Schweiz
Religion

Beratungsstelle Infosekta verzeichnet steigende Zahl von Anfragen

Beratungsstelle Infosekta verzeichnet steigende Zahl von Anfragen

02.06.2020, 15:46
Mehr «Schweiz»
Blick in einen "Spiegelsaal", der 1994 im Keller des Bauernhauses eines Sonnentempler - Mitglieds im schweizerischen Cheiry / Kanton Freiburg gefunden wurde und der Abhaltung religioeser Zer ...
Nicht alle Sekten sind so tödlich wie die Sonnentempler - hier einer ihrer Keller.Bild: KEYSTONE

Die Sekten-Beratungsstelle Infosekta hat im vergangenen Jahr erneut mehr Hilfesuchende beraten. Die Zahl der Beratungsgespräche stieg auf rund 2800. Dies entspricht einer Zunahme um acht Prozent, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht.

Zahlreiche Anfragen erhielt Infosekta zu den Zeugen Jehovas (14 Prozent), gefolgt von Scientology (4 Prozent) und ICF (2 Prozent).

Rund drei Viertel der Anfragen beziehen sich auf eine grosse Bandbreite von Anbietern wie esoterische Berater, selbsternannte Meister und verschiedene Freikirchen.

Meist seien es Angehörige und Partner oder Partnerinnen, die sich an Infosekta wenden würden, weil ein ihnen nahestehender Mensch in ein sektenhaftes Milieu abgerutscht sei. Bei jeder sechsten Anfrage seien auch ein oder mehrere Kinder involviert. (aeg/sda)

Sektenblog
AbonnierenAbonnieren
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Uriella ist tot
1 / 9
Uriella ist tot
Uriella ist tot: Die Schweizer Sektenführerin starb am Sonntag, kurz nach ihrem 90. Geburtstag.
quelle: keystone / martin ruetschi
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Nach Angriffen durch FCZ-Fans: Zürcher Südkurve bleibt bei nächstem Heimspiel geschlossen

Die Angriffe von Fans des FC Zürich auf private Sicherheitskräfte und die Kantonspolizei Genf von vergangener Woche haben Konsequenzen: Beim nächsten Heimspiel des FC Zürich gegen den FC St. Gallen bleibt der Heimsektor im Letzigrund geschlossen.

Zur Story