Schweiz
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Offen gesagt

«Lieber Herr Maurer, Sie haben sich verraten ...»

Finanzminister Ueli Maurer steht auf Kriegsfuss mit den Medien und ganz besonders mit dem SRF. Zeigen darf er das aber unter gar keinen Umständen. Sonst ist er im falschen Job.



Lieber Herr Bundesrat Maurer

Das Leben ist die beste Lehrerin. Wenn man eine Lektion nicht verstanden hat, dann wird sie einfach wiederholt. In Ihrem Alter, so müsste man wenigstens meinen, seien solche Repetitionen nicht mehr nötig.

Wie man sich täuschen kann.

Jetzt entnehme ich den Medien, dass Sie bei Reto Lipp von «Eco» (SRF) erneut eine Interview-Flucht begangen haben. Angeblich, weil die Redaktion die anstehende Steuerreform- und AHV-Finanzierung (STAF) im Vergleich zur abgeschifften Unternehmenssteuer-Reform als «alten Wein in neuen Schläuchen» bezeichnet habe.

Das macht Sie schon fast zum notorischen Interview-Flüchter und ganz ehrlich, ich kann Sie verstehen. Besonders im Fall von SRF. Viktor Giacobbos satirische Verballhornung Ihrer politischen Persona war da noch unter dem Faireren, was es an Umgang mit Ihnen gab.

Man hat Sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen mit frisch operierter Hüfte für versteckte Kameras tanzen lassen, man hat Sie im ersten Interview nach Ihrer Nominierung für die Bundesratswahlen live mit Respektlosigkeiten eingedeckt und Ihnen mit eher tendenziösen journalistischen Leistungen politische Geschäfte erschwert. Im Fall der Gripen-Beschaffung auch eines Ihrer mitunter wichtigsten.

Was SRF ausgelassen hat, war die journalistische Sippenhaft für Ihren Sohn, aber da sind dann die privaten Organe in die Bresche gesprungen.

Oder anders ausgedrückt, so wie es im Journalisten-Jargon heisst: Wir haben während Ihrer langen politischen Laufbahn nicht eimer-, sondern tanklasterweise Scheisse über Ihnen ausgeleert und Sie haben alles Recht dazu, wütend, gekränkt und verletzt zu sein.

Bloss sollten Sie das nicht zeigen, schon gar nicht als Bundesrat.

Erstens zwingt Sie niemand dazu, diesen Job zu machen. Sie wollten dieses Amt haben und in einer Demokratie gehört journalistische Kritik zum System. Das muss man ertragen können, sonst kann man den Job nicht machen.

Zweitens nährt Ihre auch im offiziellen Auftritt vorgetragene Medienverachtung den Verdacht, dass Sie die Einmischung der Medien in Ihre politischen Angelegenheiten als Bundesrat nicht dulden. Und das wäre eine sehr undemokratische Haltung.

Und drittens weiss jedes Kind, dass die Leute dann am wütendsten werden, wenn sie eine Wahrheit zu hören kriegen, die ihnen nicht passt, von der sie aber genau wissen, dass sie stimmt.

Etwa so wie damals, als Sie Roger Schawinski aus der Live-Sendung gerannt sind, weil der Sie als «SVP-Präsident von Blochers Gnaden» bezeichnet hatte ...

Auch im Fall der STAF wird man dank der Interview-Flucht des Finanzministers nun davon ausgehen, dass es sich bei dieser Vorlage im Vergleich zur USR III tatsächlich um «alten Wein in neuen Schläuchen» handelt. Sie haben sich verraten, und das wird Ihnen im Abstimmungskampf nicht helfen.

Ich hoffe, Sie schliessen diese Lektion nicht mit einer Niederlage an der Urne ab.

Mit freundlichen Grüssen

Maurice Thiriet

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    Alle Leser-Kommentare
  • stalker 09.04.2019 22:51
    Highlight Highlight Also hä? Die SVP hat das Gefühl, die Ernennung Brotz' zum neuen Arena-Moderator ist ein gesuchter Angriff ihr gegenüber und sieht die Schuld in ihrem Wahldebakel in einem Talk mit Tiana Angelina Moser, aber wenn ihr Bundesrat die Möglichkeit bekommt, Argumente für eine Abstimmung zu bringen läuft Maurer aus der Sendung?

    Irgendwie skurril.
  • Andi Weibel 09.04.2019 20:38
    Highlight Highlight Was war an der Berichterstattung von SRF zum Gripen tendenziös zu ungunsten von Ueli Maurer? Man kann SRF höchstens vorwerfen, dass es nie die vollen Kosten über die ganze Lebensdauer präsentiert hat, sondern immer nur mit den reinen Beschaffungskosten gerechnet hat...
  • Muselbert Qrate 09.04.2019 17:50
    Highlight Highlight Wenn man Vergleicht, wie Brotz und seine Co-Moderatorin vor ein paar Monaten Frau Sommaruga „interviewt“ haben und wie das Schweizer Fernsehen mit Andersdenkenden umgeht, kann ich Ueli Maurer gut verstehen.

    Das ein öffentlich finanziertes Fernsehen so offensichtlich parteiisch ist gibts wohl sonst nur in sozialistischen Diktaturen..
  • Gustav Messer 09.04.2019 17:45
    Highlight Highlight Alter Wein in neuen Schläuchen? Kei Luscht auf Uelis STAF!
    Benutzer Bild
  • Jemima761 09.04.2019 17:11
    Highlight Highlight Und was, wenn er genau die Niederlage will?
    • mostlyharmless 09.04.2019 20:07
      Highlight Highlight Denke ich auch.
      - Die schlechtere USR III hat die SVP damals befürwortet
      - die AHV sähe die SVP lieber mit Geldern aus der Entwicklungshilfe unterstützt (s. z.B. Vorstoss Matter)
      Die Staf wurde zuerst Vehement abgelehnt, nach Maurers Gestammel an der DV hat die Parteileitung Stimmfreigabe empfohlen. Weil die SVP sich ihrer momentanen Beliebtheit bewusst ist?
  • Unkel Wullewu 09.04.2019 15:56
    Highlight Highlight Ich danke Herr Maurer, für das wenigstens er die Würde eines Bundesrates wahrt. Er ist keinem Journalisten auch nur ein einziges Wort schuldig. Dagegen fehlt den Journalisten mehrheitlich Respekt und Anstand. Gut das sich ein Bundesrat dem endlich verweigert.
    • Astrogator 09.04.2019 16:38
      Highlight Highlight Ja genau, wo kommen wir denn hin wenn in einer Demokratie ein Mitglied der Regierung von Medien kritisiert wird.
      Demokratie ohne Medien funktioniert ja auch, oder geht es denn Menschen in Nordkorea schlecht? Eben...
    • Cubbie 09.04.2019 16:51
      Highlight Highlight OK Wullewu, dann werde ich meinem Chef auch sagen müssen, dass die anderen Handwerker auf der Baustelle mir Zuwenig Respekt und Anstand entgegen bringen und ich mich ab sofort weigere, meine Arbeit zu machen.

      Ich schicke dir vielleicht ein paar Einzahlungsscheine, falls mein Chef meine Gemütslage nicht nachvollziehen kann.
      Du wirst mich wohl nicht finanziell hängen lassen, wenn ich mich für mehr Respekt in diesem Land einsetze. Hmm?
    • TJ Müller 09.04.2019 16:54
      Highlight Highlight Im Ernst? Ein Bundesrat ist keinem Journalist ein einziges Wort schuldig? Du hast ein komisches Verständnis von Demokratie!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 09.04.2019 15:09
    Highlight Highlight Der neue Stil der Autokraten. Ob Netanjahu, Trump oder Blocher/Maurer, sie alle geben fast keine Interviews. Man verbreitet seine Propaganda lieber ungefiltert und ohne lästiges Nachfragen über die "Sozialen" Medien. Alternativ hält man sich einen eigenen Hofjournalisten, kauft ihm eine Zeitung und lässt ihn darüber die genehme "Wahrheit" verbreiten. In Erdogans Reich sperrt man alles weg, was einem nicht passt und die Saudis gehen noch einen Schritt weiter und murksen den unliebsamen Stänkerer gleich ganz ab.
    • TanookiStormtrooper 09.04.2019 17:01
      Highlight Highlight Hoppla?!? Wo ist denn der letzte Satz hin?
      Fand ihn der Chef nicht ganz so gut?
      Offenbar zeigt auch jemand bei watson autokratische Züge und lässt leise Medienkritik nicht zu. Wie bei den oben erwähnten Herren soll man wohl nur lesen, was genehm ist. Schwach!
    • dickmo 09.04.2019 17:03
      Highlight Highlight @TanookiStormtrooper: Überhaupt nicht ungenehm. Aber wir achten auch bei den Kommentaren auf die Einheit der Materie und die war da leider beim letzten Satz überhaupt nicht gegeben. Einverstanden? Vielen Dank fürs Verständnis.
    • N. Y. P. 09.04.2019 17:14
      Highlight Highlight @TanookiStormtrooper

      dickmo meint, dass du deinen letzten Satz in einem neuen Kommentar aufgehen lässt.
      So wäre die Einheit der Materie nicht verletzt.

      ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • manolo 09.04.2019 15:03
    Highlight Highlight Sehr gute Replik! Gratuliere!
  • Meinsch 09.04.2019 14:25
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Calvin Whatison 09.04.2019 14:33
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • violetta la douce 09.04.2019 13:53
    Highlight Highlight
    Sommaruga stöckelte ja auch aus dem Parlament, als sie für einmal kritisiert wurde.

    Da hatten alle noch vollstes Verständnis
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 09.04.2019 14:23
      Highlight Highlight Wow. So viel verzweifelte Ablenkung. 😪
    • Dragonlord 09.04.2019 14:41
      Highlight Highlight Sommaruga verliess (zurecht) nach dem Ja zur Freizügigkeit mit Kroatien den Saal wegen Köppel's Angriff und nicht wegen einem Interview mit SRF.
      Bitte bleiben Sie beim Thema und lenken Sie die Diskussion nicht auf Ihre politischen Gegner.
    • Lamino 420 10.04.2019 00:15
      Highlight Highlight Rückwärts!
  • Trump's verschwiegener Sohn 09.04.2019 13:45
    Highlight Highlight Für mich hat er seine eklatante Charakterschwäche, welche ein Bundesrat nicht haben dürfte, vor allem damals bewiesen, als er das Verteidigungsdepartement bei der erstbesten Gelegenheit abgestossen hat, obwohl die Armee in einem miserablen Zustand war und er jahrelang solche grossspurigen Ankündigungen wie "die beste Armee der Welt" gemacht hat. (Dass Personalproblem der SVP hat sich damals und später, als Guy Parmelin dasselbe gemacht hat, nochmals verdeutlicht)
  • just sayin' 09.04.2019 13:33
    Highlight Highlight "weil die Redaktion (des SRF) die anstehende Steuerreform- und AHV-Finanzierung (STAF) ... als «alten Wein in neuen Schläuchen» bezeichnet habe."

    ist her br maurer etwas sensibel?
    vieleicht

    ist es unter jeder sau, dass unser "neutrales staatsfernsehen" meinungsmache betreibt?
    jep
    • just sayin' 09.04.2019 16:08
      Highlight Highlight @sünneli

      kritik ist rechts wie links gleichermassen unbequem.

      und kritische fragen waren auch nie das problem.

      tendenziöse berichterstattung und persönliche politische meinungen in berichten einfliessen lassen. das ist das problem und es steht im widerspruch zu den publizistischen leitlinien der srf.

      https://www.srf.ch/unternehmen/unternehmen/qualitaet/publizistische-leitlinien-srf

      "Unabhängig ist unser Programmangebot, wenn die Redaktionen keine Ideologie, keine Partei oder sonstige Interessengruppe bevorzugen."
    • Dominik Treier (1) 09.04.2019 19:14
      Highlight Highlight Was ist den hier Meinungsmache? Alter Wein in neuen Schläuchen hab ich schon gesagt als das raus kam und passt perfekt. Man hat lediglich die Steuertricks für Unternehmen etwas beschnitten, was aber immer noch in einem gigantischen Ausfall selbst gegenüber der mit Geschenken gefüllten USRII führt den die Allgemeinheit zu tragen haben wird und das koppelt man jetzt mit einem Notgroschen an die AHV aus Bundesgeldern, die wieder der kleine Bürger durch Steuererhöhungen oder wohl eher noch mehr unsägliche Sparmassnahmen zu tragen haben wird... Ich sehe nichts neues und nichts wie einen Kompromiss!
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 09.04.2019 19:46
      Highlight Highlight Just sayin‘ wo ist denn jetzt in diesem Beitrag eine Ideologie bevorzugt, oder die SVP benachteiligt worden? Alter Wein in neuen Schläuchen soll eine Ideologie vertreten? Echt? Dein Beitrag zeigt sehr schön auf, wie „ihr“ diese Leitlinie interpretiert. Der Auftrag des SRF ist halt mehr, als nur SDA-Nachrichten vorzulesen. Übrigens berichtet das SRF durchaus auch kritisch über linke Themen, nur fällt dir das mit deiner Brille nicht auf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Closer 09.04.2019 13:24
    Highlight Highlight Ich glaube und hoffe darauf, dass die Sünneli Partei im Oktober ihr grünes Wunder erleben werden!
  • Cielodinotte 09.04.2019 13:21
    Highlight Highlight Es ist Essig nicht Wein. Mit der Aktion hat er sogar bewiesen, dass in den neuen Schläuchen der Wein inzwischen zu Essig avanciert ist. Ist doch auch eine Weiterentwicklung.
  • Astrogator 09.04.2019 13:19
    Highlight Highlight Ein bisschen viel Selbstgeisselung.

    Man darf nicht vergessen, dass Maurer und Blocher die Wegbereiter für Begriffe wie "Papirlischwizer" oder "Scheininvalide" sind. "Wer keine Arbeit hat, ist zu faul zum arbeiten" und die ganzen Plakate in NS-Ästhetik in Wort und Bild und die Abkehr von Kompromissbereitschaft sind in seine Zeit als Parteipräsident gefallen.

    Maurer ist nicht das Opfer, dass einfach so mit "Scheisse" überhäuft wurde. Maurer und Blocher haben erst das Fass voll Scheisse in die Politik getragen - wer mit Scheisse spielt wird selbst schmutzig, so ist das Leben.
    • violetta la douce 09.04.2019 14:02
      Highlight Highlight Astrogator
      Vielleicht war er aber wirklich das Opfer, welches mit „Scheisse“ überhäuft wurde. Und Sie sind nur dieser auf den Leim gegangen?
    • TanookiStormtrooper 09.04.2019 14:05
      Highlight Highlight Richtig. Als Parteipräsident (von Blochers Gnaden) hat er diesen Stil jahrelang vertreten und sobald ein bisschen was davon zurückkommt wird er unglaublich wehleidig. Austeilen Ja, Einstecken Nein. Der Ausdruck "Alter Wein in neuen Schläuchen" ist ja an sich sehr harmlos und liesse sich mit Argumenten schnell entkräften.
    • violetta la douce 09.04.2019 14:06
      Highlight Highlight Wie eine Fliege?
  • maylander 09.04.2019 13:14
    Highlight Highlight Ich hoffe sehr wohl das die Mogelpackung das selbe Schicksal erleidet wie die USR III.
    Vielleicht kehrt dann endlich Vernunft ein.
  • Kommentareschreiber 09.04.2019 13:13
    Highlight Highlight Das ist ein naiver Schluss. Als BR kann er die Medien nützen oder auch nicht. Wenn Aufwand und Ertrag nicht stimmen, dann halt eben nicht. Die Medien würden jetzt nicht so aufschreien, wenn's kein Bruch mit den Abmachungen gewesen wäre. Die Leute/Medien werden dann wütend, wenn man ihnen die (unangenehme) Wahrheit sagt.
    • TanookiStormtrooper 09.04.2019 13:32
      Highlight Highlight Offenbar war er aber bereits im Studio. Ihm hat dann der vorher gezeigte Bericht nicht gefallen und er ist wieder gegangen. Er hätte ja die Zeit bekommen, um zu den Inhalten Stellung zu beziehen und seine Vorlage zu vertreten.
      Es ist auch nicht die Aufgabe eines Journalisten, ihm einfach Stichworte für seine "Propaganda" zu liefern. Das SRF ist weder Nordkorea noch TeleBlocher.
    • supremewash 09.04.2019 13:50
      Highlight Highlight Sehe das anders; als BR bekleidet er ein öffentliches Amt schlechthin und soll demzufolge mit der Bevölkerung/ den Medien im Dialog stehen. Diese Verweigerungshaltung ist seiner Sache, der das Stimmvolk skeptisch gegenüber steht, nicht dienlich. Oder frei nach @Kommentarschreiber: 0 Aufwand = 0 Ertrag.
  • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 09.04.2019 13:06
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • AlteSchachtel 09.04.2019 13:04
    Highlight Highlight "Ich hoffe, Sie schliessen diese Lektion nicht mit einer Niederlage an der Urne ab."

    Das ist sehr nett geschrieben.

    Weil Herr Maurer sich so auffällig benommen hat, habe ich Eco geschaut und bin mir nun noch weniger sicher als vorher, ob man nicht die Niederlage wünschen soll.

    Bei den Steuern können Unternehmen sparen, die AHV finanzieren dürfen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
    D.h. der Trend Personal zu sparen oder durch nicht-ahv-pflichtige Technologien zu ersetzen wird lukrativer.
    Und wer bezahlt dann die fehlenden Steuer- und AHV-Gelder?

    • sealeane 09.04.2019 14:26
      Highlight Highlight Das ist genau mein grund weshalb ich nein stimmen werde..
  • Tavares 09.04.2019 13:03
    Highlight Highlight Absolut einverstanden! Mit der Aktion hat er genau bewiesen, dass es alter Wein in neuen Schläuchen ist. Den wäre es nicht so, hätte man sachlich und souverän antworten können, was den nun anders ist (und hoffentlich Kritikpunkte von der USR III entschärft wurden)
  • Calvin Whatison 09.04.2019 13:03
    Highlight Highlight Das ist aber mal nett ausgedrückt. 👍🏻😃
  • Hans Jürg 09.04.2019 12:51
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • violetta la douce 09.04.2019 13:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • LeChef 09.04.2019 12:49
    Highlight Highlight Mag sein, dass der Ueli nicht immer fair behandelt wurde, auch vom SRF. Da sollte er aber drüber stehen als Bundesrat. Ausserdem war der Eco Beitrag vielleicht etwas einseitig, aber grundsätzlich korrekt und ingesamt doch ziemlich harmlos.

    Es ist gar nicht die Aufgabe von Formaten wie Rundschau oder Eco, immer ausgewogen zu berichten, sofern die vorgebrachte Kritik sachlich korrekt ist und die andere Seite danach Stellung nehmen darf.

    Deshalb kann ich die Reaktion umso weniger verstehen. Vielleicht ist ja noch etwas anderes vorgefallen, von dem wir jetzt nichts wissen.
  • Lowend 09.04.2019 12:48
    Highlight Highlight Populisten lieben die Medien, wenn sie sie steuern können und sie ihnen helfen, die Menschen aufzurütteln und zu mobilisieren.

    Populisten hassen die Medien, wenn diese dann endlich wieder ihre Funktion als 4. Macht im Staat entdecken und über die Machenschaften der Populisten berichten und sie die Kontrolle über die Inhalte verlieren.
  • Raphael Conca 09.04.2019 12:46
    Highlight Highlight AHV/Steuer mix = USR III in neuer Verpackung! Nicht schlecht.
    Aber ich sehe es persönlich genau so und finde: ablehnen!
    Keine Steuergeschenke mehr - für alle dieselben Bedingungen. Wer die Stabilität und Infrastruktur der Schweiz nutzen will, muss zahlen; dafür erhält er auch politische Stabilität und befindet sich mitten in Europa.
    • Dominik Treier (1) 10.04.2019 11:16
      Highlight Highlight Genau diese Vorlage wurde als Kompromiss verkauft, aber als Kompromiss zwischen was? Die eine Seite fordert das Maximale, nämlich grossflächige Steuererleichterungen und Geschenke für Konzerne, die aber schon mit der USRII mehr als das Maximum erhalten haben und jetzt will sie noch mehr. Die andere Seite will nur die AHV stabil halten und der Kompromiss soll jetzt sein das beides auf Kosten der Kleinen durchkommt?! Sie dürfen die Steuererleichterungen tragen und auch noch das Loch im Bundeshaushalt durch die AHV füllen? Eine Frechheit! Ein Kompromiss wäre etwas Kostenneutrales gewesen!
  • Makatitom 09.04.2019 12:39
    Highlight Highlight Ich hingegen hoffe schon, dass #KeiLuscht auch diese Lektion mit einer Niederlage an der Urne abschliesst, schliesslich ist es wirklich alter Wein in neuen Schläuchen, deshalb nenne ich das auch USR 3.1
    An der Umverteilung von fleissig nach reich wurde genau gar nichts geändert und es werden, verfassungswidrig, sachfremde Geschäfte vermischt. An der AHV braucht gar nichts geschraubt zu werden, wenn man schon nur an die 45 MILLIARDEN Reserven denkt, die eine Umlageversicherung eigentlich gar nicht haben sollte. Ein dickes, fettes NEIN gehört da in die Urne
  • Radesch 09.04.2019 12:38
    Highlight Highlight Uns fehlt ein Organ (nenne das mal "Verfassungsgericht"), welches die Gültigkeit und Umsetzbarkeit von Initiativen bzw. obligatorischen Referenden, sowie die Kompatibilität unserer Gesetze mit der bestehenden Verfassung prüft.

    Bei der AHV/Steuer Abstimmung ist klar die Einheit der Materie verletzt. Man muss kein Jurist sein um das zu sehen. Allerdings ändert das nichts an der Legitimität der Vorlage. Man müsste lediglich 2 Stimmzettel daraus machen und alles wäre wieder Verfassungskonform.

    Ich will nicht die Verantwortung für einen Verfassungsbruch tragen. Deshalb werde ich NEIN stimmen.
    • violetta la douce 09.04.2019 12:49
      Highlight Highlight Sommaruga stöckelte ja auch aus dem Parlament, als sie für einmal kritisiert wurde.

      Da hatten alle noch vollstes Verständnis?
      😄
    • brico 09.04.2019 13:04
      Highlight Highlight Na ja, das Problem ist der Egoismus der Abstimmenden. Die Mehrheit des Parlaments getraut sich nicht, eine sinnvolle Vorlage einzubringen, ohne gelich das Schmmiergeld mitzuliefern.
    • Pakart 09.04.2019 13:10
      Highlight Highlight Mein Meinung, s Kommentar vom

      27.01.2016 18:44
      Das grundlegende Problem liegt darin, dass die Schweiz noch immer keine Verfassungsgerichtbarkeit kennt.
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