Schweiz
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Die drei wichtigsten Punkte aus dem Interview mit SVP-Chef Albert Rösti



«Der Chef der SVP, Albert Rösti, nimmt im Interview mit dem SonntagsBlick» unter anderem Stellung zur grossen Niederlage seiner Partei in den Wahlen vom Oktober und erklärt seine Position zum Angriff der Grünen auf einen Bundesratssitz. Wir haben für euch die wichtigsten Aussagen des Interviews herausgepickt:

Die Gründe für die SVP-Wahlniederlage

Albert Rösti räumt im Interview ein, dass seine Partei im Wahlkampf Fehler gemacht hat. Vor allem mit der Klimapolitik hatten einige Kantone zu kämpfen. Namentlich nennt Rösti die SVP-Sektionen in den Kantonen Waadt und Freiburg – sie sollen zu wenig auf Parteilinie politisiert haben. Beide Kantone mussten grosse Verluste hinnehmen.

SVP-Parteipraesident und Nationalrat Albert Roesti, links,  fotografiert wahrend der Elefantenrunde des Schweizer Fernsehens RTS und SRF mit den Praesidenten der Parteien, am Tag der eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 20. Oktober 2019 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Albert Rösti: Die Klimapolitik hat seiner Partei einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bild: KEYSTONE

Der SVP-Parteichef wiederholte im Interview auch seine bereits zuvor geübte Selbstkritik: «Ich habe zu spät auf den Klima-Trend reagiert.» Er hätte schon Anfang Jahr seine Gegenposition zum «grünen Raubzug auf das Portemonnaie des Mittelstands» markieren müssen.

Neben der Klimapolitik sollen auch interne Streitereien negative Auswirkungen auf den Ausgang der Wahlen gehabt haben. Rösti dazu: «Dass wir in Basel und in Neuenburg je einen Sitz verloren haben, ist damit zu erklären.»

Kritik am geplanten CO2-Gesetz

Kein Geheimnis macht Rösti aus seiner Abneigung gegenüber dem geplanten CO2-Gesetz – es sei kontraproduktiv. Rösti weiter: «Erstens führt das faktische Verbot von Ölheizungen dazu, dass Eigentümer alte Ölheizungen länger als üblich laufen lassen, statt diese durch Modelle mit einem geringeren Ausstoss zu ersetzen. Zweitens verschlechtern höhere Benzinpreise die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Produktion. Das führt zu höheren Importen und einem höheren CO2-Ausstoss. Auch die Flugticketabgabe ist, drittens, kontraproduktiv, da sie einfach zu einer Umgehung der Schweizer Flughäfen führt.»

Kein Parteien-Gipfel zur Zauberformel

SVP-Chef Albert Rösti will an der heutigen parteipolitischen Zusammensetzung des Bundesrats festhalten. Er lehnt die Idee von CVP-Präsident Gerhard Pfister zu einem Parteien-Gipfel für eine mögliche neue Zauberformel ab.

CVP-Präsident Gerhard Pfister spricht an der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz in Langenthal.

Gerhard Pfisters Idee eines Parteien-Gipfels konnte Rösti nicht überzeugen. Bild: KEYSTONE

«Ich habe mich noch nie einem Gespräch verweigert, glaube aber nicht, dass die Parteien aktuell eine bessere Lösung finden werden», sagte Rösti. Ein Gipfel zur künftigen Zauberformel im Bundesrat war vom CVP-Präsidenten vorgeschlagen worden, nachdem die Grünen nach den Wahlen ihren Anspruch auf einen Sitz im Bundesrat angemeldet hatten.

Rösti kritisiert den Angriff der Grünen-Parteipräsidentin und Nationalrätin Regula Rytz auf den Tessiner Bundesratssitz von Ignazio Cassis (FDP): «Der Angriff auf die italienische Schweiz ist unverständlich. Die regionale Vertretung ist in der Verfassung festgeschrieben.» Einen Ausbau des Bundesrats auf neun Mitglieder lehnt Rösti ebenfalls ab: «Davon halte ich nichts. Das bläht nur unnötig die Verwaltung auf.» (mim/sda)

Albert Rösti – SVP im Interview

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72Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • FITO 02.12.2019 18:42
    Highlight Highlight Ach ja der Röster Ölbert, der nicht nur gerne Cervelats grillt.
    Blockadepolitik nach Parteiprogramm wie gehabt.
    Leider beschränkt es sich zukünftig nicht nur auf das rösten brauner Seelen und Würstchen.
    Benutzer Bild
  • Lowend 01.12.2019 16:37
    Highlight Highlight Die grösste Schande ist es, dass diese Partei nicht mal die Zeche für ihre infamen Klimalügen zahlen muss, die dazu führen werden, dass durch bewusste Untätigkeit die Klimakrise für unsere Nachkommen immer gravierendere Auswirkungen haben wird.

    Plakativ könnte man sagen, dass die Klimapolitik der SVP weltweit Menschenleben kosten wird und dass nur, damit die Blochersekte ihre Macht erhalten kann.
    • Herr J. 01.12.2019 23:42
      Highlight Highlight Schweizer Hybris... wir können morgen kollektiv Suizid begehen und das Klima wird dasselbe bleiben. Leider hatte der gemeine Klimawarner in Mathematik einen Fensterplat.
    • Lowend 02.12.2019 08:40
      Highlight Highlight Genau wegen solchen «Nach mir die Sintflut» Propagandisten und Wissenschaftsleugnern wie Ihnen, werden viele andere Menschen leiden oder gar sterben müssen.
  • BossAC 01.12.2019 14:45
    Highlight Highlight Kann einfach nicht verstehen, weshalb die Bekämpfung des Klimawandels eine Frage von Links und Rechts sein muss. Wie konnte Rösti ein Studium an der ETH Zürich absolvieren und gleichzeitig jegliche wissenschaftlich erwiesene Standpunkte ignorieren. Die SVP ist im Grunde halt keine Volks- & Bauernpartei (auch euch wird es über lang betreffen...), sondern dient wie die FDP nur dem schnöden Mammon.
    • Marco Wettstein 01.12.2019 15:17
      Highlight Highlight Das Zauberwort heisst Korruption. Es ist ziemlich klar, dass Rösti die Faktenlage kennt und akzeptiert, aber er lügt, weil er dafür Geld und Macht bekommt. Ich finde, damit überschreitet Rösti die Grenze zwischen Lobbysmus und Korruption
    • Herr J. 01.12.2019 23:45
      Highlight Highlight Wer einen kühlen Kopf behält und nicht in Hysterie verfällt, ist weder korrupt noch ein Lügner.
      Die Diffamierung politischer Gegner ist eine Unsitte. Wie wärs einfach mit: Meiner Meinung nach hat er unrecht?
    • Mutzli 02.12.2019 07:41
      Highlight Highlight @BossAC

      Es wäre natürlich wirklich ziemlich traurig, dass nicht einmal eine dermassen wiss. gut abgesicherte & grosse Herausforderung wie der heutige Klimawandel die politischen Lager vereinen kann.

      Nicht das es dies entschuldigen würde, aber ein grundsätzliches Problem gibt es da tatsächlich: Wie z.B. auch ETH-Prof. Knutti in seinem Republik-Interview betont hat (https://bit.ly/2DDkRDI), stehen sowohl die Ursachen wie auch die Lösungen in direktem Widerspruch zu rechten ideologischen Glaubensgrundsätzen, d.h. der Markt als Allheilmittel & Regulierungen als per se schädlich. ¯\_(ツ)_/¯
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 01.12.2019 14:28
    Highlight Highlight «grünen Raubzug auf das Portemonnaie des Mittelstands»
    Die SVP lügt, was das Zeug hält! Abgaben, die sozial rückverteilt werden, davon profitiert der Mittelstand. Reiche stossen tendenziell viel mehr CO2 aus. Wenn sie dafür bezahlen, so profitieren insbesondere ärmere Schichten. Auch die Behauptung, dass eine mittelständische Familie nicht mehr einmal im Jahr in die Ferien fliegen ist sowas von an den Haaren herbeigezogen. Der Durchschnittsschweizer fliegt 9000 km pro Jahr. Falls die Familie also nicht gleich nach Kalifornien fliegt, profitiert sie immer noch von der Abgabe.
    • Herr J. 01.12.2019 23:48
      Highlight Highlight Die Leute auf dem Lande, die ein (starkes) Auto brauchen, werden von dieser Rückvergütung nichts sehen. Zumal ein schöner Teil abgezweigt wird, um dauerhaft neue und alte Subventionstöpfe zu alimentieren, wie alle wissen, die ein Minimum an Kenntnissen politischer Mechanik mitbringen.
    • Platon 02.12.2019 10:20
      Highlight Highlight @Herr J.
      Kein Mensch auf dem Land braucht ein starkes Auto ausser der Förster. Ich bin in einem Berggebiet aufgewachsen. Dass man da einen SUV braucht, ist ein reines Hirngespinst! Auch ist es nicht so, dass man immer auf ein Auto angewiesen wäre auf dem Land. Der ÖV ist in der CH vorbildhaft ausgebaut. Verbesserungen liegen aber eindeutig noch drin! Die Landbevölkerung wird mit dem CO2-Gesetz aber bestimmt nicht ausgenommen. Die Mehrbelastung von 12 rp. aufs Benzin ist sowieso gering, wenn man die gefallenen Benzinpreise der letzten Jahre anschaut.
  • In vino veritas 01.12.2019 14:21
    Highlight Highlight Ach der Rösti. Volants und Rüschen sind ein Trend. Dieser Trend wird aber 2023 wieder vorbei sein. Der Klimawandel wird 2023 aber nicht vorbei sein. Der Klimawandel ist nämlich kein Trend. Man kann die Fakten natürlich ignorieren und hoffen, dass bis 2023 genug Afrikaner wegen dem Klimawandel nach Europa fliehen😔, aber das ist definitiv nicht nachhaltig.
  • banda69 01.12.2019 14:09
    Highlight Highlight Interview? Eher ein Wein doch für Rechtspopulisten.
  • Sherlock_Holmes 01.12.2019 13:57
    Highlight Highlight Das Interview ist in einem Satz zusammengefasst:

    Nichts Neues von der SVP.
  • bbelser 01.12.2019 13:48
    Highlight Highlight Die SVP verpasst eigentlich jeden halbwegs wichtigen "Trend" und verkauft sich dann den Denkfaulen und Gutgläubigen als Schutzwall der Stabilität und Garant ominöser schweizerischer Werte.
    Auch in diesem Interview weiss Herr Rösti wieder glasklar, was an den konstruktiven Vorschlägen der anderen Parteien alles falsch ist, ohne einen eigenen kontrovers diskutierbaren Vorschlag vorzustellen.
    Die SVP bleibt leider weiterhin die Partei der Besserwisser, der Verhinderung und des gelobten Status Quo. Die Herausforderungen der Zukunft unserer Enkel bräuchte eine proaktive kompromissorientierte SVP.
  • Lowend 01.12.2019 12:48
    Highlight Highlight Dieser gut geölte Betonkopf, der die Schuld immer bei den anderen sieht, passt hervorragend zu Blochers Politsekte.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 01.12.2019 12:39
    Highlight Highlight Ölbert macht wieder auf Opfer. 🤦‍♂️
  • Magnum44 01.12.2019 11:38
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich Zahlen dazu, ob die SVP Wähler einfach weggestorben sind oder tatsächlich anders gestimmt haben? (Mehr) Bildung werden sie ja kaum genossen haben
    • weachauimmo 01.12.2019 14:39
      Highlight Highlight Ach, Magnum44. Welch Arroganz mal wieder.
  • Raphael Stein 01.12.2019 11:22
    Highlight Highlight «Ich habe zu spät auf den Klima-Trend reagiert.»

    Trend...
    Politik orientiert sich also am aktuellen Trend.

    Ist es das was mir Rösti mitteilen will. Seine Partei sei Trend orientiert, seit 30 Jahren nun. Und den letzten Trend hätten sie verschlafen.

    Ach du meine Güte 😳

  • locheha1 01.12.2019 11:10
    Highlight Highlight Herr Rösti es gibt keinen Klima-Trend! Es gibt eine Einstellung zu unserem Planeten und wir wir ihn erhalten wollen. Diese scheint bei Ihnen noch nicht angekommen zu sein. Sie denken politisch und damit zu kurzfristig.
  • dä dingsbums 01.12.2019 09:57
    Highlight Highlight Mr. SwissOil will den Klimawandel nicht wahrhaben und Mr. Eigentümerverband Hans Egloff will die Rechte der Mieter schwächen.

    Man wollte mit der FDP die Kosten im Gesundheitswesen senken, indem die Versicherten einfach mehr bezahlen. Davon ist man erst abgekommen, als man merkte, dass ein Wahljahr ist.

    Und man hat es nicht geschafft den Ausländern die Schuld für alles in die Schuhe zu schieben.

  • luegeLose 01.12.2019 09:28
    Highlight Highlight Es müssten mehr Leute an dir Urne und regelmässiger an den Abstimmungen teilnehmen, auch wenn es nur auf Gemeindeebene ist. Die sVP schafft es ihre Sympathisanten zu mobilisieren.
  • Satan Claws 01.12.2019 09:28
    Highlight Highlight Merke: SwissOil findet es schlecht, wenn wir weniger Öl benutzen.

    "...dass Eigentümer alte Ölheizungen länger als üblich laufen lassen." Also werden sie dann weiter betrieben obwohl sie kaputt sind? Dies ist nähmlich der übliche Zeitpunkt wenn es neue Heizungen gibt.
  • hämpii 01.12.2019 09:02
    Highlight Highlight Ich stelle fest, die SVP hat mal wieder nichts dazu gelernt...
  • Stefan Morgenthaler-Müller 01.12.2019 08:54
    Highlight Highlight Wer wählt die SVP denn hauptsächlich? Zu einer grossen Wählergruppe zählen die Alten, die in der mythologisch aufgeladenen Schweiz der Bauern, Hirten und Käser aufgewachsen sind und noch heute gegen alles Fremde und gegen jede Veränderung resistent sind. Diese Wähler sterben wortwörtlich ab.

    Die Eltern erziehen Kinder heute nicht mehr im Geist der Autorität. Wer eine höhere Bildung anstrebt, ist noch weniger SVP Wähler.

    Wer hat heute eine schlechte Bildung und ist Obrigkeitsgläubig? Dies sollte eure Zielgruppe sein. Tipp: Velleicht weniger gegen eure zukünftigen Wähler hetzen?
    • regen 01.12.2019 09:19
      Highlight Highlight bin auch ein "alter", wähle definitiv nicht svp und kenne viele andere "alte", die auch nicht svp wählen.....
    • Stefan Morgenthaler-Müller 01.12.2019 09:32
      Highlight Highlight Lieber Regen. Ein grosser Teil von denen, die SVP wählen, sind nunmal ältere Leute. Dies habe ich geschrieben. Wenn Sie nicht SVP wählen, zählen Sie ja nicht zur Wählergruppe der SVP und müssen sich nicht betüpft fühlen. Danke.
    • FrancoL 01.12.2019 09:46
      Highlight Highlight @Stefan; Eigenartig, dass man bei der SVP unbedingt die Trendumkehrung nicht sehen mag. Dazu hätten Sie wohl an das Schwingerfest init Zug fahren müssen oder einmal auch die jüngeren Unternehmerköpfe betrachten. Die SVP erneuert sich auch in den jüngeren Jahrgängen, so wie es dies die ähnlich gelagerten Parteien im internationalen Umfeld tun.
      Gefällt mir nicht, aber ich versuche es sinnvollerweise nicht zu übersehen.
      Denken Sie daran wählen ist etwas das Gedankengut teilen, ohne zu wählen, ist eben auch ein Faktor, ein Faktor der zB in den jüngeren Generationen an der Tagesordnung liegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 01.12.2019 08:25
    Highlight Highlight Herr Rösti

    Aus meiner Sicht machen Sie alles richtig. Sie negieren den Klimawandel. Und mit ihrer gemütlichen Art, holen sie spielend Neuwähler ab. Das Behäbige also unbedingt beibehalten. Auch, dass die ewiggleichen (Köppel, et ) Parlamentarier wieder öffentlich wahrnehmbar sein werden, finde ich sehr gut.

    Also, die SVP ist gut gerüstet, um 2023 das angestrebte Ziel von 19,9 - 22 % Wähleranteil zu erreichen.

    Ich erwarte vollen Einsatz, Herr Rösti.
  • djohhny 01.12.2019 08:08
    Highlight Highlight Als es um Widmer-Schlumpf ging war ihm der Einbezug der Sprachregionen nicht so wichtig. Rösti hat einfach angst, de BR könnte ausgeglichener werden (3×links, 3×rechts 1×mitte).
    Und Bezüglich Mittelstand muss wohl nicht erwähnt werden, dass die SVP stehts gegen zustupfe für Geringverdiener und Familien, und für geringere Steuern für Grossunternehmen ist.. Der Mittelstand geht der SVP am A**** vorbei
    • R. Schmid 01.12.2019 09:49
      Highlight Highlight Stimmt leider, trotzdem wählt dieser Mittelstand immer wieder die Schweizer Verlierer Partei SVP
  • Bruno Zehr 01.12.2019 08:05
    Highlight Highlight .. Ach Herr SwissOilpräsident, das Klima ist kein scheiss Trend!!!!
    • Saerd neute 01.12.2019 08:23
      Highlight Highlight Bruno Zehr
      Doch ist es.
      Wetten?
    • N. Y. P. 01.12.2019 08:45
      Highlight Highlight @Saerd neute

      Bitte aufwachen !

      Als erstes ☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕☕ trinken, dann bitte alle Studien und Arbeiten der Klimaforscher durchlesen, sich dann Gedanken machen, um dann zum Schluss zu kommen, dass genau heute gehandelt werden muss.
    • Spooky 01.12.2019 08:51
      Highlight Highlight Bruno Zehr

      Das Klima nicht, aber die Klimahysterie!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kari Baldi 01.12.2019 07:59
    Highlight Highlight Herr Rösti spricht in Sachen Ölheizungen nicht die Wahrheit. Wie kann er auch? Als Präsident von Swissoil? Kein Hausbesitzer tauscht freiwillig eine alte Ölheizung gegen eine neue aus. Er tauscht sie erst aus, wenn diese die Anforderungen nicht mehr erfüllt, sie ihm wegen schlechter Abgaswerte abgesprochen wird. Selbst dann hat er für den Austausch noch Jahre Zeit. Deshalb braucht es ein Verbot ab sofort mit einer Übergangsfrist.
    • Streuner 01.12.2019 10:27
      Highlight Highlight haben sie eine Ahnung wieviele Ölheizungen in der Schweiz am. Laufen sind??? Eine Ahnung was so ein Austauch (gegen was den überhaupt?) kostet? Etwas Realismus bitte.....
    • wasps 01.12.2019 11:49
      Highlight Highlight Streuner, rund 380000. Und sie müssen ausgewechselt werden. Die Frage ist nur wann.
    • mostlyharmless 01.12.2019 12:12
      Highlight Highlight Mimimimi....
      Also bitte – die Hauseigentümer müssen mit ihrer Übervertretung im Parlament gewiss nicht um ihre Existenz bangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 01.12.2019 07:05
    Highlight Highlight „Alle gängigen Berechnungsmodelle
    der Hochschulen und Energieplaner
    überschätzen systematisch die
    Wirkungselastizitäten von Energiesteuern.
    Das heisst, die Preiserhöhungen
    werden nicht jene Verbrauchsreduktionen
    bewirken, die uns mit den
    Modellen professoral versprochen
    werden.
    Dies gilt nicht nur für Brennstoffabgaben,
    sondern auch bei Treibstoffund
    Kerosen-Zuschlägen. Diese müssten,
    um das Verhalten zu beeinflussen,
    derart hoch angesetzt werden, dass
    die Bevölkerung sie ablehnt." (Rudolf Strahm in BaZ vom 5.11.2019)
    • wasps 01.12.2019 07:28
      Highlight Highlight Die CO2 Abgabe auf Brennstoffe wirkt. Das ist eine Tatsache und kann mit Zahlen belegt werden.
    • Florotor 01.12.2019 08:26
      Highlight Highlight Strahm? Ok, boomer!

      Die Wirkungen des Klimawandels werden von allen Politikerinnen systematisch unterschätzt. Sie müssen verleugnet oder klein geredet werden, da blankes Chaos ausbrechen wird, wenn man die Tatsachen auf den Tisch legt.

      Die Kosten, die folgen, wenn wir nicht aus eigener Kraft, ohne gesetzlichen Zwang, nur aus Einsicht ein radikales Ende machen mit der ganzen Art, wie wir leben, arbeiten und konsumieren, sind so hoch, dass sie keine Bevölkerung verkraftet.

      Und der andere: "Mimimi Abgaben sind kein effektives politisches Werkzeug..."

      the choice is yours
      don't be late!
    • MAOAM 01.12.2019 11:48
      Highlight Highlight In der heutigen Reichtums Gesellschaft, ja wir gehören dazu, wirken finanzielle Anreize immer weniger. Es muss also Überzeugungsarbeit geleistet werden. Positive Vorbilder geschaffen werden. Aufgezeigt werden, dass es funktioniert. Die alternativen wären krasse Politische Verbote. Die Viktor immer. Siehe FCKW.
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