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Katholischer Pfarrer

Der Pfarrer verging sich über Jahre an Paul. (Symbolbild) Bild: shutterstock.com

Vom Pfarrer jahrelang missbraucht: «Ich schwieg, dabei hätte ich am liebsten geschrien»

Als Kind wurde Paul jahrelang von einem Pfarrer sexuell missbraucht. Mehr als 50 Jahre lang sprach er nie darüber. Nun gründet er eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die sexuelle Gewalt im kirchlichen Umfeld erlebt haben. Es ist die erste in der Deutschschweiz.

Annika Bangerter / CH Media



Manchmal stellte sich Paul (Name geändert) vor, das Grab des Pfarrers zu beschädigen. Rache, Hass, Ohnmacht: Sie lassen sich nicht beerdigen. Anders als gehofft, brachte der Tod des Pfarrers keine Erlösung. Auch kein Vergessen. Dennoch versuchte Paul jahrzehntelang die Erinnerungen an ihn zu verdrängen.

Doch als Paul 63 Jahre alt war, brach er zusammen. Nach einer schweren körperlichen Krankheit fühlte er nur noch innere Leere und Verzweiflung. Die Ärzte diagnostizierten ein Burnout und überwiesen ihn an eine Psychologin. Ihr erzählte Paul erstmals, dass er als Kind vom Dorfpfarrer sexuell missbraucht wurde. Zum Teil wöchentlich.

Der Missbrauch prägte sein Leben

Weisse Haare, Brille, aufmerksamer Blick: Paul sitzt an seinem Tisch im Wohnzimmer. «Das Gespräch mit der Psychologin war ein Wendepunkt. Vorher dachte ich nicht, dass mir jemand helfen könnte», sagt er.

Neben ihm liegen Ordner. Sie halten seine Kindheit und Jugend zusammen. Nachdem Paul sein Schweigen gebrochen hatte, kehrte er in Gedanken zurück in jene Sakristei, die der Pfarrer jeweils von innen abriegelte und dem 9-Jährigen einschärfte, onanieren sei ungesund, er solle dies ihm überlassen.

Paul schrieb die Übergriffe nieder, ebenso seine damalige Scham. Und sein Festkrallen am Gedanken «ein katholischer Priester kann doch nichts Schlechtes tun». Erst im Alter von 72 Jahren wurde Paul bewusst, wie stark die Übergriffe sein Leben prägten. Da war die Unfähigkeit, seine innersten Gefühle zu formulieren, sein Schweigen, aber auch seine unbeherrschbare Wut.

Als der Pfarrer Paul in die Ferien mitnimmt, fragt niemand nach

Paul wuchs als Jüngster von elf Geschwistern in einem kleinen Dorf im Kanton Solothurn auf. Ein Ort in einer Talsenke, überragt von markanten Felsformationen des Juras. Die Familie besass ein Haus, war aber arm.

Mit weniger als 500 Franken, die der Vater als Hilfshandwerker verdiente, musste die 13-köpfige Familie durchkommen. «Das ging nur mit einer gewaltigen Portion an Gottvertrauen», sagt Paul.

Über seine Eltern äussert er sich respekt- und liebevoll. Körperliche Nähe und Zärtlichkeit fehlten aber in der Kindheit. Berührt haben ihn Mutter und Vater nur, wenn sie ihn mit einem «B’hüeti Gott» verabschiedeten und ihm dazu mit Weihwasser ein Kreuz auf die Stirne zeichneten. Die Eltern, die mit Empörung und Kummer darauf reagierten, als eine ihrer Töchter einen reformierten Mann heiratete, hinterfragten den katholischen Pfarrer des Dorfs nicht.

«Es war in den 50er-Jahren nicht vorstellbar, dass ein Pfarrer Kinder missbraucht. Vermutlich kamen bereits solche Gedanken einer Sünde gleich»

Niemand schöpfte Verdacht, wenn er Paul unter dem Vorwand von Hilfsarbeiten ins Pfarrhaus bestellte oder ihn als einzigen Ministranten bei Taufen aufbot. Nur Paul wusste, dass der 58-jährige Priester nicht seine Hilfe, sondern seinen Körper verlangte. Den Körper eines 9-Jährigen. Beinahe sechs Jahre lang verging er sich an ihm.

Bereits damals wunderte sich Paul, weshalb niemand Fragen stellte. Etwa als der Pfarrer ihm einige Aktien der Titlisbergbahnen oder Goldvrenelis schenkte. Oder weshalb er ihn mit in die Ferien nahm. In welcher Sicherheit sich der Pfarrer wiegte, zeigt sich darin, dass er in Unterkünften teilweise nur ein Zimmer buchte. Für ihn und Paul.

Pfarrer inszeniert sich als Wohltäter

«Es war in den 50er-Jahren nicht vorstellbar, dass ein Pfarrer Kinder missbraucht. Vermutlich kamen bereits solche Gedanken einer Sünde gleich», sagt Paul. Das habe zu einem kollektiven Wegschauen geführt. Auch vom Vikar der Kirchgemeinde oder der Köchin im Pfarrhaus.

Es ist eine Haltung, der Paul auch heute noch begegnet. Als er im engen Kreis von seinem Missbrauch berichtete, erhielt er von seinen Geschwistern viel Unterstützung, darüber hinaus sei es zu «absolut unverständlichen Reaktionen» gekommen, sagt Paul. Ihm wurde vorgeworfen, das Ansehen einer Persönlichkeit zu beschmutzen. Ebenso Sensationsgier. Es sind Angriffe, die Paul tief verletzten. Auch deshalb will er seinen Namen nicht in den Medien lesen.

«Würden meine Eltern noch leben, ich wäre nicht in der Lage, mit ihnen über den Missbrauch zu sprechen. Vater wäre daran wohl zerbrochen.»

Paul vermutet, dass er kein zufälliges Opfer des Pfarrers war, sondern gezielt ausgewählt worden war. «Meine Eltern waren Zugezogene, ihnen fehlte ein grosses Netzwerk. Durch ihre regelmässigen Gottesdienstbesuche und aus ihren Beichten wusste er, wie streng gläubig sie waren. Zudem konnte er sich als Wohltäter einschmeicheln, da wir arm waren.»

Obwohl Paul eigentlich Hochbauzeichner lernen wollte, überredete der Pfarrer die Eltern, den Sohn ans Gymnasium zu schicken. Ihre finanziellen Sorgen wischte er weg, er sorge für die entsprechenden Mittel. Als sich Pauls schulische Leistungen verschlechterten, bezahlte der Pfarrer einen Internatsplatz und anschliessend eine private Handelsschule.

Je älter Paul wurde, umso mehr investierte der Pfarrer in dessen Abhängigkeit. Er kaufte sich das Schweigen des Jugendlichen – und verging sich weiter an ihm. Erst als Paul mit 16 Jahren die Schule hinschmiss und selbstständig eine Lehrstelle fand, gelang es ihm, sich vom Pfarrer zu distanzieren.

Durch das Sprechen die Ohnmacht überwinden

«Wieso habe ich über Jahrzehnte nichts gesagt?» Es ist diese Frage, die Paul lang umtrieb. Als Kind liess ihn der Pfarrer wiederholt schwören, niemandem von ihrer «Beziehung» zu erzählen. Nicht einmal dem Beichtvater. «Ich musste schweigen, hätte aber am liebsten geschrien», sagt Paul. Doch da waren die Autoritätsgläubigkeit, die Angst, dass ihm niemand glaubte, oder die Sorgen, die Familie zu entwürdigen.

Paul weiss: «Würden meine Eltern noch leben, ich wäre nicht in der Lage, mit ihnen über den Missbrauch zu sprechen. Vater wäre daran wohl zerbrochen.»

Inzwischen möchte Paul sich mit anderen Opfern austauschen. Deshalb gründet er nun eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die in ihrer Kindheit sexuelle Gewalt im kirchlichen Umfeld erlebt haben. Es ist die erste in der Deutschschweiz. Von anderen möchte er erfahren: Was half ihnen, um den Missbrauch zu verarbeiten? Wie reagierte ihr Umfeld, als sie darüber sprachen? Und wie die Kirche?

«Viele Opfer wollen nichts mehr mit der katholischen Kirche zu tun haben. Das Vertrauen ist zerstört.»

Mit der Selbsthilfegruppe will er einen geschützten Rahmen schaffen, in dem Opfer ihre Geschichte erzählen können – und im besten Fall die Gefühle von Scham, Hilflosigkeit und Mitschuld überwinden. Solche Treffen müssten losgelöst vom kirchlichen Umfeld passieren, sagt Paul. «Viele Opfer wollen nichts mehr mit der katholischen Kirche zu tun haben. Das Vertrauen ist zerstört.»

Unterstützt wird er von Regina Schmid von der Kontaktstelle Selbsthilfe Kanton Solothurn. Weshalb erst jetzt jemand eine solche Gruppe ins Leben ruft, erklärt sie sich mit der Komplexität des Themas: «Bis sich Opfer eines Missbrauchs öffnen können, haben sie in der Regel einen langen Weg hinter sich», sagt Schmid.

Hinweis

Mehr Informationen zur Selbsthilfegruppe gibt es unter www.selbsthilfesolothurn.ch oder 062 296 93 91.

Zudem brauche es Kraft, die Schilderungen in der Gruppe auszuhalten. «Wer inmitten einer Krise steckt, hat damit oft Mühe. Deshalb richtet sich die Gruppe an Personen, die sich ein Stück weit bereits mit der eigenen Geschichte auseinandergesetzt haben.»

Nachdem Paul seine Geschichte aufgeschrieben hatte, wurde er ruhiger. Auch die Rachegedanken seien seltener geworden. Durch den Austausch mit anderen Opfern erhofft er sich, Frieden zu finden. Denn Paul ist überzeugt: Erst durch das Reden wird die Macht der Täter gebrochen und die Ohnmacht der Opfer überwunden.

Wie kann sexueller Missbrauch verhindert werden?

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zicke-Zecke 11.08.2019 00:02
    Highlight Highlight Leider mußte ich in meiner Kindheit mehrere Überhriffe über mich ergehen lassen. Vom katholischen Sigrist als Ministrantin, vom Onkel, vom Knecht, vom eigenen Bruder. Als ich mich endlich über meine Scham hinwegsetzte und diese abscheulichen Erlebnisse meiner Mutter "beichtete" bekam ich folgenden Kommentar zu hören:"Tu nicht so blöd und schweig! Das kommt in den besten Familien vor!" Zum Glück konnte ich mich von dieser frauen-, menschenverachtenden Kirche lösen und meinen Weg gehen.
  • häxxebäse 10.08.2019 17:19
    Highlight Highlight Ich bin vor über 20 jahren aus der kath kirche ausgetreten, weil ich nicht verstehen konnte, warum sich die kirche nicht hinter die opfer stellen konnte. Ich war solidarisch mit einem guten freund, welcher sich jahre später leider das leben genommen hat - ich kämpfe weiter an seiner stelle, da man ihn - meiner meinung nach - indirekt umgebracht hat.
    Gegen alle pädophilen - für alle pauls dieser welt! 😢
  • Denk-mal 10.08.2019 12:52
    Highlight Highlight ...ich wurde in der Familie (Bruder) missbraucht. Meine Familie war nicht gläubig. Mein Nachbarkollege wurde in der Verwandtschaft missbraucht.
    Was tun? Solange ein Kind ein Vertrauen nicht 100% im Elternhaus hat - war bei meinem Kollegen auch so -, wird das Kind nichts erzählen. Egal ob der Missbrauch draussen, zu Hause oder anderswo stattfindet.
  • Ruefe 10.08.2019 10:39
    Highlight Highlight Was mich neben den grausamen Taten auch traurig macht ist die Tatsache dass die Opfer durch ihre Scham und den Unglauben jahrzehntelang brauchen um sich öffnen zu können. Es gab sicher schon andere Gruppen zum Austausch von Opfern welche nicht in der Zeitung waren, aber 2019 fühlt sich wahnsinnig spät an für etwas was seit Mitte 90er weitum bekannt ist. Auch wenn manches stockkatholisches Kaff sich noch heute in den 50er Jahren befindet.
  • Füürtüfäli 10.08.2019 07:45
    Highlight Highlight Die Katholische Kirche ist nur ein vermeintlicher Schutzraum für die Gläubigen, aber sie ist vor allem und immer wieder ohne Einsicht und Reue ein Schutzraum für der ihr angehörigen Täter.
    Es nimmt kein Ende und Aufklärung bleibt oft im Nebel der Gottesfurcht hängen mit der man wunderbar seine Schafe auf der Weide hält.
    Ich glaube der katholischen Kirche und auch dem Papst ebenfalls nicht - sie haben hundertmal beteuert, wie leid ihnen diese Verbrechen tun würden und vertuschen trotzdem bis heute alles, was nicht auf Druck der Öffentlichkeit eingeräumt werden muss.
  • Moggerli 10.08.2019 07:16
    Highlight Highlight Lasst doch den Quatsch mit dem Zölibat und dir Kirche als unfehlbar anzusehen!

    Bei 11 Kindern und der strengen Arbeit war‘s früher bestimmt auch nicht leicht, jedem Einzelnen die nötige Aufmerksamkeit zu geben. Da ging so eine schlimme Geschichte schnell unter.
    Und was würden denn die anderen Kirchengänger denken, wenn der Pfarrer so „verleumdet“ würde?
    Leider ist heute einiges in vieler Hinsicht bei der Kirche noch genau gleich!
    War als Kind Mitglied in einer Freikirche und da wurden Alkoholismus, Fremdgehen oder Depression totgeschwiegen. Da pfleg ich lieber einen persönlichen Glauben.
  • Vesparianer 10.08.2019 07:00
    Highlight Highlight Eines Tages wird das Thema so gross wie der Missbrauchsskandal um Weinstein. Heute lassen sich solche Geschichten auf die Dauer nicht mehr verheimlichen.
    • häxxebäse 10.08.2019 17:23
      Highlight Highlight Die geschichten sind omnipräsent, doch es tut sich weiter nichts. Gegen diesen männerverein kommt man nicht an.
  • Matrixx 10.08.2019 06:52
    Highlight Highlight Solche Geschichten erinnern mich immer an ein Plakat, das unweit von meiner Wohnung hängt:

    "Böses meiden ist Einsicht.
    Die Bibel"

    Dank diesem Plakat bin ich zur Einsicht gekommen, dass ich die Kirche meiden muss.

    Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und hoffe, dass sie ihr Schweigen brechen können!
    • Scott 10.08.2019 11:18
      Highlight Highlight Nur weil das Bodenpersonal schlecht ist, muss es das Fliegen nicht sein.
    • häxxebäse 10.08.2019 17:24
      Highlight Highlight Ähm doch, das bodenpersonal revidiert die flugzeuge.........und regelt den verkehr.
  • Kruk 10.08.2019 00:53
    Highlight Highlight Wenn ich solche Geschichten lese kann ich nur hoffen dass es tatsächlich einen Gott gibt, der zumindest im Jenseits für Gerechtigkeit sorgt.
  • Gummibär 09.08.2019 23:07
    Highlight Highlight Tragisch, dass Paul mit dem Trauma einer missbrauchten Kindheit ein ganzes Leben lang alleine fertig werden musste. Körperliche Wunden sind sichtbar, die Umgebung hilft, man bringt den Verletzten zum Arzt - Pauls verletzter Seele ist lange nicht sichtbar und dann wirft man ihm sogar vor sich selbst auf Kosten des verstorbenen Verursachers inszenieren zu wollen.
    Es soll und darf jeder glauben was er will aber es darf nicht sein, dass eine Kirche und ihre Gemeinde das Unter den Teppich wischen immer noch weiter verfolgt.
  • Der Soziale 09.08.2019 22:16
    Highlight Highlight Diese Missbräuche sind extrem schlimm und müssen drakonisch bestraft werden , aber wieso alle Pfarrer und Priester in den gleichen Topf werfen?
    Bitte verallgemeinert nicht.
    Es gibt auch viele vernünftige Geistliche in der katholischen Kirche.
    Gott will für ALLE Nächstenliebe und Frieden.
    • Hockey_God 09.08.2019 22:47
      Highlight Highlight Ähhm ja, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass die Kirche kaum je etwas von sich aus aufgedeckt hat, geschweige denn ehrlich aufgearbeitet. Sie hat nie Verantwortung übernommen, Priester haben andere gedeckt, usw. Die Probleme waren und sind leider wohl ziemlich strukturell. Natürlich ist die Mehrheit der Priester nicht so... Aber es liegt an der KK, aufzuarbeiten, die Probleme anzuerkennen, Massnahmen zu ergreifen. Tut sie aber zu wenig und wenn, dann nur auf äusseren Druck.
    • Kruk 09.08.2019 23:45
      Highlight Highlight Das verschweigen und dulden solcher Fälle durch die Kirche hat Menschen mit solchen neigungen zusätzlich angezogen, die haben dann extra diesen Beruf gewählt damit sie sich austoben können.
      Hätte die Kirche von anfang an reinen Tisch gemacht, solche Leute der Polizei übergeben, berufsverbote erteilt und ausgeschlossen und nicht nur (im schlimmsten Fall) versetzt, dann hätte sie jetzt auch weniger mit diesem himmeltraurigen Ruf zu kämpfen.
    • Shabaqa 10.08.2019 01:05
      Highlight Highlight @Danergy: Ich stimme dir voll und ganz zu. Das Hauptproblem ist eine Kultur des Wegschauens, weil wohl sehr viele Priester angreifbar sind - nicht nur die kleine Minderheit der pädophilen. Viele, wenn nicht sogar die Mehrheit, führen eben auch ein Doppelleben mit homo- oder heterosexuellem Sex. Wenn diese Priester einen Missbrauch anzeigen, riskieren sie Retourkutschen. Wie du sagst: ein strukturelles Problem. Ich kann dazu nur Frédéric Martels Buch "Sodoma" empfehlen, auch wenn es da nur am Rand um Pädophilie in der Kirche geht.
  • Chey123 09.08.2019 21:48
    Highlight Highlight Missbrauch ist Schlimm, egal in welcher Form... besonders an Kindern, denen es meist besonders schwer fällt sich zu wehren... aber dann noch von einem Pfarrer, wo einem doch beigebracht wird Respekt zu davor zu haben, sind ja etwas Besonderes!!! Finde ich so Abartig! Da fehlen mir die Worte! Und das ganze wird dann noch von der Kirche vertuscht! Zum k@‚„&;<!!!
    Leider ist es aber nicht nur bei der Kirche so, es kann überall vorkommen, Heime, Schulen, Arbeitsplatz, Familie, usw.
    Eigentlich wollte ich noch einen positiven Satz anfügen aber mir kommt leider gerade keiner in den Sinn! Sorry!
  • Kong 09.08.2019 21:34
    Highlight Highlight Welche Person blitzt hier die anständig formulierten Meinungen ab? Ein Troll oder Opusdei-Anhänger der ersten Stunde?
    Die Story von Paul ist übel genug, da sollte man etwas Mitgefühl haben...
    • Mamilein 09.08.2019 22:40
      Highlight Highlight Sicher vertippt
    • Hockey_God 09.08.2019 22:43
      Highlight Highlight Ich glaube du wärst überrascht, wie viele Strengreligiöse und konservative Katholiken das alles als “Kampagne” gegen die KK sehen... Ich habe dieses Argument schon von einigen gehört. Da geht es meist darum, dass die KK als Opfer hingestellt wird. Kein Witz, leider...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 10.08.2019 17:58
      Highlight Highlight @Kong
      Typen wie Gugguseli.
      Funditrolle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nr 756 09.08.2019 21:31
    Highlight Highlight Ich wünsche Paul dass er - und alle, denen Gleiches und Ähnliches widerfahren ist - Frieden finden.
  • TheRealSnakePlissken 09.08.2019 21:24
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Hockey_God 09.08.2019 20:52
    Highlight Highlight Solange die Heuchelei, die Verdrängung, die Weigerung zur Aufarbeitung in der Kirche weitergehen, werden wir immer wieder solche Horrorstories zu hören bekommen.
    Aber klar, es sind immer „Einzelfälle“, „Verfehlungen irrgeleiteter Seelen“ etc etc. Und wenn etwas aus der Kirche kommt, sind es vage Ergebnisse sinnloser Bischofstreffen, wie dieses Jahr. Aber Hauptsache gegen aussen wettert man seit Jahren gegen sexuelle Minderheiten (und arbeitet zb in Kenia mit aller Macht daran, dass Homosexualität STRAFBAR bleibt. Nur so als Beispiel). Verlogen, verstaubt, unsensibel, stur, unbelehrbar.
  • leu84 09.08.2019 20:50
    Highlight Highlight Eine weitere schlimme Geschichte von diesem Weltverein... Ich hoffe Paul kann seine paar Jahre noch irgendwie geniessen.
  • Allion88 09.08.2019 20:35
    Highlight Highlight Leider zahlen viele noch aus faulheit die kirchensteuer, dabei reicht ein brief für den austritt.

    Glaubt was ihr für richtig findet, aber gebt denen nicht euer geld
  • Chrisiboy 09.08.2019 20:35
    Highlight Highlight "Viele Opfer wollen nichts mehr mit der katholischen Kirche zu tun haben" Wundert das wirklich jemanden?

    Die Kirche hat über Jahrzehnte die Pfarrer geschützt, diese in andere Gemeinden versetzt wo sie sich an noch mehr Kindern vergehen konnten. Nicht mal heute wird wirklich gegen diese Sauhu... vorgegangen oder Aufklärung betrieben.
  • Katzenseekatze 09.08.2019 20:06
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Luky22 09.08.2019 23:02
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.

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Das Plastik muss weg. Das haben auch die Detailhändler erkannt. Intensiv arbeiten sie an alternativen Verpackungsmöglichkeiten. In fünf Migros-Filialen wird derzeit gar ein Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

Geschälte Orangen in Plastik verpackt, gedämpfte Kartoffeln frisch vakuumiert: Immer wieder ernten Detailhändler für ihre Verpackungsmethoden harsche Kritik in den sozialen Medien.

Die hiesigen Detailhändler wehren sich gegen die Vorwürfe und gehen in die Offensive. In fünf Migros-Filialen in Genf wird derzeit der Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

«Die Kunden sind begeistert vom Angebot, auch weil sie kleinere Mengen abfüllen können», sagt Mediensprecher Tristan Cerf. …

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