Schweiz
Kunst

Schweizer Kunstmaler Bendicht Fivian gestorben

Schweizer Kunstmaler Bendicht Fivian gestorben

30.11.2019, 06:2730.11.2019, 06:27

Der Schweizer Kunstmaler Bendicht Fivian ist tot. Der gebürtige Berner starb am vergangenen Sonntag im Alter von 79 Jahren, wie seine Familie am Samstag in einer Todesanzeige in der «Neuen Zürcher Zeitung» mitteilte. Der Zeichner, Installateur und Baukünstler zählte zu den führenden Malern seiner Generation in der Schweiz.

Bendicht Fivian (1940-2019): Hut, 1977.
Bendicht Fivian (1940-2019): Hut, 1977.screenshot: galerie-ge.ch

Fivian sei nach langer Krankheit in Winterthur verstorben, berichtete die NZZ. Der einstige Dorfschullehrer ist unter anderem bekannt für seine Pop-Art-Porträts von Medienstars wie Mick Jagger, John F. Kennedy und Ursula Andress. Im Zug der 68er-Revolte radikalisierte sich Fivian und zerstörte einen Grossteil seines früheren Werks.

1975 zog der Berner nach Winterthur, und es kam zu einem Neuanfang. In seinem Atelier in einer alten Fabrikhalle schuf er auch grossformatige Werke. Mit Stilleben und Landschaften begründete er seinen Ruf als realistischer Maler.

Fivian unterrichtete an der F+F Schule für experimentelle Gestaltung in Zürich und war Assistent für Gestaltung an der Architekturabteilung der ETH.

(dsc/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Das Ständemehr ist ein Spiel mit dem Feuer
Ein Streitpunkt bei den Bilateralen III ist die Frage, ob sie dem Ständemehr unterstellt werden sollen. Es könnte gravierende Folgen in der Aussen- und Innenpolitik haben.
Zwei Experten, drei Meinungen. So lautet eine bekannte Redensart. In Bern konnte man sie am Freitag in gesteigerter Form erleben. In einem öffentlichen Hearing der Staatspolitischen Kommission (SPK) des Ständerats referierten fünf Fachleute zur Frage, ob die Bilateralen III dem obligatorischen Referendum und damit dem Ständemehr unterstellt werden sollen.
Zur Story