Schweiz
ÖV

Bernmobil will für über 100 Millionen Franken Trams kaufen

Bernmobil will für über 100 Millionen Franken Trams kaufen

31.10.2018, 11:5231.10.2018, 11:59
Das Tram Nummer 9 faehrt am 25. Mai 2007 durch die Marktgasse in Bern. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

The tram number 9 drives through the Marktgasse lane to the last stop Guisanplatz square in Berne, Sw ...
Bild: KEYSTONE

Berns städtische Verkehrsbetriebe Bernmobil wollen für über 100 Mio. Franken neue Trams kaufen. Am Mittwoch hat das Unternehmen den Auftrag öffentlich ausgeschrieben. Es handelt sich um das grösste Beschaffungsvorhaben in seiner Geschichte.

Wie Bernmobil am Mittwoch mitteilte, müssen in den kommenden Jahren 21 Trams ersetzt werden, die in den Jahren 1987 und 1990 in den Dienst gestellt wurden. Sie erreichen in den Jahren 2023 und 2024 ihr Lebensende.

Ausgeschrieben hat Bernmobil die Beschaffung einer Grundbestellmenge von 20 Trams zum Ersatz dieser Fahrzeuge. Dazu kommt, als Option, der Bezug von bis zu 30 weiteren Tramzügen in einer zweiten Etappe. Es geht um Fahrzeuge, welche beispielsweise auf der künftigen Linie von Bern nach Ostermundigen eingesetzt werden sollen.

Die Stimmberechtigten des Kantons Bern, Ostermundigens und der Stadt Bern genehmigten in den vergangenen zwei Jahren an der Urne Kredite für den Bau dieser neuen Tramlinie.

Erstmals hat Bernmobil in der Ausschreibung Vorgaben zum Fahrzeugdesign aufgenommen. Diese Gestaltungselemente sollen den neuen Trams ein eigenständiges «Berner» Aussehen verleihen. Ende 2019 will Bernmobil den Lieferanten bestimmen. Das erste Tram der neuen Reihe soll Anfang 2023 in Bern eintreffen. (aeg/sda)

So toll ist es im schönsten Dorf der Schweiz

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Nicole kämpft um ihre Nieren: «Jedes Jahr ohne Dialyse ist ein geschenktes Jahr»
Nierenerkrankungen bleiben oft lange unbemerkt. Moderne Medikamente können den Funktionsverlust bremsen und Dialysen vermeiden helfen. So wie bei Nicole Weibel.
Wegen einer Rückenoperation musste Nicole Weibel vor zehn Jahren ins Spital. An Schmerzen litt sie schon länger, dementsprechend hatte sie immer wieder entzündungshemmende Schmerzmittel einnehmen müssen. Beim Bluttest in der Rheumatologie entdeckten die Ärzte dann auffällige Werte. «So schlimm wird das kaum sein», dachte sie.
Zur Story