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Kantone erhöhen Sozialhilfe für Kinder

ZUR THEMATIK DER VON ARMUT BETROFFENEN ALLEINERZIEHENDEN MUETTER UND IHRER KINDER, SCHICKEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 12.05.2016, FOLGENDE FINGIERTE UND GESTELLTE BILDSERIE --- [Symbolic Image, Sta ...
Die Sozialdirektorenkonferenz will Entwicklungschancen von armutsbetroffenen Kindern stärken.Bild: KEYSTONE

Kantone erhöhen Sozialhilfe für Kinder und diskutieren über Asylstrategie

29.05.2026, 16:1229.05.2026, 16:12

Die kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) haben an ihrer Jahresversammlung in Filzbach GL den Grundbedarf für Kinder in der Sozialhilfe um 50 Franken pro Monat erhöht. Mit dieser Massnahme sollen die Entwicklungschancen von armutsbetroffenen Kindern gestärkt werden.

Die Massnahme konkretisiert einen Grundsatzentscheid vom Mai 2025, wie die SODK am Freitag mitteilte. Mit dem Kinderzuschlag wollen die Kantone ein Zeichen gegen Kinderarmut setzen und die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen verbessern.

Zusammen mit Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider erörterte die SODK zudem das psychische Wohlbefinden von Jugendlichen. Man war sich einig, dass Minderjährige im digitalen Raum besser geschützt werden müssten. Zudem informierte die SODK über ein Projekt, das Versorgungslücken für psychisch belastete Jugendliche aufzeigen soll.

Asylstrategie und Schutzstatus S

An der Tagung diskutierten die Sozialdirektoren auch mit Bundesrat Beat Jans über die Asylstrategie 2027. Ein zentrales Thema waren mögliche Lastenverschiebungen vom Bund zu den Kantonen. Die Kantone forderten, dass allfällige Mehrbelastungen kompensiert werden. Beide Seiten waren sich einig, dass die Strategie nicht zu solchen Verschiebungen führen dürfe.

Weiter erörterten die Kantone die Zukunft des Schutzstatus S. Sie sehen grosse finanzielle Herausforderungen und verlangten vom Bundesrat bis Ende August des laufenden Jahres eine Änderung der Asylverordnung. Diese solle den Kantonen mehr Spielraum bei den Sozialhilfebeiträgen für Schutzbedürftige aus der Ukraine geben. Bundesrat Jans habe Verständnis für das Anliegen gezeigt und eine Prüfung zugesichert, hiess es. (nil/sda)

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«Die krasseste Erfahrung war, Leute in meinen Sachen rumlaufen zu sehen»
Mit gerade einmal 20 Jahren gründete Luna Hefti aus Stäfa ZH ihr eigenes Kleiderlabel. Sie druckt Shirts und Pullis mit Sprüchen in Schweizerdeutsch und ging damit auf TikTok viral. Heute, mit 23 Jahren, hat sie ihren eigenen Laden in Zürich. Wie sie es geschafft hat, ihren Brand aufzubauen, und was sie heute anders machen würde, verrät sie im Interview mit watson.
Luna, du hast dein Kleiderlabel vor 2 Jahren gegründet. Die Modebranche ist hart umkämpft, es gibt extrem viele Marken, warum hast du den Schritt trotzdem gewagt?
Luna Hefti: Meine Mutter hat tatsächlich immer gesagt, mach es nicht! (lacht) Sie sagte, es mache keinen Sinn, es gebe so viele Kleider und da hat sie natürlich recht. Aber ich wollte einfach Kleider machen, die ich selbst gerne trage, davon gab es nicht viele. Das war eigentlich meine Idee, von Anfang an, nicht irgendein Businessplan, sondern ich habe es aus Freude gewagt.
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