Schweiz
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2000 Menschen an Kundgebung gegen Rassismus in Genf



In Genf hat am Freitagabend eine Kundgebung gegen Rassismus stattgefunden. Nach Polizeiangaben nahmen rund zweitausend Personen daran teil.

Kundgebung gegen Rassismus am Freitag in Genf.

Bild: sda

Die Demonstration verlief friedlich. Angeprangert wurden unter anderem «rassistische staatliche Gewalt» und die «imperialistische und kolonialistische» Politik, die der Westen in der Vergangenheit geführt habe.

epa08525633 Demonstrators raise their fist as they take part in an anti-racism demonstration, against police violence, during a Black Lives Matter (BLM) protest, in Geneva, Switzerland, 03 July 2020.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bild: keystone

epa08525607 Several thousand demonstrators kneel as they take part in an anti-racism demonstration, against police violence, during a Black Lives Matter (BLM) protest, in Geneva, Switzerland, 03 July 2020.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bild: keystone

epa08525634 Several thousand demonstrators take part in an anti-racism demonstration, against police violence, during a Black Lives Matter (BLM) protest, in Geneva, Switzerland, 03 July 2020.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bild: keystone

Am Samstag finden in mehreren weiteren Städten in der Schweiz wiederum Demonstrationen gegen Rassismus statt. Kundgebungen sind angekündigt in Zürich, Basel, Lausanne, Aarau und Luzern.

Nach dem durch die Polizei verursachten Tod des Afroamerikaners George Floyd am 25. Mai in Minneapolis ist es weltweit wiederholt zu Kundgebungen gegen Rassismus gekommen. An mehreren Wochenende haben auch in der Schweiz Tausende demonstriert. (sda)

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Proteste in Minneapolis

Was struktureller Rassismus ist und warum es ihn auch in der Schweiz gibt

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wild Turkey 101 04.07.2020 10:02
    Highlight Highlight Zurzeit wird in Hongkong gerade eine demokratische Bewegung brutal niedergedrückt.

    Aber hauptsache man geht wiedermal gegen den "Westen" auf die Strasse.🤦‍♂️
  • Saerdna91 04.07.2020 09:38
    Highlight Highlight Genau das, was wir in diesem Moment brauchen: tausenden Leute auf engstem Raum (auch wenn's draussen ist). Diese Menschen haben 0 Respekt und Solidarität gegenüber den Mitmenschen. Sie protestieren für Gerechtigkeit... Dann seid gefälligst gerecht gegenüber den Menschen, die sich korrekt verhalten und lasst diesen Blödsinn einfach mal gut sein für den Moment.
  • ein bekiffter Holländer 04.07.2020 09:25
    Highlight Highlight Diese Demogänge zu Coronazeiten erinnern zunehmend an die Flagellanten-Bewegung während der Pest im 13. Jahrhundert.
    • Normi 04.07.2020 16:23
      Highlight Highlight 😂 made my day 🤣🤣
  • ein bekiffter Holländer 04.07.2020 08:47
    Highlight Highlight Was Weisse an so einer Demo zu suchen haben, wird mir immer ein Rätsel sein 🤔

  • Normi 04.07.2020 07:42
    Highlight Highlight wissen die demonstranten das in "CHAZ" 5 menschen ermordet wurden? darunter min. 1 schwarer Jugendlicher welcher von der CHAZ-Police grundlos erschossen wurde...

    Bei den Protesten min 14 Menschen gestorben sind? und bei den 14 Fällen kein einziger von der Polizei getötet wurde?
  • a.meyer 04.07.2020 07:20
    Highlight Highlight Es reicht langsam.
  • Hugo Hugentobler 04.07.2020 07:07
    Highlight Highlight Jetzt reicht es langsam. Die zweite Welle rollt an und auf dem Bild der Demo sehe ich eine Dame auf deren Schild steht: „Stop Koddeling Killer Cops“ mit einem enthaupteten Schwein mit Polizistenmütze. Welche Killercops denn bitte hier in der Schweiz?! Was fordert die Demonstrantin jetzt konkret? Und warum muss sie dieses Hasserfüllte und geschmacklose Plakat in Mitten einer Pandemie zur Schau stellen? Ich hoffe, dass zukünftig rigoros durchgegriffen wird bei Demos, solange diese Pandemie noch anhält.
  • Schneider Alex 04.07.2020 06:21
    Highlight Highlight Sklaverei heute
    Weltweit leben 40 Millionen Menschen versklavt. Im arabischen Raum ist die moderne Leibeigenschaft ein weitverbreitetes Phänomen und wird von Politik und Religion toleriert, mitunter unterstützt. Proteste gegen Rassismus und Sklaverei, die den Westen erschüttern, bleiben dort ungehört.
  • Müllli 04.07.2020 05:41
    Highlight Highlight Leider ist das ein schlechter Zeitpunkt um mit so grossen Ansammlungen von Menschen durch die Städte zu ziehen.
    Genau solche Aktionen brauchen wir im Moment nicht.
  • Frechsteiner 04.07.2020 01:04
    Highlight Highlight Ah die gibt es auch jetzt immernoch?

    Egal um was es geht bei Demos, bin momentan dagegen
  • Kruk 04.07.2020 00:12
    Highlight Highlight Es wäre besser dies zu unterlassen, das Anliegen nimmt in der aktuellen Situation durch Demonstrationen eher Schaden und die Demonstranten je nach dem auch.
  • Cbd 03.07.2020 23:16
    Highlight Highlight Es ist langsam echt ausgelutscht. Wir haben keine amerikanischen Verhältnisse hier, und mal ganz ehrlich, es kümmert sich kaum jemand noch um George Floyd. Was soll das ganze also?

Facebook sperrt Petition gegen Homo-Ehe – zum Ärger der EDU

Eine Petition, die sich gegen die «Ehe für alle» in der Schweiz ausspricht, wurde von Facebook gesperrt. Die Petition verstosse gegen die Gemeinschaftsstandards der Plattform, so die Begründung. Das stösst der EDU sauer auf.

Vergangenen Freitagabend sperrt Facebook einen Unterschriften-Aufruf der Schweizer Petition «Samenspende und Kinder-Adoption für Homosexuelle verhindern – Nein zur Homo-Pseudo-Ehe!». Der Grund: Der Beitrag habe gegen die Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstossen.

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