Schweiz
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Ein Boot symbolisiert das Sterben auf dem Mittelmeer. Bild: twitter.com/hpiswiss

3000 demonstrieren in Zürich für Flüchtlinge und Seenotretter im Mittelmeer



Für sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und solidarische Städte haben am Samstag in Zürich laut den Organisatoren über 3000 Menschen demonstriert. Sie forderten, dass Schweizer Städte Geflüchtete aufnehmen sollten.

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die internationale Bewegung «Seebrücke», wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Mitorganisatorin Anna Schmid forderte die Politik auf, das Sterbenlassen nicht länger schweigend hinzunehmen. Die Schweiz müsse endlich Menschen aufnehmen, anstatt möglichst viele Flüchtlinge nach Italien auszuschaffen. Sie erwarte von Stadtpräsident und Stadtpräsidentinnen, dass sie klar Position beziehen sollten.

Für ihn sei Seenotrettung kein Verbrechen, sondern eine humanitäre Pflicht, sagte Thomas Nuding, Kapitän des NGO-Schiffs «Sea-Eye». Die Zusammenarbeit «mit der sogenannten libyschen Küstenwache» müsse sofort gestoppt werden, und die «gesetzwidrig blockierten NGO-Schiffe» müssten ihre Arbeit wieder aufnehmen können.

Besonders Frauen seien bei ihrer Flucht durch die Sahara und Libyen sexueller Gewalt ausgesetzt, stellte Lina Rasheed von der FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration fest. Es brauche dringend sichere Fluchtwege. (sda)

Private Seenotretter im Mittelmeer

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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John Carter 02.09.2018 15:23
    Highlight Highlight Es wäre besser wenn all die Befürworter von mehr Flüchtlingen direkt vor Ort des Geschehens agieren würden + nicht am Schluss den Schleppern noch das Geschäft vergolden, indem Sie vor der Küste alle Boote mit hauptsächlich jungen Männern aufnehmen.

    Was kommt den raus, wenn man das zu Ende denkt. Dann könnten aus der ganzen Welt arme Menschen nach Europa kommen und hier Unterstützung bekommen.

    Bei einer letzten Arena Sendung zum Thema, sagte eine junge 18 Jährige Helferin: "Mich interessiert nur das Retten. Alles Andere interessiert mich nicht". Ich will Leben Retten, retten, retten.....
    • äti 02.09.2018 18:54
      Highlight Highlight @john, seit vielen Jahren wartet man auf den Plan-B von den Gegner der Flüchtlingspolitik. Ausser rudimentären Schlagworten ist nichts da. Nichts. Null. Vielleicht ist eine durchdachte Lösung nicht so einfach oder, man will keine andere Lösung, weil lamentieren viel besser passt. Ohne Aufwand.
  • Binnennomade 01.09.2018 22:05
    Highlight Highlight Nebenbei bemerkt..

    Demo in Zürich: 3000 Menschen
    Demo in Chemnitz: 3500 Menschen

    Demo in Zürich: Einfache Agenturmeldung irgendwo weit unten auf der Seite
    Demo in Chemnitz: Liveticker zuoberst, Video, eigene Reporter vor Ort

    Vielleicht sollten die Linken auch anfangen, der Presse die Kameras aus den Händen zu schlagen.. just sayin'..
    • Nada Ville 02.09.2018 11:01
      Highlight Highlight Wenn du die wenigen Fotos dies davon gibt anschaust ist dir klar warum. Das waren max 300 Teilnehmer.
    • John Carter 02.09.2018 15:16
      Highlight Highlight In Chemnitz wurde ein Deutscher sowie die weitere Verletzung zweier menschen durch einen Syrer und Iraker ausgelöst, die in Deutschland Schutz und Hilfe suchten - beide hatten Menschen.

      In Zürich wurde die Demo für die Aufnahme von mehr Flüchtlingen ins Leben gerufen.

      Nicht ganz das Gleich!
  • linksgrünversifft 01.09.2018 21:19
    Highlight Highlight So ziemlich alle Schweizer*innen profitieren massiv von globaler Ungleichheit. Billige Arbeitskräfte und unmenschliche Arbeitsbedingungen im globalen Süden und Osten, Abholzung von Regenwäldern für die Soja-Produktion (für Tierfutter), Ressourcen-Ausbeutung, Landgrabbing u.s.w. Unser Wohlstand wäre ohne die Armut von anderen gar nicht möglich. Wir müssen uns bewusst sein, auf welchen Ungerechtigkeiten unsere Privilegien beruhen. Die Verantwortung tragen wir ALLE, als Gesellschaft. Solche Kommentare wie "nehmt ihr doch Flüchtlinge bei euch auf" sind einfach völlig Fehl am Platz.
    • Binnennomade 01.09.2018 22:17
      Highlight Highlight Die letzten beiden Sätze unterschreibe ich sofort, aber diese Vorstellung, dass weil wir mehr haben, andere weniger haben, ist einfach kompletter Unsinn, auch wenn sie sich in den Köpfen einiger Linken hartnäckig hält.
    • pachnota 01.09.2018 23:30
      Highlight Highlight Finde ich nicht.
      Wer sich verantwortlich fühlt kann ja tatsächlich handeln und sein Hab und Gut mit irgendwelchen Migranten teilen.
      Würde ich jedenfalls machen, wenn ich dies glauben würde, was Sie hier schreiben.
    • andrew1 02.09.2018 10:30
      Highlight Highlight Die böse böse schweiz. Wir sind auch international schlecht angesehen da wir so böse sind und dauernd in andere länder einmarschieren, völker vernichten und vorallem güter aus anderen ländern erwerben und somit die wirtschaft und wohlstand verbessern. Besonders das güter kaufen geht gar nicht.(ironie ,merkste selbst wa?)
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 01.09.2018 18:07
    Highlight Highlight ihr dürft gerne flüchtlinge und migranten bei euch aufnehmen und für sie bürgen wenn ihr wollt.
    • SimonaKin 01.09.2018 18:54
      Highlight Highlight Wie die Schweiz mit dem Militär für Sicherheit sorgt, soll sie sich auch um Flüchtlinge sorgen.
    • andrew1 01.09.2018 18:56
      Highlight Highlight Ich finde es auch etwas bequem wenn man sich für die aufnahme von vielen flüchtlingen ausspricht aber nicht unterstützt. Wenn dann sollte jeder der sich dafür ausspricht einen flüchtling zuhause aufnehmen, integrieren und finanzieren. Dann merkt man vielleicht auch das es nicht so günstig ist und einfach ist wenn man selbst ran muss.
    • Binnennomade 01.09.2018 21:01
      Highlight Highlight Genau das wollen wir. Als Gesellschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 01.09.2018 17:32
    Highlight Highlight Fluchtgrund Nr.1 sind mangelnde Perspektiven und Armut. Durch die Migration wird niemandem geholfen denn die Arme Bevölkerung ist diejenige welche sich am stärksten vermehrt. Das einzige was hilft ist Langfristige Unterstützung vor Ort (Brunnenbau, Landwirtschaft) und Geburtenkontrollen damit die Bevölkerung nicht unkontrolliert wachsen kann.
    • Heliokratia 01.09.2018 17:56
      Highlight Highlight Komplett einverstanden.
    • Lord_Mort 01.09.2018 18:58
      Highlight Highlight Gute Vorschläge. Man könnte zudem schauen, dass in diesen Ländern erzielte Gewinne auch dort versteuert werden und nicht in Steuerparadise verlagert werden, wo schlussendlich die Aktionäre davon profitieren. Da aber der Lobbyismus der Wirtschaft sehr stark ist, wird sich da wohl nicht so schnell was ändern. Solange wir mit unserer Wirtschaftspolitik zur Destabilisierung dieser Länder beitragen, werden sich für die Bevölkerung dort auch keine wirklichen Perspektiven ergeben. Deshalb nehmen viele Menschen dort das Risiko, im Mittelmeer zu ertrinken, auf sich.
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 19:24
      Highlight Highlight "Durch die Migration wird niemandem geholfen"

      Die Migranten wissen zweifellos selber am besten, was ihnen hilft. Auf alle Fälle wissen sie es besser als du.

      Auch sind Migranten keine "niemande".

      Insofern hinkt deine Argumentation.
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