Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Maurers Eklat und viel Geld für IV-Gutachten – das schreibt die Sonntagspresse



Die wichtigsten Schlagzeilen der Sonntagspresse:

Maurer erklärt Rahmenabkommen für gescheitert

Finanzminister Ueli Maurer kann voraussichtlich auch dieses Jahr einen Milliarden-Überschuss vermelden. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Bundespräsident Ueli Maurer hat laut Meldungen vom «SonntagsBlick» und von der «NZZ am Sonntag» auf der Botschafterkonferenz in Bern für einen Eklat gesorgt. An der jährlich stattfindenden Zusammenkunft des Schweizer diplomatischen Corps in der Schweiz habe er das Rahmenabkommen für gescheitert erklärt. Er habe das Thema süffisant ausgeschlachtet und gesagt, dass der Vertrag versanden werde. Das Vorgehen sei um so bemerkenswerter gewesen, weil sich Aussenminister und Bundesratskollege Ignazio Cassis für den Abschluss des Abkommens einsetze und mehrere Taskforces im EDA unter Hochdruck an dem Vertragswerk mit der EU arbeiteten. SVP-Bundesrat und Wirtschaftsminister Guy Parmelin erklärte unterdessen in einem Interview mit der «SonntagsZeitung», dass er derzeit keine Möglichkeit sehe, mit der EU über eine Anpassung des Rahmenabkommens zu sprechen. «Wir werden erst im nächsten Jahr wieder ernsthaft über den Rahmenvertrag diskutieren können», sagte er.

Ermittlungen in Postauto-Affäre werden ausgeweitet

Das Bundesamt für Polizei Fedpol hat laut der «SonntagsZeitung» die Ermittlungen in der Postauto-Betrugsaffäre ausgedehnt. Der ehemalige Präsident von Carpostal France, des Frankreich-Ablegers von Postauto, soll Bund und Kantone betrogen haben. Fedpol habe im August gegen ihn und zwei weitere ehemalige Geschäftsleitungsmitglieder von Postauto Schweiz ein Verwaltungsstrafverfahren, hiess es. Damit liefen im Zusammenhang mit dem Postautoskandal insgesamt Strafverfahren gegen sechs hochrangige Post- und Postautokader. Alle Beschuldigten stünden unter dringendem Verdacht, sogenannten Leistungsbetrug begangen zu haben. Die Justizbeamten des Bundes werfen ihnen vor, in ihrer Funktion «arglistig Leistungen des Gemeindewesens erschlichen» zu haben. Es drohten Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren.

Teure IV-Gutachten

Ärzte sollen von der IV laut dem «SonntagsBlick» für medizinische Gutachten jeweils Millionen erhalten haben. Die Zeitung beruft sich auf Informationen, die mittels des Öffentlichkeitsprinzips von verschiedenen kantonalen Stellen herausgegeben werden mussten. Zwischen 2012 und 2017 habe demnach zum Beispiel eine St. Galler Ärztin von der Sozialversicherungsanstalt SVA des Kantons zahlreiche Aufträge im Wert von 1.86 Millionen Franken erhalten. Ein Berufskollege, ebenfalls mit Sitz in St. Gallen, habe zudem im gleichen Zeitraum bei der SVA Zürich ein Auftragsvolumen von 1.82 Millionen Franken gehabt. Experten kritisieren nunmehr, dass bei solch grossen Aufträgen, viele Gutachter nicht mehr unabhängig seien. Das zuständige Bundesamt für Sozialversicherung BSV entgegnete in der Zeitung, dass die kantonalen IV-Stellen in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen hätten, um die Verteilung möglichst ausgewogen vorzunehmen.

Bündner Baukartell: Neuer Weko-Entscheid

Die Wettbewerbskommission Weko will laut der «NZZ am Sonntag» in den kommenden Tagen einen weiteren Entscheid im Zusammenhang mit dem Bündner Baukartell veröffentlichen. Die Behörde werde zahlreiche Strassenbaufirmen büssen, die Preisabsprachen zwischen den Jahren 2004 und 2010 getroffen hatten. Es gehe um Aufträge im Gesamtwert von rund 200 Millionen Franken, wobei die Weko nicht alle Vergehen sanktioniere. Laut der Verordnung könne für die Untersuchung lediglich ein Zeitraum von drei Jahren herbeigezogen werden. Die Dimension sei dennoch mit dem Unterengadiner Kartell vergleichbar. Die sieben Firmen, die daran beteiligt waren, wurden im Frühling 2018 von der Weko mit Strafzahlungen von 7.5 Millionen Franken belangt. Der neue Fall ziehe laut Eingeweihten ähnliche Bussen nach sich - er sei aber noch gravierender, weil er den ganzen Kanton Graubünden betreffe.

Weniger Krankenkassenprämie?

Die Krankenkassenprämien von zahlreichen Kunden sollen laut der «NZZ am Sonntag» im Jahr 2020 sinken. Die Zeitung beruft sich auf Angaben von Krankenversicherern. «Eine Mehrheit unserer Kunden wird 2020 für die Grundversicherung weniger Prämie bezahlen als 2019», erklärte etwa Helsana-Chef Daniel Schmutz gegenüber dem Blatt. Die Krankenkasse CSS wolle zudem in einzelnen Kantonen die Prämien senken oder zumindest nicht erhöhen. Gesamthaft rechne die CSS für 2020 mit einer Erhöhung von weniger als 1.5 Prozent. Als Grund für die Entwicklung geben die Krankenkassen die Gesundheitskosten an, die zuletzt aussergewöhnlich moderat gestiegen seien. Man spüre ein Umdenken bei den Versicherten, sagte Helsana-Chef weiter. Immer mehr Kunden würden alternative Versicherungsmodelle wählen, die effizienter seien.

Glückslose: Nicht alle haben die gleichen Chancen

ZUR MELDUNG, DASS DER REKORD-JACKPOT IM SCHWEIZER LOTTO GEKNACKT WURDE, STELLEN WIR IHNEN AM SAMSTAG, 17. DEZEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Blick auf einen Stand mit Losen von Swisslos, aufgenommen am Freitag, 16. Dezember 2016, in Rorschach. Der Jackpot liegt derzeit bei einer Rekordsumme von 70 Millionen Franken. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Gewinnchancen mit Glückslosen sind laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» in der Schweiz unterschiedlich verteilt. Die Zeitung beruft sich dabei auf die neueste Lotteriestatistik des Bundes. Demnach nahmen die beiden Anbieter Swisslos und Loterie Romande vergangenes Jahr einen Umsatz von 1.5 Milliarden Franken. Rund 361 Millionen seien davon als ihr Überschuss verbucht worden. Die restlichen 76 Prozent der Einnahmen seien in Form von Gewinnen an die Spieler zurückgeflossen. Die Loterie Romande schüttete 82 Prozent des Gesamtumsatzes wieder als Gewinne aus – bei Swisslotto waren es allerdings nur 59 Prozent. Einzelne Rubbellose wie «Subito» oder «VIP» lagen demnach sogar lediglich bei 52 Prozent. Während Casinos von Gesetz her verpflichtet seien, mindestens 80 Prozent aller Umsätze wieder als Gewinne auszuschütten, könnten Lotterien hingegen frei entscheiden, wie viel Geld sie ausschütteten. Es sei darauf verzichtet worden, die Auszahlungsquote von Grossspielen im Bundesrecht zu regeln, hiess es diesbezüglich vom Bundesamt für Justiz zu der Zeitung.

«Chilli’s»-Affäre: Anklage gegen Einsatzleiter

In der sogenannten «Chilli’s»-Affäre hat die Staatsanwaltschaft laut dem «SonntagsBlick» nunmehr Anklage gegen einen damals bei der «Sitte» tätigen Polizisten erhoben. Dem 45- Jährigen würden Amtsmissbrauch, Amtsgeheimnisverletzung, Begünstigung und Vorteilsnahme angelastet. In der Anklageschrift vom 19. August werde dem Mann vorgeworfen, er habe im Jahr 2013 via Whatsapp von seinem Diensthandy aus die Bardame einer Kontaktbar im Langstrassenquartier vor einer Razzia wegen illegaler Prostitution gewarnt. Der Mann sei damals sogar der Leiter der mit 70 Beamten durchgeführten Durchsuchungsaktion gewesen. Ausserdem soll er in seiner fünf Monate währenden Untersuchungshaft im Gefängnis Pfäffikon ZH gegenüber einem Besucher geheime Informationen aus einem laufenden Verfahren im Dunstkreis selbiger Kontaktbar wissentlich und willentlich ausgeplaudert haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 15 Monaten sowie eine Busse von 5000 Franken, hiess es weiter.

Serafe hat weiter Abrechnungsprobleme

Die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» berichtet, dass die Abrechnungsprobleme bei Serafe noch nicht gelöst seien und zahlreiche Schweizer ihre Radio- beziehungsweise TV-Gebühren noch nicht bezahlt hätten. Die Firma sei heillos überfordert und verfüge auch nicht über die notwendigen Rechtsgrundlagen. Serafe erfasse zwar die Informationen von Personen, die fehlerhafte Rechnungen erhalten hätten. Die Angaben könnten aber nicht mit den Gemeinden automatisch abgeglichen werden. Derzeit arbeite man an der Umsetzung einer Lösung, erklärte ein Sprecher gegenüber der Zeitung. (sda)

Peinliche Patzer aus dem deutschen Schullalltag

Better English with Ueli and Magdalena

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

46
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

46
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

Themen
99
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
99Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sowhat 02.09.2019 07:25
    Highlight Highlight Zu den IV-Gutachten: wenn sich einzelne Aerzte über eine Million mit Gutachten verdienen können, heisst des die Gutachtwn werden zu teuer bezahlt.... Siel sollten also weniger kosten. Und nicht sie sind auf mehrere zu zu verteilen.
  • sowhat 02.09.2019 07:22
    Highlight Highlight Sorry, mein Kommentar bezog sich auf Ueli M.
  • sowhat 02.09.2019 07:21
    Highlight Highlight Was regen sich hier eigentlich alle auf?
    Als "President of Switzerland", sagt er halt was er will. (im dollepten Sinne ;))
  • Andreas Gasser (1) 01.09.2019 17:33
    Highlight Highlight Was Bedeutet eine Entscheidung? Fragt sich def Bürger. Alleine das ist ein Amt. Mehrer sind Ämter. Noch mehr sind die Stimmberechtigten. Daher kommend aus dem Gesetz einzelnen aus der Vernehmlassungen gemäss der Gewählten im Parlament. Dann Die Meinungsfreiheit Die Pressefreiheit und wichtig aus den Beträngungen zu sehen. Das Demonstrations Verbot unbedingte Beachtung. Wie wichtig es ist das daheim zu bewahren und Meinungen zur Lanzierung der Demokratie zu führen. Eklatanter Fall von Geschirr Ausfall eine Ausage ohne Rücktritt oder? Finde ich Worte In Zeitung.
    Andreas Gasser
  • sugus44 01.09.2019 14:20
    Highlight Highlight Cool von Ueli Maurer. Den Diplomaten endlich den Tarif durchgegeben. Freude herrscht. Das Debakel in der KK haben wir der SP und CVP zu verdanken. Keine Eigenverantwortung absolut Nix. Und jetzt endlich einmal stagnieren die Prämien oder es wird sogar günstiger und das feiert die Presse wie die Geburt eines Messias. Jahrelang wird die IV beschissen und es wird aufgeschrieen wenn kontrolliert werden muss. Gefälligkeitsgutachten gehen gar nicht. Wenn ein Arzt erwischt wird muss man Ihm die Approbation entziehen, und gut ist.
  • Schneefrau 01.09.2019 13:44
    Highlight Highlight Noch schlimmer ist dass Gutachten oft nicht neutral sind. Sprich, das Resultat (der Patient ist zu 100 Prozent arbeitsfähig) ist schon vor der Begutachtung klar.
    Wäre wohl sinnvoller, mehr Renten zu verteilen und weniger Gutachten zu erstellen.

  • Enzo Bolognese 01.09.2019 13:40
    Highlight Highlight "Die IV habe grösste Anstrengungen unternommen, um Gutachtenaufträge ausgewogen zu verteilen."
    Ausgewogen unter willfährigen Gutachtern, die die Hand nicht beissen, die sie füttert?
    Wenn das nicht eine sehr ärgerliche Geschichte mit der IV wäre, könnte man sich über diesen Satz schlapp lachen.
  • Nixnutz 01.09.2019 12:35
    Highlight Highlight Ueli , geh endlich. Sowas gehört sicher nicht an ein Beamtentreffen und erst recht nicht in dieser Form.
    • Peter R. 01.09.2019 13:41
      Highlight Highlight Nein, man darf an diplomatischen Beamtentreffen nur "Smalltalk" führen - das wäre ja unverschämt, wenn man die Wahrheit sagen würde!
    • Walter Erwin Marmet 01.09.2019 15:16
      Highlight Highlight Sie bringen es auf den Punkt! Selbst als BR ist er nur das Herrliberger-Sprachrohr.
    • FrancoL 01.09.2019 22:43
      Highlight Highlight @Peter R. Nun verstehe ich endlich das das Kollegialitätsprinzip ist; Eigenmächtig über den Departementsvorsteher hinweg etwas Kollegiales im Sinne seiner Partei zum Besten geben. Ob das viel besser als "smalltalk" ist sei jedem überlassen.
  • Art Peterson 01.09.2019 12:09
    Highlight Highlight Maurer sagt: das Rahmenabkommen sei tot, aber Rösti sagt: Nach den Wahlen seien alle anderen Parteien dafür. Liebe SVP: Erkennt ihr den Widerspruch?
  • piatnik 01.09.2019 12:07
    Highlight Highlight wenigstens einer der mal vorwärts macht und sagt was sache ist!
    • FrancoL 01.09.2019 22:44
      Highlight Highlight Also seine Meinung ist Sache, nett zu wissen, dann können wir uns die anderen BR glatt sparen.
  • Pafeld 01.09.2019 12:01
    Highlight Highlight Ich hätte Maurer mehr Klasse zugetraut, als zum Ende seiner Amtszeit hin noch einmal den Parteipräsident Blochers Gnaden zum Besten zu geben.
  • rodolofo 01.09.2019 11:38
    Highlight Highlight Wenn ich auch Ueli Maurers hämische Genugtuung darüber, dass das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU wegen der arroganten "Grosskotz"-Haltung der EU-Big Business-Vertreter so gut wie gescheitert ist, nicht nachempfinden kann, muss ich ihm doch zugestehen, dass er in der Sache recht hat.
    Wenn die EU weiterhin auf stur schaltet, dann werden sich Arbeiter und Bauern gemeinsam dagegen wehren, dass sowohl der autonome Lohnschutz, als auch der autonome Agrarschutz ausgehebelt wird!
    Das wird uns zwar grosse Nachteile bringen, aber auch Vorteile. Der wichtigste Vorteil heisst Solidarität!
    • Peter R. 01.09.2019 13:42
      Highlight Highlight Und ob er recht hat - er sagt einfach nur die Wahrheit.
  • Edwin Schaltegger 01.09.2019 11:29
    Highlight Highlight Endlich ein BR der Klartext spricht und die reale Situation widerspiegelt. Die EU Kommission erklärte schon zum wiederholten Male, dass der ausgehandelte Rahmenvertrag nicht mehr verhandelbar sei. Für die SP und Gewerkschaften ist die Lohnschutzklausel und die Unionsbürgerschaft nicht annehmbar und für die SVP die automatische Übernahme von EU Recht nicht tolerierbar.
    Also was gibt's da noch zu verhandeln. Fazit: Der jetzige Vertragswerk ist ein Fiasko und muss neu initialisiert oder auf's Eis gelegt werden.
    • Platon 01.09.2019 12:57
      Highlight Highlight @Edwin
      Das ist nicht die Aufgabe eines Bundesrates seine Parteipolitik nach aussen zu tragen! Lesen Sie unsere Verfassung. Maurer hat gerade erneut gegen das Kollegialitätsprinzip verstossen. Ich möchte mal sehen wie Sie reagieren, wenn ein SP-BR sich so tölpelhaft benimmt.
  • Ueli Blocher 01.09.2019 11:28
    Highlight Highlight Sorry, ein BR der SP müsste für das sofort und Zurecht, Zurücktreten!
    Ueli Maurer macht schon das ganze Jahr, SVP Politik und versuch immer wieder die SVP Themen in die Medien zu bringen.
    Auch heisst es doch, der BR steht nach Aussen, Einheitlich! FDP-CVP-SP schaffen das ohne Probleme. Die SVP endfindet dies wohl als Un-Schweizerisch! Wenn etwas, nach aussen, einen schlechten Eindruck macht. Dann BR die der Schweiz Dauernd in den Rücken Schiessen. dann wird die SVP wieder Motzen das bei den Verhandlungen nicht die EU sich Unterwirft. Aber gerade sie hat alles Sabotiert und schlecht geredet!
    • Platon 01.09.2019 12:55
      Highlight Highlight @Ueli
      Cassis schafft es auch nicht. CVP und SP kriegen es als einzige hin und natürlich KKS.
    • Ueli Blocher 01.09.2019 13:47
      Highlight Highlight @Platon
      Ja stimmt, nur bei Cassis bin ich nicht sicher ob der nicht von Herrliberg bezahlt wird?
  • Platon 01.09.2019 11:25
    Highlight Highlight Und täglich grüsst der Verfassungsbruch der SVP. Wann wird Ueli endlich einmal das Kollegialitätsprinzip einhalten?! Langsam macht mich das wirklich hässig. Maurer schadet damit unsere Verhandlungsposition!!!
    • Peter R. 01.09.2019 13:14
      Highlight Highlight Von welcher Verhandlungsposition reden Sie. Mit Brüssel kann man nicht verhandeln - dort heisst es "take it or leave it". Wenn es zur Abstimmung kommt, werde ich auf jeden Fall gegen das Rahmenabkommen stimmen.
    • Valter 01.09.2019 13:15
      Highlight Highlight Welche Verhandlungsposition? Die EU verhandelt ja nicht mehr über INSTA
    • Platon 01.09.2019 13:29
      Highlight Highlight @Peter
      Ja, von Ihnen hätte ich auch nichts anderes erwartet, so wenig Fachwissen wie Sie jeweils an den Tag legen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grossmaul 01.09.2019 11:19
    Highlight Highlight Die Bemühungen mono- und bidisziplinäre Gutachten ebenso über das existierende anonyme Verteilersystem laufen zu lassen, werden seit Jahren vom BSV blockiert. Und das obwohl dies zu einer Senkung der Kosten führen würde, da man dann nämlich die Preise an die vergleichsweise wesentlich günstigeren polydiszipliären Gutachten anpassen müsste.
  • Nüübächler 01.09.2019 11:15
    Highlight Highlight Maurer ist scheinbar der klügste im 7 er Gremium.
    Es ist das Beste das Rahmenabkommen versanden zu lassen, allea andere wäre dumm und naiv.
  • häxxebäse 01.09.2019 10:47
    Highlight Highlight "Immer mehr Kunden würden alternative Versicherungsmodelle wählen, die effizienter seien."

    Welche?

    Ich zb. gehe seit jahren einfach nicht zum arzt. Neocitran hilft mir durch den winter. Man darf ja nicht fehlen am arbeitsplatz...
  • Alteresel 01.09.2019 10:11
    Highlight Highlight Die SVP Bundesräte im Wahlkampfmodus! Würden das die andern BR machen, gäbs gröbste Verunglimpfungen, z. B. in der Weltwoche.
    • Gonzolino_2017 01.09.2019 11:01
      Highlight Highlight Sei doch froh, bei den Medien ist es ja wie in der Politik - alle gegen die Weltwoche ... bei der SVP werden jetzt alle Medien losrennen! Ok, damit geniesst sie wieder volle Aufmerksamkeit - nur merken dies unsere Medien nicht: Hetzjagd wird zum Eigentor... Genau wie bei Trump (der spielt mit den Medien) oder Gerda (hier kann es niemand mehr hören) ...
    • Selbst-Verantwortin 01.09.2019 11:07
    • Glenn Quagmire 01.09.2019 12:18
      Highlight Highlight was in der Weltwoche steht erfahre ich eh nicht 🤪
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lazy Turtle 01.09.2019 09:54
    Highlight Highlight Habe schon 2 Mail an Serafe gesandt . Bis heute ist weder eine Empfangsbestätigung noch eine Antwort für die falschen Rechnungen eingetroffen!!! Das seit 7 Monaten ...
    Danke Frau Leuthard für das Kuckucksei !!!
    • leu84 01.09.2019 11:32
      Highlight Highlight Kenne auch ein paar Leute mit solchen Probleme. Am Ende kommen wir nicht um eine staatliche Lösung herum.
  • wasps 01.09.2019 09:49
    Highlight Highlight Er ist eines Präsidenten nicht würdig. Treten Sie endlich zurück, Herr Maurer!
    • Selbst-Verantwortin 01.09.2019 11:04
      Highlight Highlight Meinungsfreiheit kennsch?
      Vielleicht ist seine Aussage einfach ehrlich und er möchte die direkte Demokratie nicht abschaffen.
    • Platon 01.09.2019 11:55
      Highlight Highlight @WerWill
      Unsere Verfassung scheinst du nicht zu kennen? Maurer hat wiederholt gegen das Kollegialitätsprinzip verstossen! Der Mann muss zurücktreten! Er hat die Verfassung gebrochen und unsere Verhandlungsposition geschwächt! Maurer tritt unsere Demokratie mit Füssen!!!
    • wasps 01.09.2019 12:05
      Highlight Highlight Der Superpatriot Maurer verkauft die Schweiz an China und seine Bauern an die Amerikaner. Er ist nicht ehrlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 01.09.2019 09:34
    Highlight Highlight Das Wunschdenken der SVP wird einmal mehr durch einen Bundespräsidenten desselben Verein an einem offiziellen Anlass kommuniziert und damit dem greisen Parteivater wohlgetan. Lernen wie man sich in gewissen Dingen zurück halten sollte, tun und wollen dies weder der Eine noch der Andere
    • Gonzolino_2017 01.09.2019 11:11
      Highlight Highlight Die Phasen der Zurückhaltung sind schon lange vorbei! Nur Duckmäuser verstecken sich jetzt noch ... aber in ihrem Versteck sehen sie wohl nicht bis an die Realität heran ... man verhandelt auf Augenhöhe und da gehören solche Aussagen auf beiden Seiten dazu! Und man kann von Maurer halten was man will, aber die nötige Bauernschläue hat er!
  • Cucina 01.09.2019 09:33
    Highlight Highlight Ärztin in St. Gallen.. Da kommt mir spontan Dr. Sengupta in den Sinn.
  • _kokolorix 01.09.2019 09:29
    Highlight Highlight Die bürgerlichen Männer im Bundestat sind die Inkarnation von unfähigen, korrupten Politikern. Was sich Maurer, Parmelin und Cassis an Ausrutschern leisten ist nur noch peinlich, und ganz bestimmt keine Werbung für die SVP und FDP.
    • Selbst-Verantwortin 01.09.2019 11:03
      Highlight Highlight Sexistische Aussagen gegen Männer sind sicher OK... gegen Frauen gäb’s den Riesenaufschrei.
    • _kokolorix 01.09.2019 13:33
      Highlight Highlight Keine Frau im Bundesrat könnte es sich erlauben derart dem Gesamtbundesrat derart in den Rücken zu schiessen wie das Maurer und Cassis regelmässig machen. Alle Frauen im BR und auch Alain Berset versuchen ernsthaft zu arbeiten. Die drei bürgerlichen Männer hingegen führen sich auf wie zehnjährige Pausenplatzschläger, lügen, drohen und täupelen. Eine Schande.
  • Jacques #23 01.09.2019 09:06
    Highlight Highlight BR Maurer geht in den Wahlkampf... SVP gegen alle, die Lieblings Rolle spielen, jammern und provozieren.

    Politik durch Opferrolle, Angst und im Grunde Mitleid. Partei - statt Sachpolitik. Deutlich klarere Abgrenzung und Freiheitskrieg im freisten und sichersten Land der Welt.

    Unverantwortlich. Unsinnig. Unwählbar.
    • Selbst-Verantwortin 01.09.2019 11:01
      Highlight Highlight Also, die faktische Abschaffung der direkten Demokratie zu kritisieren, findest du eine unverantwortliche Meinung.
      Du darfst gerne anderer Meinung sein, aber deswegen andere gleich als unsinnig und unwählbar zu bezeichnen, ist nicht sehr tolerant.
    • Platon 01.09.2019 11:56
      Highlight Highlight @WerWill
      Lesen Sie unsere Verfassung!!!
    • Kii 01.09.2019 13:08
      Highlight Highlight WerWillStammtischplauderi: Hier wird dir geholfen.

      https://www.parlament.ch/de/über-das-parlament/wie-funktioniert-das-parlament/parlamentsrecht/bundesverfassung
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 01.09.2019 09:02
    Highlight Highlight BR Maurer gibt nur die logische Konsequenz der Situation mit Brüssel zu Protokoll.
    • Jacques #23 01.09.2019 09:36
      Highlight Highlight BR Maurer torpediert eigene Reihen und verletzt Schweizer Traditionen und Werte.
    • Gonzolino_2017 01.09.2019 11:17
      Highlight Highlight @Jacques #23: „verletzt Schweizer Traditionen und Werte“? ... du meinst also, dass wir uns nicht wehren dürfen weil wir so klein sind und es so oder so keine andere Wahl gibt! Hmmm irgendwie habe ich unsere Geschichte so ganz anders in Erinnerung!? Vielleicht würde es sich lohnen, mal die eine oder andere Geschichte zu lesen und dann wieder über Werte und Tradition zu reden ...
    • Hierundjetzt 01.09.2019 11:36
      Highlight Highlight „Wehren“ 😂😂😂

      Wir wollen das Abkommen. Weil wir es brauchen 😏

      Das ist die Tatsache. Nicht pöhse EU 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 01.09.2019 08:55
    Highlight Highlight Das Problem mit den Gefälligkeitsgutachten von Ärzten für die IV ist jetzt willsgott nicht neu. Es gibt genügend Fälle in denen solche Ärzte Gutachten über Fälle geben in denen diese nur rudimentäres Wissen haben und mehreren Experten widersprechen. Die IV nimmt dann das für sie günstigste Gutachten mit dem Hinweis, man könne ja den Rechtsweg beschreiten.
    Darum, hat man es mir der IV zu tun, konsultiert einen Anwalt!
    • rodolofo 01.09.2019 11:45
      Highlight Highlight In meinem speziellen Einzelfall kann ich immerhin sagen, dass der IV-Gutachter richtig erkannte, dass ich nach einer längeren psychischen Krise wieder arbeitsfähig war und dass die (sicher gut gemeinte) Diagnose der Oberärztin der psychiatrischen Klinik, in der es bei mir "Klick" machte und ich "die Kurve kriegte", falsch war.
      Wer den Stempel "IV-Bezüger" verpasst kriegt, bekommt zwar eine Rente, ist dann aber bei weiteren Bewerbungen auf dem Arbeitsmarkt so gut wie chancenlos!
      Aber bei einem Bekannten, der Herzprobleme hat, war die IV-Verweigerung ein Skandal!
      Es gibt wieder mal alles...
    • Butschina 01.09.2019 12:51
      Highlight Highlight Ein Gutachten anzufechten ist nicht einfach machbar. Man kann höchstens die daraus resultierende Verfügung anfechten und darin ein unabhängiges Gutachten fordern. Zumindest bei der Suva konnte ich gegen das Gutachten nichts machen obwohl alle meine behandelnden Ärzte bestätigt hätten, dass der Suvaarzt unrecht hat. Sogar die IV hat das Suvagutachten teils ignoriert weil es im Bezug auf meine Arbeitsfähigkeit schlicht falsch war. Ich habe bisher vor allem mit der Suva Probleme gehabt. Bei der IV lief bis auf einmal alles richtig und fair. Die Gutachter sollten definitiv unabhängiger sein.
    • Hans007 01.09.2019 12:55
      Highlight Highlight Gefälligkeitsgutachter sind offensichtlich billiger als faire IV Renten. Wirklich erstaunlich, was wir IV Versicherten uns alles bieten lassen müssen. Und die Politik schläft den Schlaf des Gerechten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • klugundweise 01.09.2019 08:49
    Highlight Highlight Herr Maurer bestätigt mit seiner Provokation betr. Rahmenabkommen, dass der Bundespräsident (immer noch) am Tropf des Herrlibergs hängt.
    (Tropf im doppelten Sinn!)
    • Zauggovia 01.09.2019 09:41
      Highlight Highlight Ist das wirklich eine Provokation oder einfach eine objektive Beobachtung?
    • Fairness 01.09.2019 09:52
      Highlight Highlight Oder er beweist für einmal gesunden Menschenverstand. Verheiratet mit der EU ist in etwa wie mit jemandem verheiratet zu sein, wo eine andere Meinung oder Scheidung Mord bedeutet (Letzteres heute in der Zeitung gelesen).
    • Selbst-Verantwortin 01.09.2019 10:42
      Highlight Highlight Bei anderen Meinungen auf die Person zu spielen, ist kein Zeichen von Klasse oder Anstand. Vielleicht ist Maurer einfach ehrlich und will unsere direkte Demokratie nicht abschaffen.
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen

Warum das SRF den sterbenden Mann nie hätte zeigen dürfen

Das SRF zeigt in der jüngsten Folge von «Mona mittendrin» eine Szene, in der ein Mann stirbt. Das ist medienethisch bedenklich – und zieht einen Rattenschwanz an pietätloser Berichterstattung nach sich.

SRF-Reporterin Mona Vetsch begleitet in der jüngsten Folge von Mona mittendrin die Basler Berufsfeuerwehr. Nach einem Alarm in einem Einkaufszentrum müssen die Einsatzkräfte einen Mann aus einer WC-Kabine befreien. Der Mann erlitt einen Herz-Kreislauf-Kollaps. Zwölf Minuten lang versuchen Sanitäter den Mann zu reanimieren. Ohne Erfolg. Der Mann stirbt vor Ort – aufgezeichnet von den SRF-Kameras.

Die Szenen sind stark verpixelt, sie schockieren aber dennoch. Und sie sind medienethisch höchst …

Artikel lesen
Link zum Artikel