Schweiz
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Eine Wanderin blickt von einem Felsvorsprung ueber das St. Galler und Churer Rheintal, unter ihr der Baschalvasee, auf der Fuenf Seen Wanderung, am Mittwoch, 16. Juli 2014, in Wangs-Pizol. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Aussichten wie diese, hier vom Wangs-Pizol auf das St.Galler und Churer Rheintal, locken jedes Jahr Tausende in die Schweizer Berge. Bild: KEYSTONE

Scheint die Sonne, sterben mehr Wanderer: Letztes Jahr waren es 58 – und 20'000 haben sich verletzt

Wandern boomt. Auch bei den Jungen. Dies führt zu mehr Unfällen. Beinahe 20'000 Menschen verletzen sich dabei jährlich. Allerdings starben letztes Jahr weniger in den Schweizer Bergen. 



Das Wandern ist des Schweizers Lust. 2,7 Millionen der Bevölkerung schnüren sich regelmässig die Wanderschuhe. Das entspricht 44 Prozent. Seit 2008 steigt die Beliebtheit, vor allem bei den Jungen. Gemäss der Studie «Wandern in der Schweiz» sind es bei den 15- bis 29-Jährigen acht Prozent mehr, die seither wandern in ihrer Freizeit. 

Wo sich viele Menschen tummeln, gibt es Unfälle. Dies ist beim Wandern nicht anders. Im Durchschnitt verletzen sich in der Schweiz dabei jährlich 19'610* Menschen. Im Jahr 2000 waren es noch 16'350.

Die Zahl der Toten hingegen hat im letzten Jahr abgenommen. Laut der neusten BfU-Statistik, die heute herausgekommen ist, waren es 58. Zum Vergleich die Wander-Toten der letzten Jahre: 

Dafür gibt es eine Erklärung. Rolf Moning, Mediensprecher der BfU, sagt: «Die Zahl der Toten korreliert fast immer mit dem Wetter, und letztes Jahr war dieses schlecht. Deshalb wanderten weniger Leute.» 

Wie können Unfälle vermieden werden? Wo lauert die grösste Gefahr? 

Einwirkungen von aussen, wie bei der tödlichen Kuhattacke vom letzten Freitag in Laax, sind selten. Die grösste Gefahr beim Wandern ist der Mensch selber. Moning: «Die Hauptursache für Bergwanderunfälle ist ganz klar ein Sturz; ein Stolpern oder ein Misstritt.»

Wanderer machen Rast bei der Wildseeluggen mit Blick auf den Wildsee, auf der Fuenf Seen Wanderung, in Wangs-Pizol, am Mittwoch, 16. Juli 2014. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Pausen sind wichtig beim Wandern. Bild: KEYSTONE

Viele Unfälle liessen sich verhindern, wenn einige, wenige Punkte eingehalten würden. Deshalb hat der Verband Schweizer Wanderwege eine Kampagne gestartet. Darauf ist zu achten: 

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Sicher wandern. So geht es. YouTube/bfu, bpa, upi

Insgesamt verletzen sich in der Schweiz pro Jahr eine Million Menschen in ihrer Freizeit, mehr als 2200 sterben.

*Durchschnitt der Jahre 2008–2012. Die genaue Zahl für das Jahr 2014 fehlt noch.

Wozu verreisen? Den schönsten Sommer gibt es in der Schweiz

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