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Gesellschaft & Politik

300 Aufräumaktionen an den beiden Clean-Up-Tagen in der Schweiz

Ziel des Clean-Up-Days: Aufräumen.
Ziel des Clean-Up-Days: Aufräumen.Bild: IGSU
Abfall

300 Aufräumaktionen an den beiden Clean-Up-Tagen in der Schweiz

13.09.2014, 16:1013.09.2014, 16:10

Gegen das Littering – das Liegenlassen von Abfall im öffentlichen Raum – haben am Freitag und Samstag in der ganzen Schweiz zahlreiche Menschen gemeinsam angepackt. Rund 300 Gemeinden, Schulen, Vereine oder Firmen … und erstmals auch die Bauern - haben am Clean-Up-Day teilgenommen.

So waren in der sanktgaller Innenstadt ein Flashmob gegen Littering geplant. Dabei wurde das Putzen der eigenen vier Wände nach draussen verlegt. In vielen Dörfern versuchten Schulklassen und Bevölkerung gleich das gesamte Gemeindegebiet – auch Wiesen, Wälder und Felder – in einer «Dorfputzete» von Abfall zu befreien. Und in mehreren Flüssen und Seen gingen Taucher auf Abfall-Jagd.

McDonald's macht mit

An der schweizweiten Aufräumaktion nahm auch eine grosse us-amerikanische Imbiss-Kette teil, deren Verpackungen vielerorts das Abfall-Problem noch verschärfen. In Ebnat-Kappel und Wil SG wiederum verteilte eine Recycling-Firma kostenlos Taschenaschenbecher. An mehreren anderen Orten befreiten Mitarbeitende von Unternehmen ihre Umgebung von Abfällen.

Erstmals beteiligte sich in einigen Kantonen der Deutschschweiz auch die kantonale Bauernverbände am Clean-Up-Day mit eigenen Aktionen. Weggeworfene Abfälle machten Bauernfamilien und deren Tieren oft das Leben schwer und verursachten den Bauern zusätzliche Kosten, begründete der Schweizerische Bauernverband die Teilnahme am Clean-Up-Day.

Die erstmals an zwei Tagen stattfindende Aufräumaktion wurde organisiert von der Interessengruppe für eine saubere Umwelt. Die Stiftung für Praktischen Umweltschutz, das Bundesamt für Umwelt sowie der Städteverband und der Gemeindeverband unterstützten die Aktion. (pma/sda)

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