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Asylgesuche sind um über einen Viertel eingebrochen

Asylgesuche sind 2020 um über einen Viertel eingebrochen

23.10.2020, 10:5323.10.2020, 14:07
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7753 Asylgesuche sind in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres bei den Schweizer Behörden eingereicht worden. Im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode entspricht das einem Rückgang von 27,7 Prozent.

Asylsuchende unterhalten sich im Aufenthaltsraum des Bundesasylzentrums Thun am Dienstag, 22. Maerz 2016 in Thun. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)
Asylsuchende unterhalten sich im Aufenthaltsraum des Bundesasylzentrums Thun (Aufnahme vom März 2016).Bild: KEYSTONE

Das ist der Asylstatistik des Staatssekretariats für Migration (SEM) zu entnehmen, die am Freitag veröffentlicht wurde. Der starke Rückgang dürfte unter anderem mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Grenzschliessungen im Frühjahr zu erklären sein.

Im September, als die Grenzen wieder offen waren, gingen 1131 Gesuche ein – 16 Prozent mehr als im Vormonat und 5,5 Prozent weniger als im September 2019.

Die wichtigsten Herkunftsländer der Asylsuchenden im September waren Afghanistan mit 222 Gesuchen (45 mehr als im August), Türkei (167 Gesuche; +16), Eritrea (142 Gesuche; -20), Algerien (123 Gesuche; +51) und Syrien (75 Gesuche; +1). (sda)

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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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DerRoteRächer:in (he/she; woke)
23.10.2020 12:05registriert August 2020
Kurzarbeit für die Asylindustrie?
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Booker
24.10.2020 07:01registriert September 2016
Die Zahlen sind nicht eingebrochen. Die Grenzen waren für mehrere Monate zu und die auch im Gegensatz zu sonst überwacht, heisst auch illegale Übertritte waren zumindest schwerer als sonst. Wie ist es eigentlich mit den Zahlen zu Familiennachzügen in Folge von Asylgesuchen und vorübergehender und dauerhafter Aufnahme, da werden keine Zahlen puliziert. Ich nehme an das hat einen Grund!
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