Schweiz
Medien

Medientitel «20 Minuten» baut gegen 35 Stellen ab

«20 Minuten» baut gegen 35 Stellen ab – hauptsächlich in Westschweiz

25.10.2023, 09:2625.10.2023, 09:52
Ausgaben der Gratiszeitungen "Blick am Morgen", links, und "20 Minuten" liegen in Zeitungsboxen, am Freitag, 10. April 2015 in Bern. Grund fuer das ungewoehnliche Erscheinen des &q ...
«20 Minuten» baut gegen 35 Stellen ab.Bild: KEYSTONE

Der Medientitel «20 Minuten» will voraussichtlich 35 Stellen abbauen. Das Unternehmen mit 322 Vollzeitstellen will damit Kosten senken, um weiter in Innovationen investieren zu können, wie die zur TX Group gehörende Firma am Mittwoch mitteilte.

Am stärksten vom Stellenabbau betroffen sein wird die Redaktion in der Romandie: «20 minutes», die ebenfalls lematin.ch und die Agentur Sport-Center umfasst, ist mit 104 Mitarbeitenden eine der grössten Redaktionen der Westschweiz. Hier werden voraussichtlich 28 Mitarbeitende vom Stellenabbau betroffen sein, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Redaktion in der Deutschschweiz beschäftigt 145 Mitarbeitende. Hier werden sieben Mitarbeitende ihre Stelle verlieren und drei Mitarbeitende müssen ihr Pensum reduzieren.

Die Massnahmen in der Westschweiz stehen unter Vorbehalt der Ergebnisse des Mitwirkungsverfahrens mit den Mitarbeitenden, welches umgehend eingeleitet wird. Betroffene Mitarbeitende werden durch einen Sozialplan unterstützt. Auch in der Deutschschweiz kommt ein Sozialplan zur Anwendung, wie es weiter heisst. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Als der FCZ noch ruderte – und Europas Elite das Fürchten lehrte
Früher waren viele Sportvereine polysportiv. So auch der FC Zürich, dessen ehemalige Ruderabteilung eine besonders bewegte und erfolgreiche Geschichte hinter sich hat.
Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden in der Schweiz zahlreiche Fussballclubs gegründet. Viele der damals entstandenen Vereine pflegten mehrere Sportarten. So konnte man Synergien nutzen und beispielsweise in den kühleren Monaten Fussball spielen und im Sommer die Leichtathletik ausüben. Während etwa der Grasshopper Club und Lausanne-Sport bis heute mehrere Sportarten betreiben, wurde früher beim FC Zürich (FCZ) gerudert – und dies mit beachtlichem Erfolg.
Zur Story