Schweiz
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FDP-Präsidentin Gössi hält Wegweisung von Eritreern für «zumutbar»



Strengere Grenzkontrollen, mehr Wegweisungen und mehr Rückübernahmeabkommen: FDP-Präsidentin Petra Gössi fordert einen «Praxiswechsel» in der Asylpolitik. Für Asylsuchende aus Eritrea hält sie zudem eine Wegweisung für prinzipiell zumutbar.

Petra Goessi, Nationalraetin FDP-SZ, am Ende der Medienkonferenz

Petra Gössi.
Bild: KEYSTONE

Sie sei mit der Beurteilung, dass Eritreer nicht zurückgeschickt werden könnten, weil ihnen dort Verfolgung und Folter drohe, «nicht einverstanden», sagte Gössi in einem Interview, das am Samstag in der «Basler Zeitung» erschien. «Natürlich muss der Einzelfall geprüft werden. Für eritreische Asylsuchende kann eine Wegweisung allerdings zumutbar sein.»

Die neue FDP-Präsidentin kritisiert im Interview mehrere weitere Aspekte des Schweizer Asylwesens. Zwar halte sie Stacheldraht entlang der Grenze – wie es sich der SVP-Asylchef vorstellen kann – für «sinnlos». «Wir werden aber gewiss strengere Grenzkontrollen durchführen müssen», sagte sie. Da aus Italien bald wieder «viele Flüchtlinge» zu erwarten seien, gelte es rasch zu handeln.

Zudem fordert Gössi Justizministerin Simonetta Sommaruga dazu auf, für Wegweisungen von Menschen zu sorgen, die kein Bleiberecht haben und mit weiteren Ländern Rückübernahmeabkommen abzuschliessen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 05.06.2016 09:54
    Highlight Highlight Was wir Zurzeit erleben, ist eine Völkerwanderung und die Menschen sind immer geflüchtet, wenn sie Angst hätten.
    Es wird schwer die Ursachen zu bekämpfen, weil dieser Länder, von woher sie flüchten so korrupt sind.
    Ein Eritreer muss sogar ständig sein Land Geld überweisen, wenn er/sie ein Pass beantragen will.

    Hier sind Europa ein bisschen Naiv, weil sie daran hofft, dass in solchen Länder ein Demokratie und Menschenrechte einkehren wird.
    Aber, die, die schon hier sind, soll man helfen.
    • rodolofo 05.06.2016 11:57
      Highlight Highlight Im Tages-Anzeiger Magazin habe ich ein Interview mit dem Premierminister von Albanien, Edi Rama, gelesen. Der hat für mich sehr verständlich erklärt, dass Korruption weniger mit der Menschlichen Natur und mehr mit dem System zu tun hat. Wenn der Staat schwach ist und nur kleine Löhne bezahlen kann, oder will, dann sind die Leute geradezu gezwungen, ihr Gehalt durch Schmiergelder aufzubessern. Mit der Stärkung der Institutionen und mit dem Rechtsstaat verschwindet die Korruption. Moralische Apelle und Vorwürfe helfen dagegen rein gar nichts, da sie an den Ursachen von Korruption nichts ändern.
    • andersen 05.06.2016 12:24
      Highlight Highlight Ich habe in Ungarn erlebt, wie Ärzten und Krankenschwestern auf der extra "Lohn" wartet, wer kein Geld zahlen konnte, wurde einfach mit den Schmerzen alleine gelassen.

      Das war so übrig in der kommunistische Zeit und in die Länder auf der Balkan.

      Weiss du, Leute motzen oft , aber viele Wissen nicht, wie gut es ist, in Länder zu leben, wo der Rechtsstaat funktioniert.
  • andersen 05.06.2016 08:21
    Highlight Highlight Eritreer kommt, weil sie der Schutz braucht.

    Kein Menschenorganisation darf in das Land.
    Der Regierung dort hat die Menschen ein lebenslängliche Militärdienst verhängt, weil sie sich von Uganda bedroht fühlen.


  • Isaacs 04.06.2016 23:49
    Highlight Highlight Wird ja von der bürgerlichen Seite auch immer wieder behauptet, Afghanistan sei ein "sicheres Herkunftsland". Ja, Afghanistan...
  • rodolofo 04.06.2016 14:41
    Highlight Highlight In unseren Genen stecken tiefere Gründe für Migrationen, die über weitere Strecken verlaufen, als die Bergwanderungen von vorbildlichen Schweizern.
    Damit werden nämlich die Inzucht vermieden und der menschliche Genpool auf der ganzen Welt ständig aufgefrischt und auf moderne Umweltbedingungen aktualisiert. "Mischlinge" sind in der Lage, unterschiedliche Stärken aus unterschiedlichen Weltengegenden zu verbinden und zu kombinieren!
    Solche Resistenzen werden im Zeitalter global zirkulierender Krankheitserreger als "medizinische Vorbeuge-Strategie" immer wichtiger!
    Eritreer kommen da gerade recht.
    • rodolofo 04.06.2016 16:01
      Highlight Highlight Befürworten die Blitzer Inzucht?
      Oder sind sie aus solcher entstanden?
      Ich will beides nicht hoffen!
      Aber eines gebe ich den selbstgerechten Verteidigern des Abendlandes zu bedenken:
      Wenn die Klimaveränderung in diesem rasanten Tempo weiter geht (und das wird sie!), dann könnte es passieren, dass der Golfstrom "abstellt".
      Dann haben wir hier eine Eiszeit!
      Es ist also realistisch, anzunehmen, dass die Europäer bald in Afrika Asyl beantragen müssen.
      Dann werden wir/sie vielleicht froh sein, wenn wir/sie bis dahin bereits viele freundschaftliche Kontakte mit AfrikanerInnen geknüpft haben werden.
    • Anaalvik 04.06.2016 17:29
      Highlight Highlight Ich blitzte, weil das letzte grosse Eugenetikprojekt bereits vor rund 70 Jahren in Deutschland scheiterte, und ich das gut finde. Was Du propagierst ist verdammte Eugenetik, einfach ein bischen anders gestrickt.
      Die nächste Eiszeit kommt bestimmt, aber das könnte noch gut und gerne ein paar Tausend Jahre dauern. Bis dann wird Afrika längst eine Kolonie des eurasischen Imperiums sein und die Urbevölkerung durch ethnische Chinesen verdrängt.
    • RETO1 04.06.2016 17:37
      Highlight Highlight ...von wegen Inzucht, da könnten ja die Europäer nach Afrika und den nahen Osten auswandern, sie könnten bequem in der BusinessClass hinfliegen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 04.06.2016 12:26
    Highlight Highlight Mit Gössi wird die FDP nicht glücklich. Sie wird kaum zum Sympathieträger und somit ist ihre Repräsentation kontraproduktiv und der Partei nicht dienlich. Da könnte man sogar vom Fussball lernen, dort wird in Sachen Personalien schnell entschieden.
  • Maria B. 04.06.2016 11:45
    Highlight Highlight Für mich stellt sich die Frage, was im Sommer geschehen wird, wenn Abertausende den Weg durch und in die Schweiz suchen und finden werden.

    Ist es dann für unser Land, seine strapazierten Finanzen, sein mangelhaftes Wohnraumangebot, seine begrenzten Bildungsmöglichkeiten realistisch auch weiterhin Wirtschaftsflüchtlinge statt Syrer aufzunehmen.

    Da dies keine Frage von links/rechts, gut oder böse, sondern von reinem Realitätsbewusstsein ist, muss die Antwort auch ausschliesslich von diesen Kriterien abhängig gemacht werden.

    Mehr fällt mir bei allem Mitleid mit den Betroffenen nicht dazu ein.
    • Gelegentlicher Kommentar 04.06.2016 12:20
      Highlight Highlight Wenn ein wohlhabendes Land nicht die Kompetenz hat, Leute aufzunehmen, wer dann...
    • Maria B. 04.06.2016 12:38
      Highlight Highlight Das sind überall nachlesbare Fakten, da muss man sich nichts "zurechtbiegen", obwohl dies einzelne Realitätsverweigerer offenbar tun ;-)!

      Es geht hier auch nicht nur um Mitgefühl mit zureisenden afrikanischen Wirtschaftsflüchtlingen aller Art, sondern um das Mitgefühl mit den eigenen Menschen, vorab den Armen und Sozialbedürftigen. Ist der Ofen erst mal kalt, wird es wohl für Viele sehr eng werden.

      Vielleicht ist es diese fehlende Einsicht vieler Linker, die dazu führt, dass sie in ganz Europa immer weniger Wählerstimmen erhalten, weil sich die Leute nicht mehr durch sie vertreten fühlen
    • Heledar 04.06.2016 12:53
      Highlight Highlight Sry Maria aber was sind den für dich Wirtschaftsflüchtlinge? Und aus welchen Ländern stammen die hauptsächlich? Ich kenne die "Fakten" nicht soooo gut. Danke für die Nachhilfe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hammerschlegel 04.06.2016 11:36
    Highlight Highlight Frau Gössi ist bedauernswert. Sie ist in eine Position gehievt worden, die nicht ihrem Naturell entspricht. Zu einem guten Politiker gehört Empathie . Die geht ihr völlig ab, wie auch Herrn Köppel. Intelligenz allein reicht halt leider nicht für die Politik. Dann ist es immer wieder "erfrischend", wie Politiker, die keine Ahnung von einem Land haben (zB Eritrea) international anerkannte Beurteilung von Organisationen, die wissen von was sie reden, einfach negieren und dem Volch nach dem Mund reden. Schade eigentlich.
    • Beobachter 04.06.2016 11:49
      Highlight Highlight Und ich nehme an, Sie wissen selbstverständlich bestens darüber Bescheid, wie die Situation in Eritrea aussieht? Meines Wissens war Frau Gössi immerhin persönlich dort.
    • Hammerschlegel 04.06.2016 12:14
      Highlight Highlight @Beobachter. Und ich war vor etlichen Jahren auch da. Bin deswegen aber kein Experte. Verlasse mich auf Beurteilungen von UN und AI und sehe was andere Länder in Europa machen. Frau Gössi meinte ja, dass nach ihrer Meinung nach eine Rückführung zumutbar ist. Auf Grund welcher Fakten dann...? Bauchgefühl?
    • Anaalvik 04.06.2016 14:34
      Highlight Highlight Empathie ist ein Makel an einem Politiker und das mit gutem Grund. Empathie macht blind und führt schnell zu falschem Mitleid. Aus falschem Mitleid werden z. B. die Menschen nicht mit aller Gewalt daran gehindert eine tödliche Überfahrt auf dem Mittelmeer zu riskieren, wo dann Tausende jämmerlich ertrinken. Aus falschem Mitleid scheut man sich, sie mit Waffengwalt am Auslaufen zu hindern und beklagt lieber ihren traurigen, sinnlosen Tod. Im Grunde ist das scheinheilig, hoffentlich ungewollt aus falschem Mitleid und nicht aus zynischem Kalkül.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serjena 04.06.2016 11:21
    Highlight Highlight Noch im Februar sagte Frau Gössi das mit ihr die Partei nichts nach rechts rutschen würde.
    http://www.srf.ch/news/schweiz/petra-goessi-fdp-rutscht-mit-mir-nicht-nach-rechts
    Jetzt im Juni nehmen ihre Ansichten schon eine ganz gefährliche Neigung an, denn sie beginnt Sachen zu bearbeiten (Asyl) welche ansonst die Spezialtät der SVP sind.
    • Gleis3Kasten9 04.06.2016 11:33
      Highlight Highlight Als Präsidentin einer Bundesratspartei ist es nur legitim sich zu einem aktuellen Thema zu äussern. Auch wenn man nicht der SVP vorsteht.
    • Anaalvik 04.06.2016 14:35
      Highlight Highlight Und was soll an der Beurteilung der Eritreafrage ausgeprägt rechts sein? Vieĺleicht der nicht krampfhaft linksideologisch verbrämte Blick auf Eritrea?
    • Richu 04.06.2016 23:00
      Highlight Highlight Analysieren scheint nicht Ihre Stärke zu sein. Sogar als "Linker" kann man die verantwortungslose Flüchtlingspolitik vom Dep. Sommaruga kritisieren! Da braucht es nicht mal unbedingt die neue FDP-Präsidentin, Petra Gössi!
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  • seventhinkingsteps 04.06.2016 11:19
    Highlight Highlight Wer sich schon ein wenig mit dem Asylwesen befasst hat, weiss, dass es einen Status extra für Personen gibt, die zwar kein Bleiberecht haben, weil sie offiziell den Flüchtlingsstatus nicht erfüllen, eine Zurückweisung ins Herkunftsland aber unzumutbar ist. Wenn sie das ändern will, dann soll sie es bitte auch so formulieren.

    Hat die Schweiz nicht schon genug selbsternannte "Asylexperten"? Brand, Glarner und jetzt noch Gössi.
    • seventhinkingsteps 04.06.2016 11:31
      Highlight Highlight Ausserdem:

      Wieviele Beurteilungen zur Lage in Eritrea wurden schon von Experten eingeholt? Wie kann man die Arroganz besitzen und die einfach alle als ungültig abzustempfeln, weil mans selber besser weiss? Experten braucht nichts, Bauchgefühl schlägt alles, oder was?

      Studien sind übrigens auch dann richtig, wenn sie nicht mit der eigenen politischen Meinung übereinstimmen.

      Normalerweise muss man sich das als links eingestellter Mensch anhören, z.Bsp. im Zusammenhang mit Ausländerkriminalität. Wäre begrüssenswert, wenn man sich selbst auch dran hält.
    • atomschlaf 05.06.2016 14:41
      Highlight Highlight @seventhinkingsteps: Im Gegensatz zu Glarner ist Brand alles andere als ein "selbsternannter" Asylexperte. Brand leitete während über 20 Jahren in Graubünden das Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht, das u.a. für Migrationsfragen zuständig ist.
  • zombie woof 04.06.2016 11:17
    Highlight Highlight Prinzipiell zumutbar. Woher hat die Dame ihr Wissen um so zu argumentieren? Aus verlässlicher SVP Quelle?
    • Fabio74 04.06.2016 11:41
      Highlight Highlight nehm an sie hat mit Chrstoph telefoniert und Weisungen entgegen genommen.
    • stan1993 09.06.2016 18:30
      Highlight Highlight Noch nir was vom eu bericht gehört einer dänischen delegation?
      Wenn man keine ahnung hat .........
  • Michael Mettler 04.06.2016 11:13
    Highlight Highlight Frauke Gössi ist aus dem Amt des FDP-Präsidiums wegzuweisen. Sie sind in der gesetzgebenden und nicht in der ausführenden Gewalt. Halten Sie Sie sich an Ihre Aufgabe.
  • Robert K. 04.06.2016 10:55
    Highlight Highlight Phillipe Müller come back -
    • rodolofo 04.06.2016 15:29
      Highlight Highlight Wie wär's mit Doris Fiala?
      Sie hat bei der letzten Abstimmung über die Kürzung der Entwicklungshilfe (von der SVP immer wieder grossartig verlangte, dann aber in konkreten Abstimmungen nicht unterstützte "Hilfe vor Ort") Charakter bewiesen und sich wenigstens der Stimme enthalten.
  • amore 04.06.2016 10:41
    Highlight Highlight Es scheint, dass diese Frau als Präsidentin einer liberalen Partei eine krasse Fehlbesetzung ist.
  • kurt3 04.06.2016 09:59
    Highlight Highlight Wie man an der Blitzverteilung sieht , sind die Rechtsnationalen auch schon aus dem Bett . Blitze verteilen , braucht ja auch keine grauen Zellen .
    • Fairness_3 04.06.2016 11:11
      Highlight Highlight @Kurt3: wie wärs mit argumentieren?
    • kurt3 04.06.2016 11:55
      Highlight Highlight Fairness_3 würde ich gerne . Wo sind die Fakten ?
    • Fairness_3 04.06.2016 12:21
      Highlight Highlight @kurt3: Wieso diese Anspielung auf die Rechtsnationalen? Hat doch überhaupt nichts mit dem Thema zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 04.06.2016 09:58
    Highlight Highlight Ist Petra Gössi zumutbar?
    • Anaalvik 04.06.2016 17:31
      Highlight Highlight Es wäre schade für die Schweiz, wenn sie es wäre.
  • lilas 04.06.2016 09:46
    Highlight Highlight Schwammige Aussagen gewürzt mit Allgemeinblabla....unzumutbar!
  • rodolofo 04.06.2016 09:39
    Highlight Highlight Das Dumme dabei ist halt, dass rechtextreme Fanatiker sich von einer "schweigenden Mehrheit" getragen fühlen, wenn sie Flüchtlingsheime anzünden, weil ja jetzt auch die Präsidentin der ehrenwerten FDP zu verstehen gibt, dass sich viele -rechtmässig anerkannte- Flüchtlinge nicht sicher sein dürfen, dass sie vorerst bleiben dürfen.
    Da auch der neue Parteipräsident der CVP dem rechtsnationalen "mainstream" anbiedert, dürften sich zukünftig auch bei uns die glatzköpfigen "Brutalos" noch abstossender in Szehne setzen...
    • Maett 04.06.2016 10:44
      Highlight Highlight @rodolofo: wo genau wurden bei uns Flüchtlingsheime angezündet? Vorsorgliche Panikmache?

      Und was soll das bedeuten: "dass sich viele -rechtmässig anerkannte- Flüchtlinge nicht sicher sein dürfen, dass sie vorerst bleiben dürfen" - muss ich Ihnen jetzt den Zweck von Asyl erläutern? Das ist keine Immigration (zumindest ist es nicht so gedacht), sondern Gewährung von Schutz, bis die Sicherheitslage im Herkunftsland wieder OK ist (falls sie überhaupt schlecht war, je nach Herkunft). Dass Flüchtlinge u.U. wieder gehen müssen, ist an sich nicht ungewöhnlich, sondern so vorgesehen.
    • rodolofo 04.06.2016 14:28
      Highlight Highlight @ Maett
      In Deutschland wurden bereits Flüchtlingsheime angezündet. Auch dort fühlen sich die Neonazis von einer unterschwelligen Fremdenfeindlichkeit besorgter Wutbürger, die "wohl noch sagen dürfen, dass das Abendland in Gefahr ist, von einer Islamischen Flutwelle überschwemmt zu werden".
      Die Überschwemmung kam tatsächlich, aber nicht in Form von Menschen, sondern viel simpler, in Form von Wasser...
      Wäre ich religiös, würde ich sagen: "Gott straft sofort!"
      So aber sage ich: "Die Klimaveränderung bringt so oder so sehr vieles durcheinander."
  • Angelo C. 04.06.2016 09:36
    Highlight Highlight

    A. Militärdienstverweigerung ist bei uns bekanntlich kein Asylgrund mehr.

    B. Sind Eritreer mehrheitlich Analphabeten und Wirtschaftsflüchtlinge, nicht beruflich integrierbar und zu 91% lebenslänglich (samt Familiennachzug!) von den finanziell ausblutenden Sozialwerken abhängig.

    Wer das unterstützt, handelt unverantwortlich gegenüber dem eigenen Land. Eine Sache einfachster Grundrechnungsarten. Aber eben...

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Neun-von-zehn-Eritreern-beziehen-Sozialhilfe-20809477

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/hunderte-von-einzelfaellen/story/21576764


    • kurt3 04.06.2016 10:06
      Highlight Highlight Angelo , was meinst Du mit : "Aber eben..." ? Apropos Sozialhilfe , es würde mich interessieren , mit was die Kommentatoren bei 20 ' min. ihr Geld verdienen . Alles Schichtarbeiter ?
    • Beat Wuermli 04.06.2016 10:14
      Highlight Highlight Dienstverweigerung/Desertion war bei uns überhaupt nie Asylgrund, auch nicht bei den Eritreern. Es geht um die Bestrafung im Fall einer Rückkehr. Wenn schon, soll man darüber streiten, wie hart diese ausfällt.
    • Peter Keller (1) 04.06.2016 10:22
      Highlight Highlight A. Die Problematik ist das die Dauer des Militärdienstes in Eritrea willkürlich ist. Der einzelne weiss nich wann er aus dem Militärdienst entlassen wird. Dies ist ausserhalb von Kriegen- oder Kriesen nicht mit einem Rechtsstaat vereinbar.
      Die Schweiz hat dies in "BV Art. 9 Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glauben" verankert.

      B. Rechte sind in der Schweiz nicht davon abhängigkeit was einer kann oder nicht (BV Art. 8 Rechtsgleichheit).

      Als Bünzli und sind mir die beiden Artikel in der Verfassung wichtig.




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  • kurt3 04.06.2016 09:34
    Highlight Highlight " und mit weiteren Ländern Rücknahme - Abkommen zu schließen " . Klar ist ganz einfach . Die Frage ist nur , mit welcher Regierung des jeweiligen Landes ? Beispiele : Libyen ? Syrien ? . Mit Eritrea sollte es kein Problem sein . Vorausgesetzt das nächste Parlamentarier -Grüppchen trifft mal auf ein Mitglied der eritreischen Regierung .
  • Licorne 04.06.2016 08:58
    Highlight Highlight Hat sie eine Begründung für ihre Aussagen? Oder ist das einfach ihre nicht fundierte Meinung, die sie in Richtung Medien schiesst?
    NULL Empathie gegenüber den Ärmsten. Haarsträubend, solche Aussagen. Damit giesst sie hierzulande bei Menschen, die nicht gewillt sind, sich selber zu informieren, wissentlich Öl ins Feuer.
  • icarius 04.06.2016 08:52
    Highlight Highlight Ehrlicherweise müsste sie sagen sie interessiere sich nicht für das schicksal eritreeischer flüchtlinge. Zu sagen es wäre zumutbar suggeriert sie verfüge über andere und bessere informationen als die UNO, der Bund und sämtliche Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen.
    • Anaalvik 04.06.2016 17:41
      Highlight Highlight Irrtum. Selbst wenn über die Situation in Eritrea Einigkeit bestünde, würde das noch lange nicht bedeuten, dass es eine einzige Schlussfolgerung hinsichtlich der Zumutbarkeit der Rückführung eritreischer Asylanten geben müsste.
      Denn was zumutbar ist, hängt nicht von den Umständen alleine ab, sondern auch davon, wieviele nichtideale Lebensumstände von einem Subjekt ertragen werden können und sollen. Das ist eine Ermessensfrage die in Sachen Eritrea sehr viel Spielraum hat. Von daher liegt Gössi nicht daneben.
    • icarius 04.06.2016 18:50
      Highlight Highlight 1. Nennen Sie mir eine professionelle Organisation oder Stelle, die Informationen aus erster Hand hat und ihre Aussage stützt. (Und nein, die Parlamentarierreisegrüppli ist keine prof. Organisation).
      2. Wo nach EMRK und Asylgesetz wird diese persönliche Tragfähigkeit "nichtidealer Lebensumstände", erörtert, die sie erwähnen?

      Wer in Eritrea vom Nationaldienst desertiert (und das betrifft fast alle Flüchtlinge, Männer und Frauen) müssen mit drakonischen, willkürliche Strafen rechnen. Das widerspricht grundsätzlich immer der EMRK und der BV und ist somit ein Rückkehrausschlussgrund.
    • Anaalvik 04.06.2016 19:55
      Highlight Highlight @icarius: Dass Deserteure bestraft werden, ist bei uns nicht anders. Dass die Strafen verschieden sind, kann man ja als kulturelle Bereicherung sehen. Sobald wir uns im Krieg befinden, würde ruckzuck die Todesstrafe auf Desertion zu Recht wieder eingeführt. Schade wurde sie Anfang der 90er abgeschafft. Die EMRK hat viel Interpretationsspielraum und kann problemlos jederzeit missachtet oder suspendiert weden. Das machen viele Staaten auch, ebenso mit der Menschenrechtscharta der Uno. Diese Konventionen sind wie bedrucktes Klopapier: originell aber unwichtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 04.06.2016 08:49
    Highlight Highlight Flüchtlinge sind in der Regel jene viffen Menschen, die selbstverantwortlich handeln, indem sie versuchen, ihre Lage für sich und für ihre Familien zu verbessern!
    Familien und Gemeinschaften in heruntergekommenen Weltgegenden, die unter Krieg, Hunger und Klimawandel leiden, schicken einzelne Mitglieder los auf eine "Reise der Letzten Hoffnung", mit dem Auftrag, sich im "Gelobten Land" zu etablieren und dann die Familie, oder Gemeinschaft zu unterstützen.
    Gerade die Innerschweizer haben das damals auch so gemacht, Frau Gössi, damals, als die Schweiz noch das "Armenhaus von Europa" war!!!
    • demokrit 04.06.2016 11:36
      Highlight Highlight Naja, das ist sehr oft Wunschdenken. Ich denke nicht, dass sie aus eigener Erfahrung sprechen. Ich gebe ab und zu ein wenig Deutsch in einer Asylunterkunft. Da ist das Bild doch eher durchzogen (und es hat sogar ein paar gänzlich hoffnungslose Fälle, wenn man es einmal aus den Augen unseres Landes betrachtet). Und unsere 42-Studenwoche dürfte wohl selbst für diejenigen, die schon einmal gearbeitet haben, auch weit über dem Arbeitspensum in Syrien oder Eritrea liegen. Da muss man schon viele Fragezeichen in Sachen Motivation setzen.
    • rodolofo 04.06.2016 14:12
      Highlight Highlight Ich weiss nicht mit was für Immigranten sie zu tun haben. Aber ich habe noch vor der Personenfreizügigkeit Kurdische Schwarzarbeiter in Pferdeställen angetroffen, wo unsere Oberschicht ihre gehätschelten Reitpferde in Pension gegeben hat.
      Diese Kurden arbeiteten 6 1/2 Tage die Woche hart für einen kleinen Lohn und lebten in der ständigen Furcht, entdeckt zu werden.
      Ihre Motivation war klar: Selbst dieses extrem karge Leben hier in der Schweiz war -verglichen mit dem Leben in ihrer Heimat- ein Honigschlecken...
    • demokrit 04.06.2016 14:34
      Highlight Highlight 6 Syrer (Kurden, Ismailiten, Sunnis), ca. 4 Afghanen, 1 Palästinenser. Die meisten unter 30 J. Bei den Eritreern würde es noch schwieriger. Ein syrischer Kurde - der höchstens 22 war - hat mir im Gespräch gleich am Anfang klar gemacht, dass er so wie wir arbeiten (8:00-17:30) nicht arbeiten könnte. Einige haben sogar schon Mühe nur schon den Deutschunterricht 2x pro Woche regelmässig zu besuchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nietram 04.06.2016 08:37
    Highlight Highlight Da bringt sich eine weitere Partei mit Mainstream-Populismus beim Wahlvolk in Position.
    Einfach etwas mehr Rücknahmeabkommen schliessen (was ja bei den betreffenden Ländern ein Klacks ist – das hat schon Rückführungsspezialist Blocher bewiesen, der in seiner Amtszeit kein einziges zustande brachte) und schon ist die Welt in Ordnung.
  • Arabra 04.06.2016 08:32
    Highlight Highlight Ich verstehe die jungen Eritreer wenn sie aus ihrem Land flüchten. 10 Jahre Militärpflicht in einem Land, dass so instabil ist. Schwierig schwierig......
    • Gelegentlicher Kommentar 04.06.2016 10:30
      Highlight Highlight Und dann wird hier gejammert, einerseits seien die Eritreer ungebildet & andererseits sei Dienstverweigerung kein Asylgrund. Was sich völlig widerspricht, bei so einer extremen Dienstpflicht kann man sich doch gar nicht ausbilden lassen...
  • Toastbrot 04.06.2016 08:16
    Highlight Highlight Seit den Panama Papers hat Frau Gössi jegliches Vertrauen verspielt. Mir erschließt sich nicht, für welche Werte diese Politikerin überhaupt einsteht.
    • Shlomo 04.06.2016 08:43
      Highlight Highlight Gössi steht für den klassischen bürgerlichen "Sozialschmarozer". Sie arbeitet in Zürich aber versteuert ihr Einkommen im steuergünstigen Kanton Schwyz. Des Weiteren hilft sie ihres gleichen Steuer zu hinterziehen und bestiehlt so täglich jeden einzelnen von uns.
    • AskLee 04.06.2016 08:46
      Highlight Highlight Ihr Credo - it's all about the money...
    • paddyh 04.06.2016 09:16
      Highlight Highlight Und jetzt hat sie noch begriffen, dass gegen Ausländer poltern gerade voll en vogue ist und man damit Stimmen holen kann. Die FDP wird somit endgültig zur kleinen SVP. Klientelpolitik gewürzt mit Ausländerhass, damit die Deppen die sie dann wählen, den Braten nicht riechen.
  • äti 04.06.2016 07:54
    Highlight Highlight Über soviel Blasses und Schwammiges gibts bloss eines: "Schwamm drüber".
  • blabla.. 04.06.2016 07:50
    Highlight Highlight Ich finde daa Bild gut gewählt, man sieht den Teufel in ihren Augen...
  • rodolofo 04.06.2016 07:41
    Highlight Highlight "Deserteure zurückschaffen!" ist ja auch die Forderung der "Militärggwändli-Grünen" von der SVP, die das lachende Süneli mit seinen fetten Pausbacken nur für "iihäämischi" Schweizer aufgehen lassen wollen.
    Dass der Militärdienst in Eritrea aber wesentlich härter ist und je nach Gusto der herrschenden Militärdiktatur auch lebenslänglich andauern kann, ist für Frau Gössi also zumutbar...
    Hat sie denn wenigstens freiwillig einen Militärdienst absolviert, dass sie so fachkundig mitreden kann, oder sagt sie nur das, was "z Folch" an den (Innerschweizer) Stammtischen hören will?
    • Gelegentlicher Kommentar 04.06.2016 10:32
      Highlight Highlight Es fasziniert mich immer wieder, wie Schweizer behaupten, Dienstverweigerung sei kein Asylgrund.
      Mag ja sein, aber Verweigerung mit unverhältnismässiger, unmenschlicher Gefängnisstrafe & Folter zu bestrafen, ist das denn kein Asylgrund?
    • Dewar 04.06.2016 10:33
      Highlight Highlight Das erachte ich auch als gewichtigen Unterschied zwischen "normalen" und eritreischen Deserteuren. Der Militärdienst dort dauert mindestens zehn Jahre, kann willkürlich unbeschränkt verlängert werden und die Soldaten sind den Machthabern auf unmenschliche Weise ausgesetzt. Das erfüllt viele Kriterien von Sklaverei. Zurückgekehrten Deserteuren drohen härteste Strafen. Rückweisungen unter diesen Bedingungen für zumutbar zu halten und kaltschnäuzig zu behaupten, sie sollen halt ihren Dienst leisten und gut sei, ist einfach abscheulich.
  • Shlomo 04.06.2016 07:25
    Highlight Highlight Mit Flüchtlingen kennt sie sich ja aus. Als Angestellte der Bayron AG hatte sie ja täglich mit Steuerflüchtlingen zu tun
    • giguu 04.06.2016 07:53
      Highlight Highlight 😁 anscheinend läuft das Geschäft schlecht. Deren Webseite ist eine Katastrophe

Vermisste Frau tot am Uetliberg aufgefunden

Die 90-jährige Frau, die seit dem 22. November am Uetliberg vermisst wurde, ist tot gefunden worden. Eine Privatperson entdeckte sie am Freitagmittag in unwegsamem Gelände. Hinweise auf eine Dritteinwirkung liegen nicht vor.

Der Seilgruppe der Stadtpolizei Zürich gelang es trotz Unterstützung der Höhenretter von Schutz & Rettung nicht, die Verstorbene in dem steil abfallenden Gelände zu bergen, wie die Stadtpolizei mitteilte. Dafür wurde ein Helikopter der Rega benötigt.

Die 90-Jährige war am Donnerstag, 22. November, mit einer Wandergruppe von der Bergstation «Felsenegg» in Richtung Uetliberg unterwegs. Rund zwei Kilometer vor dem Uetliberg blieb sie alleine auf einer Parkbank bei der «Fallätsche» zurück.

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