hinterlistig konstruierten Gerichtsprozess, den er zusammen mit scharfen Anwälten als Drohkulisse aufgezogen hat, sang- und klanglos verloren und schmollt jetzt seit bald einem Jahr.
      Für den ist wohl eine hoch aufgetürmte Scheinwelt zusammengebrochen, in der er der Superheld ist...
      Der Ball liegt jetzt bei ihm.
      Ich werde nicht noch einmal so blöd sein, die Initiative zu ergreifen, damit er mir grosse Steine in den Weg legen kann!
      Das nächste Mal werde ICH reagieren, quasi vom Chef-Büro aus... ;)
      Bis dahin geniesse ich die Ruhe.
    • Share 25.07.2020 16:59
      Highlight Highlight Das Bauernopfer. Und der Mob grad dazu. Durch das Parlament gewählt, das konnte nur so enden. Wie peinlich, hat das BG gar keine Verurteilungen hingekriegt, schlägt sich mit Sexismusvorwürfen und Mobbing rum. Man erinnere sich an das Bankgeheimnis. So liegen leider die Fakten. Sehe bereits die Ausschreibung zur Neubesetzung des Amtes vor mir:
      Erfahrene, erfahrener, Selfie-gene, Selfie-gener (Instagram) Jurist*in mit Patent zur Anwältin, zum Anwalt (Magd oder Knecht) mit Vorliebe zur Keuschheit und Sprachaufzeichnungen (WhatsApp) sowie Stubenhocken (Zoom).
  • Therealmonti 25.07.2020 03:28
    Highlight Highlight Ehre? Lauber?
  • Ichwillauchwassagen 25.07.2020 01:37
    Highlight Highlight So, fertig mit dem!
    Rücktritt anbieten?
    Da gibt es nur eins:
    Fristlos feuern und Rente streichen.

    Ich werde mich schlau machen und mal schauen wer den letztes Jahr wiedergewählt hat.
    Nur dass ich ja keiner/keinem von denen meine Stimme gebe um im Parlament zu bleiben.
    Es war doch schon vor seiner Wiederwahl klar dass der Dreck am Stecken hat und unsauber arbeitet.

  • Bildung & Aufklärung 25.07.2020 00:21
    Highlight Highlight Was, hier auch wieder nicht mal angeschnitten wird, sind seine weiteren korrupten Vergehen, wie z.B. die hochbrisante Reise nach Russland mit einem ehemaligen Bundespolizisten(!), um dort mit ganz, ganz unsauberen Leuten Bären ermorden zu gehen.

    Sehr ans Herz gelegt; neuer, guter klarer Artikel zur Affäre:

    https://www.publiceye.ch/de/standpunkte/lauber

    Auch auf Tagesanzeiger und an vielen anderen Orten findet man Artikel und Infos dazu, sind aber evt. abonnentenpflichtig.
  • Licer 25.07.2020 00:12
    Highlight Highlight Sechs Monte nach dem Rücktritt beginnt Lauber als Chef-Jurist bei der Fifa. Der fällt weich.
  • malu 64 25.07.2020 00:00
    Highlight Highlight Natürlich erwartet er noch einen goldenen Fallschirm für die verschleierten Untersuchungen. Sicher hat auch die FIFA einen gut bezahlten Job für Mister Lauber.
  • IchSageNichts 24.07.2020 23:40
    Highlight Highlight Unsere Institutionen funktionieren! Ibmmerhin die Gerichte! Juhee!

    Die grössten Waschlappen sitzen im Parlament. Die haben den Typen wiedergewählt.
  • Erklärbart. 24.07.2020 23:10
    Highlight Highlight Was will der noch verhandeln? Kann sich ja in ein paar Tagen eh an nichts mehr erinnern. Oder macht sein Gedächtnis mit wenn es um Geld geht? Der soll abtreten und eigentlich für seine Vergehen auch gebüsst werden.
  • NurEineMeinung 24.07.2020 23:08
    Highlight Highlight Liebe SVP, den kann man doch jetzt mal ausbürgern. Ein Schweizer, der mehr wie alle eurer Lieblingsziele dem Schweizer Staat und der Justitz geschadet hat!
  • Oigen 24.07.2020 23:02
    Highlight Highlight Wenigstens 1 positive Sache gibts an der causa lauber.

    Noxh nie habe ich die Schweizer so einig gesehen in ihrer Meinung, von links bis rechts.
  • GenerationX 24.07.2020 22:56
    Highlight Highlight Er hat den letzten Zacken seiner Krone verspielt. Sollte er den bekannten goldenen Fallschirm erhalten, wird seine irdische Landung knallhart und übel werden, vermutlich forever.
    Er hat letztes Jahr die konstruktive und ehrliche Kurve verpasst.
  • Naraffer 24.07.2020 22:28
    Highlight Highlight Wen wählt die Fifa wohl zum nächsten Bundesanwalt?
    • Töfflifahrer 25.07.2020 23:24
      Highlight Highlight Das wir sicher Lauber bestimmen, wenn er seinen Job bei der FIFA antritt 🤔
  • ich-bin-so-mellow 24.07.2020 22:21
    Highlight Highlight Der Typ hat sowas von ausgedient! Der eigentliche Skandal ist seine Wierwahl und das er sich noch so lange im Amt halten konnte. Das öffentliche Interesse verlangte schon vor dem Bundesgerichtsentscheid seinen Kopf. Interessiert aber anscheinend herzlich wenig, was die Öffentlichkeit denkt...
    • Bildung & Aufklärung 25.07.2020 00:15
      Highlight Highlight Und der weitere Skandal ist, dass wieder nichts aufgearbeitet wird, alle beteiligten Korrupten weiterhin die Schweiz leiten und alle unbeheligt, in Gedanken ans volle Konto, ins Bett sinken.

      Jedesmal das selbe.
  • Yippie 24.07.2020 22:19
    Highlight Highlight Lauber denkt wohl, dass er tatsächlich noch eine Abfindung kassieren kann mit seinem Rücktrittsangebot.
    • karl_e 26.07.2020 00:33
      Highlight Highlight Würde mich doch sehr erstaunen, wenn er nicht ein paar hundert Kilofranken als Abfindung (oder Schweigegeld?) erhielte.
  • Cosmopolitikus 24.07.2020 22:18
    Highlight Highlight Das Unrechtsbewusstsein und die fehlende Einsicht von BA Lauber sind schon schlimm genug. Mich interessiert, wer nun die Verantwortung und die damit verbundenen Konsequenzen für die Wahl Laubers trägt.
    Wird nun eine PUK eingesetzt? Wie verhindern wir in Zukunft solche Fehlbesetzungen?
    @ Watson: please keep us updated!
  • Triple A 24.07.2020 21:59
    Highlight Highlight Na, da kann man sich so richtig fremdschämen. Für die Schweiz ist dieser Mann so richtig peinlich. Er versteht nichts von Strafverfahren (sonst hätte er die Treffen protokollieren lassen), hat kein Rückgrat (sonst wäre er schon lange zurückgetreten, um die Institution zu schützen), klammert sich an sein Amt, wie ein kleiner Junge an seinen Lolly und stellt sich in narzisstischer Art und Weise in den Vordergrund. Peinlich auch, dass sich das Parlament blenden liess.
    • Töfflifahrer 25.07.2020 06:23
      Highlight Highlight Es stellt auch dem Parlament ein miserables Zeugnis aus. Denn er ist der erste der durch das Parlament gewählt wurde. Da zählt die Show die einer abziehen kann offensichtlich mehr als Kompetenz.
    • dan2016 25.07.2020 06:32
      Highlight Highlight @Töfflifahrer, absolut einverstanden. Wohl selten hat eine Mehrheit des Parlamentes so versagt. Und das ist für mich noch viel dramatischer. In Demokratien eher selten.
  • Calvin Whatison 24.07.2020 21:55
    Highlight Highlight Für „Ehre“ benötigt es aber Charakter.
  • Heb dä Latz! 24.07.2020 21:45
    Highlight Highlight Was bleibt? minus 1 Filou!
  • schuldig 24.07.2020 21:36
    Highlight Highlight "falls er seine ehre noch retten will..." sorry, aber der zeitpunkt ist schon länger vorbei
    • Daroli 24.07.2020 22:08
      Highlight Highlight War genau geplant wegen seiner Rente...
    • Lightwood 25.07.2020 08:46
      Highlight Highlight Jetzt geht es ihm definitiv nur noch darum, seine Eier zu retten. Und nicht die Ehre.
  • CENSOR 24.07.2020 21:36
    Highlight Highlight So jetzt noch letzte belastende Beweise entsorgen und dann ab in den Vorruhestand.
    Aber vielleicht findet sich ja noch ein gut dotierter Job in einem internationalen Unternehmen wie z.B. der FIFA.
    Ein kleiner Fun Fact am Rande, der Typ stammt aus Olten.
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  • Eyla 24.07.2020 21:30
    Highlight Highlight Weshalb bietet er nur seinen Rücktritt an und sagt nicht ‚ich trete ab‘. Will er ein weiteres sinnloses Kapitel in dieser endlos Geschichte?

    Mit seinen Lügen schadet er nicht nur sich selber sondern schadet unserer höchsten richterlicher Behörde. Ein Imageschaden sondergleichen für unser Rechtssystem.

    Bitte Herr Lauber beenden sie endlich diese Peinlichkeit und treten sie nun endlich ab, danke ..
    • Samurai Gra 24.07.2020 23:56
      Highlight Highlight Er möchte wohl Verhandeln: "Zahlt oder es wird Laut und Schmutzig"
  • Pafeld 24.07.2020 21:22
    Highlight Highlight Am besten tritt Caroni auch gleich zurück. Schliesslich hat er dieses Verhalten zu jedem Zeitpunkt geschützt.

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