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Beratungsstelle Infosekta verzeichnet steigende Zahl von Anfragen



Blick in einen

Nicht alle Sekten sind so tödlich wie die Sonnentempler - hier einer ihrer Keller. Bild: KEYSTONE

Die Sekten-Beratungsstelle Infosekta hat im vergangenen Jahr erneut mehr Hilfesuchende beraten. Die Zahl der Beratungsgespräche stieg auf rund 2800. Dies entspricht einer Zunahme um acht Prozent, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht.

Zahlreiche Anfragen erhielt Infosekta zu den Zeugen Jehovas (14 Prozent), gefolgt von Scientology (4 Prozent) und ICF (2 Prozent).

Rund drei Viertel der Anfragen beziehen sich auf eine grosse Bandbreite von Anbietern wie esoterische Berater, selbsternannte Meister und verschiedene Freikirchen.

Meist seien es Angehörige und Partner oder Partnerinnen, die sich an Infosekta wenden würden, weil ein ihnen nahestehender Mensch in ein sektenhaftes Milieu abgerutscht sei. Bei jeder sechsten Anfrage seien auch ein oder mehrere Kinder involviert. (aeg/sda)

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Uriella ist tot

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quelle: keystone / martin ruetschi
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