Schweiz
ÖV

Erdrutschgefahr: SBB-Strecke Wetzikon – Uster unterbrochen

Erdrutschgefahr: SBB-Strecke Wetzikon – Uster unterbrochen

24.01.2016, 18:4925.01.2016, 06:12

Der Bahnverkehr zwischen Wetzikon und Uster im Kanton Zürich ist am Sonntagabend wegen Erdrutschgefahr vorübergehend unterbrochen worden. Es wurden Bahnersatzbusse zur Beförderung der Zugpassagiere eingesetzt, wie eine SBB-Sprecherin auf Anfrage sagte.

Grund für den Unterbruch war ein Schaden, der an einer Stützmauer zwischen Wetzikon und Aathal festgestellt worden war, wie die Sprecherin weiter sagte. Deshalb sei die Bahnstrecke vorsorglich gesperrt worden.

Ein Geologe klärte die Erdrutschgefahr vor Ort ab. Er sei zum Schluss gekommen, dass der Hang stabilisiert werden könne, sagte die SBB-Sprecherin. Die entsprechenden Arbeiten wurden noch für die Nacht geplant. Die SBB rechneten damit, dass die Züge auf der betroffenen Strecke voraussichtlich zum Fahrplanbeginn vom Montagmorgen wieder normal verkehren dürften.

Die Züge der S5 und der S14 fielen aus, die Züge der S15 wurden umgeleitet. Reisende von Rapperswil nach Zürich Stadelhofen oder Zürich Hauptbahnhof wurde empfohlen, via S7 Rapperswil – Winterthur zu fahren. Passagiere von Wetzikon nach Zürich Stadelhofen oder Zürich Hauptbahnhof sollten via S15 Rapperswil – Niederweningen reisen. Die SBB rief Bahnreisende dazu auf, mehr Zeit einzurechnen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wer sind die Täter, wer die Opfer? Das zeigen die Zahlen zu häuslicher Gewalt
Die Fälle häuslicher Gewalt in der Schweiz nehmen weiter zu, mit teils tödlichem Ausgang. Die Zahlen zeigen, welche Rolle Geschlecht und Herkunft spielen – und bei welchen Delikten fast ausnahmslos Frauen die Opfer sind.
Die Polizei registriert immer mehr häusliche Gewalt. Im Jahr 2025 waren es 22'066 Straftaten – 4,4 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Das zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundesamts für Statistik (BFS).
Zur Story