Schweiz
Romandie

Studierende demonstrieren an Uni Lausanne gegen Emmanuel Macron

Studierende demonstrieren an Uni Lausanne gegen Emmanuel Macron

16.11.2023, 10:56
Mehr «Schweiz»

Rund 200 Studierende haben am Donnerstagmorgen auf dem Universitätscampus in Lausanne gegen den Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron protestiert. Sie manifestierten ihre Wut über dessen Unterstützung für Israel im Nahostkonflikt.

Die Jugendlichen versammelten sich gegen 09.30 Uhr vor dem Gebäude der Philosophischen Fakultät, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort feststellte. Von dort aus zogen sie über den Campus, wo Macron und Bundespräsident Alain Berset um 10.15 Uhr erwartet wurden.

Die Studierenden waren unter anderem mit Kochtöpfen und einigen palästinensischen Flaggen ausgestattet. Sie skandierten unter anderem «Macron complice!» und trugen Transparente mit der Aufschrift «Stop genocide» oder «Free Palestine».

Der Demonstrationszug wurde von mehreren Dutzend Polizisten begleitet, die am Donnerstag auf dem Universitäts-Campus ein grosses Sicherheitsaufgebot aufgestellt hatten. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
16 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
naturwald
16.11.2023 12:32registriert Oktober 2023
Hat Macron Waffen an Israel geschickt? Versteh die Wut gegen ihn nicht. Aber ja: Die Achse Hamas-Iran bis weiter oben im Norden freut sich sicher über so viel Unterstützung..
449
Melden
Zum Kommentar
avatar
Speedy Gonzalez
16.11.2023 11:34registriert Oktober 2023
Eigentlich haben sie viel mit den Franzosen und auch deren Präsident gemeinsam. Sie sprechen die gleiche Sprache, trinken gerne Wein und haben auch eine ähnliche Kultur. Sie könnten sich sogar in ihrer Muttersprache auf Französisch unterhalten.

Wieso die Demonstranten all diese Vorteile aufgrund einer Terrororganisation welche gerade zurechtgewiesen wird, wegwerfen, scheint sehr fraglich.

Hoffen wir, dass sie sich da unten bald wieder vertragen. Sowohl in Israel als auch der Westschweiz.
2517
Melden
Zum Kommentar
16
Bundesrat will mit nationalem Register stärker gegen Geldwäscherei vorgehen

Der Bundesrat will die wirtschaftlich Berechtigten an Unternehmen und anderen juristischen Personen künftig in einem nationalen Register erfassen und damit die Bekämpfung der Geldwäscherei stärken. Sorgfaltspflichten, wie sie heute schon Banken einhalten müssen, sollen neu auch für Anwältinnen und Anwälte gelten.

Zur Story