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Das sind die Gewinner der Swiss Music Awards 2026

Best Group Hecht thanks for winning at the award ceremony of the Swiss Music Awards in Zurich, Switzerland, on Thursday, March 19, 2026. (KEYSTONE/Andreas Becker)
Viermal waren Hecht für einen Swiss Music Award nominiert.Bild: keystone

Hecht räumen ab: Das sind die Gewinner der Swiss Music Awards 2026

Auch dieses Jahr wurden bei den 19. Swiss Music Awards die bedeutendsten Auszeichnungen der Schweizer Musikszene verliehen. Hier gibt es die Übersicht über alle Gewinnerinnen und Gewinner.
19.03.2026, 22:5420.03.2026, 06:54

Sie sind die beste Band, bester Live-Act, bester Streaming-Artist und haben auch noch den besten Hit: Hecht dominierten am Donnerstagabend an den 19. Swiss Music Awards. Im Hallenstadion wurden sie mit vier Betonklötzen geehrt. Trauffer wurde als bester Solo-Act gewürdigt.

Am meisten bedeute ihnen die Auszeichnung als bester Live-Act, sagte Hecht-Frontmann Stefan Buck nach der Preisverleihung gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Sie befänden sich nun fast ein bisschen in einem Schockzustand: «Ich habe so gehofft, dass wir einen Stein gewinnen. Dass es jetzt vier von vier sind und die Leute da draussen uns so treu sind, das ist ein sehr bewegendes Gefühl.»

Ganz verwunderlich ist der Erfolg der Luzerner Rockpopband an diesem Abend nicht; Hecht ist eine der kommerziell erfolgreichsten Bands des Landes. Die fünf Musiker sorgen für volle Säle: Ihr Konzert im Mai wird das ganze Hallenstadion füllen.

Der bekannteste Schweizer Musikpreis wurde in 14 Kategorien verliehen. Eine Übersicht über die Gewinnerinnen und Gewinner des Abends:

Best Hit: Hecht

Den Betonklotz für den besten Hit gab es mit dem Stück «Mon Amour». Entschieden wurde diese Preisvergabe von den Zuschauerinnen und Zuschauern zu Hause, die über Televoting ihren Favoriten wählen konnten.

Mit ihrem Sommerhit setzten sich Hecht gegen Zoë Më und ihren Song «Voyage» durch, den die Freiburger Musikerin im vergangenen Mai als Schweizer ESC-Beitrag in Basel präsentierte. Auch Megawatt und Gölä waren mit dem gemeinsamen Song «Brich mir mis Herz» für den besten Hit nominiert gewesen.

Best Live Act: Hecht

Best Streaming Artist: Hecht

Best Group: Hecht

Best Live Act Hecht thanks for winning at the award ceremony of the Swiss Music Awards in Zurich, Switzerland, on Thursday, March 19, 2026. (KEYSTONE/Andreas Becker)
Bild: keystone

Best Solo Act: Trauffer

Der beste nationale Soloact ist Trauffer. Der Ländler-Pop-Sänger und Unternehmer aus dem Berner Oberland konnte sich gegen seinen ehemaligen «Büetzer-Bueb»-Kollegen Gölä sowie gegen Nemo durchsetzen. «Dass es für den 'Holzchuelischnitzer' reicht, das hätte ich wirklich nicht gedacht», sagte der Volksmusiker in einer Videobotschaft.

Trauffer hat 2025 das Album «Heubode» veröffentlicht und lud im Hallenstadion gleich dreimal zur «Heubode-Party». Das Titelstück der Platte könnte man wohl als Mundart-Örgeli-Rock mit Jodeleinlagen bezeichnen.

Best Breaking Act: Zoë Më

Zoë Më erhielt die Auszeichnung als «Best Breaking Act». Der Durchbruch gelang ihr mit dem poetischen Auftritt am Eurovision Song Contest (ESC). «Ich schreibe Songs, seit ich 10 Jahre alt bin», sagte Zoë Më in ihrer Dankesrede. Umso schöner sei es, wenn die Arbeit gesehen wird. Mit ihr nominiert waren auch die Rapper DVW & NAIJA03 und Heimatliebi, die Formation bestehend aus Urs Fischer jun., Andreas «Schibä» Scheiben und Adamo Häller, die sich dem «Stadion-Ländler» verschrieben hat.

Best Act Romandie: Baby Volcano

Die im Jura aufgewachsene Künstlerin Baby Volcano, die bürgerlich Lorena Stadelmann heisst, erhielt den Stein als Bester Act aus der Romandie. Sie singt und rappt auf Spanisch und Französisch über schwere, progressive Beats. Baby Volcano war auch als bester Live-Act nominiert, hier setzte sich aber Hecht durch.

Most Rising Artist Social Media: Jule X

Ebenso im Rap zuhause ist der Berner Jule X. Er wurde ausgezeichnet als «Most Rising Artist Social Media». Sein Berner Kollege und Indie-Pop-Musiker EDB und die junge Rapperin Lou Kaena aus Zürich waren mit ihm im Rennen um die Auszeichnung.

Best Talent: Nina Valotti

Die Zürcher Songwriterin, Gitarristin und Produzentin Nina Valotti gewann in der Newcomer-Kategorie «SRF 3 Best Talent». 2025 hatte sie ihr Debütalbum «Fang nomal a» veröffentlicht. Ihr Mundart-Pop dreht sich um Zweifel, versprüht aber auch Aufbruchstimmung.

Artist Award: MISS C-LINE

Die Neo-Soul-Künstlerin Miss C-Line wurde mit dem einzigen Preis des SMA ausgezeichnet, bei dem andere Schweizer Musikschaffende bestimmen, wer ihn verdient hat. Chancen hatten auch Troubas Kater oder die Elektro-Punk-Künstlerin Camilla Sparksss aus Lugano, die jedoch nicht anwesend war.

«Es war nicht immer einfach», sagte die Künstlerin in ihrer Dankesrede auf Englisch. In der Musikindustrie sei ihr oft gesagt worden, sie müsse sich mehr auf ein Genre fokussieren, so die Multiinstrumentalistin auf der SMA-Bühne. Daher sei sie froh, dass auch Genreübergreifendes Platz am Anlass Platz habe.

Best Solo Act International: Alex Warren

Best Group International: Rosé & Bruno Mars

Best Breaking Act International: Alex Warren

Alex Warren arrives at the Spotify Best New Artist Party on Thursday, Jan. 29, 2026, in Los Angeles. (Photo by Andrew Park/Invision/AP)
Alex Warren
Bild: keystone

Best Hit International: Alex Warren

(hkl/sda)

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64 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Chuchichäschtli
19.03.2026 23:54registriert März 2022
Spätestens wenn Trauffer als Best Solo Act geehrt wird weiss man dass dieser Betonklotz Award für die Tonne ist.
Sorry Büne.
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Fondor
19.03.2026 23:36registriert März 2020
Immer noch erstaunt, wie schlecht die Qualität dieser Übertragung von Ton bis hin zu Übergängen ist / geworden ist, seit dies nun doch seit mehreren Jahren von SRF zu 3+ wechselte… so guet machen es die privaten Sender halt doch nicht @Herr Rutz!!
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WhiskyBill
20.03.2026 00:42registriert November 2014
Katastrophale Produktion… halt alles sehr „händsärmlig“.

Aber noch schlimmer - oder halt cringe - war das „Girl Bestiieee“-Moderations-Duo..
Als hätte man eine zweite Probe der Show geschaut…
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