Schweiz
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FILE - In this June 15, 2018 file photo, cash is fanned out from a wallet in North Andover, Mass.  Only 33% of American adults follow a budget, according to an October 2017 survey of Americans from NerdWallet . The time and effort involved are often cited as the reasons, but trying and failing is also a barrier. (AP Photo/Elise Amendola, File)

Symbolbild. Bild: AP/AP

Portemonnaie gefunden! So ehrlich sind die Schweizer im weltweiten Vergleich



Der Schreck ist gross, wenn das Portemonnaie verloren geht. Besonders, wenn viel Geld drin war. Gerade dann besteht jedoch Grund zur Hoffnung, dass der Finder es zurückgibt. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der Universität Zürich.

Viel Geld wird eher zurückgegeben

Wer ein Portemonnaie mit viel Geld darin findet, könnte sich einfach über den unverhofften Gewinn freuen. Aber gerade bei hohen Geldsummen verhalten sich die Finder überraschend ehrlich, wie ein weltweites Experiment der Universitäten Zürich, Michigan und Utah zeigt. Damit widerspricht das Ergebnis klassischen ökonomischen Modellen, dass finanzielle Anreize die Ehrlichkeit senken. Einen wichtigen Grund sehen die Forschenden darin, dass sich die Finder nicht als Diebe fühlen wollen.

Die Wissenschaftler um Michel Maréchal von der Uni Zürich stellten für die Studie Menschen in 355 Städten in 40 Ländern auf die Probe: Eine Person gab vor, ein Portemonnaie gefunden zu haben, aber in Eile zu sein. Also gab sie es beim Empfang von Institutionen wie Hotels, Banken, Museen, Post- oder Polizeistellen ab, damit sich die dortige Person darum kümmere. In der transparenten Brieftasche befanden sich persönliche Visitenkarten mit Name und Adresse des Besitzers, eine Einkaufsliste, ein Schlüssel und entweder kein Geld, ein mittlerer oder ein hoher Geldbetrag.

Über 17'000 Portemonnaies gaben die Wissenschaftler auf diese Weise ab, wie die Uni Zürich am Donnerstag mitteilte. Anschliessend prüften sie, wie viele der Brieftaschen zum Besitzer zurückfanden. Überraschenderweise stieg die Rückgabequote in 38 von 40 Ländern deutlich, je mehr Geld im Portemonnaie war. Global gesehen stieg die Quote von 51 Prozent beim niedrigeren Betrag auf 72 Prozent beim höheren. Portemonnaies ohne Geld gaben im Durchschnitt nur 40 Prozent zurück.

Däninnen und Dänen sind am ehrlichsten

Am ehrlichsten waren die Finder hoher Geldbeträge in Dänemark: Hier gaben 82 Prozent das gut bestückte Portemonnaie zurück. Auf den hinteren Plätzen der untersuchten Länder rangierten beispielsweise China, Peru, Kasachstan und Kenia, wo nur 8 bis 22 Prozent der unwissenden Probanden die Brieftasche retournierten.

Schweizerinnen und Schweizer vorne mit dabei

Die Schweiz gehörte neben den skandinavischen Ländern zu den ehrlichsten: Die Rückgabequote war hierzulande sowohl bei geldlosen Portemonnaies als auch bei solchen mit hohen Geldsummen sehr hoch, zwischen 73 und 78 Prozent. Die höherer Betrag steigerte die Rückgabequote auch nur leicht.

Überwachungsvideo zeigt tanzenden Dieb

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Video: watson

Finanzieller Anreiz vs. Ehrlichkeit

Hintergrund der Studie war die Frage, welche Faktoren Ehrlichkeit im Alltag beeinflussen, wie Maréchal im Rahmen eine Pressekonferenz zur Studie erklärte. Zwar spielen altruistische Motive den Forschenden zufolge eine Rolle, ein gefundenes Portemonnaie zurückzugeben oder nicht, jedoch gingen die Wissenschaftler zu Beginn davon aus, dass ein grösserer finanzieller Anreiz die Ehrlichkeit des Finders senken sollte. Dieser Meinung waren auch Finanz- und Ethik-Experten, die die Wissenschaftler den Ausgang des Portemonnaie-Experiments voraussagen liessen.

Dass dem nicht so ist, entdeckten die Forschenden bereits vor einigen Jahren im Rahmen einer Pilotstudie in Finnland mit einem ähnlichen Experiment, erzählte Maréchal. Daraus entstand die Idee, dieses Phänomen global zu untersuchen.

Menschen wollen sich nicht als Diebe fühlen

Ein entscheidender Anreiz dürfte laut Maréchal und seinen Kollegen sein, dass sich der Finder beim Entschluss, einen höheren Geldbetrag zu behalten, als Dieb fühlt. Das zeigte auch eine ergänzende Umfrage im Rahmen der Studie: Je mehr Geld in einem gefundenen Portemonnaie steckte, desto mehr empfanden es die Befragten als Diebstahl, es zu behalten.

«Menschen wollen sich als ehrliche Personen sehen, nicht als Diebe», liess sich Maréchal in der Mitteilung zitieren. Ein gefundenes Portemonnaie zu behalten, führe dazu, dass man sein Selbstbild anpassen müsse, was mit psychologischen Kosten verbunden sei. (tam/sda)

Umfrage

Was machst du, wenn du ein Portemonnaie findest?

  • Abstimmen

2,855

  • Free Drinks! 5%
  • Kommt darauf an, wie viel drin ist. 5%
  • Immer zurückgeben! 78%
  • Sicher nicht zurückgeben. Selber Schuld, wenn man nicht aufpasst. 1%
  • Geld rausnehmen. Zurückgeben. 9%
  • None of the above. 3%

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    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 22.06.2019 08:56
    Highlight Highlight Vor 2 Monaten fand ich beim Security Check am Flughafen eine Breitling und übergab sie der Polizei.

    Später wollte ich mich erkundigen was mit der Uhr geschehen ist. Ich wurde von Polizei, zu Flughafenpolizei, zu Fundbüro etc. Verwiesen. Bis jetzt habe ich noch keine Antwort erhalten. Höchst wahrscheinlich wird sie das Fundbüro dann teuer verkaufen...

    Nächstes mal behalte ich die Uhr.
  • 1$ opinion 21.06.2019 14:50
    Highlight Highlight Einmal war ich mit dem Hund im Wald spazieren als er plötzlich eine Spur witterte und im Dickicht verschwand.
    Nach einigen Minuten und auf mein genervtes rufen und pfeifen hin kam er zurück und hatte etwas in der Schnauze. Ich machte mir Sorgen und forcierte den Inhalt und ein goldener Ring kam zum Vorschein.
    Es war eine Ehering welchen ich schnurstracks aufs Fundbüro brachte. Am nächsten Tag hatte mein Hund etwas Probleme bei seinem Stuhlgang und als ich nachschaute befand sich ein Knochen darin. War schon etwas komisch, habe mir aber keine weiteren Gedanken gemacht.
  • 1$ opinion 21.06.2019 11:26
    Highlight Highlight Habe mal einen Lottoschein auf der Strasse gefunden und diesen kontrolliert, er war eine Million Wert. Ich löste ihn ein und schaltete ein Inserat, wem wohl dieser Schein gehört und es meldeten sich über 600 Leute. Ich teilte dann die Million auf die 600 Leute und machte es so geschickt, dass meine Unkosten gerade gedeckt wurden (inkl.Steuern).
    Man war das eine Arbeit, aber es fühlte sich gut an, so viel Gutes zu tun. Halleluja und lobet den Herrn.
    • Chääschueche 21.06.2019 12:26
      Highlight Highlight Hollywood Drehbuchautor? 🤣
  • m. benedetti 21.06.2019 11:19
    Highlight Highlight Ist mir zweimal passiert und beide Male, einmal auf dem Flughafen JFK in New York und einmal im Zug von Bern nach Zürich, bekam ich mein Portemonnaie komplett zurück. Andererseits habe ich ein richtig dickes Portemonnaie auf einem Spitalparkplatz gefunden und selbstverständlich am Empfang abgegeben.
  • Al Paka 21.06.2019 10:10
    Highlight Highlight Ich habe auch schon einiges gefunden und jedesmal war es ein gutes Gefühl, wenn man es dem Besitzer zurück geben konnte. 😊

    Ich habe mal im Zug einen Rucksack gefunden, darin waren zwei Navis.
    (Es waren zwei Testgeräte zum herausfinden, welches das passende ist)
    Mit etwas Detektivarbeit fand ich den Besitzer. 🕵🏻‍♂️🙂
    Obwohl ich nichts dafür wollte, drückte er mir 100Fr in die Hand.

    Ich sage mir immer, ob in solchen Sachen oder auch wie man z.B. jemand behandelt, man kann auch auf der anderen Seite sein.
    Dann ist man auch froh, wenn der Finder sich bei einem meldet und das Richtige tut.
  • who cares? 21.06.2019 09:20
    Highlight Highlight Ich laufe irgendwie immer an solche Sachen hin, ob Handy mit Ladekabel an der Steckdose oder Portemonnaies, alles schon passiert. Bin auch schon jemandem im Zug nachgerannt, weil sein Portemonnaie noch auf dem Sitz lag, nachdem er aufgestanden ist. Zum Glück hatte ich ihn gerade noch erwischt, bevor er ausgestiegen ist. Der Höhepunkt letzte Woche war ein ganzer Rucksack, den jemand auf einer Bank am Bahnhof vergessen hatte.
    Ich bringe immer alles zurück. Würde es ja selbst auch sehr schätzen.
  • atorator 21.06.2019 08:27
    Highlight Highlight Ich habe mal in Zürich ein Portemonnaie mit weit über 2'000 Stutz drin gefunden. Da ich gerade Zeit hatte, fuhr ich mühsam nach Gockhausen, wo der Besitzer wohnte. Riesige Villa. Ich klingle. Ein Mann macht die Türe auf, nimmt das Portemonnaie in Empfang und schlägt mir die Türe vor der Nase zu, ohne ein Wort zu sagen. Unglaublich.

    Jedenfalls brauchte er anschliessend seinen Garagisten, weil er 3 neue Pneus für sein Auto brauchte.
  • Quecksalber 21.06.2019 08:25
    Highlight Highlight Beim Versuchsdesign gibt es einen Störfaktor der das Ergebnis vielleicht stark beeinflusst. Dadurch, dass das Portemonnaie durch einen Finder abgegeben wurde gibt es einen ersten Zeugen...
  • Namenloses Elend 21.06.2019 08:23
    Highlight Highlight Ich habe mit 12 oder so eine Tasche mit 16000 Fr. gefunden. Vor dem Migros bei einem Abfalleimer. Eine demente Frau hatte ihr Konto geplündert und die Tasche dann vergessen. Habe alles zurückgegeben und 10.- Finderlohn bekommen. Die Frau meinte wohl, dass so ein Junger nicht mehr kriegen sollte. Oder hat es schlicht nicht mehr gepeilt. Mein Papa hat dann noch etwas springen lassen weil ich so ehrlich war. Ich würde trotzdem wieder gleich handeln.
  • noemihalboffen808 aka Grammarnazi aka http:// 21.06.2019 07:57
    Highlight Highlight Ich habe mal mein Portmonee liegen gelassen beim Bankomat und wurde prompt geklaut. Der "tolle Finder" der sich dann bei mir gemeldet hat, hat sich später als Dieb herausgestellt. Kannte den Typen (ging auf die gleiche Oberstufe, hat Autos geknackt in seiner Jugend) und hatte ein komisches Gefühl. Hab dann nicht locker gelassen und nach und nach rückte er plötzlich mit lauter Karten, die in meinem Portmonee waren, raus. Hat mich dann aber noch beleidigt ich sei ne undankbare Sau weil ich ihn verdächtigt hab und nicht einfach froh war, mein Portmonee zurück zu haben.
  • Lim 21.06.2019 07:25
    Highlight Highlight Ich habe mal meine Geldbörse im Zug liegen lassen. Sie kam rund 1 Jahr später, 80 km weiter weg zum Vorschein - leider leer.
    Deshalb gebe ich Dinge die ich finde immer zurück bzw. ab.
    Unter anderem waren das schon Säcke mit Einkäufen im Bus, Handtaschen, ein Postkärtli und Geldbörsen.
  • Wer weiß denn sowas!? 21.06.2019 07:14
    Highlight Highlight Ist es nicht schlicht Bürgerpflicht, einen verloren Gegenstand dem Besitzer wieder zu zu führen? Jeder von uns ist doch auf Nächstenliebe angewiesen, egal worum es sich handelt. Ein gut gefülltes Portemonnaie hat in Peru, Kasachstan oder Kenia sicher einen anderen Stellenwert als in Dänemark oder der Schweiz. In armen Ländern heisst gefundenes Geld eine Woche oder einen Monat davon (über)leben zu können, Familie durchbringen. Ehrlichkeit ist doch nicht eine Frage der Nationalität, Rasse oder Herkunft.
    • who cares? 21.06.2019 11:14
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. In Ländern wo enorme Vermögens- und Einkommensungleicheit herrscht, kann der gleiche Betrag für den einen ein kleines Ärgernis wegem dem Verlust sein und für den anderen ein Segen, weil der damit den dringenden Arztbesuch eines Angehörigen zahlen kann.
  • neutrino 21.06.2019 06:50
    Highlight Highlight Das Krasseste was ich erlebt habe, ist immer noch Japan: restlos alles immer wieder erhalten. Und ein Jahr mein Velo nie abgeschlossen (2012) und nie gestohlen, und das in Tokyo.
    • atorator 21.06.2019 08:33
      Highlight Highlight Wie oft hast Du denn dein Portemonnaie verloren innerhalb eines Jahres?
    • Petermann 21.06.2019 09:37
      Highlight Highlight Neutrino hat recht, auch wenn es unglaublich tönt. Es gibt in Japan tatsächlich keine Kleinkriminalität. Ich kann das was Neutrino berichtet, mit eigenen Erfahrungen bestätigen. Wer nicht dort war, glaubt es nicht.
      Übrigens verlangen Japaner für Ware oder Dienstleistungen immer den optimalen Preis. Japaner leisten gegenüber dem Kunden immer vollen Einsatz - überall. Deshalb werden Preisdiskussionen oder Trinkgeld als tiefe Beleidigung empfunden.

      Bemerkung: Die japanische Mafia (Yakuza) hat nichts mit Kleinkriminalität zu tun. Hier geht es "Geschäfte" und Einflussnahme auf höchster Ebene.
    • neutrino 21.06.2019 10:15
      Highlight Highlight @atorator: nur einmal. Dazu einmal eine Tasche und einmal ein Smartphone. Mein Kommentar bezog sich auf Fundsachen generell - war nicht ganz präzis.
  • pumpkin42 21.06.2019 05:52
    Highlight Highlight Heutzutage ist es wertvoller für den Verlierenden wenn er das Portemonnaie wegen der Karten drin zurück erhält und nicht wegen des Bargeldes. Ich habe zwei Debit- und eine Kreditkarte drin, sowie ID und Fahrausweis. Deren Wiederbeschaffung und der damit verbundene Aufwand ist erheblich.
  • rock-n-roll 21.06.2019 05:44
    Highlight Highlight Unglaublich aber wahr! Meine Grossmutter rief mich vor ein paar Jahren ganz aufgeregt an. Sie hätte vor der Bank einen Umschlag mit viel Geld gefunden. Sie war ganz überrascht und schaute rein. Da befanden sich lauter 1000er Noten drin. Ganz verwirrt ging sie zurück an den Schalter von dem sie gerade gekommen war und gab das Geld dem "netten" Herrn hinter dem Schalter. Dieser nahm den Umschlag, schaute nicht rein (ich gehe davon aus, dass er wusste was drin ist) und legte ihn unter die Theke. Wir haben nie mehr etwas davon gehört. Auf nachfrage meinte der Mann, er wisse von keinem Couvert!
  • Der Rückbauer 20.06.2019 22:51
    Highlight Highlight Mit keinem Wort wird auf Art. 137 StGB (Fundunterschlagung) verwiesen. Es gilt also nicht das Strafgesetzbuch, sondern "ob man ein schlechtes Gewissen hat oder nicht".
    Eine Fehlleistung sondergleichen! Journalistische Schludrigkeit bis an Bach abe. Aber eben, so kommts raus, wenn die Maturanden/Abiturienten kaum lesen können. - Gilt auch für SRF 10vor10. Mit keinem Wort wurde die Fundunterschlagung erwähnt.
    • Qahira 20.06.2019 23:30
      Highlight Highlight Fundunterschlagung nach Abs. 2 setzt einen Strafantrag voraus. Den wird es wohl kaum geben, wenn die Sache verloren ging, da man ja den Finder nicht ermitteln kann. Abs. 1 ist bereits durch den nicht mehr bestehenden Gewahrsam nicht erfüllt. Ihre Argumentation geht also fehl. Das nächste Mal evtl. überlegen bevor man die m.E. ganz tollen Journis von watson derart angreift.
    • Patho 21.06.2019 00:18
      Highlight Highlight Zum Glück sind nicht alle Juristen, die einem selbst für eine korrekte Atmung noch ein Gesetzestext vorlegen wollen... Ich mag gesunden Menschenverstand
    • Zeezoo 21.06.2019 00:47
      Highlight Highlight Ich würde Dir gerne ein Snickers anbieten, einfach aus Menschlichkeit und Mitgefühl...und in der Hoffnung, keinen Paragraphen aus dem StGB zu verletzen. Nicht aufgeben, es gibt sicher noch weitere Menschen, welche Dich sehr mögen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fumia Canenero 20.06.2019 22:42
    Highlight Highlight Wenn ich Geld oder Portemonnaies finde, lasse ich sie liegen, weil ich keine Lust habe, hinter anderen herzuräumen.
    • Cédric Wermutstropfen 21.06.2019 03:07
      Highlight Highlight Wir könnten alle etwas zu einem guten Zusammenleben beitragen. Das hier hat doch nichts mit „hinter anderen aufzuräumen“ zu tun.
    • Fichtenknick 21.06.2019 05:53
      Highlight Highlight Dann hoffe ich, dass du auch mal etwas Wichtiges verlierst. Karma.
    • Das schnabeltier 21.06.2019 06:43
      Highlight Highlight Wow.. du scheinst ja ein richtig angenehmer Zeitgenosse zu sein. <3 danke, für garnichts
  • Dragonlord 20.06.2019 22:34
    Highlight Highlight Ich habe erst diese Woche ein Portemonnaie auf der Strasse gefunden und es ungeöffnet am Schalter der Gemeinde abgegeben. Es ist doch ganz einfach: würde ich mein Portemonnaie verlieren, wäre ich auch froh, wenn der Finder es nicht "klaut".
  • Likos 20.06.2019 22:22
    Highlight Highlight Ich bin faul. Wenn ich etwas finde, ignoriere ich es einfach 🤷‍♂️
    • Fichtenknick 21.06.2019 05:55
      Highlight Highlight Und trotzdem leider nicht faul genug, um uns hier mit deinen Charakterschwächen zu verschonen.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 20.06.2019 22:04
    Highlight Highlight Habe ein gewisses Verständnis, dass man in ärmeren Länder eher mal das Geld einsteckt. Wenn man jeden Tag kämpft seine Familie durchzubringen, ist es was anderes wie wir "Wohlstandswestler"... obwohl es auch bei uns Menschen gibt, die nicht viel haben. Wird mir was geklaut, hoffe ich immer das es wenigstens jemand hat der weniger hat wie ich... kein Verständnis habe ich für Gier.
  • Oh Dae-su 20.06.2019 21:45
    Highlight Highlight Ich denke das konkrete Studiendesign hat sicher auch seinen Teil zum Ergebnis beigetragen.
    So wie ich das Verstanden habe, wurden die Portemonnaies ja nicht einfach auf der Strasse gefunden, sondern von jemandem abgegeben. Die empfangenden Personen haben sich zudem in einem beruflichen Kontext befunden. Da dürfte, gerade bei hohen Beträgen, die Hemmung deutlich grösser sein, das Geld zu behalten, als bei einem Zufallsfund. Schlussendlich gibt es so ja auch mindestens einen Zeugen, der das eigene Verbrechen bezeugen könnte.
  • walsi 20.06.2019 21:27
    Highlight Highlight Es dürfte wohl stark davon abhängen wie es dem Finder finanziell geht. Jemand der keine Arbeit hat und finanziell eng durch muss, wird das Geld wohl eher behalten als jemand der genügend finanzielle Mittel hat. Das ist wie beim Diebstahl, es ist ein soziales Problem und nicht eine Frage der Nationalität.
    • Garp 20.06.2019 21:35
      Highlight Highlight Völliger Blödsinn, wehr wenig Geld hat, weiss wie weh es tut, sein Portemonnaie zu verlieren und gibt es eher zurück.
    • Demo78 20.06.2019 21:43
      Highlight Highlight Walsi, ab Deinem Kommentar, ich könnt gar nicht soviel Essen wie ich Kotzen möchte🤮🤮🤮 Shame on you!
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 20.06.2019 22:08
      Highlight Highlight Das mag so sein. Ich hätte aber eher Verständnis, wenn es jemand nimmt, der finanziell knapp dran ist. Ganz schlimm finde ich die, bei denen es blosse Gier ist. Da hoff ich immer, auf das Fegefeuer 🙈😈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 20.06.2019 21:12
    Highlight Highlight Spannend, dass eure Umfrage ziemlich genau auf das Studienergebnis kommt mit aktuell 77%.
  • Demo78 20.06.2019 21:11
    Highlight Highlight Habe mal 200.- CHF am Bankautomaten vergeseen und erst später an der Kinokasse bemerkt🤦🏻‍♂️ Hatte das Geld schon abgeschrieben als mich die Bank am nächsten Tag anrief, die nachfolgende Kundin hat es an den Schalter gebracht🤷🏻‍♂️👍🍾🥂 Ich hab natürlich auch Finderlohn geschickt.
    • E-Smoking 20.06.2019 21:57
      Highlight Highlight Ich bin verpeilt vom Bankomat weggelaufen und der hinter mir ist mir mit meiner Kohle nachgerannt. I love it.

      Meine Tochter hat ihr Portemonnais letztes Jahr liegen gelassen, hat ein junger Mann gefunden und inkl. allem KK, ID usw. zurückgegeben. Vorbildlich.
    • Out of Order 20.06.2019 22:06
      Highlight Highlight Normalerweise zieht der Bankomat das Geld wieder ein, wenn man es nach einer gewissen Zeit nicht abzieht. Dann gibts eine autom. Gutschrift.

      Hatte ich in geistiger Umnachtung auch schon geschafft.
    • Demo78 21.06.2019 01:17
      Highlight Highlight @out of order, die Hoffnung hatte ich auch. Beim Prüfen auf dem E-Banking waren die 200 jedoch abgebucht🥺. Umso überraschter war ich als die Bank anrief🤗
  • Grund—er 20.06.2019 21:08
    Highlight Highlight Da mir das auch selber passieren kann, ist es für mich keine Frage dies zurückzugeben. Denke in dieser Situation wären wir alle froh...
  • andrew1 20.06.2019 21:04
    Highlight Highlight Jahre konnte man das Portemonnaie einfach in der garderobe in den jeans lassen. Heute ist das leider nicht mehr möglich. Wohl aufgrund verschiedenster kulturen. Würde mich vorallem interessieren wiviel der leute welche das portemonaie zurückgegeben haben einen schweizer pass besitzen. Das wäre mal interessant aber wird natürlich nicht aufgeschlüsselt.
    • Grund—er 20.06.2019 21:20
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Ehrlichkeit etwas mit Nationalität oder Hautfarbe zu tun hat....
    • Demo78 20.06.2019 21:20
      Highlight Highlight Dein Kommentar ist unterste Schublade!🤦🏻‍♂️🤮
    • Tartaruga 20.06.2019 21:23
      Highlight Highlight Hast recht. Waren bestimmt Dänen, welches das Portemonnaiw zurüxkbrachten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 20.06.2019 21:04
    Highlight Highlight ...there you go... Umfrage zeigt 76% gebens ab :) Nice!
  • Pisti 20.06.2019 20:53
    Highlight Highlight Mich würde wunder nehmen wieviele Portemonnaie von der Polizei zurückgegeben werden? Ich hoffe mal alle.
    • E-Smoking 20.06.2019 22:57
      Highlight Highlight ich tippe auf 76%

Marketing-Sprache ist Bullshit-Sprache – Eine Einladung zur Rebellion

Wenn wir nicht verblöden wollen, müssen wir dringend etwas gegen die Bullshit-Sprache tun, die unentwegt aus den Marketing- und Kommunikationsbuden strömt und unser aller Alltag vergiftet. «Real Talk» verrät, warum und wie.

Dieses Buch ist ein Segen. Selbst wenn es einen englischen Titel trägt. «Real Talk» ist griffig. Schliesslich sollten es auch alle Marketing-Menschen kaufen und die greifen gemeinhin nicht nach einem Buch, das «Tacheles» heisst. Das wär way zu archaisch. «Real Talk» klingt da schon viel verheissungsvoller. Vor allem, wenn es in gespraytem Neonpink daherkommt.

Das Erstaunliche daran ist aber nun, dass es tatsächlich sehr verheissungsvoll ist!

Dieses Buch nämlich entlarvt mit einer erheiternden …

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