Schweiz
Medien

SRF beschliesst engere Zusammenarbeit mit ARD und ORF

SRF
Bild: Shutterstock

SRF beschliesst engere Zusammenarbeit mit ARD und ORF

08.09.2023, 15:2508.09.2023, 16:19

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) baut seine Zusammenarbeit mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD in Deutschland und ORF in Österreich aus. Die drei Anstalten haben entschieden, noch mehr Formate gemeinsam zu produzieren.

Bei einem Treffen in München vereinbarten Vertreterinnen und Vertreter der drei Rundfunkanstalten, Koproduktionen im Wert von 140 Millionen Euro zu realisieren, wie das SRF in seinem Newsletter vom Freitag schreibt.

Seit vielen Jahrzehnten produzieren die drei Anstalten schon gemeinsam Formate, darunter etwa den «Tatort». Neu solle die bestehende Zusammenarbeit für andere Formate ausgeweitet werden, schreibt das SRF. Es nennt dabei Serien und Mehrteiler, Tier- und Naturfilme sowie Kultur- und Wissensformate.

In allen drei Ländern hätten die Rundfunkanstalten mit ähnlichen medialen und politischen Herausforderungen zu kämpfen, wird SRF-Direktorin Nathalie Wappler zitiert. Die öffentlichen Medienhäuser stünden unter Druck. «Umso sinnstiftender ist es, die Zusammenarbeit zu intensivieren, Potenziale auszuschöpfen und voneinander zu lernen.»

(yam/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Ardon Jashari und das Licht: So findet er auch in der Nati seine Rolle
Seine Karriere kannte lange nur eine Richtung: steil nach oben. Dann brach sich Ardon Jashari das Wadenbein – und fiel in ein tiefes Loch. Nun findet der 24-Jährige bei der Schweizer Nati immer besser seinen Platz. Ausgerechnet in Luzern könnte sich für ihn ein Kreis schliessen.
Plötzlich wird es dunkel. Ganz, ganz dunkel. «In den ersten Tagen ist die Welt für mich untergegangen. 48 Stunden lang war ich fast nicht ansprechbar», sagt Ardon Jashari über den schlimmsten Moment in seiner Karriere.
Zur Story