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Die drei wichtigsten Punkte aus dem Interview mit SVP-Chef Albert Rösti

01.12.2019, 06:3401.12.2019, 16:31

«Der Chef der SVP, Albert Rösti, nimmt im Interview mit dem SonntagsBlick» unter anderem Stellung zur grossen Niederlage seiner Partei in den Wahlen vom Oktober und erklärt seine Position zum Angriff der Grünen auf einen Bundesratssitz. Wir haben für euch die wichtigsten Aussagen des Interviews herausgepickt:

Die Gründe für die SVP-Wahlniederlage

Albert Rösti räumt im Interview ein, dass seine Partei im Wahlkampf Fehler gemacht hat. Vor allem mit der Klimapolitik hatten einige Kantone zu kämpfen. Namentlich nennt Rösti die SVP-Sektionen in den Kantonen Waadt und Freiburg – sie sollen zu wenig auf Parteilinie politisiert haben. Beide Kantone mussten grosse Verluste hinnehmen.

Albert Rösti: Die Klimapolitik hat seiner Partei einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Albert Rösti: Die Klimapolitik hat seiner Partei einen Strich durch die Rechnung gemacht.Bild: KEYSTONE

Der SVP-Parteichef wiederholte im Interview auch seine bereits zuvor geübte Selbstkritik: «Ich habe zu spät auf den Klima-Trend reagiert.» Er hätte schon Anfang Jahr seine Gegenposition zum «grünen Raubzug auf das Portemonnaie des Mittelstands» markieren müssen.

Neben der Klimapolitik sollen auch interne Streitereien negative Auswirkungen auf den Ausgang der Wahlen gehabt haben. Rösti dazu: «Dass wir in Basel und in Neuenburg je einen Sitz verloren haben, ist damit zu erklären.»

Kritik am geplanten CO2-Gesetz

Kein Geheimnis macht Rösti aus seiner Abneigung gegenüber dem geplanten CO2-Gesetz – es sei kontraproduktiv. Rösti weiter: «Erstens führt das faktische Verbot von Ölheizungen dazu, dass Eigentümer alte Ölheizungen länger als üblich laufen lassen, statt diese durch Modelle mit einem geringeren Ausstoss zu ersetzen. Zweitens verschlechtern höhere Benzinpreise die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Produktion. Das führt zu höheren Importen und einem höheren CO2-Ausstoss. Auch die Flugticketabgabe ist, drittens, kontraproduktiv, da sie einfach zu einer Umgehung der Schweizer Flughäfen führt.»

Kein Parteien-Gipfel zur Zauberformel

SVP-Chef Albert Rösti will an der heutigen parteipolitischen Zusammensetzung des Bundesrats festhalten. Er lehnt die Idee von CVP-Präsident Gerhard Pfister zu einem Parteien-Gipfel für eine mögliche neue Zauberformel ab.

Gerhard Pfisters Idee eines Parteien-Gipfels konnte Rösti nicht überzeugen.
Gerhard Pfisters Idee eines Parteien-Gipfels konnte Rösti nicht überzeugen.Bild: KEYSTONE

«Ich habe mich noch nie einem Gespräch verweigert, glaube aber nicht, dass die Parteien aktuell eine bessere Lösung finden werden», sagte Rösti. Ein Gipfel zur künftigen Zauberformel im Bundesrat war vom CVP-Präsidenten vorgeschlagen worden, nachdem die Grünen nach den Wahlen ihren Anspruch auf einen Sitz im Bundesrat angemeldet hatten.

Rösti kritisiert den Angriff der Grünen-Parteipräsidentin und Nationalrätin Regula Rytz auf den Tessiner Bundesratssitz von Ignazio Cassis (FDP): «Der Angriff auf die italienische Schweiz ist unverständlich. Die regionale Vertretung ist in der Verfassung festgeschrieben.» Einen Ausbau des Bundesrats auf neun Mitglieder lehnt Rösti ebenfalls ab: «Davon halte ich nichts. Das bläht nur unnötig die Verwaltung auf.» (mim/sda)

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Albert Rösti – SVP im Interview

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41 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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FITO
02.12.2019 18:42registriert April 2019
Ach ja der Röster Ölbert, der nicht nur gerne Cervelats grillt.
Blockadepolitik nach Parteiprogramm wie gehabt.
Leider beschränkt es sich zukünftig nicht nur auf das rösten brauner Seelen und Würstchen.
Die drei wichtigsten Punkte aus dem Interview mit SVP-Chef Albert Rösti 
Ach ja der Röster Ölbert, der nicht nur gerne Cervelats grillt.
Blockadepolitik nach Parteiprogramm wie gehabt.
Erst wenn die letzte ihrer braunen Seelen auch ihr Äusseres gemäss ihrer Ideologie mutiert hat, werden sie merken dass sie schon Geschichte sind.
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djohhny
01.12.2019 08:08registriert September 2016
Als es um Widmer-Schlumpf ging war ihm der Einbezug der Sprachregionen nicht so wichtig. Rösti hat einfach angst, de BR könnte ausgeglichener werden (3×links, 3×rechts 1×mitte).
Und Bezüglich Mittelstand muss wohl nicht erwähnt werden, dass die SVP stehts gegen zustupfe für Geringverdiener und Familien, und für geringere Steuern für Grossunternehmen ist.. Der Mittelstand geht der SVP am A**** vorbei
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Bruno Zehr
01.12.2019 08:05registriert Oktober 2017
.. Ach Herr SwissOilpräsident, das Klima ist kein scheiss Trend!!!!
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