ZVV will Billett- und Abopreise im Schnitt um 2,7 Prozent erhöhen
Billette und Abos im Zürcher ÖV sollen teurer werden: Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) schlägt eine Tariferhöhung um durchschnittlich 2,7 Prozent vor. Zudem sollen künftig alle Rabatte auf Mehrfahrtenkarten entfallen.
Der nationale Tarif und auch der Z-Pass würden seit Jahren keine Rabatte mehr auf Mehrfahrtenkarten kennen, teilte der ZVV am Dienstag mit. Bislang gab es im ZVV noch unterschiedliche Rabattstufen auf Mehrfahrtenkarten. Neu sollen diese bestehenden Rabatte aber vollständig aufgehoben werden, heisst es. Damit gleiche sich der ZVV-Tarif dem nationalen Tarif an.
Aufgrund des Wegfalls der Rabatte bei den Mehrfahrtenkarten müssten die übrigen Abonnemente und die Einzeltickets durchschnittlich nur um 2,1 Prozent erhöht werden, heisst es weiter. Bei den Lokalnetzen und den Kurzstreckentickets sei keine Preisanpassung vorgesehen.
Insgesamt ergibt sich laut ZVV aus all diesen Massnahmen eine durchschnittliche Erhöhung der Preise um rund 2,7 Prozent. Alliance Swisspass, die den nationalen Tarif festlegt, sieht im nationalen direkten Verkehr eine Tariferhöhung von durchschnittlich 3,9 Prozent vor. Dies wurde ebenfalls am Dienstag bekannt gegeben.
Der ZVV startet nun die Vernehmlassung, zu welcher Gemeinden, Verkehrsunternehmen und regionale Verkehrskonferenzen bis Mitte Mai eingeladen sind, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst. (sda)
