Schweiz
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SBB-Chef Andreas Meyer bleibt weiterhin der Topverdiener bei den bundesnahen Betrieben, auch wenn er zum ersten Mal seit langem weniger als eine Million Franken ausbezahlt bekam. (Archiv)

Erstmals in der laufenden SBB-Krise kritisieren Politiker sogar die SBB-Spitze und damit indirekt auch Chef Andreas Meyer. Bild: KEYSTONE

«An Glaubwürdigkeit verloren» – darum steckt die SBB gerade ziemlich in der Klemme

Pleiten, Pech, Pannen und ein tödlicher Unfall: Das war kein guter Sommer für die SBB. Nun stellen Politiker erstmals die SBB-Spitze infrage.



Die Probleme bei den SBB werden nun auch Thema im Bundeshaus. Nach Verspätungen, Ausfällen, Pannenzügen und einem tödlichen Unfall wollen Ständeräte das Ganze am Montag in der Verkehrskommission ansprechen.

In der Schwesterkommission des Nationalrats ist bereits ein Hearing mit den SBB geplant. «Für uns Verkehrspolitiker sind die Sicherheit von Personal und Passagieren sowie die Zuverlässigkeit der SBB sehr wichtig», sagt Präsidentin und SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher gegenüber der «Sonntagszeitung». Daher verlange man Antworten.

Erstmals in der laufenden Krise stellen Politiker sogar die SBB-Spitze und damit indirekt auch Chef Andreas Meyer infrage. Die SBB-Führung habe zuletzt «einiges an Glaubwürdigkeit verloren», sagt FDP-Nationalrat Thierry Burkart. «Der Eigner, also der Bundesrat, muss zusammen mit dem Verwaltungsrat überprüfen, wie Verbesserungen erzielt werden können und ob das SBB-Management noch richtig zusammengesetzt ist.»

In einem Interview mit dem «SonntagsBlick» verteidigte sich SBB-Chef Meyer derweil. Er betonte, er sei noch der Richtige für den Posten. «Das hier ist nicht meine erste Krise», so Meyer.

Ebenfalls äusserte sich Meyer zum tödlichen Unfall eines Zugbegleiters, der in einer Tür eingeklemmt und mitgeschleift wurde. «Wir haben bisher 250 Wagen und damit rund 1000 Türen untersucht. Dabei haben wir 20 Türen gefunden, bei denen der Einklemmschutz nicht funktionierte.» Die SBB hätten nichts verschwiegen. Von den Defekten habe Meyer nichts gewusst. Die Sicherheit sei gewährleistet.

Bettel-SMS für Lokführer

Doch das ist noch nicht alles. Die SBB steht am Wochenende ebenfalls in den Schlagzeilen, weil immer mehr Lokführer fehlen. Mitarbeiter müssen gemäss der «SonntagsZeitung» immer öfter Extraschichten einschieben und auf freie Tage verzichten. Fast täglich werden Bettel-SMS verschickt.

Ein Lokfuehrer befaehrt die neue Bahnstrecke waehrend der Einweihung der SBB Bahnlinie zwischen Mendrisio und Stabio im Tessin am Mittwoch, 26. November 2014. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Allein in Zürich fehlen bis Ende Oktober mehr als 20 Lokführer pro Tag, an Spitzentagen sind es gar 56. Bild: TI-PRESS

Lokführer werden in ihrer Freizeit auch persönlich angerufen, wenn Personalbedarf besteht. Hans-Ruedi Schürch, Zentralpräsident des Lokomotivpersonalverbands und seit 30 Jahren Lokführer sagt: «So schlimm wie dieses Jahr war es noch nie.» Allein in Zürich fehlen bis Ende Oktober mehr als 20 Lokführer pro Tag, an Spitzentagen sind es gar 56. Die Lokführer häufen Überstunden an, die sie wegen der Unterbesetzung kaum kompensieren können.

Die SBB wollen nicht von einem Lokführermangel sprechen: Der planmässige Bestand reiche lediglich aktuell nicht aus, um die Zusatzleistungen von Mai bis Oktober zu decken.

(ohe)

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135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Omega 19.08.2019 00:23
    Highlight Highlight Könnte man nicht eher die immer mehr steigenden Preise, die seit Jahrzehnten stagnierenden löne der "normal" Angestellten der sbb und wo das ganze geld spurlos "verschwindet" reden?

    Lasst uns doch darüber reden wie einer der fast nichts leistet als chef einer Milliarden Firma alles und immer mehr für sich beansprucht während wir, Umwelt bewusste Bürger jährlich an unserer grenze kommen um uns einfache bahntickets zu leisten.
    • Baba 19.08.2019 10:33
      Highlight Highlight "An die Grenzen kommen, um sich einfache Bahntickets leisten zu können? Das ganze Geld verschwindet spurlos."

      Schon mal von Spartickets gehört? Etwas Recherche und Planung und Sie reisen für sehr wenig Geld durch die Schweiz. Wer häufig und längere Strecken fährt, dem empfehle ich ein 2. Klass GA - für 3860 Franken das ganze Jahr Zug fahren (+ Schiff, + Bus, + zT Bergbahnen), d.h. Fr 10.50/Tag.

      Und zum "spurlos verschwindenden Geld": Sie wissen schon, dass die SBB ihre Infrastruktur laufend ausbaut? Dass Fahrpläne immer dichter werden? Also ich sehe und merke, wo das Geld hinfliesst...
  • Psychonaut1934 18.08.2019 18:11
    Highlight Highlight Hat die Meyer Sippe interveniert, dass mein Kommentar gelöscht wurde? Darf man nicht mehr die Wahrheit schreiben?
  • orso129 18.08.2019 16:58
    Highlight Highlight Jahreslohn von Benedict Weibel (vorheriger Chef der SBB): 600'000 Fr
    Jahreslohn von A.Meyer: 1.3 Mio ( für den gleichen Job...)
    Dies macht nicht nur SBB- Angestellte stutzig und ev mistrauisch...
    Das Gleiche passierte übrigens auch bei der REGA... neuer Chef, doppelter Lohn...
  • WEBOLA 18.08.2019 16:16
    Highlight Highlight Haha was für ein Witz. Sry aber SBB-Problemchen sind 1.Weltprobleme. Ich finde die Verbindungen und Ausfälle im Vergleich zu anderen eigendlich ganz optimal.

    Ich persönlich würde hier jetzt eher die Politiker selbst infrage stellen. Als junger Mensch mache ich mir gerade mehr Sorgen um die Zukunft der AHV, Rente u Krankenkasse, als um die paar 10Min Zugausfälle.
  • Steven Hill 18.08.2019 14:53
    Highlight Highlight Ich persönlich war erst 2 mal von Zugausfällen betroffen. Die Schweiz hat ein sehr gutes Zugnetzwerk, aber man kann natürlich alles noch verbessern =) Investitionen in neue Technologien schaffen sicherlich abhilfe. Der Lokführermangel sollte eigentlich kein Problem sein, die Technologie für selbstfahrende Züge und/oder Fernsteuerung gibt es ja bereits.
  • xTuri 18.08.2019 14:20
    Highlight Highlight Meyer hält sich für den Richtigen auf dem Posten und es sei nicht seine erste Krise. Soso, Feuerwehrmann spielen und sich reaktiv als Held feiern lassen. Ein richtig guter Manager ist proaktiv und hätte es gar nicht erst zu dieser Krise kommen lassen. Zum Glück ist Meyer kein CEO einer Airline. Die Sicherheit ist auf keinen Fall gewährleistet. Die Aussage ist haarsträubend. Der grösste Beweis dafür wurde ja gerade letztens ohne Meyers Anwesenheit bestattet.
  • esclarmonde 18.08.2019 14:01
    Highlight Highlight Was auch bei den Zuständigen im lV bekannt ist oder zumindest sein sollte: Die geburtenstarken Jahrgänge kommen ins Pensionsalter. Es werden zukünftig noch mehr Lokführer, Zugführer und Kondis fehlen. Und das BaV sollte bei den Eignungstests mal über die Bücher. Die Hürde schier jährlich höher setzen ist nicht gerade hilfreich.
    • esclarmonde 18.08.2019 14:10
      Highlight Highlight öV natürlich.
    • Schildlaus 19.08.2019 10:00
      Highlight Highlight Jährlich höhere Hürden ? Erzähl mal welche das sind in den letzten 5 Jahren. Ausser Sprachprüfung + ist mir keine in Erinnerung geblieben.

      Rückwärtsbetrachtet wurde ja auch lockerungen Eingeführt.

      Brillen träger dürfen den Job ausführen.

      Keine Berufsbedingte einschränkungen der erst Ausbildung mehr. Ausser 3 Jährige Lehre oder Matura.
  • Quecksalber 18.08.2019 13:32
    Highlight Highlight „Die SBB wollen nicht von einem Lokführermangel sprechen: Der planmässige Bestand reiche lediglich aktuell nicht aus, um die Zusatzleistungen von Mai bis Oktober zu decken.“
    Stimmt, das ist kein Mangel sondern bewusst so vorausgeplant.
    • esclarmonde 18.08.2019 14:12
      Highlight Highlight Der wird in den nächsten Jahren drastisch zunehmen: (Früh)Pensionierungen der geburtenstarken Jahrgänge und zuwenig Lokführer in Ausbildung.
  • The Destiny // Team Telegram 18.08.2019 13:31
    Highlight Highlight Hört auf uns die Automaten wegzunehmen!
    • j0ach1m 18.08.2019 13:52
      Highlight Highlight Und hej, in der Migros verkaufen sie voll keine Schallplatten mehr! Sauerei! Schon mal daran gedacht, dass das mit Nachfrage zu tun hat?
    • Steven Hill 18.08.2019 14:55
      Highlight Highlight Automaten? Zum tickets lösen meinst du? Man kann mit der SBB app tickets lösen, weniger Aufwand =)
    • The Destiny // Team Telegram 18.08.2019 15:54
      Highlight Highlight @Hill, sry mein Handy akzeptiert kein Bargeld.

      Die Automaten offerieren auch noch eine Vielzahl an anderen Funktionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lexxus0025 18.08.2019 12:50
    Highlight Highlight Also das halbe jahr über personalmangel, schadhafte türen und züge, kein catering mehr, weniger sicherheitspersonal und toiletten auch nirgendwo mehr gratis. Dazu kommt dass die sbb raum, welcher für den ausbau der infrastruktur gedacht ist mit immobilien zupflastert. Fürs halbtax und ga zahlt man mehr, obwohl man keine neuen plastikkärtchen mehr bekommt.
    Ich würde die führung auch sehr in frage stellen, denn mit mehr einnahmen und deutlich sichtbaren einsparungen an allen enden fragt sich, wer hier profitiert.
    • The Destiny // Team Telegram 18.08.2019 13:33
      Highlight Highlight Du hast noch das abschaffen der Ticketautomaten vergessen.
  • Der Ahnungslose 18.08.2019 12:05
    Highlight Highlight Das heisst 2% von einem Sicherheitsrelevantensystem sind nicht funktionsfähig. Da sind für mein Empfinden grosse Probleme im QM-Prozess vorhanden. In der Privatindustrie gibt das eine schnelle Kündigung.
    • Astrogator 18.08.2019 13:50
      Highlight Highlight @zettie94: Du scheinst bei der SBB im Büro zu sitzen.
      "zudem muss auch der Zugbegleiter unaufmerksam gewesen sein"
      Starke Ansage, charakterlicher Tiefflug auf unterstes Niveau aber auf Linie mit Loser, gratuliere zu einer steilen Karriere bei der SBB. Nach oben lecken, nach unten treten und vom Praxisalltag keine Ahnung, Verantwortung abschieben - du hast dich gerade für die Konzernleitung qualifiziert.

      Ich würde erst mal den Untersuchungsbericht abwarten. Und natürlich ist der Einklemmschutz als letzte Sicherung für sich alleine sicherheitsrelevant.
    • Marabamba 18.08.2019 15:45
      Highlight Highlight @zettie: es ist unter aller Sau, den Verunfallten verantwortlich zu machen. Die Aufmerksamkeit liegt bei der Türschliessung auf den anderen Türen, wie du ja geschrieben hast sollte sich seine eigene Türe nicht schliessen. Mit dem Einsteigen hat das nichts zu tun. Wie soll man die Schliessung der Türen überwachen wenn man den Schüssel im Zug betätigen muss und nicht in der Türe stehen soll? Geht nicht. Es kamen mehrere Faktoren zusammen, da bin ich mit dir einig.
    • Astrogator 18.08.2019 18:46
      Highlight Highlight @zettie94: ich war selbst über 20 Jahre im Büro, ich habe nichts im Grundsatz gegen Büroleute.
      Aber es ist offensichtlich, dass du ein linientreuer mit wenig Ahnung von der Praxis bist der zudem nicht begriffen hat was "sicherheitsrelevant" bedeutet.

      Mit deiner Argumentation könnte man sämtliche Sicherheitseinrichtubgen abschaffen, werden ja nur benötigt wenn ein Fehler gemacht wird.
      Die Praxis kennt man übrigens nicht, wenn man mal hin und wieder in einer Werkstatt Kaffee trinkt. Mehr scheinst du nicht zu machen wenn ich das weltfremde lese was du von dir gibst.
  • landre 18.08.2019 11:59
    Highlight Highlight Mit unserer Zustimmung damals in der Urne zur (Teil-) Privatisierung der Staatsbetriebe, haben wir wohl naiv einen Blödsinn entschieden.
    Das rächt sich nun tastbar.
    Beim gelben Riesen um einiges emblematischer als im ÖV...

    Aber so schlimm wie es in einer Teilaufnahme einem erscheinen kann, ist es nicht.
    Trotz unbedingt benötigten Verbesserungen, kann immer noch Jeder der nicht nur beruflich pendelt, sondern auch in der Freizeitgestaltung auf die ÖVs zurückgreift, selber bestätigen dass sich sachlich haltbare Reklamationen im Jahr auf ein haltbares Minimum reduzieren.
    • Rafael Wyder 18.08.2019 13:57
      Highlight Highlight Ich hatte in den letzten 2 Wochen 2 Zugsausfälle und eine Verspätung von mehr als einer halben Stunde und das war jetzt einfach der Höhepunkt v9n einem sonst schon furchtbaren Sommer. Ich finde das ist massiv zu viel.
  • Jean de Bolle 18.08.2019 11:45
    Highlight Highlight Erst jetzt stellen die Politiker die SBB Spitze in Frage? Das war für viele Insider schon klar bei der Wahl von Herrn Meyer.
    Habe selbst 32 Jahre bei SBB gearbeitet. Selbst die "neuen" Türstörungen bei den EW4 Wagen sind schon über 15 Jahre alt, das wissen die in den Werkstätten und auch jeder Rangierer hat schon mal bei diesem Wagentypen klemmende Erfahrungen gesammelt.
  • destroeyer666 18.08.2019 11:43
    Highlight Highlight Es gibt eine Reklamationszentrale, das nützt aber gar nichts wenn die Klimaanlage oder die Toilette gerade nicht funktioniert, oder wenn es nicht möglich ist online ein Bahnbillet zu lösen weil der Hund nicht alt genug ist oder der Zug schon abgefahren ist. Bei den Abos wird auch ein Tag abgezogen weil das Profitabel ist. ETC. hoffe auch das die SBB wirklich kundenfreundlicher wird ...
    • HabbyHab 18.08.2019 12:55
      Highlight Highlight Wie soll eine Hotline helfen, die Klimaanlage oder die Toilette zu flicken....? Da muss der Zug erst in die Reparatur. Was auch nicht einfach so geschehen kann.
      Wenn der Hund nicht alt genug ist? Erm.. ja klar.
      Und nicht mehr lösen können, wenn der Zug schon abgefahren ist, ist Schutz vor Schwarzfahrern.
  • redneon 18.08.2019 11:33
    Highlight Highlight Herr Meyer ist perfekt um Probleme weg zu Lächeln. Wenn es konkret wird weiss der Herr natürlich von gar nichts. Schöne SBB Welt. Zeigt aber das Gemauschel zwischen Führung SBB, Bundesrat Kantone etc.
  • Sebanimon 18.08.2019 11:28
    Highlight Highlight Jeder Franken den ich den SBB abdrücken muss schmerzt. Die Ticketpreise sind horrend und die Zuverlässigkeit der Züge ist katastrophal. Gerade während RS und Wk mekt man das. Die Anzahl Fahrten die ich hatte, bei denen alle Züge pünktlich waren kann ich an einer Hand abzählen...
    Ich bin gar nicht zufrieden mit den SBB!
    • HabbyHab 18.08.2019 12:56
      Highlight Highlight Ticketpreise während RS und WK... klar (:
    • Hyperventilator 18.08.2019 13:19
      Highlight Highlight Ich bin jetzt nicht unbedingt ein Freund von Staatsbetrieben und schon gar kein Grüner aber was du schreibst ist kompletter Blödsinn. Ich fahre seit 2 Jahren sehr viel mit der Bahn und daneben gleichviel mit dem Auto. Was die Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Komfort angeht sind die SBB absolute Weltklasse. Ich weiss nicht wo du auf der Welt warst. Ich habe jahrelang im Ausland gearbeitet. Nirgends hatte der ÖV die Qualität der CH.
    • Rafael Wyder 18.08.2019 14:05
      Highlight Highlight Ich fahre seit 20 Jahren mit der Bahn und mir ist klar dass die SBB immer noch besser sind als ausländische Bahnen. Aber die Richtung die sie in den letzten zwei Jahren einschlugen ist keine Gute. Im letzten Jahr hatte ich etwa gleich viele Zugausfälle wie in den 19 Jahren davor zusammen. Die Zuverlässigkeit finde ich momentan eine Katastrophe!
    Weitere Antworten anzeigen
  • destroeyer666 18.08.2019 11:08
    Highlight Highlight Die Toiletten funktionieren oft auch nicht, das glaubsch, echt jetzt. stimmt nämlich!
  • [MLP]Trainbrony23CH 18.08.2019 10:52
    Highlight Highlight Für mich hat dieser Artikel recht. Mitlerweile ist es einfach nur enttäuschend was um die Leistungen der SBB angeht. Auch weil das Personal nicht mehr das machen nach den Vorschrift sondern nur noch das was sie will. Ich bin z.B in Winterthur aus dem Schalter vor ein paar Wochen rausgeschmissen worden, nur weil bei der Störung nachfragen wollte, wie es nun weitergeht. Die Personal waren nur noch sehr angepisst. Auch vorgestern sperrten die SBB einfach grundlos den Gleis 1 in St.Gallen ab und sogar die Bahnpolizei standen da und schickten uns weg oder die Züge waren um ca. 35 Minuten verspätet
    • Aglaya 18.08.2019 11:12
      Highlight Highlight Ich kann mir kaum vorstellen, dass die SBB einfach grundlos ein Gleis sperren, das wäre ja nur zu ihrem eigenen Nachteil. Nur weil der Grund für Aussenstehende nicht erkennbar ist, heisst das noch lange nicht, dass es keinen Grund gibt.
    • Alnothur 18.08.2019 11:52
      Highlight Highlight Wenn kein Grund kommuniziert wird, ist es ziemlich egal, ob es einen gibt - und hier liegt der Hund begraben: die Kommunikation seitens SBB ist einfach nur mies.
    • 00892-B 18.08.2019 11:57
      Highlight Highlight "Sogar die Bahnpolizei stand da."

      Ev., aber nur ev., gab's ja doch einen Grund für die Sperrug?🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • j0ach1m 18.08.2019 10:31
    Highlight Highlight Fragt mal die anderen Bahnen in der CH, wie es mit Lokpersonal aussieht. Das Problem besteht nämlich systematisch. Und die Lösung ist wohl komplexer als es ein Journalist in ein paar Zeilen aufzeigen kann. Lokführer ist ein gut bezahlter Job (im Durchschnitt 5‘500.-) die SBB ein Top-Arbeitgeber (Familienzulagen, gratis GA, Vergünstigungen für die ganze Familie, bezahlte Kinderbetreuung, und und und). Es werden viele Lokführer ausgebildet, das Problem wird sich vielleicht schon bald verringern. Applaudiert ihr dann der SBB? Wahrscheinlich findet ihr dann ein neues Bashing?
    • Astrogator 18.08.2019 11:08
      Highlight Highlight Ein Lokführer verdient heute rund 20'000 weniger im Jahr als vor Meyer.
      5'500 im Monat findest du gut? Bei Schichtdienst und der Verantwortung?

      Das GA ist erstens nicht für alle Lohnklassen gratis (je geringer der Lohn desto teurer) und muss zweitens als Lohn versteuert werden.

      Bezahlte Kinderbetreuung?

      Und ja, es werde viele Lokführer ausgebildet, aber jedes Jahr etwa 5ü weniger als kündigen oder in Pension gehen.
    • Schildlaus 18.08.2019 11:46
      Highlight Highlight Gratis GA ? Das es immer noch Menschen gibt die sowas glauben und herumerzählen.

      Und zur Ausbildung :

      Die SBB hat immer wieder in bestimmten Depot die Ausbildung für 1 Jahr ausgesetzt oder sogar wegen zuwenig geeigneten Kanditaten in der Bewerbungsphase abgebrochen. Und jedesmal wenn 1 Jahr keine Klasse startete hatten wir immense Probleme den Betrieb aufrecht zu halten.
      1 Lokführerklasse ist auch nicht in 3 Monaten ausgebildet. Das dauert je nach Standort mehr als 1 Jahr. Wobei auch keiner Garantiert das alle bestehen. Ich habe in 10 Jahren bisher 1 Jahr erlebt wo es keine Probleme gab.
    • j0ach1m 18.08.2019 13:48
      Highlight Highlight 5‘500.- im Durchschnitt (Median), bedeutet, dass die Hälfte mehr verdient und dass darin auch Abgänger sind. Ja sorry, finde ich nicht so schlecht. Was verdient ein LkW Fahrer? Und dass die Sozialleistungen weit über einem KMU Schnitt liegen kann wohl niemand bestreiten. Das GA wird als Einkommen versteuert, trotzdem steht es damit günstig zur Verfügung. Ich glaube die Ursache für die Empörung ist, dass viele Leute lieber an früher denken als an morgen, früher war halt alles besser. Die Welt dreht sich aber und wir brauchen mehr andere Berufe heute als Lokführer.
  • Peter R. 18.08.2019 10:21
    Highlight Highlight Es war bei der Post so und jetzt ist es auch bei der SBB. Die Ceo's sind unfähig den Job auszuüben.
    Das Management ist so was von abgehoben, die Bedürfnisse der Kunden und Mitarbeiter werden komplett ausseracht gelassen.
    • j0ach1m 18.08.2019 10:46
      Highlight Highlight Welches Bedürfnis von dir als Kunde wird denn ausser Acht gelassen? Die SBB ist die pünktlichste der Vollbahnen in der Schweiz...
    • Astrogator 18.08.2019 11:09
      Highlight Highlight @j0ach1m: Selbst unsere interne Pünktlichkeitsstatistik sagt da was anderes....
    • Peter R. 18.08.2019 12:01
      Highlight Highlight jOach1m@
      Ja klar, die pünktlichste!!
      Zudem werden Anschlüsse nicht abgewartet, Wasser in der Toilette läuft nicht oder Toilette ist sogar ausser Betrieb - ganze Infrastrukturen (früher Bahnhöfe) werden geschlossen etc. etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrFreeze 18.08.2019 09:57
    Highlight Highlight Herr Meyer, Sie wussten also nichts von defekten Türen? Aber wieso wussten Sie nichts von diesem Sicherheitsproblem, das einem Ihrer Mitarbeiter das Leben gekostet hat? Sie sind doch der Chef, oder nicht?
  • fools garden 18.08.2019 09:56
    Highlight Highlight Ihr dürft den Herrn Meyer auch direkt nicht nur indirekt in Frage stellen, liebe Politikerinnen und Politiker, wenn Ihr schon die Spitze in Frage stellt.
  • Charlie Brown 18.08.2019 09:53
    Highlight Highlight Es geht um die SBB. Somit diskutieren 8 Mio Experten mit. Wie bei der Fussball-Nati 😉
    • rodolofo 18.08.2019 10:40
      Highlight Highlight Bist DU denn etwa kein Experte?!
      Dann mach Dich schleunigst vom Acker!
      Hier diskutieren nur Fahrplan-Fetischisten!
    • dan2016 18.08.2019 10:58
      Highlight Highlight Im Gegensatz zum Fussball haben tatsächlich 1.2 Mio Leute täglich eine Erfahrung mit den SBB, die GENAUSO relevant ist wie die Sichtweise der SBB Kommunikationsabteilung (bei denen ich manchmal Zweifel habe, ob sie das eigene Produkt überhaupt konsumieren).
    • Charlie Brown 18.08.2019 13:29
      Highlight Highlight @rodolfo; Ich bin bekennender Pufferküsser und ex-SBB-Mitarbeiter. 😂

      @dan: Etwa gleichviel sind Eltern von schulpflichtigen Kindern. Und trotzdem nicht Experten für Pädagogik und Didaktik. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • HAL1 18.08.2019 09:46
    Highlight Highlight Das hat man nun davon wenn der haupteigner auf wirtschaftlichkeit pocht anstatt auf service public.

    Läuft bei der Post nicht anders
  • Gianni48 18.08.2019 09:14
    Highlight Highlight Die SBB sollte sich wieder vermehrt dem Bahnbetrieb zuwenden und nicht mehr als grösster Immobilienhai der Schweiz auftreten. Dazu muss das Management dringlich ausgewechselt werden inkl A. Meyer der nicht mehr tragbar ist. Als Bahnfan seit über 60 Jahren ist es nur noch traurig, wie die Bahn in den Sumpf gefahren wird. Zum Glück setzt sich das Zugpersonal (Lokführer, Zugführer usw.) noch für unsere SBB ein, dafür herzlichen Dank.
    • Hierundjetzt 18.08.2019 09:39
      Highlight Highlight Die Division immobilien refinanziert die SBB PK, weil man in den 00er Jahren zuviel Lokführer frühpensioniert hat und die PK eine extreme Unterdeckung hat.

      🙄
    • Schildlaus 18.08.2019 11:51
      Highlight Highlight Es wurden nicht nur zuviele Lf pensioniert damals, das wurde in diversen anderen Berufgruppen auch so gehandhabt. Da es möglich war taten es auch viele. Mit dem GAV wurde die möglichkeit der Kündigung aus Betriebswirtchaftliche gründe blockiert. Da hat die SBB die Lösung Frühpansion gefunden.
    • Hierundjetzt 19.08.2019 15:35
      Highlight Highlight Jaaa? Der SEV hats gut gemeint und sämtliche Bahnnutzer bezahlen nun den Aufpreis dafür? Meine Güte🙄

      Kann man sich nicht ausdenken
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 18.08.2019 09:06
    Highlight Highlight «Für uns Verkehrspolitiker sind die Sicherheit von Personal und Passagieren sowie die Zuverlässigkeit der SBB sehr wichtig»

    ...wieso hört sich das für mich immer wie "...blablabla...ist die zahlende Masse nun beruhigt?...ok, dann schauen wir jetzt, wo wir in Zukunft sparen und Gewinne machen können..." an?

    Infrastruktur sollte, meiner Meinung nach, nie privatisiert werden (auch nicht halb). Es wird nicht billiger, wenns privat ist, es wird einfach immer nur schlechter.
  • amazonas queen 18.08.2019 09:04
    Highlight Highlight Den Mitarbeitern am Schalter stellt man ein Werbeplakat neben den Arbeitsplatz, auf denen steht, die Kunden brauchen sie nicht, es gäbe ja die Mobile App. Und dann wundert man sich oben, wenn die Motivation schwindet.
    • The Destiny // Team Telegram 18.08.2019 13:46
      Highlight Highlight Die Motivation schwindet leider genau so wie die Anzahl Billetautomaten -_-
  • bebby 18.08.2019 08:46
    Highlight Highlight Meyer scheint ein Manager mit einer angelsächischen 80:20 Mentalität zu sein. Die kennen wir ja auch schon von anderen Unternehmen.
    Anstatt zu versuchen den Verkehr möglichst flüssig und pünktlich zu halten, fokussiert man sich darauf, die Erträge möglichst hoch, Stichwort Immobilien, und die Kosten möglichst tief zu halten, Stichwort Bombardierzug.
    Die Politik hat hingegen verschlafen, rechtzeitig die Kapazitätsausweitungen in den Angriff zu nehmen. Unsere Infrastruktur ist völlig überlastet. Dafür kann die SBB wenig.
  • Glenn Quagmire 18.08.2019 08:45
    Highlight Highlight Wie wärs wenn die Anreize für zukünftige Lokführer erhöht werden? Genug Kohle zur anständigen Entlöhnung ist sicherlich vorhanden.

    Eventuell auch eine Umschulung von gut ausgebildeten, stressfähigen Ü50 Langzeitarbeitslosen in Betracht ziehen. Diese Leute können und wollen arbeiten.
    • Astrogator 18.08.2019 11:11
      Highlight Highlight Aktuell weiss ich von drei Lokführer in Ausbildung die über 50 sind. Die Forderung ist zumindest schon mal erfüllt.
    • Pisti 18.08.2019 11:36
      Highlight Highlight Der Lohn als Lokführer ist grundsätzlich nicht schlecht. Das Problem ist wohl eher, das man während der Ausbildung keine 4000.- Brutto verdient, während ca. 2 Jahren. Wenn du Familie hast ist das einfach viel zu wenig. Dazu kommt, das bei der konstanten Unterbesetzung der Lokführer ein geregeltes Familienleben oder die Freizeitplanung eher schwierig ist.
    • Schildlaus 18.08.2019 11:58
      Highlight Highlight Das mit dem Alter ist kein schlechter Ansatz. Nur bedenke auch das ein 55 Jähriger die Ausbildung mit 56 beendet. Und dann im besten Fall bis 65 arbeiten wird. Bestenfall weill in dem alter häufiger Medizinische Untersuchungen von Medical Service und die alle 5 Jahre wiederkehrende Periodische Prüfung bestanden werden muss.

      Gibt wohl nicht viele Firmen die 1 Jahr Ausbildung investieren für dann maximal 9Jahre davon was zu haben.

      Trotzdem es gibt auch ältere Lokführeranwärter. Aktuell in einer Klasse 2 mit Jg 63 und 65 wie es letzes verkündet wurde. Ausnahmen gibts halt immer wieder.
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  • Skeptischer Optimist 18.08.2019 08:45
    Highlight Highlight Wenn schon der planmässige Bestand nicht reicht pokert der Betrieb sogar offiziell zu hoch.

    Meier Ypsilon muss weg, so wird das nichts.
  • iisprinzässin 18.08.2019 08:40
    Highlight Highlight «Das hier ist nicht meine erste Krise», so Meyer.
    Ebä drum, Herr Meyer, ebä drum ...
    • Charlie Brown 18.08.2019 09:32
      Highlight Highlight Krisen zu managen ist die eigentliche Aufgabe von Managern. Schönwetterkapitän kann jeder sein. Mehrere Krisen überstanden zu haben wäre somit eher ein Qualitätsmerkmal als ein Kritikpunkt.
    • Astrogator 18.08.2019 09:43
      Highlight Highlight @Charlie Brown: Weiche Krise hat er denn überstanden?

      SOPRE, das Planungstool das mal 19 Millionen Kosten sollte ist aktuell bei über 100 Millionen angekommen und läuft immer noch nicht.
      Der FV-Dosto wird langfristig zu einem Desaster was Unterhaltskosten, Betriebskosten und die Sicherheit angeht. Es gab bisher schon Unfälle mit drei verletzten in dem Zug was auch nicht gerne kommuniziert wird.

      Und jetzt muss er sogar öffentlich zugeben, dass nicht mal der Chef für die Sicherheit davon wusste, dass wir im Schnitt alle 2 Wochen einen Verletzten beim EW IV haben obwohl es gemeldet wurde.
    • rodolofo 18.08.2019 10:39
      Highlight Highlight Ein Qualitätsmerkmal für Sesselkleber-Eigenschaften...
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  • Vecchia 18.08.2019 08:34
    Highlight Highlight Das Problem ist ja nicht neu. Wenn bei Ausbildung und Personal gespart und minimiert wird, muss man sich wirklich nicht wundern, wenn irgendwann kein Personal mehr da ist.
    Wenn man die Human Rescourses - wie andere Quellen auch - voller Habgier, aber ohne Verstand, aussaugt, versiegen sie eben und trocknen aus.

    SRF hatte das schon einmal 2015 thematisiert.

    https://www.srf.ch/news/schweiz/sbb-sucht-lokfuehrer-im-ausland
    • Astrogator 18.08.2019 09:48
      Highlight Highlight "Fun Fact" zum Thema Lokführermangel, weil unser HR inzwischen wegen ständigen Reorganisationen (mein Standort z. B. wurde in 3 Jahren 4 mal (!) reorganisiert) hat das HR derart viel mit internen Dossiers zu tun, dass Bewerbungen monatelang liegen bleiben. Klassen können nicht gefüllt werden weil das HR "vergisst" Kandidaten Bescheid zu geben, dass sie den Ausbildungsplatz haben und sie die Kündigungfrist verpassen. Andere Dossiers bleiben über Monate liegen und auch auf Nachfrage gibt es keine Antwort.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 18.08.2019 11:15
      Highlight Highlight @Astrogator
      Tönt irgendwie unschön vertraut nach SBB Olten. Dort herrscht auch das pure Chaos.
      Besonders lustig: wenn die Planung es mal wieder versaut hat, hies es wieder mindestens 120% arbeiten. Konsequenzen hatten nur wir von der Werkstattcrew zu befürchten. Der Rest wurde gnadenlos beschützt.
    • Schildlaus 18.08.2019 12:08
      Highlight Highlight Welcher Standort hatte 4 Reoganisation in 3 Jahren ? Komme bei meinem auf maximal 3. Ohne RP eher 2. Aber vileicht zähle ich Falsch.
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  • Unkel Wullewu 18.08.2019 08:24
    Highlight Highlight 1. Wenn Frau Edith Graf-Litscher sich für das Personal einsetzen will, dann muss sie eigentlich nur dafür schauen, dass die SBB den GAV einhalten. Das wäre für das Personal wie Geburtstag und Weihnachten zusammen.
    2. Der Eigner der SBB ist nicht der Bundesrat, sondern alle mündigen Schweizer.
    • Hierundjetzt 18.08.2019 09:40
      Highlight Highlight Falsch. Der Eigentümer ist die Eidgenossenschaft (Staat). Nicht ein Unkel oder ein Hierundjetzt
    • Panna cotta 18.08.2019 10:41
      Highlight Highlight Da nicht alle mündigen Bürger an einem Tisch Platz haben, macht das der Bundesrat für uns.
    • Unkel Wullewu 18.08.2019 14:16
      Highlight Highlight @ Hierundjetzt: Dein Staatsverständnis bereitet mir Sorgen. Natürlich ist es die Eidgenossenschaft, eben die mündigen Schweizer.
      @ Panna cotta: Der Bundesrat macht das nicht für uns. Er vertritt uns nur. Als Souverän tragen am Ende wir die Verantwortung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 18.08.2019 08:22
    Highlight Highlight Bei der SBB fehlt es doch auch in anderen Bereichen massiv an Personal nicht nur bei den Lokführern. In der IT, Unterhalt von Infrastruktur, Zügen sowie in der Reinigung. Oder man stellt einfach nur noch Temporäre an, teilweise jahrelang.
    • Astrogator 18.08.2019 09:50
      Highlight Highlight Wobei gerade im Unterhalt es sich Jetzt brutal rächt, dass man keine gelernten Mechs mehr anstellt sondern immer mehr ungelernte Temporäre die aber wie ein gelernter ebenfalls alles machen dürfen.
  • Töfflifahrer 18.08.2019 08:08
    Highlight Highlight Also wenn das halbe Jahr lang zu wenig Lokführer zur Verfügung stehen um den ordentlichen Betrieb sicherzustellen und die SBB Spitze einen Lokführermangel in Abrede stellt, sind die der Realität bereits so weit entrückt, dass die besser in den Ruhestand geschickt werden.
    Man, was nehmen die, ist das legal? Ich will das auch!
    Dazu wurde 20 Türen gefunden (warum erst jetzt?) bei denen der Sicherheitsmechanismus nicht funktioniert, das dann noch so hinzustellen, das die Sicherheit nicht gefährdet ist, obwohl soeben jemand deswegen tödlich verunfallte, ist wohl der Gipfel des Zynismus.
    • Astrogator 18.08.2019 09:52
      Highlight Highlight Es stimmt nicht, dass nur während eines halben Jahrs ein Unterbestand da ist, im Moment sind es in meiner Region zwischen 20-100 pro Tag, der Rest des Jahres dann vielleicht noch 10...

  • Ueli_DeSchwert 18.08.2019 08:05
    Highlight Highlight Finde es immer wieder lustig, wie Politiker denken.
    Ausser beim Lokführermangel sehe ich jetzt gerade nix, das das Verschulden des Managements ist. Aber als Politiker braucht man ja jemanden, dem man die Schuld geben kann...
    • Töfflifahrer 18.08.2019 08:20
      Highlight Highlight Wäre es nicht so schlimm, müsste ich lachen.
      Da das Management ihre exorbitanten Löhne aber auch damit erklärt, dass die ja eine unheimliche Verantwortung tragen, bleibt mir das Lachen dann im Halse stecken.
      Sobald es dann darum geht Verantwortung zu übernehmen, sind die dann Spitze im darin die Verantwortung zu delegieren. Meist kommen dann noch Berater und Juristen dazu, die der Betrieb dann auch noch bezahlt.
      Langer Rede kurzer Sinn, wir werden von denen so was von verarscht!
    • dan2016 18.08.2019 11:03
      Highlight Highlight @Ueli: Auch wenn Du es nicht siehst. 1. Rollmaterialmangel - die SBB Komm bestreitet einen Mangel (Frühjahr) damit sie sich mit den BLS nicht einigen muss. 2. Beschaffung Dostos - man einigt sich nicht mit den Behinderten, schiebt dann Schwarzpeter in alle Richtungen 3. Beschafft mit Lyria neues Hochgeschwindigkeitsrollmaterial für nach Paris, welches in der Schweiz nicht auf Hochgeschwindigkeitsstrecken eingesetzt werden kann. 4. Man erlässt Ticketvorschriften, welche bei objektiver Betrachtung nicht nur extrem kundenunfreundlich, sondern schlichtweg auch legal nicht haltbar sind.
    • dan2016 18.08.2019 11:04
      Highlight Highlight 5. Swisspass, glaub auf Ende 2017 wollte man alle Tickets auf dem Swisspass haben. Ich ärgere mich noch heute mit den Fötzelis rum, ich werde auch heute noch wegen meinem 'blauen' GA schikaniert....
      dies so auf die schnelle ein paar meiner Ärgernisse, welche ganz klar ein Managementversagen sind.
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  • N. Y. P. 18.08.2019 07:58
    Highlight Highlight Wieso der Mangel besteht, ist nicht klar. Früher Traumberuf und heute ? Ist der Lohn nicht angemessen ? Stimmt es, dass teilweise Lokführer nur für einzelne S - Bahnlinien ausgebildet werden ?

    Wenn ich mich nicht irre, hat doch Bundesbern die SBB in die Dauerschleife des Sparens geschickt. Jetzt sehen wir die Auswirkungen.
    • maylander 18.08.2019 08:55
      Highlight Highlight Es ist anzunehmen, dass die Züge in mittlerer Zukunft automatisiert werden.
      Wer will schon einen sehr anspruchsvollen Beruf mit unregelmässigen Arbeitszeiten annehmen um nachher auf der Strasse zu stehen.
    • Astrogator 18.08.2019 09:57
      Highlight Highlight @maylander: Nein, auch in mittlerer Zukunft werden Züge nicht automatisch fahren.

      1. würde die Umrüstung Milliarden Kosten (Fun Fact, beim neuen FV Dosto von Bombardier gar nicht möglich).
      2.bei einer Interventionszeit von 40 Minuten - das heisst du sitzt bis zu 40 Minuten alleine ohne Personal auf der Strecke in einem Zug, womöglich ohne Klima an praller Sonne bis Hilfe kommt, sind die Personalkosten bereits wieder gleich hoch.
      3. soll es mit ETCS umgesetzt werden, ETCS hat aber im Moment massive Sicherheitsprobleme, so kam es dieses Jahr nur mit viel Glück 2 mal nicht zu einem Crash.
    • rodolofo 18.08.2019 10:31
      Highlight Highlight Diese Entwicklung hat schon sehr früh begonnen!
      Gegen den erbitterten Widerstand der Kondukteure wurden für die S-Bahn-Linien in einer Art Schnellbleiche sogenannte "Zugsassistenten" ausgebildet, die dann die Züge als Billig-Kondukteure begleiteten. Um diese zu ködern und zu motivieren, wurde versprochen, dass die SBB in den Regionalverkehr investieren werde, wo es bald mehr Zugsbegleiter brauchen werde.
      Wie wir inzwischen wissen, geschah das nicht und die Zugsassistenten verschwanden bald wieder, weil die S-Bahn heute unbegleitet fährt, ohne die "Lückenbüsser-Halb-Kondukteure"...
  • rodolofo 18.08.2019 07:37
    Highlight Highlight Die gute, alte SBB ist unter dem schlechten Einfluss der rechtsbürgerlichen Mehrheit in den Parlamenten und im Bundesrat und deren Shareholder Value-Denken der Profitmaximierung zu einem neoliberalen, spätkapitalistischen Pyramidensystem verkommen.
    Auf den unteren Stufen dieser Macht-Pyramide gelten die knallharten Bedingungen von Wettbewerb, Zeit schinden und Spardruck.
    An der Spitze der Pyramide herrscht ein "moderner Pharao", ein Halbgott, der alle begangenen Fehler weglächelt und sich selber und dem Kader Lohnerhöhungen gewährt, für welche der Bürgerliche Filz sehr viel Verständnis hat...
  • mirzpirz 18.08.2019 07:35
    Highlight Highlight Die Sicherheit sei also gewährleistet...
    Vielleicht mittlerweile was das Problem mit den defekten Türen anbelangt, aber sicherlich nicht, wenn Lokführer aufgrund des stetigen Personalmangels zu noch mehr und längeren Diensten verdonnert werden und schlussendlich an Schlafmangel leiden.
    Vielleicht müsste die SBB etwas an ihrer Rekrutierungsstrategie ändern...
    • Astrogator 18.08.2019 11:28
      Highlight Highlight Dazu muss ich anmerken, dass das AZG eingehalten wird.

      Leider ist das AZG nicht darauf ausgelegt, dass ein Mitarbeiter noch was anderes macht als arbeiten und schlafen.
  • Baba 18.08.2019 07:33
    Highlight Highlight "Politiker stellen erstmals SBB Spitze in Frage..."

    Wenn ein Individualverkehrs-Politiker wie Thierry Burkart die SBB Spitze kritisiert, ist das für diese nicht so kritisch, wie wenn das Politiker*innen tun, die dem öV wohlgesonnen sind.

    Der Lokführermangel scheint tatsächlich einer zu sein, da kann Herr Meyer das noch so sehr schönzureden versuchen... Schieben die Lokführer im Sommerhalbjahr Sonderschichten und können diese Mehrzeiten nicht abbauen, weil der Bestand gerade für den Normalbetrieb ausreicht, dann ist das ein Problem, dem auf den Grund gegangen und das gelöst werden muss.
    • Meyer Andrej 18.08.2019 21:11
      Highlight Highlight Beruhigend zu wissen, jetzt brennt die Lunte!
  • Cas 18.08.2019 06:57
    Highlight Highlight Die Headline ist nach den aktuellen Geschehnissen etwas gar makaber.
  • ingmarbergman 18.08.2019 06:41
    Highlight Highlight Hoffentlich wird endlich die Chef-Frage gestellt. Meyer war bei der Berliner S-Bahn für einen tödlichen Sparkurs verantwortlich und hat ein Chaos hinterlassen. Dann kommt er zur SBB und macht genau das gleiche.
    Ein Senior der lieber Digitalisierung spielt, als sich um sein Unternehmen zu kümmern.
    • Schildlaus 18.08.2019 12:16
      Highlight Highlight Betreffend S-Bahn wurde das offiziel als nicht Meyers Schuld verkündet : https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/sbb-chef-meyer-unschuldig-am-berliner-s-bahn-debakel-6642882

      Unter vorgehaltener Hand sehen das viele anders.
    • Astrogator 18.08.2019 14:01
      Highlight Highlight Es ist wie mit Arbeitszeugnissen, bei der DB war man froh ihn loszuwerden. Und die SBB war ja noch so dämlich sämtliche Pensionsansprüche von Meyer gegenüber der DB zu übernehmen.
    • Schildlaus 18.08.2019 15:26
      Highlight Highlight PK wäre ja noch das eine aber das man sein Haus abkaufen musste. Das fand ich die Schweinerei am ganzen. Steht auch im Link.
  • AdvocatusDiaboli 18.08.2019 06:27
    Highlight Highlight "Fast täglich werden Bettel-SMS verschickt."

    Eine Plakatkampagne in Pattaya City wäre wohl ein effektiveres Mittel um die zu erreichen.
  • Evan 18.08.2019 05:49
    Highlight Highlight Ich arbeite auch in einer Firma mit Personalmangel. Seit zwei Jahren wird davon geredet, dass das Problem in einem halben Jahr oder so gelöst sei. Nur leider bleiben die neu angestellten Mitarbeiter gar kein halbes Jahr.
    • michirueegger 18.08.2019 07:50
      Highlight Highlight Das kannte ich von der alten Firma auch. Der Fisch stinkt vom Kopf. Springen die neuen gleich wieder ab ist was faul
    • maylander 18.08.2019 08:56
      Highlight Highlight Das Problem kannst du für dich innerhalb von drei Monaten lösen.
    • Kong 18.08.2019 08:59
      Highlight Highlight das ist in unserer Firma auch, aber es ist schwierig geworden Leute zu finden die können, wollen und entsprechend auch bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Teslanaut 18.08.2019 05:06
    Highlight Highlight Bei der SBB gilt die Weisung: „Was auf der Arbeit passiert, bleibt auf der Arbeit. Logo! Als ob mir da draussen jemand glauben würde, was in diesem Laden täglich abgeht!
  • Knut Knallmann 18.08.2019 04:37
    Highlight Highlight „Der planmässige Bestand reiche lediglich aktuell nicht aus, um die Zusatzleistungen von Mai bis Oktober zu decken.“ Ich weiss ja nicht. Wenn während der Hälfte des Jahres zu wenig Personal verfügbar ist, dann kann man sehr wohl von einem Lokführermangel sprechen...
    • El Vals del Obrero 18.08.2019 07:59
      Highlight Highlight So nach dem Motto: "Grundsätzlich läuft alles bestens. Ausser halt im Winter, Frühjahr, Sommer und Herbst."
    • supremewash 18.08.2019 12:20
      Highlight Highlight Von einem selbst verursachten noch dazu.

SBB-Kunden werden von Fake-Fundbüro abgezockt

Lässt man im Zug sein Portemonnaie oder sein Handy liegen, so ist die Aufregung meist gross. Gross ist jedoch auch die Chance, dass es ein freundlicher Mitbürger findet und beim SBB-Fundbüro abgibt. Mittlerweile kann man ohne grossen Aufwand im Internet eine Verlustmeldung ausfüllen und warten, bis sich die SBB melden.

Wie die SRF-Sendung «Espresso» nun jedoch berichtet, haben sich Betrüger diesen Service zu Nutze gemacht und eine Fake-Website erstellt. Tippte man bei Google die Suchbegriffe …

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