DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: EPA

10'000 an der Klimademo in Lausanne und mittendrin: Greta Thunberg

17.01.2020, 11:0417.01.2020, 16:39

Laut den Veranstaltern trafen sich am Freitag 10'000 Klimastreikende in Lausanne zum Protest. Mittendrin: Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg. Bereits im letzten Sommer besuchte sie die Hauptstadt des Kantons Waadt, um am internationalen Gipfeltreffen der FridaysforFuture-Bewegung teilzunehmen. Jetzt kam sie zurück.

Anlässlich des ersten Jahrestags der Bewegung hat das Schweizer Klimastreikkollektiv zur Demonstration in Lausanne aufgerufen. Auch ein Jahr später kritisieren die Klimastreikenden noch immer «die Untätigkeit der Regierungen und Wirtschaftsführer».

Der Umzug verliess gegen 11 Uhr den Bahnhofsplatz. Geplant war eine 2,6 Kilometer lange Strecke durch die Strassen der Stadt bis zur Place de la Riponne, wo Greta Thunberg eine Rede hielt. Ebenso die kenianische Aktivistin Njoki Njoroge Njehû. Im Zusammenhang mit den Bränden in Australien war zudem eine Schweigeminute geplant.

Bild: EPA

Rede von Thunberg

In ihrer Rede sagte die Schwedin, dass viele Schülerinnen und Schüler rund um den Globus nun schon seit einem Jahr an den Klimaprotesten teilnehmen. Für sie persönlich, sei es bereits die 74. Woche, in der sie im Klimastreik sei. «Wir müssen den Leuten klar machen, dass dies erst der Anfang ist.» Es brauche nun konkrete Aktionen.

Auf Schweizer Ebene ist dies die zehnte Mobilisierung für eine Klimademo seit einem Jahr und die siebte, die seit dem 18. Januar 2019 an einem Freitag in Form eines «Klimastreiks» stattfindet.

Auf dem Höhepunkt der Mobilisierung, am 2. Februar und 15. März, marschierten rund 10'000 Personen durch Lausanne. Die Klimademonstrationen brachten landesweit bis zu 50'000 Menschen (nach Angaben der Polizei) und 66'000 (nach Angaben der Organisatoren) zusammen.

Thunberg will nach ihrem Auftritt in Lausanne nach Davos weiter reisen. Wie schon 2019 wird die junge Schwedin am Weltwirtschaftsforum (WEF) erwartet. (aeg/sar/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die besten Schilder des Klimastreiks

1 / 29
Die besten Schilder des Klimastreiks
quelle: epa/epa / neil hall
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schüler streiken weltweit für das Klima

Video: srf

Abonniere unseren Newsletter

76 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Helvetiavia Philipp
17.01.2020 11:30registriert Februar 2018
Etymologisch spannend ist, wie das Wort "streiken" plötzlich zum synonym für "demonstrieren" geworden ist. Der Frauenstreik war nichts anderes als eine Demo und Greta Thunberg als Beruf(ung)sstreikerin kann mittlerweile nur noch streiken, indem sie den Demonstrationen fernbleibt.
34662
Melden
Zum Kommentar
avatar
John Henry Eden
17.01.2020 13:43registriert Januar 2014
Schüler können nicht streiken. Allgemein wird kein einziger Arbeitnehmer teilnehmen, der streikt. Nicht-Schüler werden freigenommen haben, sowieso nicht arbeiten oder einer agilen Tätigkeit nachgehen.

Daher ist es eine Demo... Auch wenn sich Streik natürlich kämpferischer anhört. Klimaschwänzen wird sich eher nicht durchsetzen.
18973
Melden
Zum Kommentar
avatar
Pümpernüssler
17.01.2020 12:01registriert Juli 2018
Und der schwarze Block ist auch mit von der Partie. 😅
14786
Melden
Zum Kommentar
76
Lieferwagen macht sich selbstständig und kracht in Greppen in ein Haus

Einen parkierten Lieferwagen hat es am Montag in Greppen LU nicht auf seinem Platz gehalten. Er rollte rückwärts über die Kantonsstrasse, ein Trottoir sowie einen Wanderweg und prallte direkt gegen eine Gebäudemauer. Verletzt wurde niemand. Wieso sich das Fahrzeug selbständig machte, weiss die Polizei noch nicht.

Zur Story