Schweiz
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Spätes Znacht am Klimagipfel in Madrid: Schweizer Klimastreikende Jonas Kampus und Lena Bühler (3. von links)

Schweizer Klimastreikerin erzählt, was am Klimagipfel in Madrid wirklich läuft

20'000 Teilnehmer versuchen derzeit am Klimagipfel in Spanien die Welt vor dem Klima-Kollaps zu retten. Darunter sind auch vier Schweizer Klimastreikende. Die 16-jährige Bernerin Lena Bühler erzählt, ob der Sitzungsmarathon in der Nacht ausartet und was Öl-Lobbyisten am Gipfel machen.



Statt im Gymnasium Hofwil zu pauken, weilt die 16-jährige Lena Bühler als Vertreterin der Schweiz Klimajugend seit Anfang Woche am Weltklimagipfel COP25 in Madrid.

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Lena Bühler wird beim Cupfinal 2019 vom Feld geführt. Bild: KEYSTONE

Die aufmüpfige Bernerin schreckt vor risikoreichen Aktionen nicht zurück. So stürmte sie vergangen Mai während des Fussball-Cupfinals mit Transparenten auf den Wankdorf-Rasen und wurde danach von Sicherheitskräften abgeführt.

Party hard? Denkste

Als watson mit der Gymnasiastin in Madrid telefoniert, ist weniger von zivilem Ungehorsam, als von anstrengender Arbeit zu hören. Von früh bis spät besucht Lena Sitzungen und Arbeitsgruppen der internationalen «Fridays for Future»-Klimastreik-Bewegung. Ob aus Argentinien oder den Cayman-Inseln: Erstmals sind rund 50 Klimastreiker aus der ganzen Welt an einem Ort vereint. «Es ist unglaublich toll, unsere Erfahrungen nicht nur per Chat oder Videocall auszutauschen», sagt Lena.

epa08043603 Members from the global movement of youngsters against climate change pose for a photograph during an event held within the UN Climate Change Conference COP25 in Madrid, Spain, 04 December 2019. The UN Climate Change Conference COP25 runs from 02 to 13 December 2019.  EPA/JUAN CARLOS HIDALGO

50 Klimastreiker aus der ganzen Welt treffen sich in Madrid erstmals. Mittendrin ist Lena Bühler (schwarzer Pulli, Mitte). Bild: EPA

Wer glaubt, dass sich die Teenager nach getaner Arbeit in das madrilenische Nachtleben stürzen, der täuscht sich: «Wir sind eher seriös. Nach dem Sitzungsmarathon gehen wir zusammen essen und dann früh ins Bett», erklärt die Bernerin.

Zu siebt in einem Schlafzimmer

Es gilt, die Kräfte einzuteilen. Denn Lena bleibt ganze zwei Wochen in Madrid. Sie wohnt zusammen mit anderen Klimastreikenden in einem kleinen Apartment. «Wir teilen uns zu siebt ein Zimmer. Jeden Tag kommen neue Leute». Angereist sind die Schweizer Klimastreiker natürlich nicht per Flugzeug, sondern in einer 26-stündigen Fahrt mit dem Flixbus.

Inzwischen ist auch Klimastreik-Ikone Greta Thunberg nach ihrer Atlantik-Überquerung per Katamaran in Madrid eingetroffen. «Sie kommt heute an unsere Sitzungen. Am Freitag gehen wir zusammen an die grosse Klima-Demo», führt Lena aus.

Druck auf Schweizer Diplomaten

Die Klimastreik-Bewegung hat am COP25-Gipfel einen Beobachterstatus. Die wirklich wichtigen Entscheidungen fällen 20'000 Diplomaten aus aller Welt. Die «Fridays for Future»-Bewegung versucht dabei, denn Politikern so fest wie möglich auf die Finger zu klopfen und Einfluss zu nehmen. «Wir haben bereits mit der offiziellen Schweizer Delegation gesprochen», sagt Lena.

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Die Schweizer Delegation der Klimastreiker in Madrid. bild: zvg

Ihr Ziel: Die Schweiz solle so ambitionierte Klimaziele wie möglich in die Verhandlungen einbringen. «Industrieländer wie wir müssen endlich Verantwortung beim Klimaschutz übernehmen und den grossen Worten Taten folgen lassen», fordert die Bernerin. Es gehe um sehr viel: «Die Zukunft aller Schüler hängt davon ab».

Es sei aber zu befürchten, dass am Schluss ausser vielen schönen Worten der Politiker nicht viel übrig bleibe. Darum ist für Lena klar: «Es braucht auch 2020 weiterhin enormen Druck der Zivilbevölkerung, um die Politik zum Handeln zu zwingen.»

Der Aufreger

Neben den Delegierten aus rund 200 Staaten haben sich in Madrid auch unzählige Lobbyisten versammelt. «Es hat besonders viele Vertreter von Öl-Firmen, die Werbung für ihre angeblich umweltfreundlichen Unternehmen machen. Dieses ‹Greenwashing› stört mich total», so Lena.

Und was läuft mit dem Gymi?

Um das Klima zu retten, scheut Lena keinen Aufwand. Sie hat sich für zwei Wochen vom Gymnasium dispensieren lassen. «Ich muss den Stoff nun nebenbei selbst büffeln und die Zeit gut einteilen. Irgendwie geht es immer.»

Und was sagen eigentlich ihre Eltern dazu, dass Lena einfach mal zwei Wochen nach Madrid verschwindet? «Zuerst waren sie besorgt wegen den Gymi-Absenzen. Aber ich habe dieses Jahr schon mehrmals gezeigt, dass ich Klimastreik und Ausbildung unter einen Hut bringe. »

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144Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • chicadeltren 08.12.2019 15:33
    Highlight Highlight Antifas im Anzug 😂
  • Ha End 08.12.2019 11:28
    Highlight Highlight Was passiert wenn 2 Welten kommunizieren ?
    Eine kleine von der Schweizer Presse hofierte Enthusiasten rütteln die Bevölkerung auf.
    Die Verkaufszahlen für SUV's waren noch nie so hoch wie 2019 und eine weitere Steigerung für 2020 wird erwartet.
    Chears
  • John Henry Eden 07.12.2019 13:11
    Highlight Highlight Gut. Lena findet in dieser Bewegung die Anerkennung, die sie braucht.

    In den Kreisen, in denen ich einst verkehrte, wäre es ihr schlecht ergangen. Männer hätten sie nicht beachtet. Frauen hätten sie fertiggemacht.
    • Edi Alpha Centauri 07.12.2019 15:42
      Highlight Highlight Dann war's wohl nicht der Garten Eden!
    • weissauchnicht 07.12.2019 19:38
      Highlight Highlight Spricht nicht für Dich...
    • TheRealSnakePlissken 08.12.2019 08:40
      Highlight Highlight Wäre noch interessant, zu erfahren, was das für "Kreise" waren - und warum du nicht mehr dabei bist ....
  • *sharky* 07.12.2019 11:41
    Highlight Highlight Ich behaupte mal ein Tiefpunkt in der watson Leser-Kommentar-Historie. Da hat jemand wohl die Meute von 20min/Blick hierhin getrieben, sieht man an der Qualität (sic!) und vor allem dem Niveau (sic!) der Beiträge.
    Noch kein Heimweh?

    Kudos an die FFF Aktivist*innen vor Ort!
    • Magnum44 07.12.2019 17:10
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Sic
    • *sharky* 08.12.2019 07:12
      Highlight Highlight ??
      - um eine Besonderheit des zitierten Textes hervorzuheben und gleichzeitig zu verdeutlichen, dass dem Zitierenden diese Besonderheit bewusst ist und er mit der zitierten Besonderheit nicht zugleich auch die inhaltliche Position übernimmt
      - an findet auch „[sic!]“ mit einem Ausrufezeichen oder statt „sic“ nur ein Ausrufezeichen: „[!]“.
  • 7immi 07.12.2019 11:40
    Highlight Highlight Viel spannender finde ich die Aufkleber auf den Laptops. Vielleicht sind sie viel eher Klimaopportunisten? Mit den anderen Themen lässt sich keine Aufmerksamkeit erreichen, also macht man das mit dem Klimastreik. Dann wird man öffentlich wahrgenommen. Ich finde, der Klimawandel sollte ohne Links und Rechts thematisiert werden, denn er betrifft uns alle. diese Vermischung ist unnötig und kontraproduktiv. Antifa, Frauenstreik oder XR haben nichts mit Klimaschutz zu tun, sondern verfolgen ganz andere Ziele und nutzen diesen nur als Plattform...
    • Mrlukluk 07.12.2019 18:14
      Highlight Highlight Oder sie haben einfach ein Interesse daran, eine bessere Welt zu gestalten.
    • glüngi 08.12.2019 11:58
      Highlight Highlight oder diese leutel tun im gegensatz zur rechten seite etwas. die rechten machen lieber weiter wie gewohnt.
  • sunshineZH 07.12.2019 09:46
    Highlight Highlight Sagt doch alles 😉
    Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Super 07.12.2019 09:08
    Highlight Highlight Zitat Jonas Kampus nach dem Klimatreffen in Lausanne:

    «Das war bei den ersten grossen Treffen der Schweizer Klimastreik-Bewegung nicht anders und liegt in der Natur der Sache.»
    Sein Ziel sei dennoch erreicht worden: Man habe Leute aus ganz Europa zusammengebracht. «Wir alle spüren aber einen unglaublichen Druck auf unseren Schultern. Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun. Wir kämpfen für nichts weniger als das Überleben der Menschheit. Dieser Druck wird manchmal einfach zu gross für uns.»

    Diese "entitlede" Haltung kostet ihnen den Erfolg.
  • Robi14 06.12.2019 23:11
    Highlight Highlight Ich hab Respekt vor diesem Engagement. Ich wär zu feige, um in der Öffentlichkeit (aka der Kritik ausgesetzt) so klar Position zu beziehen. Dann noch in diesem Alter!
  • ybfreak 06.12.2019 22:21
    Highlight Highlight Ich verstehe es nicht. Wenn sich 16-jährige engagieren, vom Nutzen dieser Reise nach Madrid mal abgesehen, wie kann man ein solches Verhalten ernsthaft kritisieren?
    Sie schwänzen die Schule, werden nicht Ingenieure, treffen sowieso keine Entscheidungen, nehmen nicht den Zug, Essen im Burger King, benutzen Plastikgeschirr usw. 🤦‍♂️
    Und die Selben fahren mit dem Auto an den Flughafen, essen an der Raststätte im Burger King, fliegen auf die Malediven, um dort jede Menge Einwegplastik zu verbrauchen. Und nach den Ferien schwänzen sie kiffend die Schule. Jeder kann solchen Blödsinn verzapfen...
    • sambeat 07.12.2019 00:10
      Highlight Highlight Ich verstehe Teil mit „ernsthaft kritisieren“ überhaupt nicht.
    • glüngi 08.12.2019 12:00
      Highlight Highlight ok boomer
  • murrayB 06.12.2019 19:20
    Highlight Highlight Wieso interessiert der ganze Klimahype nur Westeuropa und vielleicht noch Ozeanien? Und dort auch nur eine Minderheit...

    Bitte um Erklärung...
    • Mr.President 06.12.2019 23:23
      Highlight Highlight Mode halt. Zuerst war Arschgeweih, ähnlich ich meine tattoos, jetzt Klima Wandel.

      Wie der Archimedes sagte,
      oder der andere Grieche: alles geht vorbei.
    • RowRow 07.12.2019 09:33
      Highlight Highlight Weil die Linken ein Medien Propaganda Monopol haben. Und andauernd die selben paar Themen verbreiten. Toller Artikel dazu in der
      BaZ,

      Antifa: Eine Gefahr für die freie Gesellschaft
    • ich ich ich 07.12.2019 13:31
      Highlight Highlight baz...äusserst seriöses blättchen😂
  • Locutus70 06.12.2019 18:50
    Highlight Highlight In Europa machen die Jugendlichen Ausflüge zum Klimagipfel und schwänzen die Schule. In den USA und Asien bilden sie sich zu Naturwissenschaftlern und Ingenieuren.
    In Sachen erneuerbare Energien, neue Technologien zum Klimaschutz usw. sind die USA und Asien bereits auf der Überholspur.
    2 + 2 = 4 - immer und überall :)
    • Antinatalist 06.12.2019 22:49
      Highlight Highlight Neue Technologien und Klimaschutz geht nicht. Es gibt keine Technologien, die der Umwelt und damit dem Klima zu Gute kommen. Gibt es nicht! Weil sie alle Ressourcen verbrauchen.
      Auf der Überholspur sind nur die Ureinwohner im Amazonas, die Sentinelesen und ähnliche Völker. Alle anderen sind Umweltschädlinge. Du inklusive. Plus eins macht dann fünf. Immer und überall.
    • Sandromedar 07.12.2019 02:51
      Highlight Highlight Neue Technologien zu besitzen und zu benutzen sind zwei paar Schuhe!
    • Laut_bis_10 07.12.2019 17:00
      Highlight Highlight @Locutus70: Asien und die USA sind auf der Überholspur? Wie macht sich das bemerkbar?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 06.12.2019 18:34
    Highlight Highlight Fürs Klima am besten wäre natürlich zu Hause zu bleiben. Veranstaltungen mit 20'000 Regierungs und Nongov Teilnehmern sind notorische Umweltverschmutzer und stören das soziale Leben. Diese sollten grundsätzlich verboten werden da sinnlos: bekanntlich wurde Skype schon erfunden. Es gibt absolut keinen Grund 20'000 Menschen nach Spanien zu bringen nur um sich auszutauschen. Aber scheinbar gelten für einige wenige wiedermal andere Regeln.
  • Antinatalist 06.12.2019 18:08
    Highlight Highlight Ich habe die Klimakonferenzen schon vor einigen Tagen kritisiert, aber der Kommentar ist verschwunden.

    Die dienen nur dazu, irgendwelche Pseudoziele zu erreichen, indem man schaut, auf welchem Fussabtreter die Wirtschaft ihren Fussabdruck sauber treten kann. M Man zahlt bitzli Batzeli an "Öko-Länder", schmückt sich selbst mit der Ökomedaille und befreit sich dank Klimazertifikaten vom belastenden Dreck. Es ist Kosmetik, allenfalls ein homöopathisches Ökologikum, mit vermeintlicher Wirkung, weil man sich damit nur das Recht erkauft, mehr zu dreckeln als andere.

    Klimakonferenzen sind Schund.
    • ich ich ich 07.12.2019 13:33
      Highlight Highlight und die alternative ist?
  • CalibriLight 06.12.2019 18:00
    Highlight Highlight Ich finde es ganz toll, wenn eine 16jährige so etwas macht.
    Und nein, ich habe keine Ahnung, ob sie dann mit 26 Kinder hat oder die SVP wählt oder ob sie konkret etwas bewirken kann.
    Ich bin einfach froh darum, dass es solche Jugendliche gibt, denen die Welt nicht am A** vorbeigeht und die nicht schon in diesem Alter an ihren Master-Abschluss an der HSG denken.
    • Locutus70 06.12.2019 19:44
      Highlight Highlight Ich finde es toll, wenn 16-jährige oder gleich in welchem Alter Bäume pflanzen, sich weiterbilden, im Wald und der Natur ein Gespür für die Umwelt entwickeln.
    • Walter Boetsch 06.12.2019 20:53
      Highlight Highlight Ja finde ich auch zuhause aufräumen nicht nach Spanien fahren ?
  • Doppelpass 06.12.2019 17:58
    Highlight Highlight Flixbius statt Zug
    , falsch Aufkleber auf den Labtops, womöglich Fleich auf dem Plastikteller, besser Büffeln statt Diskutieren, mit 26 sowieso aufs Einfamilienhaus aus, zu brav, nützt eh nichts, auf dem absteigenden Ast, und wer bezahlt das, ... ich liebe diese originellen, konstruktiven KomentatorInnen!
    Danke!
  • Bavaria 06.12.2019 16:41
    Highlight Highlight Super Sache wieder mal von diesen angeblichen Klimaschützern: Mit dem Flixbus statt dem Flugzeug anreisen. So ein Flixbus ist natürlicher viel klimafreundlicher als eine Zugfahrt...
    • Klimapapi 06.12.2019 17:52
      Highlight Highlight Auch für dich zum mitschreiben: Zugstrecken zwischen Frankreich und Spanien sind wegen heftigen Unwetter im Norden und Süden zerstört oder defekt. Hauptsache mötzlen...
    • Antinatalist 06.12.2019 18:12
      Highlight Highlight Ist wie mit dem halbleeren, bzw. halbvollen Glas.

      Flixbus ist immer noch klimafreundlicher als fliegen. Sie hätten es auch mit dem Velo machen können. Ist wirklich machbar.

      Aber mal ehrlich. Was tust du gegen die Klimaerwärmung? Nichts, dafür tüchtig einheizen? Ja, habe ich mir gedacht. So ist das mit den Klimapinocchios.
    • Töfflifahrer 06.12.2019 18:24
      Highlight Highlight Zug und Generalstreik in Frankreich passt jetzt nicht wirklich zusammen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 06.12.2019 15:51
    Highlight Highlight Der Bericht tönt für mich eher nach einem Ausflug der Christlichen Bibeljugend als nach Revolution. Und da sehe ich auch das Problem dieser Jugendbewegung. Mit 16 ist es einfach zu behaupten "die Alten" machten alles falsch, aber ich wette darauf, dass bis in 10 Jahren kaum einer der Jugendlichen noch das gleiche Engagement zeigen wird. Mit 24 wird geheiratet, mit 26 vielleicht schon das 2te Kind. Das ändert die Bedürfnisse. Und plötzlich wollen alle ein Haus im Grünen und dann braucht es auch ein - zwei Autos, wegen der Kinder, dem
    Job, der Sicherheit und sowieso.
    War alles schon mal da...
    • Krise 06.12.2019 16:29
      Highlight Highlight "mit 26 das zweite Kind" ... Aber nicht in der Schweiz.
    • Seth 06.12.2019 16:38
      Highlight Highlight Aber es geht ja genau darum, die Bedürfnisse und das System in Einklang zu bringen mit einer intakten Umwelt und einer Nachhaltigen Lebensweise. Ich sehe nicht wieso das eine das andere ausschliessen soll... Anfangen muss man halt mal!
    • Der Tom 06.12.2019 16:40
      Highlight Highlight Und dann? Was meinen sie damit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Milkmoe 06.12.2019 15:16
    Highlight Highlight "Angereist sind die Schweizer Klimastreiker natürlich nicht per Flugzeug, sondern in einer 26-stündigen Fahrt mit dem Flixbus."

    Mit dem Zug wären's nur 15h 🤷‍♂️
    • Klimapapi 06.12.2019 15:27
      Highlight Highlight Hat einen simplen Grund: Die Bahnverbindungen zwischen Frankreich und Spanien sind wegen heftigen Unwetter unterbrochen und verkehren nur unregelmässig. Sorry, ganz unspektakulär...
    • plusminus 06.12.2019 15:51
      Highlight Highlight Genau das wollte ich schreiben. Aus was für Teller essen die auf dem Foto?Plastik sehe ich da richtig?
    • bytheway 06.12.2019 15:56
      Highlight Highlight Aber dafür um einiges teurer. Ein Hotelzimmer wäre auch viel bequemer als zu siebt in einem Appartement.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 06.12.2019 15:04
    Highlight Highlight Jmd. hat mir erklärt, warum es kaum asiatische und US-Jugendliche hat in Madrid, obwohl diesen der Klimawandel genauso Sorgen macht:

    Die sehen die Lösung nicht in endloser Diskutiererei und Demonstrierei, sondern in Wissensaufnahme an der Uni, wie man alternative Energieformen umsetzen kann und die neuen Technologien für eine nachhaltige Zukunft nützt.

    Dementsprechend ist Europa in diesem Bereich schon im Hintertreffen, und wie im Bereich der Digitalisierung schon heute geschehen, wird auch dieser Bereich (alternative Energieformen, etc.) in Zukunft von Ostasien und US dominiert werden.
    • Liselote Meier 06.12.2019 15:33
      Highlight Highlight An fehlender Technologie liegt es nicht. Sonst gäbe es ja schon lange keine Öl-Heizungen und Schiffe mit Rohöl Antrieb mehr.

      Ein Produkt wird hergestellt wenn die Rendite stimmt und nicht ob es nachhaltig ist oder nicht, vor allem bei der Massenproduktion. Da entscheidet das Kapital was produziert wird.




    • Auric 06.12.2019 15:44
      Highlight Highlight immer das böse kapital....
      Investier doch DEINE Kröten in die Abgasfreie Schiffahrt, nimm ein Kredit auf die Zinsen sind niedrig.

      Ach du bist mittellos?

      Ja dann bist du die fordert und die anderen sollen deine Forderungen bezahlen? Ja so läuft das im Sozialismus.
    • sikki_nix 06.12.2019 15:49
      Highlight Highlight druck auf Politischer Ebene ist genauso wichtig. Mit dem Stand der heutigen Technik wäre die Klimakrise ja bereits lösbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hofer Ernst 06.12.2019 15:03
    Highlight Highlight Die Essen ja Fleisch in Madrid, wenn das Bild stimmt. Ich dachte man sollte wegen der Umwelt kein Fleisch mehr essen. Ich gehe nicht streiken, denn meine Tat ist Bäume pflanzen. Überlegät ämol !
    • cal1ban 06.12.2019 15:41
      Highlight Highlight Ob sie schon bei Burger King waren?

      Benutzer Bild
    • Switch_on 06.12.2019 16:54
      Highlight Highlight Ihr habt die Sache nicht verstanden oder wollt sie nicht verstehen?
    • Roman h 06.12.2019 18:38
      Highlight Highlight Jeden Freitag auf die Strasse gehen kann jeder.
      Selber etwas machen ist halt schon schwerer.
      Es zeigt halt das typische Bild der Klimajugend, alle anderen sind die bösen und wir sind die Retter.
      Bringen aber keine Lösungen und wollen auf nichts verzichten, man könnte einfach nicht in den BK gehen aber eben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 06.12.2019 15:00
    Highlight Highlight 😂😂😂😂
  • Turicum04 06.12.2019 15:00
    Highlight Highlight Auch wenn in Madrid nichts Gescheites beschlossen wird, so kann die Schweiz im Alleingang eine Vorreiterrolle übernehmen: Das Rohöl per sofort verbieten! Ich bin mir absolut bewusst, dass andere Staaten nachziehen werden. Innert Jahresfrist hätten wir weltweit null CO2!
    • Roboterschwein 06.12.2019 15:39
      Highlight Highlight Ähm, also Du "bist dir absolut bewusst" (???), dass andere Staaten nachziehen werden, wenn wir in der Schweiz das Rohöl verbieten? Nur so aus Neugier: Wie kommt man auf so einen weltfremden Gedankengang?
    • Mirko Timm 06.12.2019 16:34
      Highlight Highlight Ihm dir ist schon bewusst das es Öl für verdammt viele Sachen braucht ? Kein Elektroauto kein Zug fährt ohne die Verarbeitung von Öl. Plastik ist auch öl
    • Pümpernüssler 06.12.2019 17:04
      Highlight Highlight @turicum schau mal nach was wir alles aus erdöl herstellen 😉 und dann sag eine alternative für all diese dinge
    Weitere Antworten anzeigen
  • moony 06.12.2019 14:55
    Highlight Highlight Kleber auf dem Laptop sagen leider bereits alles. Schade muss das alles in Verbindung gebracht werden.
    • Liselote Meier 06.12.2019 15:18
      Highlight Highlight Na wenn von der Rechten Seite in dieser Hinsicht 0 geschieht, dann musst du dich nicht beklagen, dass die Linken den Lead haben.

      Werde doch selber Aktiv wenn dir diese Art nicht passt.
    • Raffaele Merminod 06.12.2019 15:28
      Highlight Highlight Das Klima geht bergab, aber moony fallen nur die Kleber auf einen Laptop auf.
      Ich glaube das sagt bereits alles über moony
    • Andrea Pietrafesa 06.12.2019 16:02
      Highlight Highlight Ich finde Antifaschismus und Klimagerechtigkeit passt gut zusammen. 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • soulcalibur 06.12.2019 14:54
    Highlight Highlight Seit dem ersten Klimagipfel 1994 sind die Co2-Emissionen um 40 Prozent in die Höhe geschnellt.....trotz allem Engagement der Jungen bin ich pessimistisch......ob ausser schöner Worte und Föteli sonst noch was übrigbleibt? Aber ich bin froh, dass alle Staatschef und die ganzen Spezialisten und Aktivisten mit Ross und Wagen und Segelboot angereist sind und gemeinsam im Zeltlager übernachten.... Fakt: Um die Erwärmung bei plus 1.5 Grad zu stoppen, müsste der CO2-Ausstoss ab sofort pro Jahr um 7 Prozent sinken....da wird es nicht reichen, einfach einen Tesla und Co2 Zertifikate zu kaufen...
    Play Icon
    • ChlyklassSFI 07.12.2019 08:47
      Highlight Highlight Ich würde mich schämen, ein Video mit einem solch respektlosen Vorschaubild zu verlinken.
  • Maya Eldorado 06.12.2019 14:52
    Highlight Highlight Abgesehen von grossen Worten kann man für sich sofort beginnen.
    Das sollte nicht schwierig sein. Vielleicht braucht es ein wenig Ueberwindung, wenn man vielleicht zu Beginn weit und breit die/der Erste ist.
    Ich bin jetzt 72. Als Kind hatte ich ein Erlebnis, das mich für mein ganzes Leben geprägt und beeinflusst hat.
    • Grabeskaelte 06.12.2019 15:45
      Highlight Highlight Teilen sie das Erlebnis mit uns?
    • Maya Eldorado 06.12.2019 15:59
      Highlight Highlight Ja, das kann ich schon. Es tönt ja so simpel einfach.
      Als Kind half ich gerne meinem Vater im Garten. Da hat er mal am Streifen gegen die Strasse ausserhalb des Gartenhages mit der Spritzkanne gespritzt. Ich kleiner Knirps packte die Spritzkanne um sie zu versorgen. Da sagte mein Vater nicht hineinlangen, da war Gift drinnen. Ich: "Das hast Du aber auf die Erde gegossen! Er: Ja, dass kein Unkraut wächst. Ich ganz entsetzt: Jetzt hast Du aber die Erde kaputtgemacht! Er bedauernd: Ich muss das hier machen, weil die Gemeinde das so verlangt.
      Fortsettzung folgt
    • Maya Eldorado 06.12.2019 16:03
      Highlight Highlight 2) Das hat mich so beeindruckt, dass ich seither regelmässig überlege, ob das, was ich mache, der Natur schadet. Oder noch besser: Ob ich etwas machen kann, was für die Natur gut ist.

      Von jemand anderem kann ich das nicht verlangen. Aber bei mir selbst anfangen und dabei bleiben, das kann und mache ich.

      Fazit: Wenn das viele, gar sehr viele machen würden, wären solche Klimagipfel gar nicht so notwendig.

      Aber eben: Jeder kann bei sich selbst anfangen, oder eben nicht. Jeder ist frei zu entscheiden.
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  • Noob 06.12.2019 14:35
    Highlight Highlight Viel Glück euch allen! Macht weiter so!
  • Scaros_2 06.12.2019 14:30
    Highlight Highlight Viel reden und keine Entscheide? Vielleicht das?
    • FrancoL 06.12.2019 15:08
      Highlight Highlight Immer noch besser als alles vertuschen um keine Entscheide fällen zu müssen.
    • Scaros_2 06.12.2019 15:18
      Highlight Highlight Klar. Aber um zu reden und so kann man ruhig auch eine telefonkonferenz machen.

      Dann sprt man sichbdas zusätzliche co2 infolge reisen.
    • FrancoL 06.12.2019 15:37
      Highlight Highlight ES kommt auf die Menschen an, die man erreichen will. Figuren sind häufig dienlicher, wenn man sie 1 zu 1 sieht und wenn damit etwas erreicht wird, dann ist das immer noch sinnvoll, auch wenn die CO2-Belastung in diesem Fall etwas steigt.

      Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass das Telefon nur eine halbe Sache ist und ein Auftritt viel mehr bringt als ein Dutzend Telefonate.

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