Im Kanton Schaffhausen ist es in den vergangenen Tagen zu drei Todesfällen bei Hunden gekommen, die sich höchstwahrscheinlich beim Baden mit Blaualgen vergiftet haben. Das Veterinäramt warnt Hundehalterinnen und Hundehalter davor, ihre Tiere in trübem Wasser baden zu lassen.
Dem Schaffhauser Veterinäramt wurden verschiedene Fälle gemeldet, bei denen Hunde nach dem Baden in einem natürlichen Gewässer unter starkem Erbrechen, Durchfall und Zittern litten, wie das Amt am Donnerstag mitteilte. Die betroffenen Tiere hätten sich höchstwahrscheinlich mit Blaualgen vergiftet.
Die derzeit hohen Temperaturen fördern die Vermehrung der Blaualgen. Zu hoher Konzentration kommt es vorwiegend in ruhigen Gewässern. Aber auch in Fliessgewässern wie dem Rhein oder in Bächen gibt es Stellen, in denen sie sich vermehren können.
Das Veterinäramt rät Hundehalterinnen und Hundehaltern, ihre Tiere nicht trinken oder baden zu lassen, wenn im Wasser Ansammlungen von Algen zu beobachten sind oder das Wasser trüb und verfärbt ist. Auch Flocken, Schlieren oder ein schmieriger Film auf der Wasseroberfläche können auf Blaualgen hinweisen.
Besteht der Verdacht, dass ein Hund mit der Blaualgenblüte in Kontakt gekommen sein könnte, sollte sein Fell gewaschen werden. So wird verhindert, dass der Hund die Algen durch Abschlecken des Fells aufnimmt.
Auch wenn die Gefahr für Menschen geringer ist als für Hunde, sollten auch Badende vorsichtig sein, dies vor allem in Staubereichen, oder in Bereichen mit Algenansammlungen oder trübem Wasser. (sda)
Ich gehe mit dem Hund bei solchen Temperaturen nicht ans Wasser sondern in den kühlen Wald.