Schweiz
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Aus für die Zuckersteuer: Nach dem Ständerat hat sich auch der Nationalrat gegen eine Zuckersteuer ausgesprochen. (Symbolbild)

Weisser Zucker ist ungesund – Schweizer Unternehmen sollen den Anteil in gewissen Lebensmitteln senken. Bild: APA/APA

Alain Berset sagt dem Zucker den Kampf an



Der Zuckergehalt in Joghurts und Frühstückscerealien soll weiter sinken. Bundesrat Alain Berset hat mit Schweizer Lebensmittelproduzenten und Detailhändlern neue Ziele vereinbart. Auch das Salz im Brot soll reduziert werden.

Weniger Zucker in Joghurts und in Frühstücksflocken: Schweizer Unternehmen haben mit dem Bund neue Ziele vereinbart. (Symbolbild)

Der Zuckergehalt in Joghurts und Frühstückscerealien soll sinken. Bild: KEYSTONE

14 Unternehmen haben die Fortsetzung der «Erklärung von Mailand» unterzeichnet, wie das Innendepartement (EDI) am Dienstag mitteilte. Bis 2024 soll der Zuckergehalt in Joghurts nochmals um 10 Prozent sinken, jener in Frühstückscerealien um 15 Prozent. Beim Salz stehen die Ziele noch nicht fest.

Gesundheitsminister Alain Berset zeigte sich vor den Medien zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen der Bemühungen. Die Ziele seien erreicht, ja sogar übertroffen worden. Nun habe die Branche mit dem Bund neue vereinbart. Es handle sich um ein sehr schweizerisches Vorgehen, stellte Berset fest.

Bundesrat Alain Berset aeussert sich an einer Medienkonferenz zur Botschaft zur Aenderung des Bundesgesetzes ueber die Krankenversicherung, am Mittwoch, 21. August 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Alain Berset setzt den Schweizer Lebensmittelproduzenten neue Ziele. Bild: KEYSTONE

Keine Bevormundung

Die Konsumentinnen und Konsumenten würden nicht bevormundet, betonte Berset. Nichts werde verboten. Jedem sei freigestellt, Zucker zu essen. Mit der Senkung des Zuckergehalts in Joghurts und Cerealien werde aber sichergestellt, dass Produkte, die als gesund gälten, nicht viel zu stark gezuckert seien.

Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen bezeichnete die neuen Ziele als ehrgeizig. Konsumentinnen und Konsumenten schmeckten schon kleinste Veränderungen in der Rezeptur, gab er zu bedenken. Daher brauche es ein schrittweises Vorgehen.

Fabrice Zumbrunnen, CEO Migros an der Bilanzmedienkonferenz in Zuerich am Dienstag, 27. Maerz 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bezeichnet die Ziele vom Bundesrat als sehr ehrgeizig: Fabrice Zumbrunnen. Bild: KEYSTONE

Bisherige Ziele erreicht

Mit der «Erklärung von Mailand» hatten sich 2015 mehrere Lebensmittelproduzenten und Detailhändler freiwillig verpflichtet, den Zuckerzusatz in Joghurts und Frühstückscerealien zu reduzieren. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hat seither drei Erhebungen durchgeführt, die letzte im Jahr 2018.

Gemäss den Ergebnissen wurden die vereinbarten Ziele erreicht. Den Joghurts aller Unternehmen wurde im Durchschnitt 8.8 Gramm Zucker pro 100 Gramm zugesetzt. Das sind 3.5 Prozent weniger als 2016. Die Joghurts jener Unternehmen, die von Beginn an bei der «Erklärung von Mailand» dabei waren, enthielten 4.3 Prozent weniger Zucker.

Immer noch zu süss

Bei den Frühstücksmüesli sank der Anteil an zugesetztem Zucker seit der ersten Erhebung um 13 Prozent. Er belief sich über alle Firmen hinweg auf 15 Gramm pro 100 Gramm. Die Cerealien jener Unternehmen, die von Beginn weg bei der «Erklärung von Mailand» dabei waren, enthielten bei der jüngsten Erhebung rund 16 Prozent weniger Zucker.

Müesli

Das EDI hält den Zuckergehalt bei Frühstücksmüesli noch immer für zu hoch.

Trotz dieser Fortschritte sei der Zuckergehalt immer noch beträchtlich, schreibt das EDI. Die Vertragspartner hätten deshalb nun neue Ziele festgelegt. Das EDI behält sich das Recht vor, Unternehmen aus der Erklärung auszuschliessen, wenn ihre Reduktionsbemühungen zu gering sind.

Diese Ausschlussmöglichkeit begrüsst die Stiftung Konsumentenschutz, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Allerdings würden griffige Sanktionen sowie ein Druckmittel fehlen, um die Firmen, welche sich nicht beteiligen, zum Mitmachen zu bewegen. Der Konsumentenschutz kritisiert zudem, dass Süssgetränke weiter unangetastet bleiben. Diese sei gerade für Jugendliche eine Quelle für einen problematisch hohen Zuckerkonsum.

Weniger Salz im Brot

Die Branche will den Zuckergehalt in weiteren Lebensmitteln senken. Zudem soll auch der Salzgehalt in gewissen Lebensmitteln reduziert werden. Im Visier sind hier Brot und Saucen, wie Berset sagte. Die Ziele für die neuen Gruppen von Lebensmitteln sollen bis spätestens Ende 2020 festgelegt werden. Für 2020 ist die nächste Zwischenbilanz geplant.

Zwar seien beim Brot schon früher Bemühungen unternommen worden, sagte Berset. Nun sei es aber Zeit, das Thema wieder aufzugreifen. Der Gesundheitsminister erinnerte an die Krankheiten, die als Folge von zu viel Zucker oder zu viel Salz auftreten können. Mit 110 Gramm Zucker pro Tag konsumiert die Schweizer Bevölkerung aktuell rund doppelt so viel Zucker wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt.

Die «Erklärung von Mailand» unterzeichnet haben die Firmen Aldi Suisse, bio-familia, Bossy Céréales, Coop, Cremo, Danone, Emmi Schweiz, Kellogg Schweiz, Lidl Schweiz, Migros, Mokerei Lanz, Nestlé Suisse, Schweizerische Schälmühle E. Zwicky und Wander. (mim/sda)

Frühstückscerealien und ihr Zuckergehalt

Die Schweiz im Zuckerrausch

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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • THEOne 28.08.2019 12:24
    Highlight Highlight und schon kriegen fressalien die grüne statt orange ampel. ist das nicht toll?
    die menschen manövrieren sich immer weiter ins jenseits, aber hauptsache mit weniger zucker im körper
  • SBP 28.08.2019 11:08
    Highlight Highlight Besser das Geld in die Ausbildung (inkl. Ernährungslehre) unserer Kinder investieren!
  • fidget 28.08.2019 10:28
    Highlight Highlight Den Zuckergehalt alleine zu senken nützt nichts. Der fehlende Zucker wird dann mit Süssungsmitteln ersetzt. Mir ist es lieber, es hat richtigen Zucker in den Lebensmitteln, als künstlichen Süssstoff. Dieser gaukelt dem Körper nur vor, dass er Zucker erhält, aber dann kommt keiner. Daraus entsteht dann Appetit und man isst mehr, damit das Verlangen nach Nährstoffen gestillt werden kann.
  • ChillDaHood 28.08.2019 08:28
    Highlight Highlight Ja Herr Berset - ist das die gleiche Zuckerindustrie, welche sie mit subventionierten Spots Werbung machen lassen, obwohl nur 10% des Zuckers von Endkunden gekauft werden und 100% des Zuckers im Coop-Regal aus der Schweiz stammt?

    Die sie mit 58 Mio Direktzahlungen unterstützen?

    https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldetail/suesse-subventionen-millionen-fuer-unnoetige-zuckerwerbung/
  • Der müde Joe 28.08.2019 01:57
    Highlight Highlight Zucker wirkt wie eine Droge und manche Experten sagen, dass es auch eine ist. Darum wird auch in jedes Lebensmittel Zucker geschmissen, obwohl dies eigentlich gar nicht nötig wäre. Aber die Lebensmittel- und Zuckerindustrie sind eben dicke Freunde und wissen das genau. 🤑
  • Lexxus0025 27.08.2019 23:44
    Highlight Highlight Liebe konsumentinnen und konsumenten: ihr sollt weiter frei joghurts mit 40gramm zucker auf 200gramm produkt verzehren dürfen. Niemand will euch bevormunden. Nein bloss nicht! Aber bitte bezahlt die folgekosten eures zuckerkonsums selbst, und belastet nicht andere mit steigenden prämien.
    • moedesty 28.08.2019 09:39
      Highlight Highlight Dein Kommentar strotzt vor Ignoranz.
    • Lexxus0025 28.08.2019 16:32
      Highlight Highlight Es gibt nichts zu diskutieren über die schädlichkeit des zuckerkonsums. ich sehe daher die ignoranz in meinem kommentar nicht. Weiter zucker essen und in lebensmittel zu mischen, mit der begründung „es schmeckt halt besser“: das ist ignorant.
  • tipsi 27.08.2019 22:27
    Highlight Highlight Doppelt soviel Zucker wie die WHO empfiehlt find ich eine ungeschickte Formulierung. Wir brauchen keinen Kristallzucker, die Empfehlung der WHO meint wohl eher wir sollten nicht mehr als zb 50g pro Tag konsumieren und nicht wir sollten mindestens 50g konsumieren. Auch die Zuckerangabe in Prozent vom täglichen Bedarg auf den Produkten ist irreführend da gar kein Bedarf besteht.
    • Alnothur 28.08.2019 09:52
      Highlight Highlight "Kristallzucker" ist Saccharose. Diese wird vom Körper in Glucose und Fructose aufgetrennt.

      Fructose ist derselbe Zucker, der massenhaft in Früchten vorhanden ist, und muss vom Körper zuerst umgewandelt werden; Glucose ist eine wichtige Energiequelle für die Zellen.
    • Eliani 28.08.2019 11:28
      Highlight Highlight @Alnothur: Fett ist die weitaus bessere Energiequelle für die Zellen.
  • Thor_Odinson 27.08.2019 22:11
    Highlight Highlight Wir leben so ungesund und haben keine Zeit zu essen. Ich behaupte mal, wenn wir essen würden, wie im Mittelalter, würde das uns gar nicht schmecken ohne die ganze Chemie ...
  • darkshadow 27.08.2019 22:08
    Highlight Highlight Joghurt kann man sehr einfach selber machen. einfach einen Topf Milch &1 Löffel Nature Joghurt bei 50 Grad für ein paar Stunden in den Ofen. Paar frische, angestossene Beeren dazu = Geschmacksorgasmus. Zucker brauchts nicht.
    • Walter Sahli 27.08.2019 23:23
      Highlight Highlight ...und wenn man Joghurt über Nacht in einer Stoffwindel in einem Topf hängen lässt, hat man am Morgen lecker Frischkäse...Labneh für Hipster.
    • Sharkdiver 28.08.2019 08:18
      Highlight Highlight Das ist doch noch kein Frischkäse sondern abgetropftes joghurt.
    • darkshadow 28.08.2019 08:48
      Highlight Highlight Frischkäse wird mit Lab hergestellt. Statt einen Löffel Joghurt, muss einen Löffel sour Cream genommen werden. Bei 20-25 Grad sauern lassen, paar Tropfen Lab mit Wasser langsam einrühren, ein paar Stunden stehen lassen bis es fest ist, in Würfel schneidrn und Molke austreten lassen. DAS ist dann Frischkäse. Ausserdem kann die Molke aufgekocht werden, dann gibts “Ziger“ daraus. Alles sehr einfach
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 27.08.2019 22:03
    Highlight Highlight Ja bitte, Zucker dazugeben kann man immer, aber wenn er mal drin ist wirds schwierig den wieder rauszubekommen. und leider ist überall, und im speziellen in manchen Artikeln für Kinder, viel zu viel Zucker drin. Ich verstehe echt nicht warum.
    • Der müde Joe 28.08.2019 01:49
      Highlight Highlight Ich weiss schon warum. Was denkst wieviel die Zuckerindustrie daran verdient?
  • loplop717 27.08.2019 20:54
    Highlight Highlight Brauner Zucker ist genau gleich ungesund wie Weisser.
  • Katzenseekatze 27.08.2019 19:19
    Highlight Highlight Ich kaufe fast nichts Gezuckertes mehr.
  • TingelTangel 27.08.2019 18:56
    Highlight Highlight 4.3 Prozent weniger Zucker - Wow
  • Platon 27.08.2019 18:48
    Highlight Highlight Viel Glück Herr Berset gegen die übermächtige Zuckerlobby in der CH💪🏼
    • THEOne 28.08.2019 12:21
      Highlight Highlight was heisst hier gegen?? er subventioniert sie ja....
  • Maya Eldorado 27.08.2019 18:37
    Highlight Highlight Also ich kaufe die Sachen lieber ohne Zucker und mach dann selbst hinein, soviel wie ich eben will.
    Da gab es mal vor Jahren ein Crunch Müesli in der Coop ohne Zucker. Plötzlich haben die dann das gezuckert und es war so viel Zucker, dass ich das nicht mehr herunterbrachte.
  • AlienTechnologie 27.08.2019 18:32
    Highlight Highlight Zum Glück tut endtlich wer was gegen diesen elenden Zucker...
    Das ist ja wirklich die grösste Kriese die wir gerade haben. Find ich toll, dass Prioritäten gesetzt werden💪
  • Todesstern 27.08.2019 18:13
    Highlight Highlight Hört hört, so wird die zuckerlobby und die Zucker Mafia dagegen Sturm laufen, nur eine Frage der Zeit bis er wieder zurückgrudert.
    • Newski 28.08.2019 06:24
      Highlight Highlight Er wird wegen Diskriminierung der Zuckerproduzenten verklagt.
  • legalizeit 27.08.2019 18:10
    Highlight Highlight Ersetzt wird der dann durch Süssungsmittel oder wie schauts aus?
    • iisprinzässin 27.08.2019 20:01
      Highlight Highlight Oder Fett.
    • Lexxus0025 27.08.2019 23:45
      Highlight Highlight Oder gar nix?
      Gewöhn dich an den natürlichen geschmack. Joghurt is saugeil ohne zucker
    • El Vals del Obrero 28.08.2019 07:40
      Highlight Highlight Zucker dürfte schädlicher als Fett sein.
  • Alju 27.08.2019 17:59
    Highlight Highlight Ich glaube, vielen ist gar nicht bewusst, wo überhaupt wieviel Zucker drinsteckt.

    Es wäre schon ein grosser Schritt, wenn der Kristallzucker-Anteil in Prozent angegeben werden müsste. (Wie in der Bildstrecke in diesem Artikel)
    • Bäbu71 27.08.2019 19:44
      Highlight Highlight Genau so ging es mir. Bis ich vor 3 Monate mit Diabetes Typ 2 diagnostiziert wurde. Es hiess Altersdiabetes. Ich bin 48 Jährig und habe 10 Kg zu viel, was gemäss meiner Ärztin nicht wirklich der Auslöser sein kann/sollte. Seitdem ich mich damit auseinander setze, wird mir bewusst wo überall zu viel Zucker drin ist.
  • Dario4Play 27.08.2019 17:57
    Highlight Highlight Bitte nicht?
    Benutzer Bildabspielen
  • Der Soziale 27.08.2019 17:24
    Highlight Highlight Neiiiiiiin!!! 😱
    Von dieser ewigen Bevormundung beim Essen habe ich die Nase gestrichen voll. 🤬
    Ich würde besser finden ORIGINAL Produkte mit normal viel Zucker und Fett (so wie vor 50 Jahren) und die gleichen Produkte in der gesunden Variante.
    Dann kann der Konsument selbst wählen, was er essen oder trinken will.

    • Til 27.08.2019 18:58
      Highlight Highlight Ich fühle mich durch die überzuckerten Produkte bereits bevormundet. Ob jetzt der Gesundheitsminister oder Testesser mit Geschmachsverstauchung den Zuckergehalt bestimmen macht es nicht mehr oder weniger bevormundend.
      Aber die Wahl zwischen verschieden stark gezuckerten Varianten hätte ich auch gerne.
    • Maya Eldorado 27.08.2019 19:15
      Highlight Highlight Besser wenig oder gar kein Zucker.
      Nachzuckern kann ich immer soviel ich gerade Lust habe.
      Aber wie man Zucker daraus entfernen kann, weiss ich nicht.
    • Platon 27.08.2019 20:00
      Highlight Highlight @Der Sozial
      Bevormundung?!?!?! Das Cola in der CH ist absichtlich süsser dank unserer Zuckerlobby! Das ist Bevormundung!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faceoff 27.08.2019 17:16
    Highlight Highlight Je öfter man einen Konzern seine Mahlzeiten zubereiten lässt, desto ungesünder lebt man. Es ist alles auf den Massenmarkt ausgelegt – auch der "Geschmack".
    • tamam ueli, tamam! 27.08.2019 18:03
      Highlight Highlight Die Zuckerlobby hasst diesen Trick!

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