DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sommaruga: «Es ist undenkbar, dass die Schweiz Menschen nach Eritrea zurückschickt»



Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga, Mitte, spaziert mit Medienschaffenden entlang der Aare, am Donnerstag, 6. August 2015, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga mit Journalisten auf dem Spaziergang. Auch watson ist dabei. Wer erkennt unseren Reporter auf diesem Bild? Bild: KEYSTONE

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga verteidigt die Asylpraxis gegenüber Eritreerinnen und Eritreern. «Es ist undenkbar, dass die Schweiz Menschen in einen Willkürstaat zurückschickt», sagte sie am Donnerstag vor Journalisten in Bern.

Es gebe viele Berichte und unterschiedliche Informationen über das Land. Alle stimmten aber darin überein, dass Eritrea eine Diktatur und ein Unrechtsstaat sei, wo nicht einmal das IKRK Zugang zu den Gefängnissen habe. Darum schicke auch kein einziges europäisches Land Menschen dorthin zurück. 

Sommaruga reagierte anlässlich des traditionellen Sommerspaziergangs entlang der Aare auf den Brief, mit dem die Luzerner Regierung eine Änderung der Asylpraxis gegenüber Personen aus Eritrea fordert. 

Darauf zu antworten, sei allerdings schwierig, da das Schreiben von einer falschen Grundannahme ausgehe, sagte die Bundespräsidentin: Schon heute würde rund die Hälfte der Asylsuchenden aus Eritrea nicht als Flüchtlinge anerkannt, sondern lediglich vorläufig aufgenommen. (sda)

Flüchtlinge haben Gesichter

1 / 16
Flüchtlinge haben Gesichter
quelle: getty images europe / dan kitwood
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Töfffahrer rast in Zürcher Polizisten – Beamter verletzt, Fahrer flüchtet zu Fuss

Wildwest in Zürich: Am Sonntagabend wollte die Stadtpolizei an der Winterthurerstrasse im Rahmen einer Verkehrskontrolle ein Motorrad anhalten. Doch der Lenker ignorierte das Handzeichen des Polizisten und fuhr direkt auf diesen zu. Trotz eines Sprunges zur Seite kam es zu einer Streifkollision, bei welcher der Polizist leicht verletzt wurde, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt.

Das Motorrad kam zu Fall und die lenkende Person ergriff zu Fuss die Flucht in Richtung Irchelpark. Gemäss jetzigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel