Schweiz
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Bei Verspätungen sollen Zugpassagiere künftig einen Rechtsanspruch auf finanzielle Entschädigung erhalten.

Eine zweifelhafte Praxis der SBB macht Schlagzeilen: Um Verspätungen aufzuholen, streichen die SBB den Halt an bestimmten Bahnhöfen kurzerhand – dem Fahrplan zum Trotz. Bild: KEYSTONE

SBB scharf kritisiert: Um Verspätungen aufzuholen, hielten Züge nicht an allen Bahnhöfen

Um Verspätungen aufzuholen, streichen die SBB unvermittelt einzelne Stopps – entgegen den Angaben im Fahrplan. Jetzt greifen die Behörden ein.

Sven Altermatt / ch media



Wer auf Schweizer Schienen unterwegs ist, muss derzeit einiges aushalten. Mal sind Passagiere mit Verspätungen und langen Wartezeiten konfrontiert, weil sich Gleise wegen der Hitze verbiegen. Mal sorgen Züge mit kaputter Klimaanlage für rote Köpfe. Mal streiken die Verkaufssysteme. Und dann gibt es da noch eine zweifelhafte Praxis, die in den vergangenen Wochen mehrfach den Ärger von Reisenden erregt hat: Um Verspätungen aufzuholen, streichen die SBB den Halt an bestimmten Bahnhöfen kurzerhand – dem Fahrplan zum Trotz.

Weil die Züge ja ohnehin schon unpünktlich sind, ist ein ausgelassener Halt umso mühsamer. Zu spüren bekamen das etwa die Passagiere des Interregio 16 am vergangenen Samstag. Nach seiner Abfahrt um 11.34 Uhr in Bern konnte der Zug nur mit verminderter Geschwindigkeit über die «Bahn 2000»-Strecke durchs Mittelland fahren.

Grund dafür war nach Angaben der SBB ein Vorkommnis, das man nicht habe beeinflussen können. So weit, so verständlich. «Ich hatte mich schon darauf eingestellt, dass ich später bei meinem Termin in Baden eintreffen werde», berichtet eine betroffene Reisende. «Aber dass wir dann noch förmlich aus dem Zug geworfen wurden, war der Gipfel.»

Mit einer Verspätung von gut 20 Minuten traf der Interregio in Olten ein. Per Lautsprecherdurchsage erfuhren die Passagiere, dass die Reise für viele hier vorerst zu Ende geht: Ausserplanmässig halte der Zug nicht mehr in Baden und Brugg, erklärte der Zugbegleiter, nach dem Stopp in Aarau werde er direkt nach Zürich durchfahren. «Ein schlechter Service», findet die Baden-Reisende. «Ich musste dann in Olten warten, auf einen Regioexpress umsteigen und so weiterfahren.» Die Verspätung summierte sich am Ende auf über 35 Minuten.

ZUR HEUTIGEN MEDIENKONFERENZ DER SBB UEBER DIE ZIELVEREINBARUNGEN 2016-2021 FUER DIE ZUERCHER S-BAHN, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 13. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Zug faehrt in den Bahnhof Stadelhofen ein, anlaesslich eines Medienanlasses zum 25-jaehrigen Bestehens der Zuercher S-Bahn und des Zuercher Verkehrsbundes vom Mittwoch, 27. Mai 2015, im Bahnhof Stadelhofen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Wenn die Züge unpünktlich sind, kann es vorkommen, dass die SBB vorgesehene Stopps an Bahnhöfen kurzerhand aus dem Programm streichen. Bild: KEYSTONE

Stadtpräsidentin ist sauer

Gleich erging es Passagieren, die am Abend vor Auffahrt im Intercity 1527 von Zürich ins St.-Gallische reisen wollten – konkret nach Wil, Uzwil, Flawil oder Gossau. Die SBB strichen die Halte nach einer Verspätung von 15 Minuten während der Fahrt glattweg. Reisende mussten in Winterthur aussteigen und von dort aus weiterfahren. Mit dem nächstmöglichen Zug, einem «Sprinter» in Richtung St. Gallen, wären sie beispielsweise in Wil noch 30 Minuten zu spät angekommen. Doch auch daraus wurde nichts: Der Zug fuhr den meisten vor der Nase weg. Mit der nächsten Verbindung kamen die Betroffenen schliesslich mit fast 50 Minuten Verspätung in Wil an.

In den sozialen Medien gingen die Wogen hoch. Die Pendler aus der Stadt seien offenbar keine Fahrgäste, sondern lästige «Drittklasspassagiere», ärgerte sich ein Wiler. Dass die Bahn einen fahrplanmässigen Halt einfach streicht, macht auch die Wiler Behörden sauer. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann drückte in einem Brief an die SBB ihr Befremden aus. Der Bahnhof sei für die Stadt und die weitere Umgebung als Drehschreibe zentral. Hartmann forderte die SBB auf, fortan davon abzusehen, den Bahnhof einfach auszulassen.

Diese Woche ist die Antwort der SBB bei der Stadtpräsidentin eingetroffen. Der Brief von Personenverkehrschef Toni Häne liegt der CH-Media-Redaktion vor. Er verstehe das Missfallen der Kunden. Die SBB müssten jedoch «stets das gesamte, dichte Verkehrsaufkommen im Blick haben», bittet Bahnmanager Häne um Entschuldigung. Man versuche, Verzögerungen einzugrenzen und Dominoeffekte zu vermeiden. «Uns ist bewusst, dass wir hin und wieder zu Massnahmen gezwungen sind, die sich direkt auf unsere Passagiere auswirken», schreibt er. «Für die einen positiv, für die anderen negativ.» Im konkreten Fall begründen die SBB die gestrichenen Stopps damit, dass der Intercity ab dem Endbahnhof St. Gallen direkt wieder nach Lausanne verkehren musste. Hätte die Verspätung nicht aufgeholt werden können, wären noch mehr Pendler tangiert gewesen.

Keinen Ersatzzug losgeschickt

Das Problem trifft die SBB in einer anspruchsvollen Zeit, wie Toni Häne in seinem Brief einräumt. Obwohl man die meisten Kunden «bequem, sicher und zuverlässig» an ihr Ziel bringen könne, sei das Bahnsystem zuweilen auch störungsanfällig. «Unser Schienennetz ist so stark befahren wie nie zuvor, in den Stosszeiten sind die zeitlichen Abstände zwischen den Zügen ausserordentlich kurz.» Unter diesen Umständen könnten Verspätungen schon unter normalen Bedingungen auftreten.

Was das heisst, zeigt auch die Störung auf der «Bahn 2000»-Strecke am Samstag. Beeinträchtigt waren 15 Züge, die sich bis zu einer halben Stunde verspätet hatten. Der Interregio 16, der Brugg und Baden ausliess, fuhr schliesslich via Heitersbergtunnel nach Zürich. Ähnliches erlebten die Reisenden in drei weiteren Zügen, die nicht mehr planmässig über die Schienen rollten. Für Personen mit Ziel Brugg und Baden seien das Umsteigen in Olten und die verspätete Ankunft ärgerlich gewesen, erklärt ein SBB-Sprecher. «Wir bedauern das.»

Innert kurzer Zeit habe die Betriebszentrale eine – so der SBB-Sprech – «Massnahme zum Nutzen der Mehrheit» treffen, das Zugpersonal informieren und die Information der Kunden einleiten müssen. Der Sprecher formuliert es so: «Um eine Mehrheit der Reisenden pünktlich befördern zu können, mussten wir leider einer Minderheit das Umsteigen in Olten zumuten.» Ungleich mehr Personen hätten ansonsten ihre Anschlüsse in Zürich verpasst.

Während die einen also noch einigermassen zeitgerecht ankommen, geraten die anderen erst recht in einen Strudel von Verspätungen. Diese Zumutung wird quasi als Kollateralschaden hingenommen. Wie oft ein Halt ausgelassen wird, können die SBB nicht quantifizieren. Gemessen an den 9000 Zügen und 1.2 Millionen Reisenden pro Tag komme dies aber selten vor, heisst es. Es handelt sich um eine äusserste Massnahme. Verspätet sich der ursprüngliche Zug, würden an Knotenbahnhöfen wenn immer möglich Ersatzzüge losgeschickt, um Dominoeffekte zu verhindern. Offen bleibt die Frage, warum das jüngst nicht geschehen ist. Eine mögliche Antwort: Züge sind bei den SBB derzeit ebenso knapp verfügbar wie Lokführer.

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130Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • _Figg_ 03.07.2019 17:13
    Highlight Highlight Wenn wir schon bei Verspätungen sind... von Bern nach Olten hab ich es die letzten Wochen abends nie erlebt, dass der Zug pünktlich abgefahren ist. Aktuell hat er auch schon wieder 10min Verspätung..
  • inmi 03.07.2019 15:02
    Highlight Highlight Den Niedergang der SBB mitanzusehen tut weh. Ein Bisschen Konkurrenz würde sie von diesem arroganten Verhalten abhalten.
  • Pelegrino 03.07.2019 12:16
    Highlight Highlight Sämtliche nicht mehr benutzten stillgelegten Bahnlinien liegen unbenutzt brach, und lassen die verrotten. Warum diese Bahnstrecken nicht mehr benutzt werden ist mir ein Rätzel, da es doch immer mehr auf schweizerischen Bahnliniennetz zu Engpässen kommt die Verspätungen verursachen.
    • Purscht 03.07.2019 14:09
      Highlight Highlight Wo siehst du denn so viele ungenützte Bahnlinien?
  • thedario1111 03.07.2019 11:14
    Highlight Highlight Ich finde auch die in Deutschland so genannte Pofallawende idiotisch. Da fährt der Zug bei Verspätung nur bis zu einer vorherigen Station und wendet dort. Das ist mir ein paar mal schon aufgefallen, wo der Zug nach Brunnen fahren sollte, aber schon in Schwyz wendete.
  • rundumeli 03.07.2019 10:54
    Highlight Highlight der ic hält in flawil ??

    abnormal ;-)
  • Joe Smith 03.07.2019 10:38
    Highlight Highlight Das Wort Kollateralschaden ist falsch. Hier wird nicht ein Kollateralschaden in Kauf genommen, sondern es wird abgewogen zwischen einem Schaden und einem noch grösseren Schaden.
  • HerveCofino 03.07.2019 10:32
    Highlight Highlight Wenn der SBB-Sprecher tatsächlich sagt "Um eine Mehrheit.., mussten wir leider einer Minderheit das Umsteigen in Olten zumuten", dann sollten wir hier in Olten sofort die Gleise für die SBB sperren lassen. Der Mann hat offenbar null Expertise und scheint in seinem Amt überfordert.

    Zumuten??? Hallo??? Reisende mit Ziel Bauerndorf im Aargau, Schammendingen oder gar Wollishofen? Sollten sich glücklich schätzen, hier in Olten noch 20 gechillte Minuten erleben zu dürfen.

    Also SBB, wenn ihr Euer Kerngeschäft schon nicht beherrscht, zieht uns wenigstens nicht mit runter in euer Elend.
    • Lichtblau550 03.07.2019 22:11
      Highlight Highlight SBB und Olten sind für mich seit jeher ein Synonym. Diesen Kultbahnhof gilt es zu bevorzugen. Dort wollte ich schon immer mal chillen.

      Was sind dagegen Schwamendingen (eh ohne BH) oder Wollishofen? Das ist mir selbst als Zürcherin klar.
  • franzfifty 03.07.2019 10:02
    Highlight Highlight Vorschlag:
    Ab sofort bezahlen wir den Service, den wir erhalten und nicht, was uns zugesteht. Wenn ich von A nach B ein Ticket gekauft habe und die SBB für irgendeinen Grund einen verkürzen Zug fährt, dann bezahle ich nur den Stehplatz. Wenn ich von A nach B fahre aber die SBB erst in C hält, dann bezahle ich für die Strecke, die ich zurückfahren muss nicht. Wenn ich einen Anschluss verpasse etc, dann bezahle ich gar nicht - da Service nicht erbracht.
    • Stefanix19 03.07.2019 10:25
      Highlight Highlight Du bezahlst für den Transport von A nach B, nicht für den Sitzplatz.
    • Firefly 03.07.2019 10:34
      Highlight Highlight Und wie bitteschön willst du das umsetzen ohne die Preise zu massiv zu erhöhen?
    • MrXanyde 03.07.2019 12:40
      Highlight Highlight Willst du die SBB in den Einzelhandel eingliedern? 😜
    Weitere Antworten anzeigen
  • TreeOfLife 03.07.2019 09:30
    Highlight Highlight «Für die einen positiv, für die anderen negativ.» - Eine Farce für jeden Pendler.
    Für Verspätungen, überhitzte Züge und vieles mehr hat der Pendler Verständnis, aber Haltestellen absichtlich auslassen... da hört das Verständnis auf.
    • ands 03.07.2019 11:44
      Highlight Highlight Also lieber mehr Verspätungen und Zugsausfälle, dafür jeden Halt angefahren? Als Pendler habe ich für diese Forderung kein Verständnis.
  • dave1771 03.07.2019 09:25
    Highlight Highlight Ist doch egal... wir reisen eh zu viel an einem Tag und alles muss auf die Minute stimmen, sonst werden wir grantig
    • franzfifty 03.07.2019 10:05
      Highlight Highlight Was? Diesen Service lässt die SBB sich parfümiert bezahlen und wollen, dass du auch transportiert wirst..
    • Hierundjetzt 03.07.2019 10:34
      Highlight Highlight Du wohnst und arbeitest im K4? Frage für einen Freund.
  • Scaros_2 03.07.2019 09:21
    Highlight Highlight Ich glaube ich würde die Notbremse ziehen.
    • Stefanix19 03.07.2019 09:53
      Highlight Highlight Schlechte Idee, du kommst erst noch später an und du bezahlst das teuer.
    • Markus Kappeler 03.07.2019 10:05
      Highlight Highlight Der Lokführer oder Zugbegleiter würde ohne die Türen zu öffnen die Notbremse zurückstellen. Er hat schliesslich den Auftrag ohne Fahrgastwechsel durchzufahren.
    • El Vals del Obrero 03.07.2019 11:03
      Highlight Highlight Es gäbe ja auch noch die Nothahnen, um die Türen mechanisch zu öffnen.

      Dann muss man aber danach sehr schnell rennen und hoffen, dass man nirgends von einer Kamera aufgenommen wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 03.07.2019 09:08
    Highlight Highlight Hauptsache, Züri wird von jedem Miststock aus im Zwei-Minuten-Takt erreicht. Wann wird man endlich eingestehen, dass diese Wasserkopfstrategie gescheitert ist und man das ganze System mit immer mehr Zügen in immer kürzen Abständen (von und nach Züri) an die Wand gefahren hat? Die Antwort lautet wie beim Strassenbau: immer nur mehr Strecken bauen - die dann immer nur mehr Nachfrage erzeugen, die dann immer nur mehr Pannen und deshalb Verspätungen erzeugen, was wiederum nach neuen Strecken ruft. Der Wahnsinn ist längst zur Methode geworden. Wir können es uns leisten. Scheint's.
    • Firefly 03.07.2019 10:36
      Highlight Highlight Was wäre die Alternative? möglichst dort wohnen wo man arbeitet? Oder vermehrt von zuhause arbeiten wenn möglich (und möglich ist heute vieles)?
    • Hierundjetzt 03.07.2019 10:37
      Highlight Highlight In Zürich liegt der weltweit grösste Bahnhof (Zugsbewegungen, Wikipedia), hat 400‘000 Einwohner und 2-3 Mio Pendler.

      Welche andere Stadt in der CH kommt auf ähnliche Zahlen? Es geht nicht um das pöse Tsüri sondern um die schiere Anzahl an Menschen
    • Firefly 03.07.2019 11:01
      Highlight Highlight @Hierundjetzt nein, es geht darum, dass die Menschen in der Schweiz nicht in der Stadt wohnen sondern auf dem Land (Zersiedelung) und in der Stadt arbeiten.

      Wie ist es denn in Megastädten wo es viel mehr Menschen gibt? Dort wohnen die Leute offenbar näher bei der Arbeit, also in der Stadt.

      Von dem her hat IMaki recht; weil wir es uns leisten (können).
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 03.07.2019 09:03
    Highlight Highlight Das geht gar nicht, man denke auch mal an Touristen oder ältere Leute, die nicht ruckzuck auf dem Handy agieren können.

    Wieso die SBB das macht, ist mir klar: Kommt er pünktlich am Endziel an, steigt die "Pünktlichkeitsstatistik" und irgendjemand bekommt wieder einen Bonus.
    • Stefanix19 03.07.2019 09:23
      Highlight Highlight Nur zählt nicht die Pünktlichkeit am Endbahnhof sondern ob die Kunden pünktlich ankommen.
    • Donald 03.07.2019 09:58
      Highlight Highlight Wie misst man die Pünktlichkeit von einem Halt, der nicht stattfindet? Wie misst die SBB allgemein Pünktlichkeit?
    • fidget 03.07.2019 10:01
      Highlight Highlight Es geht doch nicht um irgendeinen Bonus oder um die Pünktlichkeitsstatistik. Ein stark verspäteter Zug kann den ganzen getakteten Fahrplan durcheinander bringen. Am Ende haben dann etliche andere Züge Verspätung und eine grössere Zahl Passagiere kommt zu spät an. Wir haben ein sehr dichtbefahrenes Schienennetz und das bringt eben auch gewisse Nachteile mit sich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ands 03.07.2019 09:00
    Highlight Highlight Diejenigen, die jetzt am lautesten reklamieren, würden auch am lautesten reklamieren, wenn ihr Zug in die Gegenrichtung ausfällt, weil er eben nicht rechtzeitig an seiner Endhaltestelle eingetroffen ist.
  • whatthepuck 03.07.2019 08:55
    Highlight Highlight Diese Malheurs sind für Betroffene der Hass, aber bei der SBB arbeiten kompetente Leute, die die Situation auf möglichst kleinen Gesamtschaden zu minimieren versuchen.

    Entscheidend wären noch die Ursachen der Verspätungen. Liegt's an der Infrastruktur oder ist das Personenaufkommen und die Ein-/Aussteigezeiten das Problem? Vermutlich beides, und: Das Korsett dieses unglaublich engen Fahrplangerüsts (für unglaublich gutes ÖV-Angebot!) erlaubt halt einfach keine Fehler mehr. Wir schnüren uns dieses Korsett mit unseren Ansprüchen aber selber.
  • Donald 03.07.2019 08:42
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach. Die beiden IR Linien zwischen Bern und Zürich haben unterste Priorität bei der SBB, da man die Orte auch mit anderen Zügen erreichen kann. Somit werden diese regelmässig geopfert. Also abgesagt, fahren nur bis Olten usw.
  • Freddie Quecksilber 03.07.2019 08:40
    Highlight Highlight Ich finde bei solchen vorkommnisen muss die SBB den Ticketpreis auch zu einem gewissen Teil zurücksrstatten
    • Stefanix19 03.07.2019 09:25
      Highlight Highlight Wieso? Man kommt trotzdem am Ziel an, zwar 30 Minuten später aber man kommt an.
    • Markus Kappeler 03.07.2019 10:09
      Highlight Highlight Bist du sicher? Was wenn ein Selbstmörder die Ursache für die Verspätung ist oder eine Autofahrer die Strecke blockiert?
    • Neruda 03.07.2019 11:45
      Highlight Highlight Weil sie nicht den exakt gekauften Service geboten haben. Du kommst zwar an, aber nicht zur vereinbarten Zeit, also haben sich die SBB nicht an den Vertrag gehalten. Daher ist eine Reduktion des Preises nur fair.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cadinental 03.07.2019 08:37
    Highlight Highlight Auf der Strasse sind Verspätungen selbstverständlich. Das Rezept der Grünen lautet jeweils man soll halt zuhause bleiben und weniger fahren. Könnte man auch in diesem Fall sagen.....
  • El Pepedente 03.07.2019 08:35
    Highlight Highlight Die sbb hat halt keine konkurrenz und interessiert sich deswegen wenig fûr uns... wo wollen wir auch hin ausser ins auto? Sbb ist einfach nur teuer verschlingt noch steuergelder und kriegt dafürvwenig auf die reihen.... ich denke ras die sbb viel von der zvv lernen könnte....
    • Stefanix19 03.07.2019 09:25
      Highlight Highlight Nur fährt der ZVV nicht, er bestellt nur.
    • HabbyHab 03.07.2019 10:42
      Highlight Highlight ZVV.. das wird durch die SBB gefahren......
    • Neruda 03.07.2019 11:46
      Highlight Highlight In GB haben die Bahnen Konkurenz... Und es läuft schlechter als hier 💁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Helios 03.07.2019 08:30
    Highlight Highlight Wichtig wäre es, dass ökonomische Anreize für die SBB bestehen, pünktlich zu sein, so dass Verspätungen für die SBB finanzielle Nachteile generieren.

    Denkbar wäre zum Beispiel, dass Tickets die mit App bezahlt wurden, automatisch Rückvergütet werden, oder GA Besitzer einen Betrag gut geschrieben bekommen, wenn sie von Verspätungen betroffen sind. QR code für andere Tickets.

    Würde wiederum voraussetzten, dass man sich für eine Fahrt anmelden kann. Die SBB wiederum profitierte dabei von User Daten.

    Elegant wäre eine Lösung mit RFID. Müsste der Swisspass also mit RFID ausgestattet werden.
    • El Vals del Obrero 03.07.2019 09:48
      Highlight Highlight Für Papierbillette wäre eigentlich wäre auch eine einfache Low-Tech-Lösung ohne Apps und RFIDs usw. möglich:

      Einige Stempelautomaten in den Zügen (wie solche für Mehrfahrtkarten oder in Frankreich an den Perronzugängen). So könnte man auch nachweisen, dass man in einem bestimmten Zug war.
    • #StandWithRojava #StandwithHK 03.07.2019 10:32
      Highlight Highlight @helios RFID ist schon längst im swisspass integriert
      Benutzer Bild
    • HabbyHab 03.07.2019 10:43
      Highlight Highlight Glaubst du etwa, die SBB wollen nicht pünktlich sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat_ 03.07.2019 08:26
    Highlight Highlight Ich verstehe, dass es eine gewisse Flexibilität braucht, um Verspätungen "aufzuholen". Wenn ich dann aussteigen muss und in kurzer Zeit eine alternative Verbindung habe (eine nachfolgende S-Bahn oder ähnliches), dann kann ich das mit einer gewissen Gelassenheit nehmen.
    Aergerlich wird es, wenn die Alternativen dann vor der Nase abfahren, warum auch immer.
    • ands 03.07.2019 08:58
      Highlight Highlight Das ist das eigentliche Problem. Die Fahrgastinformation ist lausig und die Kommunikation untereinander findet offenbar gar nicht erst statt. Nur so ist es zu erklären, dass der Zugbeigleiter im ersten Zug alle in den zweiten Zug schickt und dieser dann allen vor der Nase abfährt. Dann steht man ohne weitere Informationen an einem Bahnhof und muss selbst herausfinden, wie man weiter kommt. Das geschieht leider regelmässig.
  • DailyGuy 03.07.2019 08:20
    Highlight Highlight Wieso nennt die SBB das Kind nicht beim Namen? Die Wartung und Unterhalt von Schienen und Zügen wurde in den letzten 10-15 Jahren vernachlässigt. Jetzt zahlen wir kollektiv die Quittung. Natürlich ist das Bahnnetz voll, aber das erklärt nicht wieso die ICN auf der IC5 Strecke immer wieder eine Störung haben. Ich pendle täglich und meist sind die Verspätung wegen Stellwerkstörungen oder Zugproblemen. Natürlich gibt es einen Knock-on Effekt. Aber die Ursache der Störung liegt nicht im Dichten Netz. Japan hat ein ähnlich Dichtes Netz und dort hatte ich noch nie Probleme.
    • Markus Kappeler 03.07.2019 08:56
      Highlight Highlight Es ist genau umgekehrt, der Unterhalt der Infrastruktur ist hervorragend und extrem teuer. Gerade in die Infrastruktur wurde und wird extrem viel Geld investiert. Hingegen wird beim Bahnpersonal gespart, dass es dem Teufel ein Ohr abgraust. Das Personal hat die Fähigkeit verloren Störungen zu managen, weil an Ausbildung und Qualifikation gespart wird. Nicht zu Letzt werden Zugshalte ausgelassen, weil das Personal maximal ausgereizt wird. Wendezeit am Endbahnhof von 3-4 Minuten, ohne Lokführerwechsel, bedeuten nun mal, dass eine Verspätung den ganzen Tag lang nicht mehr aufgeholt werden kann.
    • ralck 03.07.2019 09:06
      Highlight Highlight Ich mag die Japan Vergleiche nicht. Vor allem weil sich die Bevölkerung dort beim Ein- und Ausstieg zu Benehmen weiss. Die Erziehung der Menschen hier in der Schweiz ist schlicht nicht möglich, das Bauen von Perron-Absperrungen wegen den Kosten und dem unterschiedlichen Rollmaterial ebenfalls. Und für die Trennung zwischen Schnellzügen und Güter-/Nahverkehr gibt einfach zu wenig Platz.

      Aber ja, die SBB haben mit den Sparaktionen bei Wartung, Unterhalt und Personal definitiv auch dazu beigetragen.
    • Astrogator 03.07.2019 12:33
      Highlight Highlight @Kappeler: "Es ist genau umgekehrt, der Unterhalt der Infrastruktur ist hervorragend"
      Du hast echt keine Ahnung....

      Der Netzzustandsbericht ist öffentlich im Netz zu finden. Dort ist exakt aufgeführt wie gut der Zustand ist....
  • Watsianer 03.07.2019 08:12
    Highlight Highlight Es hiess doch stets die SBB habe kein Kapazitätsproblem, es sollen mehr Personen auf das Auto zugunsten des ÖV's verzichten.

    Jetzt scheint es, dass die SBB nicht nur an ihre Grenzen gekommen ist, sondern überlastet ist. Volle Auslastung bedeutet maximaler Umsatz.

    Wie kann es also sein, dass die SBB trotz hohen Gewinnen und ausgeschöpftem Potential Preiserhöhungen durchboxen will ohne Leistungsverbesserung sondern nur zum Erhalt des Status Quo?

    Die Führungsspitze der SBB sollte ausgetauscht werden. Hier wird offensichtlich Missmanagement betrieben.
    • ands 03.07.2019 10:40
      Highlight Highlight Du hast "Kapazität" falsch verstanden. Es geht um die Kapazität des Schienennetzes für Züge. Nicht um die Kapazität der Züge für Passagiere.
    • Watsianer 03.07.2019 11:11
      Highlight Highlight In diesem Fall ja, aber zu Stosszeiten musste die Kadenz der Züge erhöht werden damit die Kapazität im Zug ausreicht. Insofern ist mein Argument völlig intakt.
  • Ricardo Tubbs 03.07.2019 08:11
    Highlight Highlight die SBB sind momentan heillos überfordert und auch sonst nur noch ein schatten ihrer selbst. war man früher ein vorzeigeunternehmen wie die swissair ist man jetzt einfach nur noch schlecht.

    trotzdem werden 5k fürs GA abkassiert und obendrin wird fett abgarniert. habe ich vor einer weile schonmal kommentiert und wurde geblitzt ohne ende. das ist auch das problem, die SBB sind beim volk unantastbar...verstehe nicht wieso.
    • Watsianer 03.07.2019 09:44
      Highlight Highlight Miami Vice <3
    • HabbyHab 03.07.2019 10:45
      Highlight Highlight .. 5k sind für ein 1.Klasse-GA.
    • Ricardo Tubbs 03.07.2019 13:46
      Highlight Highlight 3860 in dem fall, oder 6300 für die premiumklasse der mehrbesseren.

      für 3860 kann man auch noch ziemlich sicher sein ständig zu stehen.
  • Faceoff 03.07.2019 08:08
    Highlight Highlight Auch unter den Kommentarschreibern ist Respekt für diese hochkomplexe Arbeit scheinbar eher dünn gesät.

    Ich durfte mal eine Führung geniessen im SBB Störungszentrum. Seither halte ich mich mit Kritik zurück. Die Komplexität und die gegenseitigen Abhängigkeiten sind enorm in unserem Schienennetz.

    Sämtliche Entscheide fallen so, dass es wenige trifft anstatt viele. Für die Betroffenen blöd, aber dennoch ein richtiger Entscheid.
  • Freethinker 03.07.2019 07:59
    Highlight Highlight Ich finde es nicht okay. Was soll das heissen? Badener und Wiler sind weniger wichtige Leute als Zürcher, Genfer usw.? Wenn es eine verspätung gibt, dann halten wir das gemeinsam aus - meine Meinung.
    • Faceoff 03.07.2019 09:52
      Highlight Highlight Eine Verspätung auf einer Hauptachse hat Verspätungen auf allen Nebenästen zur Folge und wirkt sich innerhalb eines Tages auf das gesamte Bahnnetz aus. In diesem Sinne: Ja, es ist richtig, dass ein paar wenige 10 Minuten Verspätung mehr haben, dafür der Rest keine.
    • Volande 03.07.2019 09:58
      Highlight Highlight @freethinker: das geile an Zürich ist ja, dass man an Wil nicht einmal vorbeifahren muss 🤣
    • ands 03.07.2019 10:39
      Highlight Highlight @ Freethinker: Wenn der Zug in Baden und Wil hält, ist er auf dem Rückweg wiederum in Baden und Wil zu spät. Auf dem Rückweg vom Rückweg wieder. Und so weiter.
      Den Zürchern ist es völlig egal, ob dieser eine Zug pünktlich ist. Sie haben genug Verbindungen von und nach Olten, Basel und Bern. Als Badener oder Wiler würde ich es angesichts der Alternative persönlich allerdings bevorzugen, wenn ab und zu ein Zug nicht hält.
  • Janis Joplin 03.07.2019 07:53
    Highlight Highlight Wow, bei der SBB gehts neustens zu wie in Hinterungarn....
    • ands 03.07.2019 09:07
      Highlight Highlight Was ist so schlecht an Hinterungarn? Und was meinst du mit "neustens"? Diese Umleitungen werden seit Jahren verwendet, um Verspätungen aufzuholen. Nur weil sich neuerdings eine Stadtpräsidentin enerviert, soll die SBB plötzlich bewährte Methoden anpassen?
    • Janis Joplin 03.07.2019 09:44
      Highlight Highlight An Hinterungarn gar nichts, aber am inländischen Schienennetz. Und was die Verspätungen der SBB angeht, haben die sich durchaus der MÁV angeglichen, Ende.
  • foxtrottmikelima 03.07.2019 07:50
    Highlight Highlight Es geht aber auch anders herum. Ist auch schon vorgekommen, dass der Expresszug ausserordentlich in unserem Dorf GEHALTEN hat, weil die S-Bahn so verspätet war.
    Natürlich ist so ein Vorfall ärgerlich, aber die SBB machen sich meist schon Gedanken über Alternativen.
    • HabbyHab 03.07.2019 10:46
      Highlight Highlight Ja und über solche Sachen wird aber nie berichtet, da sagt nie ein Stadtpräsident etwas dazu (:
  • El Vals del Obrero 03.07.2019 07:43
    Highlight Highlight Die knappen Wendezeiten sind wohl (zumindest beim St. Galler Beispiel) ein Problem.

    Aber die Kosten für mehr Zeitreserven will wohl auch niemand tragen. Und wenn ein Zug einen längeren Endaufenthalt hat, werden bald Forderungen kommen, dass man die Strecke des Zuges doch stattdessen verlängern solle.
  • Mäf 03.07.2019 07:42
    Highlight Highlight Die Probleme sind hausgemacht. Keine Reserven in Material, Personal und Fahrplan, das System ist maximal optimiert, jede kleine Veränderung hat grössere Auswirkungen. Das Gefühl « ich sitz in meinem Zug und fahre nach Hause » zu brechen, ist fatal. Fällt diese Zuverlässigkeit weg, ist für mich das ganze System fragwürdig. Es gibt Leute die sind wenig mobil, ältere Fahrgäste, Familien mit Kinder, Reisende mit viel Gepäck usw., die brauchen diese Verlässlichkeit.
  • skisandtrail 03.07.2019 07:39
    Highlight Highlight Möchte auch mal derartige Luxusprobleme.
    Bei uns hats pro Stunde maximal 1 Zug in jede Richtung, zu Stosszeiten zwei.. Zum Bahnhof haben die meisten weit über 30Minuten (zu Fusse). Und wir überlebens auch und sind glücklich damit.
    Entschleunigen nennt sich das Zauberwort ;-)
    • Der Teufel auf der Bettkante 03.07.2019 12:02
      Highlight Highlight (Wir) Die Schweizer haben zwar die Uhr erfunden, dafür viel zu wenig Zeit.
  • teXI 03.07.2019 07:35
    Highlight Highlight Aber die Mehrheit ist ja der Meinung unsere (überteuerten) ÖVs sind so toll... Bei der SBB ist ja schliesslich ein Zugticket teilweise teurer, als ein Flugticket, darum sollen sie ruhig und nach EU Recht in solchen Fällen zur Kasse gebeten werden... Die Kosten der Passagiere müssen ja auch irgendwie getragen werden, so wie sie ja auch alles über die Ticketpreise machen... So eine "Ausrede" zieht auch nur in der Schweiz, in der USA hätten sie klagen am Hals, dass sie sich nicht mehr trauen würden einfach durchzufahren und die Leute rauszuwerfen...
    • Ricardo Tubbs 03.07.2019 13:48
      Highlight Highlight ENDLICH einer der es sieht wie ich, aber man siehts gegen die SBB darfst du nichts sagen, sonst wirst du direkt geblitzt und als landesverräter hingestellt.
  • lilie 03.07.2019 07:34
    Highlight Highlight Finde es reichlich kurzsichtig und unsolidarisch, dass hier Passagiere rumnörgeln, sie hätten wegen unvorhergesehenen Umständen umsteigen müssen, um ihr Ziel zu erreichen.

    Natürlich ist das ärgerlich. Aber ob man jetzt 30 oder 50 min zu spät ist, wenn man sowieso schon zu spät ist, macht den Braten auch nicht mehr feiss.

    Dass der Zug nachher möglichst pünktlich weiterfahren kann, damit nicht noch mehr Passagiere betroffen sind, ist doch viel wichtiger. Das sollte auch dem engstirnigsten Bünzli einleuchten. *kopfschüttel*
    • Damian derungs 03.07.2019 09:12
      Highlight Highlight Bei den öv preisen darf man erwarten dass alle haltestellen angefahren werden, schon traurig genug wenns verspätungen gibt. Sonst hat einfach nur irgendjemand bei dem verein seinen scheiss job nicht gemacht, klar ausnahmen gibts aber nicht täglich und schon gar nicht immer wieder wegen den selben stellwerken, Zügen und was ihnen sonst so in den sinn kommt
    • DerElch 03.07.2019 09:21
      Highlight Highlight Es macht den Braten sehr wohl feiss, wenn man 60 Minuten früher losgeht um sich beispielsweise noch vorbereiten zu können, nur stündliche Busanschlüsse erwischen will (gibt es tatsächlich), sein Kind aus der Kita holen muss oder man ganz einfach noch ins Fussball-Training will. Dann spielt es eine grosse Rolle, ob man mit 30 Minuten oder 50 Minuten Verspätung hat; das Training läuft schon, Kita-Angestellte muss länger warten oder man kann sich weder 60 noch 20 Minuten vorbereiten sondern gar nicht mehr und die Veranstaltung hat die Türen schon geschlossen.
  • b4n4n4j03 03.07.2019 07:28
    Highlight Highlight Höchste zeit über andere arbeitsmodelle und infrastrukturthemen zu diskutieren, anstatt dass gefühlt die halbe schweiz jeden tag in die grossen zentren pendelt...
  • PeteZahad 03.07.2019 07:25
    Highlight Highlight Im Einleitungstext "Jetzt greifen die Behörden ein." - bitzli übertrieben wenn die Stadtpräsidentin von Wil ein Brieflein schreibt.
  • ralck 03.07.2019 07:18
    Highlight Highlight Ganz ehrlich liebe Menschen, so wie ich das gelesen habe, fuhr niemand zu weit. Alle wurden beim vorerst letzten Halt informiert, um rechtzeitig umsteigen zu können. So what?

    Als tägliche pendelnde Person sollte man sich doch langsam aber sicher bewusst sein, dass (vor allem) die Strecke (Bern–)Olten–Zürich massiv überlastet ist. Dies leigt aber auch an uns, weil wir dort wohnen aber hier arbeiten, und an den Arbeitgebern, die kein Homeoffice zulassen, obwohl es arbeitstechnisch möglich wäre.
  • surfi 03.07.2019 07:13
    Highlight Highlight Sauer Gurkenzeit bei den Medien?
    Dieses Verfahren, dass der Fahrplan im Störung- / Verspätungsfall flexibel angepasst wird ist nicht neues. Das war schon immer so und logisch gesehen die richtige Entscheidung.
    So hart wie es tönt ist es besser 20 Personen eine Ersatzlösung anzubieten, die dann 30 Min. statt 20 Min. später am Ziel sind. Sonst wären 600-800 Personen 10 Min. später in Zürich und würden dadurch ihre Anschlüsse verpassen und der Zug wäre nach dem Wenden in Zürich oder Weiterfahrt immer noch verspätet und würde dies in das ganze Land hinaustragen.
  • ali_der_aal 03.07.2019 07:01
    Highlight Highlight ich bin ja auch nicht der grösste Fan der SBB, aber was mal gesagt werden muss:
    1. grundsätzlich ist die SBB pünktlich
    2. das Preis/Leistungsverhältnis ist ok
    3. nicht jeder ist der Mittelpunkt des Universums, zum teil profitiert man von gewissen Massnahmen, mal verlieert man... so ist das halt in einer Gesellschaft
    4. einfach mal tüüüf dureschnuuufe hilft bestimmt
  • No9 03.07.2019 07:01
    Highlight Highlight Umgekehrt provozieren die SBB Verspätungen!
    So geschehen am letzten Freitag:
    IC 20:37 von Zürich HB nach Chur. Wegen an unkorrekter Stelle aufgehängter Velos (4) führen der Zug mit 15 min Verspätung ab...
    Problem: zu wenig gut angeschriebene Abstellplätze für Velos in Zug und rigide Sicherheitsvorschriften.
    Folge: Einige Passagiere verpassten Anschluss in Sargans.
  • postscriptum 03.07.2019 06:42
    Highlight Highlight first world problems 😌
  • kerZHakov 03.07.2019 06:40
    Highlight Highlight Im Sinne der Mehrheit der Passagiere absolut nachvollziehbar von den SBB!
  • Tschaesu 03.07.2019 06:37
    Highlight Highlight Wenn die S11 zwischen Zürich und Aarau zuviel Verspätung hat, werden wir jeweils auch in Lenzburg gebeten auszusteigen und eine andere Verbindung nach Aarau zu nutzen.
    Meist entspricht dies einer 25min längeren Reisezeit. Eine Zeit lang habe ich das fast jede Woche 1x erlebt.
    Ärgerlich aber die S-Bahn pendelt nunmal hin und her und mit Verspätung wirds auch nicht einfacher, da die "grossen" Züge Vorrang haben und man so noch öfter einen Zug abwarten muss.
  • jk8 03.07.2019 06:26
    Highlight Highlight Diese Konzepte sind keineswegs neu. Züge werden ua. auch häufig vorzeitig gewendet, da sie sonst die komplette Rückfahrt verspätet antreten oder sogar noch mehr erhalten würden. Für die rausgeworfenen Fahrgäste ist es mühsam, aber ob man nun 20 Minuten später oder 30 Minuten später am Umsteigebahnhof ankommt spielt wegen den Anschlüssen sowieso keine Rolle.
    Im Beispiel Baden: wenn der Zug 20 Minuten Verspätung hat und keine derartige Massnahme getroffen würde, wäre der Zug für den Rest der Tagesleistung mit 20' Verspätung unterwegs!
    • sottosopra 03.07.2019 07:32
      Highlight Highlight Dass diese Konzepte nicht neu sind ist das eine. Dass diese Konzepte häufiger angewendet werden, infolge fehlenden Zugmaterials ist das andere. Stünden am Zielmaterial genügend Züge bereit, liessen sich solche Konzepte verhindern. Die SBB sollte ihre Fehler (Bombardier-Debakel und Frühzeitiges Verschrotten von altem Rollmaterial) und die damit verbundenen Konsequenzen nicht auf die Kunden übertragen. Schön, dass man als Kunde (auch mit Abo) für Verspätungen künftig entschädigt (und nicht wie aktuell mit Gutscheinen abgespeist) wird.
  • amazonas queen 03.07.2019 06:21
    Highlight Highlight Das ist in der S-Bahn zwischen Stein-Säckingen und Laufenburg business as usual. Dann dürfen Leute halt ein paar Strafgebühren bei der Kita berappen. Hauptsache der Bonus ist gesichert.
    • amazonas queen 03.07.2019 07:12
      Highlight Highlight Wer da rumblitzt: das Thema ist die Wartung. Wenn z.B. Flirts wochenlang mit defekten Türen verkehren, weil kein Geld für Ausbesserungen vorhanden ist, dann sammelst du bei den ersten Tagesleistungen Verspätung. Das wirst du nicht immer los. Wenn du dann 10min hast, drehst du in Stein. Dann ist dein Zug wieder pünktlich und der Ausfall, der für Reisende dann 56 statt 36min Reisezeit bedeutet, bedeutet für die Bonus relevante Kennziffer 0 Minuten. Dass die Kita dann 1CHF pro Minute haben will, die du zu spät kommst, ist dann Problem des Reisenden.
    • surfi 03.07.2019 07:24
      Highlight Highlight Was haben Strafgebühren bei der Kita damit zu tun? Sie würden vielleicht besser diese in Frage stellen. Eigentlich müsste die Kita Gebühren zurückbezahlen, da die Kinder in dieser Zeit keine Betreuung brauchen.
    • lilie 03.07.2019 07:49
      Highlight Highlight @amazonas: Wenn das tatsächlich regelmässig passiert, sollte die SBB ganz klar etwas unternehmen.

      Ich würde aber als erstes versuchen, auf Grund von Verspätungen entstandene Spesen bei der SBB einzufordern.

      Und auf irgendwelche Boni hat das Einhalten der Fahrpläne wohl kaum einen Einfluss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Selbst-Verantwortin 03.07.2019 06:16
    Highlight Highlight Ein weiterer Leistungsabbau bei steigenden Preisen.
  • Schabernack 03.07.2019 06:09
    Highlight Highlight Ich habe bereits erlebt, wie der IC3 von Basel SBB Richtung Zürich HB/Chur ausserfahrplanmässig in Aarau hielt, um dort gestrandete Passagiere Richtung Zürich HB aufzunehmen. Für mich ein wenig ärgerlich, weil ich ohne Halt und pünktlich nach Zürich wollte, für andere eine Rettung. Mit dem "Opfer" kann ich leben. Unabdingbar ist aber eine genaue Information der Passagiere durch die SBB und das zur Verfügung Stellen von Alternativen.
  • Töfflifahrer 03.07.2019 06:05
    Highlight Highlight Hmmm, wenn der Taktfahrplan für das Streckennetz zu fordern ist, sollte man evtl. mal über diesen Tackt nachdenken?
    • Pet R. Pan 03.07.2019 06:53
      Highlight Highlight Da die Passagierzahlen trotz einem anderen Takt gleich hoch blieben, wäre das wirkungslos.

      Zudem ist der Taktfahrplan in der Schweiz ein Erfolg, welcher andere Länder inspirierte, dies auch so zu machen.

      Dass sich der Fahrplan regelmässig wiederholt, macht es den Passagieren einfacher sich zu orientieren. Stell dir vor deine Verbindungen würden neu um 10:13; 10:25; 10:59; 11:41; 11:56; 12:11 fahren. 🧐
  • Astrogator 03.07.2019 05:47
    Highlight Highlight "Offen bleibt die Frage, warum das jüngst nicht geschehen ist. Eine mögliche Antwort: Züge sind bei den SBB derzeit ebenso knapp verfügbar wie Lokführer."
    Es ist eine Mischung aus beidem, die sogenannten Dispozüge sind zurzeit nicht besetzt, kein Personal das ihn fahren könnte. Und dann der notorische Fahrzeugmangel wegen fehlender Wartung. Präventive Wartung gibt es bei den SBB nicht mehr, keine Zeit, kein Geld, kein Personal - alles weggespart. Dafür werden die Stellen in der Verwaltung stets erhöht.

    Dichte des Fahrplans, Hitze - alles nur Ausreden, das Problem liegt woanders.
  • surfi 03.07.2019 05:35
    Highlight Highlight Sommerflaute in den Medien?
    Solche oder ähnliche Massnahmen wurden schon immer gemacht. In Deutschland fällt der Zug einfach aus und die nächste Fahrgelegenheit ist 2 Stunden später.
  • bastardo 03.07.2019 05:35
    Highlight Highlight Auch wenn es für die Leute aus den Agglomerationen ärgerlich und lästig ist: Das ist bei den gegebenen Umständen die einzig richtige Lösung. Ich sage das nicht häufig, aber gut gemacht SBB.
  • victoriaaaaa 03.07.2019 05:35
    Highlight Highlight Mun ja, ich finde die SBB hat damit nicht unrecht...ich meine klar ist es schrecklich für die Betroffenen Fahrgäste, und man kann nur hoffen, dass diese dadurch keine Mehrkosten hatten! Dennoch ist es doch für die restlichen Passagiere was gutes. Wenn sich 1 Verspäteter Zug so dermassen auf den Plan auswirkt, dann bleibt halt wirklich nur noch haltestellen auszulassen - oder hat jemand einen besseren Vorschlag?
    • ueilaa 03.07.2019 06:57
      Highlight Highlight Vor allem sind ja Anschlüsse vorhanden: Regios zwar, aber man kommt auch irgendwann an...
    • tipsi 03.07.2019 07:30
      Highlight Highlight Der springende Punkt ist im letzten Satz versteckt: zu wenig Lokführer um bei einer Verspätung einen Ersatzzug loszuschicken. Dadurch werden die Passagiere zusätzlich zu den Lokführern Leidtragende einer verfehlten Personalpolitik.
    • jazzie 03.07.2019 07:37
      Highlight Highlight 'Irgendwann' ist einfach nicht das, was man bisher von den SBB erwarten durfte. Und wenn man zeitenweise fast wöchentlich den Chef anrufen muss, weil man trotz 20–40 Minuten Sicherheitsmarge zu spät kommt, ist das mehr als unangenehm!
    Weitere Antworten anzeigen
  • weachauimmo 03.07.2019 05:33
    Highlight Highlight Jesses Gott. Wegen einer 30-50 Minuten späteren Ankunft an ihrem Zielbahnhof müssen die verwöhnten Schweizer Pendler bereits wieder jammern. Wichtig ist doch, dass die SBB ihre Fahrgäste über die Änderung informiert, was sie ja offenbar in den meisten Fällen gemacht haben, dass es Umsteigemöglichkeiten gibt und dass dies eine temporäre Sache ist und nicht über Wochen oder Monate hinweg zum Normalfall wird.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 03.07.2019 05:26
    Highlight Highlight Der Zug der nach Uzwil einfach mal Wil ausgelassen hat ist der Oberhammer, für nicht Ostschweizer Wil SG Bahnhof ist das Dtrhkreiz für ins Toggenburg Richtung Glarus Schwyz , so wie für die Richtung Hinterthurgau spich Frauenfeld usw.
  • sottosopra 03.07.2019 05:21
    Highlight Highlight Business as usual: sobald der Interregio 16 mehr als 15 Minuten Verspätung hat, wird er von Aarau direkt (via Heitersbergtunnel) nach Zürich geleitet und hält nicht in Brugg und Baden. Schön, dass diese Praxis der SBB, um ihre Pünktlichkeitsststistiken aufzumotzen, mal genauer durchleuchtet wird.
    • surfi 03.07.2019 05:33
      Highlight Highlight Das ist wie Stau umfahren auf der Autobahn. Das macht doch jeder wenn er Zeit aufholen muss.
    • bcZcity 03.07.2019 05:38
      Highlight Highlight Geht doch nicht alleine um Pünktlichkeit, sondern darum dass unser Bahn Netz am Anschlag ist! 10min Verspätung an einem Knotenpunkt und es kann Auswirkungen auf 10 andere Verbindungen haben. Dann hat man keine 50 Fahrgäste verärgert, sondern 500.

      Die Fahrpläne sind so eng getaktet und aufeinander abgestimmt, dass jedes Kaff regelmässig erreichbar ist. Dies hat eben viele Vor-, aber auch einige Nachteile.

      Würde man keine Kompromisse eingehen und dann eben Passagiere auch mal stehen lassen (Der nächste Zug fährt ja i.d.r 20min später), würde das System Deutsche Verhältnisse bekommen!
    • surfi 03.07.2019 07:19
      Highlight Highlight Es geht nicht darum die Pünktlichkeitsstatistik aufzumotzen. Der Zug ist bereits verspätet, wird es auch in Zürich sein und bleibt als verspäteter Zug in der Statistik. Er hat aber weniger Verspätung und die Reisenden passen weiniger oder keine Anschlüsse in Zürich. Dies nützt viel mehr Reisenden. Es ist doch ein Luxusproblem, wenn einige wenige Personen mit 30 statt 20 Min. Verspätung haben. In Deutschland ergeben sich in solchen Fällen 60 bis 90 Min.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat-Galli 03.07.2019 04:31
    Highlight Highlight Wenn ahnungslose Menschen nur eifach kritisieren können.
    Um das Netz wieder zu stabilisieren, sind ab und zu harte Massnahmen zu entscheiden.
    Der arme hatte jetzt halt Pech mit Baden.
    Aber wieviele profitierten davon, das die Folgeverspätungen geringer waren?

SBB planen den «Verspätungs-Push» aufs Handy – doch es gibt noch ein paar Haken

Die Bundesbahnen kämpfen mit Verspätungen - und gehen nun in die Offensive. Künftig sollen Gäste über Störungen auf ihren Lieblingsstrecken via Push-Meldung auf ihrem Handy informiert werden.

Pendler Daniel A. (Name der Redaktion bekannt) fährt fast täglich mit dem Zug von Basel nach Luzern zur Arbeit. Doch an einem Montagmorgen zu Beginn der Sommerferien muss er feststellen, dass die SBB Verbindung zur vollen Stunde kurzerhand gestrichen hat. Der Grund sind Bauarbeiten zwischen Olten und Luzern, die von Anfang Juli bis Mitte August dauern. Zwar haben die SBB in Basel ein Plakat aufgestellt, das auf mögliche Zugsausfälle im Sommer hinweist, allerdings ohne konkrete Informationen. …

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