Schweiz
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Vater will Kinder impfen, seine Ex-Frau nicht – Gericht gibt ihr recht

Der Vater wollte seine Kinder impfen, die von ihm getrennt lebende Mutter nicht. Ein Gericht gibt ihr Recht. Impfgegner erhalten damit ein Vetorecht. Immunologe Beda Stadler kritisiert das Urteil scharf. Er spricht von Kindesmissbrauch.

Kari Kälin / CH MEdia



Impfen Baby Kind Impfung Spritze

Bild: Shutterstock.com

Auf Internetseiten von Impfkritikern wird das Urteil als Erfolg gefeiert. Wenn ein Elternteil seine Einwilligung verweigert, müssen die Kinder nicht die üblichen Schutzimpfungen machen. Ein Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West hat Impfgegnern faktisch ein Vetorecht verliehen. In der Schweiz existiere kein Impfzwang. Eine Nicht-Impfung gefährde deshalb das Kindswohl nicht, argumentierte der zuständige Einzelrichter in seinem Entscheid vom vergangenen August.

Am Ursprung des Falls steht eine zerrüttete Ehe. Die Mutter weigerte sich, ihre drei Buben impfen zu lassen. Der Vater hingegen argumentierte, es könne nicht sein, dass «Verschwörungstheorien» das Wohl der eigenen und jenes anderer Kinder gefährdeten. Er wollte seine drei Buben gemäss den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Dazu gehören unter anderem der Schutz gegen Masern, Mumps und Röteln, aber auch Starrkrampf oder Keuchhusten.

Teilen sich getrennt lebende Eltern das Sorgerecht, so fällen sie wichtige Entscheidungen zu den Kindern gemeinsam. Können sich Vater und Mutter nicht einigen, falle keinem der beiden der Stichentscheid zu, hielt das Gericht fest. Und die Behörden müssten erst dann einschreiten, wenn der Elternstreit das Kindswohl gefährde. In den Augen des Gerichts war dies nicht der Fall. Ergo schlussfolgerte es: «Befürworten nicht beide Eltern die Impfung, bleibt es bei der Nicht-Impfung der Kinder.»

«Nicht-Impfung kann tödlich enden»

Beda Stadler taxiert das Verdikt als «skandalös». Der emeritierte Professor für Immunologie an der Universität Bern spricht von «Kindsmissbrauch» und sagt: «Eine Nicht-Impfung stellt eine Kindsgefährdung dar, die unter Umständen tödlich enden kann.» Das Gericht habe bei seinem Entscheid die medizinische Sicht völlig ausgeblendet. Stadler würde einen Impfzwang begrüssen.

Das Epidemiengesetz sieht keinen Impfzwang vor. Die Behörden können jedoch für bestimmte Personen wie zum Beispiel Ärzte eine Impfung für obligatorisch erklären. Lehnen dies die Betroffenen ab, können sie nicht zwangsgeimpft werden. Dafür dürfen sie für eine gewisse Zeit ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben.

Aktuell für Schlagzeilen sorgt der Kanton Bern. Seit Anfang Jahr sind 37 Personen, Kinder und Erwachsene, an Masern erkrankt. Das sind zehnmal mehr als in den vergangenen drei Jahren zusammen, wie der Kanton am Mittwoch mitteilte. Einige von ihnen landeten wegen mittleren bis schweren gesundheitlichen Problemen im Spital. Rund 50 ungeimpfte Schülerinnen und Schüler dürfen die Schule bis drei Wochen nicht besuchen.

Mit dieser Massnahme will das Kantonsarztamt die Ausbreitung der ansteckenden Krankheit verhindern. Allein an einer Rudolf-Steiner-Schule in Biel steckten sich im Februar ein Dutzend Schüler mit dem Masernvirus an. Schweizweit haben die Behörden im neuen Jahr bereits 74 Masernfälle registriert. Das sind jetzt schon 26 mehr als 2018.

Schweiz will Masern eliminieren

Aktuell sind in der Schweiz 87 Prozent der zweijährigen Kinder doppelt geimpft, bei den Jugendlichen beträgt dieser Wert 93 Prozent. Die Weltgesundheitsorganisation WHO will die Masern bis 2030 ausrotten. Mark Witschi, Leiter Sektion Impfempfehlungen beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), zeigt sich zuversichtlich, dass die Schweiz dieses Ziel erreicht.

Masern beginnen mit Schnupfen, gefolgt von Husten und einer Entzündung der Augen. Nach einigen Tagen klettert das Fieber, und im Gesicht zeigen sich rote Flecken, die sich nach und nach über den ganzen Körper ausbreiten. Meistens sind die Masern in fünf bis zehn Tagen überstanden. Um eine harmlose Krankheit handelt es sich aber nicht.

Gemäss Angaben des BAG stirbt in den Industriestaaten eine von 3000 Personen an der Erkrankung. «Mit der Impfung lassen sich Leiden, Komplikationen, Spitalaufenthalte und Todesfälle vermeiden», schreibt das BAG. Unerwünschte Impfnebenwirkungen treten viel seltener auf als Komplikationen nach den Masern.

Fakten sprechen für den Vater

Als Folge der Impfung landen nur 20 bis 30 von einer Million Personen im Spital. Bei Masernerkrankten müssen rund 8 bis 15 Prozent hospitalisiert werden. Und 5 bis 20 von 10'000 Masernerkrankten erleiden eine Hirnentzündung.

Eine impfkritische Minderheit der Bevölkerung lässt ihre Kinder gegen diverse Krankheiten, darunter Masern, nicht immunisieren. Impfgegner beziehen sich unter anderem auf eine Untersuchung eines englischen Arztes, gemäss der die Kombi-Impfung Masern, Mumps und Röteln Autismus auslösen kann. Bloss: An dieser Studie waren lediglich 12 Kinder beteiligt. Spätere Studien mit Tausenden von Kindern konnten keinen Zusammenhang mehr feststellen.

Die Fakten helfen dem Vater, der seine Kinder gegen den Willen der Mutter impfen wollte, nichts. Würde er in Deutschland leben, sähe es anders aus, obwohl auch dort kein Impfzwang herrscht. Der Bundesgerichtshof entschied bei genau derselben Konstellation, dass ein Vater seine Tochter impfen dürfe, weil er sich an den behördlichen Impfempfehlungen orientiere. Einwände der Mutter bezüglich einer «unheilvollen Lobbyarbeit» von Ärzten und Pharmaindustrie liess es nicht gelten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Follower 16.03.2019 16:42
    Highlight Highlight Unsere Rechtssprechung hat den Kompass verloren! In unserer westlichen Welt gibt es zu viele Juristen. Jede Klage kann (je nach Geldbeutel gewinnbringend gedreht werden). Wenn wir so weitermachen, haben wir plötzlich amerikanische Zustände.
  • Besserwisserin 16.03.2019 08:52
    Highlight Highlight Das Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West befindet sich in Arlesheim, die Anthroposophenhochburg schlechthin.
  • -steve- 16.03.2019 02:13
    Highlight Highlight Brand Aktuell: Und in Bern dürfen 50 Kinder nicht zur Schule weil gewisse Eltern die Kindern nicht impfen wollen. *Aplaus* das macht ihr ganz Toll! NOT!
  • Yanik Deana 15.03.2019 23:29
    Highlight Highlight Für mich ein Grund, ihr das Sorgerecht zu entziehen ...
  • Chääschueche 15.03.2019 21:04
    Highlight Highlight Wäre es umgekehrt hätte die Frau Gewonnen und die Kinder dürften geimpft werden.

    Wenn es um Kinder geht gewinnt die Frau immer.
    • Itsme19 15.03.2019 21:25
      Highlight Highlight Siehe Antwort auf manhunt. Geltendes Recht. Sonst nichts.
    • manhunt 15.03.2019 23:15
      Highlight Highlight @itsme19: der richter hat geltendes recht nach seiner ansicht ausgelegt. er hat in diesem falle zu gunsten der frau entschieden. ohne das dies durch geltendes recht vorgesehen wäre. er hat seinen richterlichen ermessensspielraum ausgenützt. ein anderer richter hät unter umständen anders entschieden. also war es ein urteil nach gutdünken.
    • Itsme19 16.03.2019 08:12
      Highlight Highlight Das wäre dann aber bei einem anderen Richter mit anderem Urteil genauso ein Urteil nach Gutdünken gewesen, einfach nur für die andere Partei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • v.w. 15.03.2019 20:35
    Highlight Highlight Gilt es als fahrlässige Körperverletzung, wenn ein Impfgegner jemanden ansteckt, der nicht geimpft werden kann?
  • Itsme19 15.03.2019 20:13
    Highlight Highlight Für alle Weltverbesserer und Gesundheitsexperten: ein Richter, ob Laie oder Profi, darf nur aufgrund geltendem Recht entscheiden. Was seine persönliche Meinung ist, hat im Urteil nichts zu suchen. Wenn es also per Gesetz keinen Impfzwang gibt, kann niemand zum Impfen gezwungen werden. Sucht euren Buhmann woanders.
    • manhunt 15.03.2019 23:11
      Highlight Highlight falsch. der richter hat nicht geltendes recht angewandt. er hat geltendes recht nach seiner ansicht ausgelegt. darum muss der weg durch die instanzen gegangen werden.
    • Yanik Deana 15.03.2019 23:32
      Highlight Highlight Geht ja juristisch nicht um den Impfzwang hier

      „Würde er in Deutschland leben, sähe es anders aus, obwohl auch dort kein Impfzwang herrscht. Der Bundesgerichtshof entschied bei genau derselben Konstellation, dass ein Vater seine Tochter impfen dürfe, weil er sich an den behördlichen Impfempfehlungen orientiere.“
  • manhunt 15.03.2019 18:47
    Highlight Highlight urteil weiterziehen an die nächste instanz. kann ja nicht sein, das dieser entscheid bloss von einem laienrichter gefällt wird. das sich beispielsweise polio in gewissen weltregionen wieder ausbreitet, ist einzig und allein der tatsache geschuldet, dass menschen aktiv und teilweise gewaltsam am impfen gehindert werden. für gewisse krankheiten ist ein impfzwang längst überfällig.
    • Itsme19 15.03.2019 20:46
      Highlight Highlight An alle Weltverbesserer und Gesundheitsexperten: das Thema ist ernst. Aber ein Richter, ob Laie oder Profi ( am Bezirksgericht arbeiten Profis) darf nur nach geltendem Recht entscheiden. Das nennt man Rechtsstaat. Die persönliche Meinung des Richters (der vielleicht seine eigenen Kinder hat impfen lassen) hat hier nichts zu suchen. Das wäre Willkür. Ein Richter muss manchmal gegen seine eigene Überzeugung entscheiden. Diese Diskussion gegen das Gerichtsurteil ist völlig fehl am Platz. Sucht euren Buhmann woanders.
    • manhunt 15.03.2019 22:25
      Highlight Highlight @itsme19: offenbar hast du den artikel nicht gelesen. der richter hat nach eigenem ermessen und nicht nach rechtsprechung geurteilt. bei einem anderen richter wäre das urteil bei gleicher ausganslage unter umständen anders ausgefallen. darum ist der richter zurecht der buhmann. der richter hat geltendes recht nach seiner ansicht ausgelegt. das hat mit rechtsstaat nichts zu tun. und nein, längst nicht an allen bezirksgerichten arbeiten profis. schon gar nicht wenn es um medizinische belange geht.
    • Itsme19 16.03.2019 07:59
      Highlight Highlight Hast du denn das Urteil gelesen? Woher weisst du, dass das so stimmt, wie es in dem Artikel steht? Wer hat das an die Medien weitergeleitet? Und Berufsrichter am Bezirksgericht haben Jura studiert, sie müssen dazu aber nicht Medizin studiert haben.
  • Merlin.s17 15.03.2019 17:28
    Highlight Highlight ⚠️Zynismus⚠️
    Das ist natürlich auch ein Weg die Verschwörungstheoretiker „loszuwerden“. Zusätzlich ist das nicht-Impfen gut fürs Klima, da das Bevölkerungswachstum so zurückgeht.

    Ich mein ja nur.
  • sikki_nix 15.03.2019 16:40
    Highlight Highlight ich würd eie Kinder einfach bei der nächsten Gelegenheit beim Arzt Impfen lassen. Keine Fragen, keine Anwalts- und Gerichtskosten und die Masernbefürworterin brauchts ja nicht zu erfahren und kann sich dann freuen dass ihre ungeimpften Kinder diesen Krankheiten trotzten und alle sind happy
    • Maya Eldorado 15.03.2019 19:17
      Highlight Highlight Also, eine Impfung bleibt nicht ganz unsichtbar. Und wenn die Mutter nicht total bescheuert ist, sieht sie das.
      Sehr oft gibt es auch ein wenig Fieber als Reaktion. Hatten auf jeden Fall meine Kinder.
    • Citation Needed 16.03.2019 14:59
      Highlight Highlight Find ich generell nicht gut, wenn die Eltern Abmachungen etc. heimlich verletzen, also heimlich impfen geht gar nicht. Was da an Vertrauen und Kooperationswillen kapputt geht dabei ist nicht abschätzbar. Der Vater tut das richtige, einfach auf ehrlichem Weg versuchen, notfalls über mehrere Instanzen. Die Mutter find ich doof, aber es steht nun mal ein Urteil zu ihren Gunsten, das man nun anfechten muss.
    • Ich hol jetzt das Schwein 17.03.2019 08:44
      Highlight Highlight Finde ich generell nicht gut, wenn die Eltern ihre Kinder wissentlich in Gefahr bringen, also nicht impfen geht gar nicht. Was da an Körperfunktionen und Leistungsfähigkeit kaputt geht dabei ist leicht abschätzbar.
  • Sir Affe 15.03.2019 16:30
    Highlight Highlight Ich würde die Kinder einfach impfen lassen.. Braucht sie vorgängig auch nicht zu wissen.. Was will sie, ihn verklagen? 😂
    • Citation Needed 16.03.2019 15:00
      Highlight Highlight Finde ich die schlechteste Lösung.
  • Knety 15.03.2019 16:21
    Highlight Highlight Soviel zum Thema Patriarchat 🙄
    • River 16.03.2019 06:54
      Highlight Highlight Nun, ein Mann hat so entschieden. Kannst den Aluhut gerne absetzen.
  • nib 15.03.2019 16:21
    Highlight Highlight In der USA kostete eine Tetanus Behandlung eines ungeimpften Kindes 800'000$ (Spiegel Online vom Mittwoch)

    Die Kosten dafür trägt dann die Allgemeinheit. Dankeschön.
  • Hans -würkli- Nötig 15.03.2019 16:04
    Highlight Highlight "Eine Nicht-Impfung gefährde deshalb das Kindswohl nicht, argumentierte der zuständige Einzelrichter"

    Da fragt man sich schon wozu das BAG dann Empfehlungen herausgibt wenn die komplett unbedeutend sind!
    • Imagine 15.03.2019 17:28
      Highlight Highlight Das BAG macht vieles, was die Pharma wünscht ...
    • Maya Eldorado 15.03.2019 19:19
      Highlight Highlight Das ist leider so, was Imagine sagt. Und das finde ich äusserst schade, weil das Wasser auf die Mühle der Impfgegner ist.
  • saukaibli 15.03.2019 16:04
    Highlight Highlight Die Menschheit scheint langsam echt zu verblöden. Da gibt es eine Möglichkeit, einem Kind eine möglicherweise schwere Krankheit zu ersparen, mit einer Methode, die praktisch kein Risiko birgt, und man macht es nicht. Eltern aus der dritten Welt, deren Kinder an allen möglichen nicht impfbaren Krankheiten wegsterben, würden ab so viel Dummheit nur noch den Kopf schütteln. Scheinbar hilft Wohlstand und Bildung nicht gegen Blödheit.
  • The Hat Guy 15.03.2019 16:00
    Highlight Highlight Ich kenne mich mit der rechtlichen Situation nicht aus, deshalb die Frage: Wieso braucht es dafür die Einwilligung *beider* Elternteile? Braucht es das für jede Aktion eines Elternteils gegenüber dem Kind?

    Angenommen, der Vater möchte dem Kind Früchte zu essen geben weil das gesund ist, die Mutter möchte das nicht weil sie nicht an Früchte glaubt. Kann sie das dann vor Gericht durchsetzen?
    • felixJongleur 15.03.2019 16:34
      Highlight Highlight Willkommen in der Welt des gemeinsamen Sorgerechts bei getrennt lebenden Eltern.
    • Finöggeli 15.03.2019 16:34
      Highlight Highlight Beim gemeinsamen sorgerecht müssen beide elternteile einer meinung sein
    • felixJongleur 15.03.2019 16:54
      Highlight Highlight @Kaulquappe: "müssten" wohl eher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RatioRegat 15.03.2019 15:52
    Highlight Highlight Dieses Fehlurteil sollte unbedingt weitergezogen werden. Denn auch wenn es in der Schweiz keine Sondernorm gibt, die explizit einen Impfzwang statuiert, bedeutet dies nicht, dass das Kindeswohl nicht betroffen ist.
    • rodman 15.03.2019 16:34
      Highlight Highlight Impfen ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit des Menschen. Dies kann ohne gesetzliche Grundlage nicht geschehen. Wenn es also keinen gesetzluchen impfzwang gibt, kann das Gericht keinen Impfzwang anordnen. (Sonst könnte man bei Bedarf auch die Ohrfeige und das zwangsweise Kahlrasieren in der Schule nach Gutdünken einführen).

      Ich wäre auch froh, wenn dieses Kind geimpft wird. Leider habe ich über dieses aber keine elterliche Gewalt. Darum können Du und ich und das Gericht auch nichts machen. Die Legislative schon.

    • batschki 15.03.2019 17:41
      Highlight Highlight @rodman
      Sie sagen es: "körperliche Unversehrtheit DES Menschen". Gesetzesgrundlage. Legal.
      Ich meine, legitim und vernünftig sei bedeutender. Und erzieherische Kompetenz.
      Regulierungen, Transparenzforderungen zwingen Menschen mit Überblick zu sozialkonformen Anpassungen/ s. Baroness O'Neill, Philosophin.
    • rodman 15.03.2019 18:15
      Highlight Highlight Batschki, lies meinen zweiten Absatz. Hier gehts um Rechtstaat, nicht um unsere Meinung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Typ 15.03.2019 15:51
    Highlight Highlight Der Impfzwang muss her. Es kann nicht sein, dass meine Gesundheit gefährdet wird von ungebildeten und ignoranten Menschen.

    Wenn sich die Viren verändern haben wir Masern 2.0 etc und keine Impfstoffe. Adieu für die nächste Generation...

    Am besten wäre es, wenn nicht geimpfte auch kein Recht auf Medizin hätten, falls sie erkranken. Ein Seuchenhaus im Nichts und sie dort ihrer Ideologie (oder Idiotie) überlassen.
    • sikki_nix 15.03.2019 16:38
      Highlight Highlight was können nicht geimpfte Kinder dafür dass sie nicht geimpft werden und warum wollen Sie ihnen medizinische Behandlung wverweigern?
    • katerli 17.03.2019 04:39
      Highlight Highlight @Der Typ: Lassen Sie sich impfen und geniessen Sie Ihr Leben. Es gibt übrigens professionelle Anlaufstellen welche Ihnen mit Ihren Angstzuständen helfen können. Anstatt hier aus Panik die Freiheitsrechte anderer beschneiden zu wollen.
  • Che Erni 15.03.2019 15:50
    Highlight Highlight Liebe Watsonred. falls ihr etwas verständlicher schreiben würdet, dann würden auch die weniger intelligenten Impfgegner die Fakten verstehen: bitte alles Ganzzahlen auf gleichen Massstab (1 Mio) verwenden und nicht mit %-Zahlen mischen! Würde bestimmt helfen.
    Als Folge der Impfung landen nur 20 bis 30 von einer Million Personen im Spital. Bei Masernerkrankten müssen rund 8 bis 15 Prozent hospitalisiert werden. Und 5 bis 20 von 10'000 Masernerkrankten erleiden eine Hirnentzündung.
    • Marco Retsum 15.03.2019 16:24
      Highlight Highlight Da stimme ich absolut zu! Und wieder stehen die grössten Zahlen bei den Folgen des impfens (20-30), und die Zahlen des nicht impfens sind 8-15 sowie 5 bis 20?
      Konkret: besser wäre alles in Prozent, oder alles in pro Million (wenn man ganze Zahlen lieber mag): also zB 20-30, 80’000-150’000, und 5‘000 bis 20‘000.
      Tada, und schon verstehts Jeder!
      Bitte gern geschehen.
    • Imagine 15.03.2019 17:31
      Highlight Highlight Ich frage mich, ob diese Zahlen stimmen. Masern sind eine Kinderkrankheit, die früher (noch ohne Impfung) alle Kinder durchgemacht haben. Nachher waren sie immun.
      Ach ja, bei all diesen ImpfUNkritischen: Wie hat wohl die Menschheit überhaupt überleben können bei all diesen gefährlichen Kinderkrankheiten?
    • "The Daily Empörer" 15.03.2019 18:22
      Highlight Highlight @imagine: 1900 war die Kindersterblichkeit weltweit bei 44%, heute 4%. Die Lebenswerwartung weltweit lag 1900 bei 34 Jahren, heute bei 72. Heute gibt es in keinem Land der Erde eine Lebenserwartung kleiner als 50. (Das hat nicht nur mit dem Impfen an sich zutun, aber der Anteil der Entwicklung der Medizin ist schon beachtlich)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ril 15.03.2019 15:41
    Highlight Highlight Ob das BAG nun Stellung bezieht?
  • Ohniznachtisbett 15.03.2019 15:32
    Highlight Highlight Ich würde die Kinder einfach impfen lassen. Am WE Tagesausflug zu Beda Stadler und dann gib ihm. Basta. Ist das Zeug mal drin kann die Bachblüten Tante toibelen wie sie will.
  • Meet The Mets 15.03.2019 15:14
    Highlight Highlight Ich finde, man sollte nicht mehr von “Impfgegnern” reden sondern von “Seuchenbefürwortern”.
  • B-Arche 15.03.2019 15:11
    Highlight Highlight Wir sind soweit. Nun helfen willfährige Richter mit, Idiocracy aufzubauen.
    Impfverweigerung und damit Ausschalten der Herdenimmunität der ganzen Gesellschaftsordnung aufgehoben durch Richterspruch.

    Was kommt als Nächstes? Mann möchte Kind zum Arzt bringen aber Ex Frau besteht auf Homöopathie und Heilpraktik? Gericht gibt ihr Recht?
    • RatioRegat 15.03.2019 21:03
      Highlight Highlight Vielleicht. Immerhin gibt es ja keinen Arztzwang.
      Es gibt auch keinen expliziten Ernährungs-, Bekleidungs-, oder Waschzang. Wenn also ein sorgeberechtigter Elternteil sich sträubt, seine Obhutspflicht wahrzunehmen, dann muss man nach diesem Richter das Kind verhungern, erfrieren oder krank werden lassen.

      Da fragt man sich, ob es nicht gut wäre, wenn es abstrakte Rechtssätze gäbe, die die Pflichten der Eltern im allgemeinen Regeln, so dass nicht für jede elterliche Tätigkeit ein expliziter Zwang bestehen muss.

      So etwas wie das ZGB vielleicht...
  • forevernewbie 15.03.2019 15:04
    Highlight Highlight und das in der schweiz 🤦‍♂️

    die ignoranz gewisser menschen ist zum weinen 😭
  • Maracuja 15.03.2019 14:34
    Highlight Highlight Die Impfempfehlungen des BAG dienen doch dem Kindswohl. Wer darauf pfeift, gefährdet m.E. das Kindswohl. Mit diesem Urteil stellt das Gericht letztendlich die Impfempfehlungen des BAG infrage, kein Wunder freuen sich die Impfgegner über das Urteil.
  • Arthtur 15.03.2019 14:30
    Highlight Highlight "Eine Nicht-Impfung gefährde deshalb das Kindswohl nicht". Wunderbar. Und wie sieht es aus, wenn dieses Nicht-geimpfte Kind sich mit Masern ansteckt, diese nicht ausbrechen und dafür als Wandelnde Ansteckung schangere Frauen und deren Kinder gefährdet ?
    Übernimmt dann der Richter auch dafür die Verantwortung ?
  • Adumdum 15.03.2019 14:13
    Highlight Highlight "Hirnentzündung wegen Masernimpfung" ist wohl als Abschnittsüberschrift falsch?
    • Patrick Toggweiler 15.03.2019 15:23
      Highlight Highlight Jep.
  • Helvetiavia Philipp 15.03.2019 13:59
    Highlight Highlight Das Schweizer Recht kennt keinen Impfzwang, weil in der Schweiz die individuelle Freiheit und Selbstbestimmung höher gewichtet wird. Frankreich hingegen kennt einen Impfzwang - ganz allgemein hat der Staat bei ihnen mehr Macht und mehr Aufgaben.

    Die Richter können nur das Gesetz anwenden. Wenn man einen Impfzwang einführen wollte, müsste dies über eine Gesetzesänderung geschehen.
    • Helvetiavia Philipp 15.03.2019 17:53
      Highlight Highlight Ich bin erstaunt über die sieben Blitze.

      Das war weder eine Meinung, noch eine Wertung, noch eine Befürwortung oder Kritik am Gerichtsentscheid oder an Impfgegnern.

      Das war lediglich die Erklärung, weshalb das Gericht nicht anders entscheiden konnte.

      Mein Erstaunen muss ich allerdings relativieren. Es ist ja bekannt, was für dunkle Gestalten in den Kommentarspalten herumtreiben.
    • RatioRegat 15.03.2019 20:54
      Highlight Highlight Das Schweizerische Familienrecht kennt jedoch die Verpflichtung der Eltern, für das wohl des Kindes zu Sorgen. Die individuelle Freiheit der Eltern kennt also Schranken, die sich nach den objektiven Interessen des Kindes bestimmen. So können etwa Eltern, die Zeugen Jehovas sind, ihren Kindern Bluttransfusionen nicht verweigern, sofern solche benötigt werden.
      Natürlich gibt es einen Bereich, in dem die Entscheidung dem Ermessen der Eltern unterliegt. Sind sich die Eltern aber nicht einig, so muss die Position Vorrang haben, die eher dem Wohl des Kindes entsprechen.
    • Masseneinwandererin 16.03.2019 19:14
      Highlight Highlight Wenn du über Blitze erstaunt bist, dann würde ich das Kommentieren sein lassen..
  • Nie Mand 15.03.2019 13:49
    Highlight Highlight Meistens steckt noch viel mehr hinter solchen banalen Gerichtsverfahren. Vermutlich liegt noch einiges mehr im Argen wenn schon nur das vor Gericht endet
  • Pumba 15.03.2019 13:47
    Highlight Highlight "Unerwünschte Impfnebenwirkungen treten viel seltener auf als Komplikationen nach den Masern" Dito, gemäss diesem Zitat wäre das Kindswohl mehr gefährdet, als wenn man es nicht impfen würde.
  • Ichsagstrotzdem 15.03.2019 13:43
    Highlight Highlight Da hat sich einer in seiner Rolle als Zahlvater noch nicht zurechtgefunden. Kommt schon noch.
    • Burdleferin 15.03.2019 17:07
      Highlight Highlight Ihr mit Eurem ewigen Zahlvater. Laaaaaancweilig!
  • Whaaaat?_Son 15.03.2019 13:31
    Highlight Highlight Medien müssen aufhören Impfgegner als Impfgegner zu bezeichnen und sie dafür Krankheitsbeführworter nennen.
    • The oder ich 15.03.2019 13:44
      Highlight Highlight Seuchenfangirls und -boys ist das Wort, das Du suchst
  • Amaranth17 15.03.2019 13:24
    Highlight Highlight Für die, die den Standpunkt vertreten, der Richter habe sich nur an das Gesetz gehalten:

    Die Frage war nicht, ob Impfen vorgeschrieben oder nur empfohlen ist, sondern ob das Kindswohl gefährdet ist oder nicht. Und das hätte er auch durchaus anders entscheiden können.

    Vor kurzem lief auch eine Kampagne, welche Fussgängern empfahl sich Nachts im Strassenverkehr sichtbar zu machen. Ist auch nur eine Empfehlung. Wenn jetzt ein Elternteil (warum auch immer) seine Kinder stets schwarz ankleidet und zur Schule und zurück laufen lässt, dem könnte man auch eine Gefährdung des Kindswohl vorwerfen.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 15.03.2019 13:55
      Highlight Highlight So zerren künftig Drittparteien (Lehrer, Nachbarn, Bekannte) ein Elternpaar vor Gericht, da man das Kindswohl gefährdet sieht bei Nichtimpfen und schwarzer Kleidung?
      Irgendwie find ich das nicht so praktikabel.
      Ich finde schon nachvollziehbar, wie der Richter entschieden hat gemäss heute geltenden Vorschriften.
  • Kapitän Haddock 15.03.2019 13:21
    Highlight Highlight Also man sollte diese Impfgegner samt und sonders für den Darwinaward nominieren.
  • WID 15.03.2019 13:18
    Highlight Highlight Das Urteil ist rechtsstaatlich absolut einwandfrei und deshalb zu begrüssen. Inhaltlich ist es natürlich blödsinn, darum sollte für gewisse Impfungen der Impfzwang eingeführt werden. Dann hätte das Urteil anders ausgesehen.
    • The Hat Guy 15.03.2019 15:48
      Highlight Highlight Das Urteil ist vermutlich schon einwandfrei. Hätte der Richter anders entschieden wäre es aber genau so einwandfrei gewesen.

      Es gibt absolut nichts, was dagegensprechen würde, dass das Kindswohl höher gewichtet wird als die persönliche Freiheit der Mutter.
  • walsi 15.03.2019 13:13
    Highlight Highlight Ein Richter spricht Recht, das bedeutet nicht automatisch, dass es auch richtig ist.
    • Erster-Offizier 15.03.2019 13:55
      Highlight Highlight @walsi
      Ja und nein. Moralisch ist dieser Entscheid ohne Zweifel falsch, da er das Kindswohl und das Wohl aller Leute, die sich nicht impfen lassen können, beeinträchtigt.
      Leider ist das nicht relevant, denn wir richten unsere Leben nicht nach Moral, sondern nach Gesetzen. Und dieser Richter hat soeben Recht gesprochen.
  • Erster-Offizier 15.03.2019 13:09
    Highlight Highlight Dieser Richter gehört definitiv nicht auf den Richterstuhl. Er scheint keine Ahnung von moderner Medizin und menschlicher Biologie zu haben.

    Er gefährdet so das Kindeswohl und setzt einen gefährlichen Präzedenzfall zu Gunsten von Verschwörungstheoretikern. Ein schändlicher Entscheid für die moderne Schweiz.
    • trio 15.03.2019 18:00
      Highlight Highlight Der Richter muss auch keine Ahnung von Biologie haben, sondern vom Gesetz.
  • Ich hol jetzt das Schwein 15.03.2019 13:00
    Highlight Highlight "Können sich Vater und Mutter nicht einigen, falle keinem der beiden der Stichentscheid zu, hielt das Gericht fest." Und gibt damit der Aluhut-Mutter den Stichentscheid (oder in dem Fall Nicht-Stich...). Ich würde als Vater die Kids einfach impfen lassen, wenn sie bei mir sind und ihr nichts davon sagen.
  • Androider 15.03.2019 12:59
    Highlight Highlight Ist bekannt, ob das Urteil schon rechtskräftig ist oder noch weitergezogen werden kann?
    • Tagedieb 15.03.2019 13:27
      Highlight Highlight Es ist ein Urteil von einem Kreisgericht. Heisst es könnte noch weitergezogen werden (und gut möglich dass das Urteil zu seinen Gunsten ändert.)
  • Lak 15.03.2019 12:48
    Highlight Highlight Vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass die Studie des "Arztes" zurückgezogen wurde und er im Zuge davon aus dem Ärzteregister gestrichen wurde, was soviel bedeutet wie, er hat seine Lizenz als Arzt verloren.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Wakefield
    • Imagine 15.03.2019 17:49
      Highlight Highlight Hm, ich hab da andere Infos. Und dass die Wikipedia Einträge immer wieder von PR-Beauftragten der Pharma geschönt werden, sollte eigentlich auch klar sein.
      Es war keine Studie von Wakefield, sondern eine Beobachtung, die weitere Ärzte bestätigt haben. Ich kenne persönlich Leute mit Impfschäden. Einige Impfungen (z.B. HPV) sind äusserst umstritten, mit bekannten Nebenwirkungen und sogar Todesfällen.
      Aber hey, wenn man Impfungen und andere pharmazeutische Produkte hinterfragt, hat man gleich den Aluhut auf ...
    • Helicobacter 15.03.2019 19:17
      Highlight Highlight Hallo Imagine. Ich bin durchaus gleicher Meinung mit Dir, dass man Wikipedia Artikel gerne auch kritisch betrachten darf. Passt also ganz gut, dass Watson über die Geschichte rund um die Wakefield Studie erst vor kurzem berichtet hat: https://www.watson.ch/!899544030 vielleicht hilft dir das, deine Infos auf den neusten Stand zu bringen. Und wenn ich einen Vergleich anbringen darf: nur weil jetzt die Boeing 737 Max 8 gegroundet ist, heisst das noch lange nicht, dass alle anderen Flugzeuge dasselbe Problem haben.
    • Na_Ja 15.03.2019 19:54
      Highlight Highlight @Imagine
      Echte Impfschäden sind selten. Sind es ärztlich attestierte Impfschäden bei Ihren Bekannten? Ich kenne auch Leute, die GLAUBEN einen Impfschaden zu haben. Bestätigt ist davon keiner. Es ist halt einfacher alles auf die Impfung zu schieben...
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  • Hardy18 15.03.2019 12:41
    Highlight Highlight Könnt kotzen bei solch Parteien. Hauptsache >ICH< habe recht bekommen. 🤦🏼‍♂️
  • koks 15.03.2019 12:38
    Highlight Highlight So in Nebensätzen von solchen Meldungen sehen wir, wies tatsächlich um die Väterrechte steht in der Schweiz. Miserabel.
    • Dr. Zoidberg 15.03.2019 13:42
      Highlight Highlight was hat das jetzt genau mit "väterrechten" zu tun? wäre ddie konstellation andersrum hätte auch die mutter ihre reproduktionserfolge nicht impfen lassen können.

      hauptsache mal rumgejammert, oder wie?
    • Maracuja 15.03.2019 15:07
      Highlight Highlight @Dr.Zoidberg: wäre ddie konstellation andersrum hätte auch die mutter ihre reproduktionserfolge nicht impfen lassen können

      Da auch bei geteiltem Sorgerecht die Obut meist bei der Mutter liegt, wäre ein diskreter Besuch beim Kinderarzt eher möglich, und es müsste wohl nicht mit dem Entzug der Obhut gerechnet werden, wenn das Ganze auffliegt. Für den Elternteil, der nur Besuchsrecht hat (meist der Vater) wäre es um einiges schwieriger zu verheimlichen, dass die Kinder statt z.B. im Zoo beim Kinderarzt zum Impfen waren. Ein Auffliegen könnte zu einem mühseligen Kampf ums Besuchrecht führen.
    • Dr. Zoidberg 15.03.2019 15:53
      Highlight Highlight @maracuja

      hätte, könnte, würde. das urteil hatte nichts damit zu tun, welcher elternteil durchgeknallt ist. wären die beiden noch verheiratet, und einer der beiden würde sich weigern die premiumkinder impfen zu lassen, hätte der andere genauso die arschkarte.
      der systemfehler ist nicht, dass der werte papa sich nicht durchsetzen konnte, sondern weltfremde spinner das leben und die gesundheit anderer willentlich gefähren. und das auch noch mit höchstrichterlichen weihen.
      und apropos hätte: hätte der werte papa cojones in der hose, wäre er längst beim impfen gewesen.
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  • Dmnk 15.03.2019 12:28
    Highlight Highlight Ich habe ja die Befürchtung das die systematische Benachteiligung von Männern vor Gericht nun auch noch auf dem auf kosten der Gesundheit eines Kindes geführt wird, gehts eigentlich noch? Ausserdem, führt doch endlich den Impfzwang ein, dann können die lern- resistenten Impfgegner immernoch gemeinsam mit anderen Verschwörungstheoretikern ihre Aluhütchen aufsetzen und auf den Weltuntergang warten, aber nicht mehr die Gesundheit ihrer Kinder und eben auch der Mitmenschen gefährden.
    • River 16.03.2019 06:50
      Highlight Highlight "Systematische Benachteiligung von Männern"... aber die anderen sind die Verschwörungstheoretiker und Aluhutträger. M-hmmm...
    • Dmnk 16.03.2019 21:04
      Highlight Highlight Das eine lässt sich statistisch Beweisen und das andere sind eben Verschwörungstheorien die sich nicht nur nicht belegen lassen, sondern auch empirisch teilweise sogar faktisch wiederlegt wurden. 5 min googlen und das hättest wahrscheinlich auch du erkannt.
    • katerli 17.03.2019 05:01
      Highlight Highlight Dmnk: was regst du dich auf? Geh lass dich impfen und gut ist. Am besten zusätzlich jedes Jahr noch die Grippeimpfung dazu. Dann bist du geschützt lebst glücklich und gesund und kannst der Sonne mit nem Blümchen im Haar entgegen reiten.
  • Finöggeli 15.03.2019 12:24
    Highlight Highlight In anderen Ländern laufen Eltern Stunden mit ihren Kindern damit sie geimpft werden können, weil sogar im hintersten Ecken von Afrika der Nutzen von Impfungen jedem klar ist

    hier streitet man sich vor Gericht, weil irgendwelche imaginären Ängste bestehen... First world problem...
  • vandalis 15.03.2019 12:21
    Highlight Highlight Wie ironisch. Indem der Richter keinem der beiden Partner Recht gibt, erhält eine Partei ihren Willen und somit quasi Recht.
  • Todesstern 15.03.2019 12:12
    Highlight Highlight Diskriminierung des Mannes? 🙄
    • Elephant Soup slow cooker recipes 15.03.2019 12:37
      Highlight Highlight Die Kinder sind die Leidtragenden.
    • Miicha 15.03.2019 12:44
      Highlight Highlight Das Urteil wäre gleich ausgefallen, wenn der Vater dagegen gewesen wäre.
    • Todesstern 15.03.2019 14:03
      Highlight Highlight Da gebe ich dir recht Elephant. 👍
  • Ironiker 15.03.2019 12:10
    Highlight Highlight Ich würde die Kinder beim ausüben des Besuchsrecht einfach Impfen lassen. Die Busse wäre die Gesundheit meiner Kinder wert.

    Aber ganz ehrlich, ich hätte keine Frau geschwängert, welche gegen das Impfen ist. Und ja, solche Themen gehören vorher besprochen!
    • Donald 15.03.2019 12:25
      Highlight Highlight Hast du eine Checkliste?
    • Miicha 15.03.2019 12:45
      Highlight Highlight Als Eltern kommen so viele Fragen auf einen zu, das kann man gar nicht alles vorher besprechen!
    • RASL 15.03.2019 13:43
      Highlight Highlight Also der zweite Abschnitt von dir ist überflüssig. Wer die kompletten Erziehungs-, Gesundheits- und weiss-ich-nicht-was-für-Fragen seiner künftigen Kinder bis zu deren 18. Lebensjahr vor der Zeugung bis ins letzte Detail mit dem/der Partner/in besprechen will, wird wohl nie Kinder haben.
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  • Alex_Steiner 15.03.2019 11:52
    Highlight Highlight Impfzwang einführen.
    • Eskimo 15.03.2019 12:04
      Highlight Highlight Das Problem ist wohl eher, dass Gerichte bei Streitigkeiten grundsätzlich der Mutter Recht geben. Väter sind nur zum zahlen da.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 15.03.2019 12:55
      Highlight Highlight Nein, Eskimo. Wären Impfungen Pflicht wäre dem Vater ohne Zögern Recht gesprochen worden.
      Daher ist nicht eher das Problem, dass Mütter grundsätzlich Rech gegeben wird, sondern dass dem Richter keine andere Wahl geblieben ist bei der heutigen Rechtslage.
    • Sapperlot! 15.03.2019 16:03
      Highlight Highlight @Elephant
      Das sehe ich ganz anders!
      "Eine Nicht-Impfung gefährde deshalb das Kindswohl nicht..."
      Da es statistisch/medizinisch zu 100% erwiesen ist, dass ungeimpfte Menschen ein wesentlich höheres Risiko haben als geimpfte, bedeutet das im Umkehrschluss, dass ungeimpfte Kinder im Kindeswohl gefährderter sind als geimpfte. Darum liegt der/die Richter/in falsch.
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