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Vierwaldstättersee: Da hat das Steinschlagnetz aber viel genützt!

Ein Obelix-Gedenkhinkelstein liegt auf dem Wanderweg zwischen Seedorf und Bauen.
Ein Obelix-Gedenkhinkelstein liegt auf dem Wanderweg zwischen Seedorf und Bauen.
Bild: KEYSTONE

Neulich am Vierwaldstättersee: Da hat das Steinschlagnetz aber viel genützt!

22.02.2016, 15:1122.02.2016, 16:03

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein rund zwei Kubikmeter grosser Felsbrocken auf den Weg der Schweiz bei Seedorf UR gestürzt. Das Steinschlagnetz vermochte den Stein nicht zu stoppen. Verletzt wurde niemand.

Über den Steinschlag kurz nach dem Fussgängertunnel südlich der Isleten berichtete die «Neue Urner Zeitung» in ihrer Ausgabe vom Montag.

Zurzeit untersuche ein Spezialist die betroffene Felswand, sagte der Urner Kantonsingenieur Stefan Flury am Montag auf Anfrage. Deshalb bleibt der Weg an dieser Stelle bis auf weiteres gesperrt.

Der Wanderweg ist komplett versperrt. 
Der Wanderweg ist komplett versperrt.
Bild: KEYSTONE

Erst wenn sicher sei, dass dieser Steinschlag ein Einzelfall war und erst, wenn das zerstörte Steinschlagnetz wieder geflickt sei, könne der Wanderweg entlang des Urnersees wieder frei gegeben werden, sagte Flury. Die Aufräumarbeiten sind in Gang.

Bis zur Wiedereröffnung des betroffenen Abschnittes ist eine Umleitung durch den rund 400 Meter langen Schilteggtunnel der Kantonsstrasse Isleten-Seedorf signalisiert. (sda)

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